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Groves: Anthony Norris Groves

Groves: Anthony Norris Groves

Artikel-Nr.: 175903

Harriet Groves
Anthony Norris Groves
Von einem, der zuerst nach dem Reich Gottes trachtete


Taschenbuch, 160 Seiten, Betanien Juni 2001
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Details

Anthony Norris Groves (1795–1853) war einer der ersten Männer und Impulsgeber der Brüderbewegung und u.a. Vorbild (und Schwager) von Georg Müller. Der Herr Jesus sagte, dass es für Reiche äußerst schwierig ist, ins Reich Gottes zu kommen. Durch den reichen Zahnarzt Groves zeigte Gott, dass es aber nicht unmöglich ist. Groves und seiner Frau wurde klar, dass sie keine Schätze auf Erden sammeln, sondern auf den Herrn vertrauen und einen Teil ihrer Habe den Armen geben sollten. Zuerst gaben sie ein Zehntel, dann ein Viertel und schließlich alles für den Herrn weg. Bereits zu Beginn der Brüderbewegung (1829) reisten sie über St. Petersburg und Moskau nach Bagdad, um dort als Missionare zu leben. Bei einer schlimmen Pest, die dort grassierte und die noch durch eine Überschwemmung und einen Bürgerkrieg verschlimmert wurde, führte Gott ihn in die Tiefen seiner Schule und nahm seine geliebte Frau zu sich in die Ewigkeit. Später baute Groves in Indien eine Missionsarbeit nach strikt biblischen Prinzipien auf.

Dieses Lebensbild von Groves ist eine Kurzfassung des 650 Seiten umfassenden englischen Originals, das seine zweite Frau und Witwe Harriet aus seinen Memoiren, Tagebüchern und Briefen zusammengestellt hat.

Zusatzinformation

ISBN 9783935558037
Verlag Betanien Verlag
Gewicht 0.1000
Ausrichtung reformatorisch
Bestseller Rang: 413

Artikelbewertungen

Artikelbewertung von Peter V.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Diese kurze Biografie aus den frühen Tagen des Betanien Verlages (kostet nur ¤ 1,90) hat leider kaum Beachtung gefunden und ist trotz des niedrigen Preises nicht gerade ein Bestseller. Trotz der knappen Seitenzahl hat diese Biografie alles, was man von einem christlichen Lebensbild erwarten darf.

Der wohlhabende Zahnarzt Anthony Norris Groves gab seine Praxis und sein komfortables Leben, um Christi willen auf. Er hatte das große Glück eine Frau zu haben, die diese Entscheidung gerne mit trug. Der junge Groves nahm den biblischen Befehl, alles um Christi willen aufzugeben, wörtlich und lebte ganz im Vertrauen auf Gott um Missionar zu werden. Er beeinflusste die Brüderbewegung und den Waisenvater Georg Müller (der nach dem gleichen Prinzip wie Anthony Norris Groves lebte) maßgeblich.

Als Missionar in Bagadad wurde seine Familie und sein Missionsteam von Bürgerkriegsähnlichen Unruhen und schlimmer noch von der Pest gepeinigt. Diese unfassbaren Leiden wurden von einem äußerst schwierigen muslimischen Missionsfeld begleitet. Zu guter letzt starb seine geliebte Frau, die sich nicht zu Schade war, das wohlhabende Leben aufzugeben, an der Pest. Groves sollte seine einzige Seelenverwandte noch schmerzlich vermissen, auch weil er nun mit zwei kleinen Söhnen zurückblieb.

Doch Groves versank nicht in Selbstmitleid, sondern schaffte es in diesem Chaos, arme und bedürftige Kinder aufzunehmen und sogar zu versorgen, obwohl er selbst nichts hatte. Nach einiger Zeit verließ er das Missionsfeld um sich die erfolgreiche Missionsarbeit in Indien anzuschauen. In Indien blieb Groves „hängen“. Die dortige Missionsarbeit war zwar nicht minder leicht, doch der äußerliche Erfolg war dort weit höher als in Bagdad.

Diese Biografie ist auch deshalb so faszinierend und inspirierend weil ein derartiges Beispiel in einer modernen (Christen)Welt nicht wirklich zu finden ist. Das Christentum verliert sich immer mehr im Wohlstandsevangelium. Lebensbilder wie die von Groves und Müller sollten uns Demut und Hingabe lehren. Sie nahmen die Befehle Christi wörtlich, wenn es Sie wörtlich zu nehmen gilt. Während andere über Bedeutung und Auswirkungen lamentieren tat Groves, was Christus Ihm im heiligen Geist offenbarte.

Allerdings muss ich ein, zwei Kritikpunkte zum Buch loswerden. Im Grunde besteht diese Biografie aus Auszügen aus Groves Tagebuch. Hin und wieder werden die Einträge von verbindenden Kommentaren ergänzt, dies macht das lesen (zumindest für mich) nicht gerade leicht. Dabei bleibt aber die Ursprünglichkeit Groves Gedanken erhalten und wir haben die Möglichkeit Ihm ganz nahe zu sein.
(Veröffentlicht am 02.10.2010)

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