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Martin Luther: Vom unfreien Willen

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Martin Luther: Vom unfreien Willen

Artikel-Nr.: 176324

Martin Luther
Vom unfreien Willen
Luthers berühmte Widerlegung der Lehre von der freien Willensentscheidung


Paperback, 341 Seiten, Betanien Verlag, 2. Auflage 24.03.2017

11,90 € *

lieferbar – Lieferzeit: 1-5 Werktage*

Gewicht: 0.430 kg

Details

Endlich eine Neuausgabe dieses berühmten Buches Luthers, das er original auf Lateinisch schrieb, jetzt ungekürzt in einer neu bearbeiteten Übersetzung.

Luthers Schrift Vom unfreien Willen behandelt die zentralen Anliegen der Reformation. Ausgangspunkt ist die alte Frage, ob der Mensch von Natur aus Entscheidungsfreiheit habe, oder ob sein Wille an eine höhere Macht gebunden ist. In seiner Argumentation dringt Luther zu den Kernthemen des Evangeliums vor: Wie kann ein verlorener Sünder gerettet werden? Kann er etwas dazu beitragen? Hat der Mensch innerlich noch einen guten Kern, oder ist er völlig verdorben und unfähig? Richtet Gott sich nach der Entscheidung des Menschen oder ist er völlig souverän? Wo setzt die Gnade und Rettermacht Gottes an? Welche Erlösungstat hat Christus am Kreuz wirklich vollbracht? Und basiert die Errettung und Erkenntnis der Wahrheit allein auf der Heiligen Schrift oder welchen Stellenwert haben Tradition, Vernunft und Philosophie? Mit großer Geisteskraft und biblischer Kompetenz widerlegt Luther hier die katholisch-philosophische Fehleinschätzung des Humanisten Erasmus, dass der Mensch einen freien Willen habe. Dabei entfaltet er die reformatorischen Lehren von der Rechtfertigung aus Glauben und von der Vorherbestimmung Gottes.

Nirgends kommt man Luthers grundlegendem Denken – das er vor allem von Paulus aus dem Römer- und Galaterbrief aufgesogen hat – und den Kerngedanken der Reformation näher als in Vom unfreien Willen.

Die ersten 100 Seiten als Vorschau:

Zusatzinformation

ISBN 9783945716243
Verlag Betanien Verlag
Gewicht 0.430 kg
Erscheinungsdatum 15.12.2016
Seiten 341
Einband Paperback
Ausrichtung reformatorisch
Bestseller Rang: 118

Kundenrezensionen

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Kundenrezension von Markus K.

Zusammenfassung: Luther in Aktion: selber erfahren, ein Genuss!

Bewertung:
Wie aus dem Vorwort zu entnehmen ist, wurde dieses Buch aufgrund der Not in den Kirchen neu herausgegeben. Damit ist besonders die Lehre über die Fähigkeit des Menschen, sich mit seinem Willen Gott und seinem eigenem Heil zuzuwenden, gemeint. Der Mensch hat die Entscheidung: will ich zu Gott und seiner Rettung für mich kommen, dann entscheide ich mich dafür und glaube. Gottes Gnade hierbei ist lediglich ein passives Angebot für den Menschen zur Vergebung seiner Sünden. Diese Lehre stellt den Menschen nicht tot in seinen Sünden dar, sondern macht dagegen Gott in seiner Gnade tot und kraftlos. Sie ist aber auch der Kern, der substantielle Unterschied des evangelischen und katholischen Glaubens. Dies alles und noch viel mehr (z.B. die fünf „Solas“ der Reformation) verteidigt Luther gegen die Lehre von der freien Willensentscheidung des Menschen, vertreten vom Humanisten Erasmus von Rotterdam, in seiner Widerlegungsschrift „Vom unfreien Willen“.
Wer jedoch dem Lateinischen nicht mächtig ist oder dem Altdeutschen zu anstrengend ist, die Schriften Luthers aber dennoch lesen möchte, der ist auf Übersetzungen und Neuausgaben wie diese angewiesen. Das geniale für mich persönlich war die Gliederung des Textes von Luther. Es ist ein wenig mühselig die Texte von früheren Gelehrten ohne Abschnitte und Überschriften zu lesen. Zwar ist eine innere Ordnung vorhanden, aber man hat sich früher einfach nicht die Mühe gemacht diese auch dem Leser mitzuteilen. Deswegen habe ich die Aufteilungen in diesem Buch sehr geschätzt und konnte mich beim Lesen immer wieder darauf zurückbesinnen, in welcher Argumentation oder welchem Sinnabschnitt ich mich gerade befinde. Insgesamt gibt es 9. Kapitel. Innerhalb der Kapitel gibt es weitere Aufteilungen in Sinnabschnitte mit Überschriften. Ich möchte einige Überschriften zitieren, um Lust zu wecken, dieses Buch zu lesen: „Ist es heilsam oder vorwitzig, Klarheit über den freien Willen gewinnen zu wollen?“ (S.28-34); „Weiß Gott alles nur passiv voraus oder bestimmt er es aktiv voraus?“ (S.34-40); „Alle Lehren müssen an der Schrift geprüft und beurteilt werden“ (S.92-95); „Matthäus 19,17: Die Unfähigkeit des Menschen und die Rettermacht Gottes“ (S.164-167); „Gottes Weise, den Menschen zu verhärten“ (S.200-202). Was sind bitte das für Themen die in „Vom unfreien Wille“ besprochen werden? Wer wirkliches Interesse an Theologie hat, sollte dieses Buch schnellstens kaufen, eine Bibel zur Hand nehmen und wahre Freude im Herrn Jesus Christen suchen!
Man darf sich aber nicht träumen lassen, dass diese Neuausgabe dazu dient, alles auf Anhieb zu verstehen. Manche Passagen Luthers sind immer noch schwierig zu verstehen und Bedarf eines wachen Verstandes. Es ist aber unglaublich gewinnbringend für den christlichen Glauben und nicht für hohe abstrakte Theologie, z.B. geht Luther in der Einleitung darauf ein, dass es für einen Christen unbedingt nötig ist, „dass man fest bei den Dingen bleiben muss, die Gott uns in den Heiligen Schriften überliefert hat.“ (S.18). Der heutige Pluralismus sagt: das Gegenteil ist der Fall, wir müssen nicht eine Wahrheit vertreten, sondern jede Meinung hat seinen Platz in dieser Welt. Luther warnt in seiner Einleitung vor dem Versuch einen „äußerlichen Frieden“ zu wahren, keine unnötigen Streitfragen zu verursachen, um den Anderen ja nicht zu verärgern. Daran merkt man wie wichtig dieses Buch für unsere heutige Zeit ist. Wo müssen wir als Christen in Anfechtungen und Streitigkeiten fester stehen als jeder Fels? In den Dingen die die Schrift bezeugt. Wo dürfen wir glauben und trotzdem unnötigen Zänkereien aus dem Weg gehen? In den Dingen die die Schrift nicht fest behauptet (z.B. Abendmahlbesteck aus Silber oder Gold? Ein Kelch mit Wein oder mehrere Gläschen?).
Während dem lesen dieses Buches stellte sich mir die Frage: wie sollte ich bitte den bekanntesten Reformator und einer seiner bekanntesten Schriften bewerten? Inhaltlich will ich dieses Buch eigentlich gar nicht rezensieren. Der Inhalt dieses Buches hat uns nämlich die Reformation und die Wiedergewinnung der biblischen Lehre über die Rechtfertigung allein aus Gnade beschert. Ich kann also keine negativen Punkte nennen die inhaltlich falsch wären. Sprachlich allerdings möchte ich die bereits oben erwähnten Punkte stichwortartig zusammenfassen: anspruchsvoll, anstrengend und besonders keine Nachtlektüre vorm Schlafen gehen. Dafür aber gewinnbringend, Augenöffner und humorvoll. Wem diese Punkte gefallen, herausfordernd findet und sich traut dieses Werk einmal durchzuarbeiten, der sollte seine Leuchtmarker in die Hand nehmen und anfangen geistlich zu wachsen. Es ist absolut empfehlenswert!
Zum Schluss: Wie viel haben sie über Luther bereits gelesen und wie viel haben sie Luther selber gelesen? Womöglich geht es Ihnen wie mir: das Verhältnis ist absolut einseitig und unangebracht. Biografien über Luther sind leichter und spannender, im Gegensatz zu den Schriften Luthers. Das habe ich zumindest so gedacht bevor ich „Vom unfreien Willen“ gelesen habe, aber um Luther wirklich kennenzulernen und das was er vertreten hat und uns so geprägt hat, dass lernt man am besten von Luther selber. Aller Anfang ist schwer, aber es lohnt sich!
(Veröffentlicht am 14.12.2017)
Kundenrezension von Viktor J.

Zusammenfassung: Herausragendes, wenn auch nicht ganz leicht zu lesendes Buch

Bewertung:
Viele Christen haben von Martin Luthers Schrift "Vom unfreien Willen" gehört. Sie ist in vielerlei Hinsicht herausragend. Doch nur wenige machen sich daran sie zu lesen.

Ich will in dieser Rezension nicht auf die Inhalte und Argumente eingehen, sondern ein paar Kriterien äußern, die dir bei der Entscheidung helfen können, ob du dieses Buch lesen solltest:

1. Dieses Buch ist herausfordernd und anspruchsvoll. Luther argumentiert scharf und spitzfindig. Man muss manchmal langsam und aufmerksam lesen, wenn man die Argumentationslinie verstehen will. Manchem werden einige Gedankengänge unverständlich oder zu abgehoben erscheinen. Natürlich kann man auch einzelne Passagen überfliegen :-)

2. "Vom unfreien Willen" geht ans Eingemachte! Wirklich wichtige theologische Fragen wie Erwählung, Allwirksamkeit Gottes oder Fähigkeiten der Menschen bezüglich seiner Rettung werden ohne Umschweife angegangen und anhand der Bibel klar beantwortet. Viele der Fragen, die das Buch behandelt traut man sich heute nicht einmal zu stellen.

3. Man bekommt Luther in dieser Schrift im "Originalton" zu lesen. Das heißt, dass er mit seiner Meinung nicht hinterm Berg hält, sondern direkt und manchmal ausschweifend auslässt. Luther ist kritisch, ironisch, polemisch und dadurch oft sogar humorvoll. Natürlich kann man das auch kritisieren, aber hier lernt man Luther kennen, wie er wirklich war.

4. Im Einheitsbrei unserer Zeit ist es ratsam gute Lektüre der Kirchengeschichte zu lesen. Luther gibt Antworten und steht zu Positionen, die heute kaum anzutreffen sind. Es ist heilsam Bücher mit einem anderen Zeitgeist zu lesen, damit einem die eigenen blinden Flecken bewusst werden!

5. Die überarbeitete Übersetzung und die dezenten Erklärungen in den Fußnoten sind meines Erachtens wirklich gelungen. Natürlich kann man auch ältere und günstigere Versionen des Buches erhalten, aber dann geht man die Gefahr des Unverständnisses ein...

Für mich ist "Vom unfreien Willen" von Martin Luther eine unheimlich bereichernde Lektüre, die ich anderen Christen durchaus weiterempfehlen kann und werde. Mit dieser sprachlich und mit Erklärungen aktualisierten Ausgabe wird das Lesen dieses besonderen Buches zum Genuss!
(Veröffentlicht am 08.11.2017)
Kundenrezension von Dietmar T.

Zusammenfassung: Dieses Buch gibt tiefe Einblicke in Luthers Herz und ins Evangelium

Bewertung:
Martin Luther und Erasmus von Rotterdam, Reformation und Humanismus stehen sich gegenüber, wenn es um den Willen des Menschen, den unfreien oder freien geht.

Luthers schon im Ton sieghaft triumphierende Streitschrift „ De servo arbitrio", „Vom unfreien Willen" (1525) ist ja Antwort auf des Erasmus Abhandlung „De libero arbitrio", „Über den freien Willen" (1524). Erasmus vertritt die katholisch-humanistische Position, dass der Mensch in Bezug auf sein Seelenheil einen freien Willen habe; Luther verteidigt dagegen die reformatorisch-biblische Sicht, dass rettender Glaube eine Wirkung allein der Gnade Gottes sei.

Luther bekennt in diesem Buch von sich selber: “Wenn es irgendwie geschehen könnte, möchte ich nicht, dass mir ein freier Wille gegeben werde oder dass etwas in meiner Hand gelassen würde, womit ich nach dem Heil streben könnte…..Denn mein Gewissen wäre, wenn ich auch ewig lebte und wirkte, niemals gewiss und sicher, wieviel es tun müsste, um Gott Genüge zu tun. Denn welches Werk auch immer vollbracht wäre, immer bliebe der beunruhigende Zweifel, ob es Gott gefalle oder ob er noch mehr fordere, wie es die Erfahrung aller Werkgerechten beweist und wie ich es zu meinem großen Leidwesen so viele Jahre hindurch zur Genüge gelernt habe.“ ( S. 334)

Aus dieser eigenen Erfahrung heraus widerlegt und entkräftet Luther in diesem Buch gründlich und ausführlich alle Argumente und mißbräuchlich verwendete Bibelstellen des Erasmus von Rotterdam in dessen Schrift „Über den freien Willen“. Es ist erstaunlich wieviel Zeit und Energie der oft stark belastete Luther dazu aufwendete und wie unermüdlich er den unfreien Willen verteidigt.

Er selber äussert sich dazu: „Und auf diese Weise haben wir versprochen, den freien Willen so zu widerlegen, dass alle Widersacher nicht widerstehen können. Das meine ich, getan zu haben.“ ( S. 316 )

Wer Luther in seiner Tiefe und das Werk der Reformation in seiner Gründlichkeit verstehen will, kommt an diesem Buch nicht vorbei!


(Veröffentlicht am 06.11.2017)
Kundenrezension von Eduard K.

Zusammenfassung: Endlich wieder eine gut verständliche deutsche Übersetzung und eine vollständige Ausgabe des wichtigsten Werkes von Martin Luther

Bewertung:
Endlich ist wieder eine gut verständliche deutsche Übersetzung und eine vollständige Ausgabe des wichtigsten Werkes von Martin Luther erhältlich.
Luther hat hiermit keine systematische Theologie über das Wesen des Menschen, die Erwählung Gottes, Erlösung durch Christus, Rechtfertigung, Lehre über den Satan usw. geschrieben. Doch all diese Themen werden in diesem Buch angesprochen.
Die Vorgehensweise und Methode Luthers mag auf den ersten Blick irritierend sein und zum Teil auch schwerfällig wirken. Man sollte bedenken, dass Luther sich mit dieser Schrift zunächst direkt an Erasmus wendet und eine Gegenschrift zu seiner De libero arbitrio (Vom freien Willen) liefert. Etwa 280 Seiten bestehen aus einer gründlichen Beschäftigung mit zahlreichen Bibelstellen, die Erasmus für den freien Willen anführt, die Luther aber widerlegt. Und dann im letzten Kapitel holt er „seine Truppen gegen den freien Willen ins Feld“, aber längst nicht alle, sondern nur die wichtigsten. Er nimmt den Leser auf eine Reise durch den Römerbrief und das Johannesevangelium und behandelt in diesem Kapitel systematisch zentrale Bibelstellen zu diesem Thema.
Dennoch lohnt auch die aufmerksame Lektüre des ersten Teils. Denn Erasmus‘ Argumente werden auch heute noch genauso angeführt, auch wenn Erasmus‘ Schrift wahrscheinlich von den wenigsten gelesen wurde. Seine Gedanken sind weit verbreitet. Und auch wenn jemand mit Luther nicht in allem übereinstimmen wird, regen Argumente und Gegenargumente zum intensiven Nachdenken an. Auch das Argumentieren kann von Luther gelernt werden. Er hat nicht auf alle Fragen eine Antwort, aber für eines tritt er konsequent ein: Gottes Allwirksamkeit darf durch die Begrenztheit des menschlichen Verstehens nicht eingegrenzt werden. Es bleiben Spannungen, aber daran ist nicht Gott schuld, sondern es liegt am Wesen des Menschen.
Dieses Buch ist ein großartiges Werk für Interessierte an Kirchengeschichte und insbesondere an der Reformation. Aber es ist weit mehr. Es ist ein Buch, dass von Luthers gutem Bibelverständnis zeugt und Wegweisung und Argumente für die heutige Christenheit bietet.

(Veröffentlicht am 29.09.2017)

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