Warenkorb - 0,00 €

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

 
Return to Previous Page

Chantry: Evangelium heute

Chantry: Evangelium heute

Artikel-Nr.: 863823

Walter Chantry
Evangelium heute
Authentisch oder angepasst?


Taschenbuch, 84 S., 3L Neuauflage 2013

4,90 € *

Auf Lager oder kurzfristig lieferbar

Details

Verlagstext: Walter J. Chantry zeigt anhand des Gesprächs zwischen Jesus und dem reichen Jüngling, was evangelistische Verkündigung beinhaltet. Er weist darauf hin, dass Jesus diesen aufrichtig suchenden jungen Mann sehr direkt und persönlich mit dem Gesetz Gottes und den Anforderungen der Nachfolge konfrontiert, so dass er das Evangelium in all seinen Konsequenzen erkennt. Erst dann lädt Jesus ihn ein: „Folge mir nach!“

Ist diese Verkündigung heute noch zeitgemäß? Sollten wir den Ton, Stil und Inhalt verändern?

Walter J. Chantry ist der festen Überzeugung, dass sich die evangelistische Verkündigung des Evangeliums an das Vorbild Jesu anlehnen muss.

Ein Buch nicht nur für Pastoren und Evangelisten, sondern für alle Christen.

"Dies ist ein zutiefst aufwühlendes Buch."
Professor Mike Parsons, Oxford Universität

Zusatzinformation

ISBN 9783935188234
Verlag 3L
Gewicht 0.0800
Ausrichtung reformatorisch
Bestseller Rang: 1376

Artikelbewertungen

Artikelbewertung von Andreas M.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Wenn man sich heute in unseren evangelikalen Gemeinden umschaut und sich darüber wundert, warum es bei so vielen Christen an grundlegender Erkenntnis biblischer Unterweisung mangelt und warum so viele die eigentlich zur Gemeinde gehören zu Karteileichen mutiert sind, dann liegt es wahrscheinlich daran, dass ihnen nie das Evangelium richtig verkündigt wurde. Folglich leben sie mit einer falschen Heilsgewissheit, denn ihre Bekehrung entsprach vielleicht den Vorgaben eines Evangelisten (Er hat die Hand gehoben / Sie ist nach vorne gekommen...) aber nicht der Bibel.

In diesem recht kleinen Buch hinterfragt Walter Chantry unsere modernen Evangelisationsmethoden und vergleicht sie mit der Art und Weise wie Jesus evangelisiert hat. Als Beispiel benutzt er die Begebenheit aus Markus 10:17-27, wo ein reicher junger Mann Jesus die Frage stellte, was er denn tun müsse, um das ewige Leben zu erhalten.

Im ersten Kapitel "Was ist falsch?" verweist Chantry auf die traurige Entwicklung innerhalb der evangelikalen Christenheit, die sich darin zeigt, dass man die eigenen Evangelisationsmethoden überhaupt nicht erst hinterfragt. Und was der Autor 1970 geschrieben hat ist nach wie vor aktuell.

Im zweiten Kapitel "Das Wesen Gottes" verkündigen zeigt der Autor auf, wie Jesus dem Fragesteller mit dem Wesen Gottes konfrontiert und ihn dadurch ins Nachdenken bringt. Chantry bemängelt, dass in vielen Veranstaltungen hier bereits der erste Fehler gemacht wird, da Gottes Wesen einseitig dargestellt wird:

"Unsere heutige Verkündigung hat schlimme Mangelerscheinungen, weil sie vitaminarm ist. Zu häufig kommt Gottes Wesen gar nicht vor". (Seite 19)

"Moderne Evangelisten begehen einen schrecklichen Fehler, wenn sie meinen, Sünder wüssten, wer Gott ist". (S.21)

"Tausende von Sündern denken, Gott habe nur eine Eigenschaft: `Liebe´". (Seite 22)

Im dritten Kapitel "Das Gesetz Gottes" verkündigen betont der Autor, dass zu einer echten Evangeliumsverkündigung gehört, dass wir den Menschen sagen müssen, dass sie Sünder sind und gegen Gottes Gesetz verstoßen haben und nur Strafe zu erwarten haben.

"Bevor einem Sünder seine Verdammnis wegen bestimmter konkreter Sünden nicht mit aller Deutlichkeit vor Augen gestellt wird, wird er nicht zu Christus kommen und ihn um Gnade anflehen". (Seite 31)

"Im 20. Jahrhundert hat die Gemeinde versucht, herauszufinden, wie wenig sie sagen muss, damit sich dennoch Leute bekehren. Dahinter verbirgt sich die Annahme, dass eine Minimalbotschaft unsere Kräfte schont, das Evangelium weiterverbreitet und natürlich auch die Einheit unter den Evangelikalen fördert. Diese Methode brachte nur den "Erfolg", die Wahrheit so hauchdünn über diese Welt zu verbreiten, dass sie niemand mehr sehen kann. Die trethmühlenartig wiederholten "vier geistlichen Gesetze" langweilen viele Sünde um uns herum und schaden außerdem der Gemeinde". (Seite 36)

Die nächsten beiden Kapitel "Die Notwendigkeit der Buße verkündigen" und "Den Glauben an den Sohn Gottes verkündigen" gehen auf die Frage ein, ob es wirklich ausreicht einmal generell zu akzeptieren, dass man ein Sünder sei oder ob eine wirkliche Sinnveränderung zu einer echten Bekehrung dazugehört? Die Antwort des Autors ist deutlich: Niemand wird gerettet, der sich nicht wirklich der Herrschaft Jesu unterstellt! Es ist nicht möglich Jesus als Retter aber nicht als Herr über sein Leben anzunehmen.

Im vorletzten Kapitel "Heilsgewissheit verkündigen" kritisiert der Autor, dass man Menschen zu schnell Heilsgewissheit zuspricht, auch wenn vieles dagegen spricht, dass sie wirklich das Evangelium verstanden haben.

"Ich frage mich, wie viele Menschen schon durch eine von Menschen gemachte evangelistische `Formel´ zu einer oberflächlichen und trügerischen Gewissheit verleitet worden sind? Wie viele sind schon beruhigt von evangelistischen Veranstaltungen nach Hause gegangen, obwohl sie eigentlich wie der reiche Mann besorgt und beunruhigt hätten sein müssen?" (Seite 68)

Im letzten Kapitel "Die Abhängigkeit von Gott verkündigen" behandelt der Autor die wichtige biblische Lehre, dass nur Gott alleine die Umkehr in Menschen bewirken kann, da die Buße und die Wiedergeburt ein Geschenk Gottes ist und nichts wofür der Mensch sich "einfach so" entscheidet (vgl. Epheser 2:4-6 und 2. Timotheus 2:24-26).

Der Autor betont, dass es gerade die Predigt vom Kreuz ist, die Gott benutzt um Sündern die Augen für ihren eigenen (geistlich) toten Zustand zu öffnen.

Man hätte sicherlich noch ausführlicher auf die einzelnen Aspekte eingehen können, doch liegt das in erster Linie daran, dass das Buch auf einer Vortragsreihe basiert und entsprechend knapp gehalten ist.

Es reicht aber aus, um gründlich über unsere heutigen Evangelisationmethoden nachzudenken und wie nah unsere Verkündigung am Vorbild Jesu ist. Das Buch ist ein kurzer, intensiver Weckruf an uns Christen, den Ratschluss Gottes zu verkündigen wie wir ihn in der Bibel finden. Ich kann es nur empfehlen.




(Veröffentlicht am 18.11.2013)
Artikelbewertung von Rudolf H.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Unsere Evangelisationsmethoden sind zu viel an dem heutigen Trend angepasst und zu wenig von dem was die Bibel sagt geprägt. Kann das Buch nur empfehlen.
(Veröffentlicht am 17.01.2007)

Schreiben Sie Ihre eigene Artikelbewertung

Nur registrierte Kunden können Bewertungen abgeben. Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich

Unsere Empfehlungen