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Timotheus Magazin Nr. 14 - 1/2014 - Der Zorn Gottes

Timotheus Magazin Nr. 14 - 1/2014 - Der Zorn Gottes

Artikel-Nr.: 177514

Timotheus Magazin Nr. 14 - 1/2014
Der Zorn Gottes - warum ein Gott der Liebe auch zornig sein muss


Magazin Din A4, 32 S., 22. Januar 2014

3,50 € *

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Details

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Informationen zu dieser Ausgabe

Inhalt dieser Ausgabe:

Editorial

Zorn und Sühnung (Waldemar Dirksen) – Das einzige »Mittel« gegen den Zorn Gottes.

Der »deutsche« Puritaner (Hans-Werner Deppe) – Eine biographische Skizze über Gottfried Daniel Krummacher.

Das Wesen seines Zorns (Kurt Vetterli) – Von der Wichtigkeit den Zorn Gottes richtig einzuordnen.

Der Kelch des Zorns (Nils Freerksema) – Von der Grausamkeit des Kelches und von dem, der es ausgetrunken hat.

Zorn vs. Zorn (Jörn Krebs) – Warum menschlicher und göttlicher Zorn grundlegend verschieden sind.

Der Zorn Gottes im Alten Testament (Andreas Münch) – War der Zorn Gottes im Alten Testament real?

Wahre Reformation … bekämpft Falsches! (Jochen Klautke) – Teil Zwei zur Reihe über den König Josia.

Sünder in den Händen eines zornigen Gottes (Benedikt Peters) – Von der berühmtesten Predigt über den Zorn Gottes.

Buchvorstellungen

 

Zusatzinformation

Verlag Timotheus Magazin
Gewicht 0.1000
Ausrichtung reformatorisch
Bestseller Rang: 1124

Artikelbewertungen

Artikelbewertung von Peter V.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Eine Rezension von SIMON ARNOLD auf dem Blog www.josiablog.de. Der komplette Artikel ist hier zu finden: http://www.josiablog.de/2014/02/erschienen-timotheus-14-der-zorn-gottes

Im Januar erschien die neue Ausgabe des Timotheus-Magazins, die ich in diesem Artikel vorstellen möchte. Vorab ist zum Timotheus-Magazin zu sagen, dass es sich um ein Magazin handelt, das sich als „bibeltreues Magazin für junge Christen“ versteht. Jede Ausgabe steht unter einem großen Thema, das dann im Heft aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet wird. So wurden in den vergangen Ausgaben schon Begriffe wie „Glaube“, „Demut“, „Gottesfurcht“ und „Gnade“ betrachtet.

In dieser Ausgabe widmet man sich nun dem „Zorn Gottes“ und geht dabei der Frage nach „warum ein Gott der Liebe auch zornig sein muss“. Es ist in der Tat heute schwierig, das Konzept eines zornigen Gottes zu vertreten. Allgemein ist in unserer säkularisierten, von der Unterhaltungsindustrie dominierten Gesellschaft Gott an den Rand gedrängt worden. Man fragt: „Wozu brauche ich Gott? Ich hab doch alles!“ Wenn man dann anfängt vom Zorn Gottes zu reden, kommt oft die Reaktion: „Also so was wie einen zornigen Gott kann ich gar nicht gebrauchen…“

Ein toll gestaltetes Cover soll uns nun auf die aktuelle Ausgabe einstimmen. Wer die Bibel kennt, wird beim Anblick schon vermutet haben, dass es sich dabei um eine Darstellung Lots handelt, der dabei ist, aus Sodom zu fliehen. Der Zorn Gottes ergoss sich über Sodom und Gomorra und zwei Städte wurden unter diesem Zorn vernichtet. Wir fragen: „Wieso tut Gott etwas so Schreckliches, dass er über so viele Menschen so viel Leid bringt?“

Ein grundlegendes Problem dabei ist, dass wir oft sowohl unter einem falschen Gottesbild als auch einem falschen Menschenbild leiden. Wir denken, Menschen seien im Allgemeinen in Ordnung, nahezu schuldlos und, wenn irgendeinem Menschen je ein Unglück geschieht, dann ist das ungerecht und unfair. Wir können oft nicht fassen, dass so etwas passiert und fragen: Warum passieren gute Dinge bösen Menschen? Dies kommt – wie oben gesagt – von einem falschen Gottesbild und einem falschen Menschenbild. Ein großer Teil dieser Timotheus-Ausgabe befasst sich genau mit diesem Problem: Unserer Denkweise, dass ein zorniger Gott, kein Gott der Liebe sein kann.

Insgesamt befassen sich 7 Artikel im Heft direkt mit dem Zorn Gottes. Gleich vorweg: Ein klein wenig unglücklich erscheint die Reihenfolge der Artikel. So hätte ich es besser gefunden, wenn zuerst der Artikel „Das Wesen Seines Zorns“ und erst danach der Artikel „Zorn und Sühnung“ im Heft zu finden wären. Ich würde empfehlen, die Artikel in einer anderen Reihenfolge zu lesen. Insgesamt ist diese Ausgabe ausgewogen und umsichtig verfasst worden, zumal man sich wirklich ein nicht angenehmes, aber sehr wichtiges Thema gestellt hat. Um einen kurzen Überblick über das Heft zu geben, möchte ich die Themen kurz nennen.

Wenn man das Heft durchgelesen hat, muss man feststellen: Der Inhalt ist nicht leicht verdaulich, besonders nicht, wenn man sich mit dem Zorn Gottes zuvor kaum auseinandergesetzt hat. Man erhält mit dem Timotheus-Magazin keine sanfte Kost, es kann durchaus schwer verdaulich sein. Das Timotheus-Magazin setzt auch ein gewisses Wissen über die Bibel voraus, das nicht jeder hat (aber ein zur Zielgruppe des Magazins gehöriger junger Christ ist ja durchaus motiviert seine Wissenslücken zu füllen). Es kann gut sein, dass jemand nur einen Artikel am Tag liest, weil er so viel auf einmal nicht verdauen kann. Fraglos muss man das Magazin aufmerksam lesen und über das Gelesene nachdenken, um es mit Gewinn zu lesen. (Das schließt auch mit ein, dass ich nicht alles unkritisch wie ein Schwamm in mich aufnehme, sondern auch meine Bibel in die Hand nehme und schaue, ob es sich so verhält wie es im Heft steht)

Weiß man nach der Lektüre des Heftes alles Wichtige über den Zorn Gottes? Nein. Auf keinen Fall. Es gibt noch viel mehr zu sagen. Und mir geht es beim Lesen fast jeder Ausgabe des Timotheus-Magazins so, dass mir manches zu oberflächlich und pauschal dargestellt ist. Wir dürfen aber nicht übersehen, dass selbst die Bibel dies tut, wenn sie bestimmte Aspekte hervorheben und Kontraste setzen will. Man kann von einem Magazin mit einer deutlich begrenzten Seitenzahl nicht das erwarten, was mir ein theologisches Werk von 700 Seiten oder ein Studium der ganzen Bibel geben kann.

Aber vielleicht gelingt einem so der Einstieg in ein Thema, das uns manchmal fast schon abstrakt erscheint. Es fällt uns schwer, den praktischen Bezug zum Alltag und den praktischen Nutzen dieses Themas zu sehen, weil unser Denken so anders geprägt ist. Wir denken in unserer Gesellschaft wenig über den Zorn Gottes nach und das färbt auch auf uns Christen ab. Das zeigt sich auch in den Predigten, die in den Gemeinden und Kirchen gehalten werden. In der Bibel ist nichtsdestotrotz sehr viel vom Zorn Gottes die Rede und um den ganzen Ratschluss Gottes zu verstehen, müssen wir auch seinen Zorn verstehen. Und wenn wir seinen Zorn verstehen, wird das praktische Auswirkungen auf unser Leben haben. Wir sehen mehr und mehr Gottes Vollkommenheit, die sich auch in seinem Zorn widerspiegelt und wir sehen auch mehr das Gewicht unserer Sünde. Wir werden dankbarer für seine Gnade, die er uns sündigen und bösen Menschen geschenkt hat. Auch haben wir mehr Anreiz, bewusst gegen das Falsche und Sündige in unserem Leben vorzugehen, wie Jochen Klautke (aus dem Josia-Leitungsteam) in dieser Ausgabe in seinem Artikel schreibt.

Ich bin durchaus angetan von dieser Ausgabe und kann empfehlen, sich ein Heft zu kaufen (und bei Gefallen dann zu abonnieren).
(Veröffentlicht am 09.02.2014)
Artikelbewertung von Peter V.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Diese Rezension wurde von JONAS ERNE für seinen Blog verfasst: http://jonaserne.blogspot.de/2014/01/timotheus-magazin-14-der-zorn-gottes.html

„Der Zorn Gottes – Warum ein Gott der Liebe auch zornig sein muss“. Als ich diese Ausgabe erstmals in den Händen hielt, war mein erster Gedanke: Spannend! Noch mehr stieg meine Spannung, als ich das Editorial las:
„Es ist nicht unsere Absicht, ein Gottesbild der Angst zu vermitteln, ganz im Gegenteil! Unsere Absicht ist, ein ganz und gar biblisches Gottesbild aufzuzeigen. Keines, das dem Zeitgeist folgt und keines, das politisch korrekt sein möchte. Gegen was oder wen genau richtet sich nun sein Zorn? Wie groß ist das Ausmaß seines Zornes? Wie unterscheidet er sich vom menschlichen Zorn? Wie wird sein Zorn gestillt? Welche Rolle spielt Jesus Christus dabei? Und was hat das alles mit mir zu tun? Fragen über Fragen, die wir in diesem Heft beantworten wollen.“ (Peter Voth, S. 2)
Nun wollte ich doch wissen, ob diese Versprechen alle auf den insgesamt 32 Seiten eingelöst werden können. Hier ein kurzer Überblick über die besten Zitate der jeweiligen Artikel, am Schluss mein Fazit.

>>> Zorn und Sühnung (S. 4 – 6) von Waldemar Dirksen
„Unser mangelndes Bewusstsein für den Zorn Gottes ist doch darauf zurückzuführen, dass unsere Lauheit und unsere persönlichen Sünden nicht unseren eigenen Zorn erregen. Statt Selbstmitleid sollte heiliger Zorn gegenüber unserem eigenen Versagen die Regel sein.“ (Waldemar Dirksen, S. 5)

>>> Das Wesen Seines Zorns (S. 8 – 10) von Kurt Vetterli
Unter der Überschrift „Gottes Zorn verstehen“ schreibt Kurt Vetterli: „Wenn wir die Bibel diesbezüglich etwas genauer anschauen, so werden wir finden, dass Gottes Liebe und sein Zorn sogar in einem engen Zusammenhang stehen. Gott liebt zuerst seine eigene Ehre und sein Zorn richtet sich gegen alles, was seine Ehre nicht sucht oder ablehnt. Gott liebt das Heilige und das Gute, darum hasst er, was unheilig und böse ist; dagegen ist sein Zorn gerichtet.“ (S. 9)

>>> Der Kelch des Zorns (S. 12 – 15) von Nils Freerksema
„Das eigentliche Problem des Menschen ist ein hartes Herz, das Gott ablehnt und keine Anstalten macht, von seiner Rebellion umzukehren. Tag für Tag gehen aus diesem Herzen sündige Werke hervor, und durch diese Werke wird göttlicher Zorn angehäuft. Das geschieht bis zu einem bestimmten Tag, an dem dieser Mensch in das gerechte Gericht Gottes kommt. Dort wird Gott entsprechend der sündigen Werke Vergeltung üben. Die Tage des Sündigens sind vorbei und der Tag des Zorns hat begonnen.“ (S. 14)

>>> Zorn vs. Zorn (S. 16 – 19) von Jörn Krebs
Worin unterscheiden sich menschlicher Zorn vom göttlichen Zorn? „Die Ursache für Gottes Zorn ist also in Gottes gütiger Perfektion und Vollkommenheit begründet. Sein Zorn steht nicht im Widerspruch zu seiner Perfektion, sondern ist gerade ein Ausdruck ihres Wesens.“ (S. 18) schreibt Jörn Krebs. Später fährt er fort: „Im Kern fehlt uns Menschen einfach die Fähigkeit, Zorn und Liebe miteinander zu vereinbaren, so wie es Gott nur in seiner Vollkommenheit kann. Auf ganz praktische Weise drückt sich dieser Mangel an Vollkommenheit in Bezug auf zorniges Handeln auf folgende Eigenschaften aus: Menschen sind, anders als Gott, in ihrer Äußerung von Zorn unbeherrscht, spontan und es fehlt ihnen an Weisheit, zu wissen, was wirklich aus Gottes Sicht gerecht ist.“ (S. 19)

>>> Der Zorn Gottes im Alten Testament (S. 20 – 23) von Andreas Münch
Andreas Münch geht in seinem Artikel vor allem auf die Frage nach der Ausführung des Zornes Gottes durch das Volk Israel bei der Landnahme an den Kanaanitern ein. Mit dem Hinweis aus 5. Mose 5,4 zeigt Münch auf, dass die Kanaaniter wegen ihrer Gottlosigkeit gerichtet wurden: „Dass es sich bei dieser Gottlosigkeit um keine Kleinigkeiten handelte, machte Gott an anderer Stelle klar: „Macht euch nicht unrein durch all dieses [Inzest, Homosexualität, Sodomie, Kinderopfer]! Denn durch all dieses haben sich die Nationen unrein gemacht, die ich vor euch vertreibe. Und das Land wurde unrein gemacht, und ich suchte seine Schuld an ihm heim, und das Land spie seine Bewohner aus“ (3. Mose 18,24-25). Gott spielte kein Russisch-Roulette mit den Völkern, wobei die Kanaaniter halt Pech hatten. Nein, Gott strafte ganz gezielt Völker, deren Sünden das Maß für den Zorn Gottes vollgemacht hatten.“ (S. 22)

>>> Wahre Reformation... bekämpft Falsches! (S. 24 – 27) von Jochen Klautke
„Wir leben in einer Zeit, in der es nicht mehr darum geht, nach wahr und falsch zu fragen. „Wahr“ ist, was für dich wahr ist. Im Umkehrschluss gibt es auch nichts „Falsches“ mehr. Aber das ist nicht biblisch. Die Bibel macht unmissverständlich klar, dass es einerseits Dinge gibt, die gut sind, weil sie Gott gefallen und andererseits Dinge, die schlecht sind, weil Gott sie hasst.“ (S. 27)

>>> Sünder in den Händen eines zornigen Gottes (S. 28 – 29) von Benedikt Peters
„Der Inhalt dieser Predigt hebt sich scharf von allem ab, was wir heute gewohnt sind. Der Hauptunterschied besteht hierin: Im Gegensatz zu damals steht in der heutigen Verkündigung nicht mehr Gott mit Seinen gerechten Forderungen und Seiner souveränen Gnade im Mittelpunkt, sondern der Mensch mit seinen Bedürfnissen und seinen Fähigkeiten.“ (S. 28) Aus der Predigt: „Der Bogen des göttlichen Zorns ist gespannt und der Pfeil an die Sehne gelegt und die Gerechtigkeit richtet den Pfeil auf dein Herz, der Bogen will schier zerspringen, und nichts hält den Pfeil zurück als das bloße Wohlgefallen Gottes, eines zürnenden Gottes, der in keiner Weise dem Sünder verpflichtet ist … Oh Sünder! Bedenke die große Gefahr, in der du schwebst!“ (S. 29)

>>> Der deutsche „Puritaner“ (S. 7 + 11) von Hans-Werner Deppe
Etwas unglücklich versteckt ist der Bericht über das Leben von Gottfried Daniel Krummacher, der sich über zwei Seiten erstreckt, die durch einen anderen Artikel unterbrochen wurde. Vom Design her fehlt auf Seite 11 ein Element, welches die Seite mit der vorhergehenden Seite 7 verbindet.

>>> Fazit:
Die Versprechen aus dem Editorial sind tatsächlich erfüllt. Die Fragen – wenn auch teilweise etwas oberflächlich und an manchen Stellen zu kompliziert für eine Zeitschrift „für junge Christen“, aber es wurde tatsächlich eingehalten, was uns Peter zu Beginn versprochen hat. Das Design ist auch dieses Mal wieder gewöhnungsbedürftig, was aber nicht schlecht sein muss. Ich denke, dass irgendwann ein Stil gefunden werden sollte, auf den sich der Leser dann auch längerfristig gewöhnen kann.
- Den ersten Punkt, den ich zu bemängeln habe, habe ich im obigen Text bereits angesprochen. Der eine Artikel, nämlich die Biographie von G. D. Krummacher bräuchte ein Design-Element, das auch auf S. 11 auf den ersten Blick erkennen lässt, dass es sich bei der Seite nicht um eine Fortsetzung der Seite 10 sondern der Seite 7 handelt.
- Der zweite Punkt betrifft die Korrektur der Zeitschrift. Bereits beim schnellen Überfliegen des Textes sind mir drei Fehler aufgefallen: Auf S. 2 oben bei der Vorstellung des Coverdesigners steht „Theolgie“ statt „Theologie“ und im Artikel der Josia-Serie ist zweimal eine Bibelstelle falsch angegeben: S. 26: „[...] eine ganze Waffenrüstung an geistlichen Waffen (Epheser 5,13-17)“ statt Epheser 6,13-17 und auf S. 27 dasselbe noch einmal: „Die Waffe, die Paulus dir in der Waffenrüstung dafür an die Hand gibt, ist das Schwert des Geistes, das Wort Gottes (Epheser 5,17)“ statt Epheser 6,17.
- Insgesamt gesehen ist die ganze Ausgabe sprachlich wie theologisch auf einem mittleren bis hohen Niveau geschrieben. Es wird relativ viel Wissen vorausgesetzt, das junge Menschen, die in der Gemeinde aufgewachsen sind, durchaus haben sollten. Für Neueinsteiger bzw. frisch Bekehrte wird es zu viel sein, was unerklärt vorausgesetzt wird. Die Ausrichtung und das Zielpublikum sollten evtl. noch einmal überdacht werden.
Alles in allem habe ich die Lektüre jedoch genossen und empfehle sie gerne weiter. Falls du es noch nicht abonniert hast, so kann ich dir nur empfehlen, dies noch zu tun.
(Veröffentlicht am 30.01.2014)
Artikelbewertung von Peter V.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Eine Rezension von MATTHIAS PENATZER auf dem Blog www.wortzentriert.at. Der komplette Artikel ist hier zu finden: http://www.wortzentriert.at/lehre/gott/timotheus-magazin-14-der-zorn-gottes

Diese Ausgabe trägt den in unserer Zeit auch unter Christen leider oft als anstößig angesehen Titel “Der Zorn Gottes”. Ich denke die Skepsis diesem Thema gegenüber kommt auf der einen Seite daher, dass wir in einer Wohlfühlkultur leben und alles was hart und unangenehm ist nicht sein darf und auf der anderen Seite aus einer mehr oder weniger legitimen Überreaktion auf falsche oder übertriebene Lehre auf diesem Gebiet. Ich bin schon gespannt ob diese Ausgabe diesem schwierigen Thema gerecht wird.

>>> Was mir gefehlt hat
Differenzierung: “Gottes Zorn wird nicht durch seine Barmherzigkeit gemindert.” S.5 Ist es nicht genau das was am Kreuz passiert Gottes Barmherzigkeit trägt den Zorn selbst anstatt ihn dem Sünder auf zu bürgen. Besser wäre vielleicht: “Gottes Barmherzigkeit übergeht Gottes Zorn nicht einfach aus, sondern schafft einen Ausweg.”

Klarheit: Wurde der Zorn Gottes für alle Sünder durch den Tod seines eigenen Sohnes besänftigt? S.6 Wie bekomme ich daran Anteil? Wobei ich sagen muss, dass diese Fragen später im Magazin noch beantwortet werden.

Wie zeigt Gottes Zorn seine Herrlichkeit?

“Im Kern fehlt uns Menschen einfach die Fähigkeit , Zorn und Liebe miteinander zu vereinbaren…”S.19 Wirklich? Ist es nicht oft so, dass wir gerade auf Leute die wir sehr Lieben besonders zornig sind und selbst im Zorn gegen unsere Geliebten diese innig lieben.

>>> Was sehr gut war
Gottes Zorn ist nicht nur kommend sondern ist auch schon da. Römer 1,18-32 + Römer 13,1-7. “Gottes Zorn sich in der Gegenwart sowohl durch den moralischen Verfall der Gesellschaft als auch durch die staatliche Justiz offenbart”. S.6

“Gottes Zorn wird nicht durch seine Langmut aufgehoben, sondern bestenfalls aufgeschoben.” S.6

Der Zorn Gottes ist nicht Launenhaft oder jähzornig er ist nicht emotional aufgeladen und kein Defizit im Charakter Gottes sondern die exakt angemessene, kontrollierte Reaktion auf Sünde und natürlich auch auf den Sünder.

“wir müssen bejahen und annehmen, dass Gott gleichzeitig liebt und zornig ist. S.9

Gott liebt zuerst seine eigene Ehre und sein Zorn richtet sich gegen alles, was seine Ehre nicht sucht oder ablehnt. S.9
Differenzierung des Zorns Gottes.

Dem Zorn Entfliehen kann man nur in Christus.

Der Kelch des Zorns und der Kelch des Heils.

Unterscheidung des göttlichen Zorns im Gegensatz zum menschlichen Zorn.

“Anders als viele meinen ist Gottes Liebe in seiner gütigen Perfektion begründet und nicht in der Lieblichkeit des Geliebten.” S.18

Die Betonung des Ernstes und die Ermahnung zur Weisheit in Bezug auf Reformation in der Gemeinde. S.27

>>> Fazit
Ein gerade in unserer Zeit schwieriges Thema wird klar biblisch und weder naiv noch einseitig erklärt. Eine der besten und ausgewogensten Ausgaben bis jetzt.
(Veröffentlicht am 30.01.2014)

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