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Tony Reinke: Wie dein Smartphone dich verändert

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Reinke: Wie dein Smartphone dich verändert

Artikel-Nr.: 176328

Tony Reinke
Wie dein Smartphone dich verändert
12 Dinge, die Christen alarmieren sollten


Paperback, 254 S., Betanien Verlag 08.02.2018

12,90 € *

lieferbar – Lieferzeit: 1-5 Werktage*

Gewicht: 0.326 kg

Details

 

Das Smartphone ist eine technische Revolution mit gravierenden Auswirkungen. Nie zuvor waren wir so vernetzt, und scheinen menschlich doch so distanziert zu sein. Nie zuvor stand uns ein effizienteres Werkzeug zur Verfügung, und doch macht es uns abgelenkt und unproduktiv. Diese Geräte haben unser Denken, unsere Gewohnheiten, unser Sozialverhalten und auch unser Glaubensleben als Christen grundlegend verändert. Deshalb ruft Tony Reinke Christen auf, ihr Smartphone-Verhalten konkret anhand von zwölf Bereichen zu hinterfragen. Dabei werden Christen auch sehr herausgefordert, ihren Lebenssinn als Abbilder Gottes in unserer Kultur zu erfüllen.

Die gute Botschaft ist: Wir können den Umgang mit digitalen Medien lernen, aber dazu müssen wir radikal umdenken und gesunde Gewohnheiten entwickeln, um Gott und unseren Nächsten auch als Smartphone-Nutzer von Herzen zu lieben und ihnen zu dienen. Reinke erweist sich als Experte sowohl für unsere Kultur als auch für die praktische Anwendung der Bibel. Für seine Argumentation zieht Reinke viele Denker, Autoren und wissenschaftliche Studien heran und verdeutlicht aus der Bibel, was der richtige Weg ist und Gottes Berufung für uns ist.

Mit einem Vorwort von John Piper.

"Das beste Buch zu den Neuen Medien aus christlicher Weltsicht, das mir bis anhin bekannt ist. Gründlich recherchiert, griffig strukturiert, mit vielen handfesten Anwendungen." (Hanniel Strebel)

Mehr zum Buch auch in unserem Blog betanien.de hier.

Eine Infografik, die die Ergebnisse einer Umfrage darstellt die auch im Buch von Tony Reinke verarbeitet wurden.

Die ersten 70 Seiten zum Durchblättern (zum Vergrößeren draufklicken):

Zusatzinformation

ISBN 9783945716281
Verlag Betanien Verlag
Gewicht 0.326 kg
Erscheinungsdatum 08.02.2018
Seiten 254
Einband Paperback
Ausrichtung reformatorisch
Bestseller Rang: 42

Kundenrezensionen

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Kundenrezension von Märchentraum .

Zusammenfassung: Ein sehr interessantes und gut durchdachtes Buch

Bewertung:
„Die jungen Leute sind es, die wirklich lernen müssen, die Kräfte und Gefahren zu verstehen, die [die elektronische Kommunikation] mit sich bringt, und zwar teils durch Try-and-Error (Versuch und Irrtum), aber auch – was sehr wichtig ist – durch Rückbesinnung darauf, was vor dieser Kommunikations-Revolution von größter Bedeutung war“ (Oliver O’Donovan, zit, S. 15).

Cover:
Das Cover gefällt mir eigentlich gut - bis auf die Hintergrundfarbe. Durch die Hintergrundfarbe und den Untertitel wird ein bisschen der Eindruck erweckt, als ob das Buch die Thematik mit erhobenem Zeigefinger betrachtet (dem ist aber nicht so). :)

Ansonsten passt das Cover auch zum Inhalt – das Bild wird sogar einmal explizit genannt, wodurch deutlich wird, warum es gewählt wurde.

Inhalt:
Der Branchenverband Bitkom berichtete im Jahr 2017, dass laut einer Umfrage 54 Millionen Menschen in Deutschland ab 14 Jahren ein Smartphone nutzen. Somit sei ein vier prozentiger Anstieg auf 78 Prozent zu erkennen (heise.de/newsticker/meldung/Umfrage-78-Prozent-der-Deutschen-nutzen-Smartphones-3632629.html).

Wenn man nun weltweite Prognosen und die mediale Normalität betrachtet, fällt auch auf, dass diese weiter ansteigen werden. Es ist also nicht verwunderlich, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis dieses Thema auch in der christlichen Welt Einzug erhält. Es ist einfach hochaktuell, mittlerweile für extrem viele Menschen relevant und zudem auch wichtig - vor allem, wenn man die Gefahren betrachtet.

Genau in dieser relevanten Thematik setzt dieses Buch einen beeindruckenden Schritt – denn es behandelt nicht nur einzelne ausgewählte Themen, sondern benennt wirklich viele Aspekte, in denen sich viele wiedererkennen werden. Seien es nun die Sucht nach Ablenkung, nach Likes oder auch den Wunsch, alles durch die Kamera zu betrachten (viele Fotos, Videos etc.) und dadurch die Umgebung nicht mehr wirklich wahrzunehmen.

Der Aufbau des Buches ist dabei wirklich gut gelungen und auch der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Nur am Anfang war das Buch teilweise etwas langatmig, was sich aber sehr schnell wieder gelegt hat. Ich muss dazu noch sagen, dass ich anfangs etwas bedenken hatte, das Buch zu lesen, da der Untertitel so negativ klang und ich solche zum Kauf anregenden Titel nicht mag. Das Buch ist aber überhaupt nicht negativ. Ich würde diese 12 Dinge auch nicht als "alarmierend" betrachten, da sie vielen doch bewusst sind (was es natürlich nicht besser macht), sondern eher als Dinge, die uns vielleicht auch davon abhalten könnten Gott näher zu kommen, weil man die Prioritäten einfach falsch setzt. Auf jeden Fall geht es auch um die Medienkompetenz allgemein und nicht nur um Smartphones. Da diese allerdings schon selber Computer sind, können dort auch alle Medien genutzt werden, weswegen diese auch alle aufgeführt werden. :)

Besonders gut gefallen haben mir dabei die vielen anschaulichen Beispiele, die aus dem Leben gegriffen waren sowie die Auflistungen, die es im Buch gibt (z. B. wie man erkennen kann, ob man etwas posten oder kommentieren sollte, oder lieber nicht). Auch die Bibelverse, die oft benannt waren, fand ich sehr passend und überhaupt fand ich es super, dass oft Zusammenhänge gestellt wurden, bei denen erkennbar wurde, dass einige Bibelverse sich auch im medialen Zusammenhang "gedeutet" werden können.

Fazit:
Ein sehr interessantes Buch, das sehr viele verschiedene Aspekte der medialen Welt (nicht nur Smartphones) und der dazugehörigen Problematik aufzeigt, ohne dabei mit erhobenem Zeigefinger zu warnen. Stattdessen bleibt es stehts neutral – aber dennoch immer im Hinblick auf eine christliche Herangehensweise.

Da die Medien heutzutage viele Vor- aber auch viele Nachteile haben, ist dies ein Buch, das von vielen gelesen werden sollte, denn es hilft einem noch einmal das eigene Medienverhalten zu reflektieren und auch zu erkennen, wo vielleicht Fallstricke sind, die uns z. B. davon abhalten Zeit mit Gott zu verbringen.
(Veröffentlicht am 12.05.2018)
Kundenrezension von Rainer .

Zusammenfassung: Brauche ich dieses Buch wirklich?

Bewertung:
Unter-Titel: *12 Dinge, die Christen alarmieren sollten*

Die Frage ist:
"Brauche ich dieses Buch wirklich?"

Muss ich, als Christ, nicht eh ständig mein Tun reflektieren und mein Wort und Handeln anhand GOTTes WORT (Bibel) überprüfen (Kol 3,17 // Gal 5,22)?!

FAZIT: Buch aus Neugier gekauft, nichts Neues entdeckt. Mir reicht weiterhin das eine Buch, die Bibel ... ! Da steht schon alles drin!



(Veröffentlicht am 11.05.2018)
Kundenrezension von Marianne M.

Zusammenfassung: Weisheit für das digitale Zeitalter

Bewertung:
Unsere Lebensweise ändert sich durch den technischen Fortschritt andauernd. Vorbei ist die Zeit der Wählscheibentelefone, die ihren festen Platz im Haus hatten. Kassettenrekorder, Faxgeräte, Navis – viele technische Geräte, die teilweise gar nicht mal so alt sind, gehören der Vergangenheit an, denn das Smartphone kann alles. Dieser stets bereite Helfer führt uns beim Autofahren den richtigen und schnellsten Weg. Wir finden darauf Kochrezepte, Reiseerfahrungen, Buchempfehlungen und viel mehr. Die neuesten Alben warten nur darauf abgespielt zu werden, und unsere umfangreiche Musiksammlung ist immer dabei. Kleinkinder sind beim Betrachten des Displays sofort ruhig, denn es gibt altersgerechte Spiele, Musik und Videos. Beim Fitness können Schritte gezählt werden, und die Diät App macht das Abnehmen leichter. Geldbeutel beim Gottesdienstbesuch vergessen? Kein Problem, das Smartphone macht auch das Spenden bei der Kollekte einfach. Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen. Für jedes Bedürfnis gibt es eine App. Und unzählige Apps sind dazu da, mit Freunden in Kontakt zu bleiben und alle aktuelle Neuigkeiten zu erfahren. Oh, und Telefonieren kann man mit diesem Gerät auch!

„Wie dein Smartphone dich verändert“, das ist wirklich ein wichtiges Thema, denn so manche Wandlung reißt uns schneller mit, als uns bewusst ist. Der Autor geht auf zwölf Veränderungen unserer Lebensweise ein, und bietet reichlich Stoff zum Nachdenken. Unsere allgegenwärtigen Smartphones warten nur darauf uns abzulenken und uns mit unwichtigen Inhalten aufzuhalten. Sie machen es uns leicht Inhalte aufzurufen, die uns auf Dauer schaden. Trotz der vielfältigen Möglichkeiten sich mit anderen zu verbinden, machen sie einsam. Sie drängen uns dazu, uns selbst in den Mittelpunkt zu stellen, mit unzähligen Selfies, auf denen wir uns von unserer besten Seite zeigen. Das sind nur einige der Veränderungen, auf die der Autor eingeht. Er hat gründlich recherchiert, und er erklärt und beweist seine Argumente mit vielen Beispielen.

Tony Reinke hebt aber nicht den drohenden Zeigefinger, wie man angesichts des Untertitels vermuten könnte. Die modernen Medien sind ihm persönlich bei seiner Arbeit sehr wichtig. Er möchte sie jedoch vor allem zu Gottes Ehre einsetzen. Er ist sich aber bewusst, dass es bei allen Vorteilen der Medien auch Fallen gibt, in die wir leicht hineintappen können. Darum ist das Anliegen seines Buchs darauf aufmerksam zu machen; dabei ruft er nicht nur den Leser zur Wachsamkeit auf, sondern zuallererst sich selbst.

In diesem Buch geht es nicht in erster Linie um die Gefahren von Smartphones. Der Leser kann erkennen, was ihm entgeht, wenn er das Handy auf die falsche Weise gebraucht. Der Mensch ist dazu geschaffen seine höchste Freude in der Anbetung des Schöpfers zu finden, daran erinnert der Autor immer wieder. Er fordert den Leser auf über den eigenen Umgang mit dem Handy nachzudenken, und selbst zu entscheiden wie es zu einem nützlichen Werkzeug werden kann, und nicht zu einem magischen Zauberstab, das uns selbst am Ende am meisten schadet.

Der Autor liebt Technik, wenn sie in der richtigen Weise gebraucht wird. Und er liebt Gott noch mehr, das ist auf jeder Seite dieses Buchs zu spüren. Wer sich nach Weisheit sehnt, um in unserer gegenwärtigen, schnelllebigen Zeit gute Entscheidungen zu treffen, wird dieses Buch mit viel Gewinn lesen.

(Veröffentlicht am 29.04.2018)
Kundenrezension von LEXI .

Zusammenfassung: Der Sieg nützlicher Effizienz über sinnlose Gewohnheiten

Bewertung:
„Wir wissen nicht, was unsere Smartphones mit uns machen, aber so viel ist gewiss: Wir werden verändert!“

Tony Reinkes beschäftigt sich in diesem Buch mit dem bislang einflussreichsten Einzelgerät aller Zeiten, nämlich dem Smartphone. Inhaltlich sehr gut recherchiert und in einfachen, verständlichen Worten interessant und überzeugend dargebracht, thematisiert er Veränderungen, die aus einer digitalen Welt resultieren. Eine Welt, in der ein Handy nicht nur die Funktion des Telefonierens innehat, sondern zu all den einfallsreichen zusätzlichen Möglichkeiten nun auch schon Computer, MP3-Player, Spielekonsolen und E-Book-Reader in sich vereint.

Als investigativer Journalist liegen die Schwerpunkte des Autors auf der Ethik und der praktischen Theologie, und seine wichtigste Frage ist jene zur Auswirkung dieser Technik auf das geistliche Leben eines Christen. Dem entsprechend verwendet er in seiner Argumentation immer wieder Bibelstellen und stellt stets einen Bezug zum Wort Gottes her. Tony Reinke ist um Objektivität bemüht und plädiert für eine ganz bewusste Selbstreflektion hinsichtlich des eigenen Umgangs mit dem Smartphone. Ganz kurz widmet er sich der technischen Entwicklung, und geht anschließend in insgesamt zwölf Buchkapiteln auf zwölf gefährliche Veränderungen in der Nutzung der Smartphones ein, die zugleich auch als jeweilige Kapitelüberschriften dienen. So befasst der Autor sich beispielsweise mit den Beweggründen für die Sucht nach virtueller Ablenkung, den Nachteilen der digitalen Kommunikation gegenüber echten, persönlichen Begegnungen und dem digitalen Narzissmus. Er beleuchtet die brandgefährliche Handynutzung während des Lenkens eines Fahrzeuges, Online-Aggressionen und deren Auswirkungen, die Lesekompetenz oder die Isolation und Einsamkeit durch soziale Netzwerke. Ein weiterer gewichtiger Punkt ist der Aspekt der anonymisierten Unmoral, wo er auf digitale Pornographie eingeht und dabei auch auf die Auswirkungen heimlicher Sünde hinweist. Auch der digitale Konsumismus/Materialismus und der Begriff „Junkfood für die Seele“ werden im Buch behandelt. Für die permanente Befürchtung, etwas zu verpassen, liefert er sogar einen Fachausdruck, und auch der Umgang mit Schwächen und Sünden unserer Mitmenschen in den sozialen Medien sowie die zeitliche Orientierungslosigkeit beschäftigen den Autor.

Fazit: „Wie dein Smartphone dich verändert“ ist ein sehr gut recherchiertes Sachbuch über die Vor- und Nachteile der digitalen Welt, mit starkem Fokus auf die Auswirkungen auf das geistliche Leben eines Christen. Tony Reinkes aufgeworfene Fragen empfand ich als höchst anregend und hilfreich, und seine Empfehlungen lassen jedem Leser den respektvollen Freiraum, seine für sich ganz persönlich als richtig empfundene Entscheidung hinsichtlich des Umgangs mit dem Smartphone zu treffen. Als Überlegungsgrundlage liegt ein wahrer Schatz an gesammeltem Wissen vor, dessen Fokus ganz stark auf Gottes Wort in der Bibel liegt. Mir hat dieses hoch interessante Buch ausgezeichnet gefallen und ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen.

Ich möchte abschließend noch auf das aussagekräftige Buchcover hinweisen, welches ein „Zusammenwachsen“ des Menschen mit der Maschine symbolisiert - es scheint beinahe, der Mensch wird zum Teil selber zum Roboter, und somit fremdgesteuert. Auch die farbliche Gestaltung gefällt mir sehr gut, zudem mag ich die klaren, schlichten Linien, die den Titel "umrahmen". Ich würde dieses Cover als unaufdringlich und aussagekräftig bezeichnen.

(Veröffentlicht am 13.04.2018)
Kundenrezension von Sebastian G.

Zusammenfassung: Aus meiner Sicht eines der aktuellsten christlichen Bücher

Bewertung:
In den letzten 10 Jahren hab ich geheiratet und drei Kinder bekommen. Ohne Frage, große Ereignisse im Leben. Aber in den letzten 10 Jahren hat auch etwas kleines, handliches in meinem Leben Einzug gehalten, mein Smartphone. Es hat viel verändert, wir organisieren als Familie unsere Termine nur noch über die „Cloud“, die Bibel vergessen gehört der Vergangenheit an und als Älteste vereinbaren wir Termine über WhatsApp und klären dort auch schon mal kleinere Themen. Das Smartphone erleichtert wirklich viel im Leben.
Aber ich merke auch, wie das Smartphone etwas kostet, meine Zeit, meine Kraft und vieles mehr. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch von Tony Reinke „Wie dein Smartphone dich verändert – 12 Dinge, die Christen alarmieren sollten.“ Der deutsche Untertitel hat mich dabei zu erst etwas abgeschreckt, ich hatte den Eindruck, dass vielleicht das Ergebnis schon im voraus fest steht: Verkauf dein iPhone und hole dir ein Nokia 6210.
Weit gefehlt! Um eines vorweg zu nehmen, dass Buch hat mich herausgefordert und begeistert mein Leben dies bezüglich ganz neu zu überdenken.

Reinke hat das Buch in 12 Punkte unterteilt, wo wir Gefahr laufen, dass das Smartphone die Kontrolle über unser Leben übernimmt und nicht mehr wir das Smartphone kontrollieren. Diese hat er in einem Chiasmus gegliedert, welcher sein Zentrum in den Punkten sechs „Unsere Handys übernehmen und verzerren unsere Identität“ und sieben „Sie führen uns in die Versuchung, uns in ungesunde Isolation und Einsamkeit zurückzuziehen“.

Zum Einstieg liefert Reinke einen kurzen Abriss der Geschichte der Technik. Er zeigt hier auf, dass Technik, die uns das Leben erleichtert, grundsätzlich im Schöpfungsauftrag verankert ist, nach welchem wir Menschen uns die Schöpfung untertan machen sollen. Dabei macht er deutlich, dass Technik nicht’s schlechtes ist, auch die des Smartphones nicht. Erst ihr Missbrauch wird zum Problem. Oder besser formuliert, wie Reinke es im Buch sehr gut herausarbeitet: Wenn die Technik die Herrschaft über uns übernimmt, wir der Technik dienen und nicht mehr die Technik uns, dann haben wir ein Problem.

Wo wir Gefahr laufen, dass dies in unserem Leben passiert wird an folgenden Punkten deutlich:
• Wir werden süchtig nach Ablenkung
• Wir ignorieren Fleisch und Blut
• Wir lechzen nach unverzüglichem Beifall
• Wir verlieren unsere Lesekompetenz
• Wir ernähren uns von künstlichen Produkten
• Wir werden, was wir liken
• Wir vereinsamen
• Wir leben in heimlicher Unmoral
• Wir verlieren den Sinn des Lebens aus den Augen
• Wir haben Angst, etwas zu verpassen
• Wir werden hart zueinander
• Wir verlieren unseren Platz in der Zeit

Überraschend war von den 12 Punkten für mich keiner und die meisten würden solche wohl auch erwarten. Allerdings haben die Ausführung mir deutlich vor Augen geführt, dass hier wirklich Gefahren verborgen sind, die ich oft unterschätze. Reinke schafft es dabei aber sehr gut herauszuarbeiten, dass unser größtes Problem nicht allein in den Gefahren besteht, sondern dass wir uns von dem ablenken lassen, was Gott uns eigentlich schenken will. Ob ein bewusstes Leben in seiner Schöpfung, ein mit Ausdauer gelebtes Leben, auf das man am Sterbebett gerne zurückblickt, Trost und Lebensveränderung aus Gottes Wort oder tiefe Gemeinschaft mit den Menschen um mich herum. Gott hält soviel für uns bereit und wir entdecken es nicht, weil wir wo anders (im Smartphone) unser Glück suchen.

Am Ende zieht Reinke ein Fazit und arbeitet heraus welche Konsequenzen daraus für das Leben eines Christen entsteht. Er bietet ein paar Lösungsvorschläge, macht aber deutlich, dass es hier keine Musterlösung gibt, sondern jeder für sich einen Weg finden muss, damit ihm das Smartphone dient und nicht er dem Smartphone. Für den einen kann es bedeuten ganz auf das Smartphone zu verzichten, für den anderen sich ein paar Regeln aufzustellen, die seinen Umgang mit dem Smartphone steuern. Bei den Lösungsvorschlägen gelingt es ihm, dass sie zum weiterdenken anregen und man dadurch vor der Herausforderung steht sich sein eigenes „Manifest“ für den Umgang mit dem Smartphone zu erarbeiten.

Aus meiner Sicht eines der aktuellsten christlichen Bücher, dass jeder Smartphonenutzer lesen sollte. Wir sind als Christen gefordert Licht in dieser Welt zu sein, für uns Heute bedeutet dies auch, dass wir Vorbilder sein sollen, wie wir mit unserem Smartphone umgehen.

(Veröffentlicht am 09.03.2018)

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