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Schwaiger: Geschichte und Gott

Schwaiger: Geschichte und Gott

Artikel-Nr.: 271034
Axel Schwaiger

Geschichte und Gott

Ein Deutungsversuch



Hardcover Lexikonformat, 736 Seiten, CV Mai 2015
29,90 € *

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Details

Unser Verständnis der Weltgeschichte und ihrer lenkenden Kräfte bestimmt unser Weltbild. Doch beziehen wir unsere Geschichtskenntnis meist aus nichtchristlichen Quellen. Dieses Buch bietet eine sehr umfassende, fundierte Alternative und zeigt Gottes Hand im Geschichtsverlauf schulbuchmäßig auf.

Verlagstext: Weltliche Geschichte verknüpft mit Gottes Plan und seinem Handeln. Dadurch werden Gottes Spuren aufgezeigt und sein Handeln in der Welt bis in die Zukunft hinein verständlich gemacht. Es wird deutlich: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft liegen in Gottes Hand und ihm entgleitet nichts.

  • Auf über 700 Seiten verbindet das Werk Gottes Heilsgeschichte mit historischen Fakten
  • Aufwändig gestaltet: mit vielen Farbfotos, Illustrationen, Karten und Übersichten
  • Exkurse zu wichtigen Personen und Themenschwerpunkten
  • Gegründet auf profunde Sachkenntnis
  • Verständlich für jeden Ein Schlüsselwerk für den gemeindlichen und schulischen Unterricht

Dr. Axel Schwaiger (Jg. 1963) ist verheiratet, hat eine Tochter und lebt in Nürnberg. Der promovierte Historiker und Politologe war u.a. in der Erwachsenenbildung und als Lehrer an einer christlichen Schule tätig.
Außerdem ist er Autor mehrerer Veröffentlichungen rund um den Themenbereich Geschichte aus christlicher Sicht.

Inhaltsverzeichnis und weitere Infos zum Buch:

 

Zusatzinformation

ISBN 9783863530341
Verlag CV
Gewicht 2.0800
Erscheinungsdatum Mai 2015
Seiten 736
Einband Hardcover
Ausrichtung allgemein
Bestseller Rang: 502

Artikelbewertungen

Artikelbewertung von Alex R.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Ich bin fest davon über­zeugt, dass zwar jeder­mann davon redet, wie wich­tig und hilf­reich solide Geschichts­kennt­nisse sind, doch gleich­zei­tig sich kaum einer um sol­che bemüht. Das zeigt ein Blick auf das Ange­bot christ­li­cher Bücher zum Thema Kir­chen­ge­schichte. Betrach­tet man das Thema Geschichte all­ge­mein ist eine Deu­tung aus christ­li­cher Sicht noch sel­te­ner zu fin­den. Am ehes­ten fin­det man hier noch Mate­rial aus dem Mit­tel­al­ter (z. B. die Welt­chro­nik oder die Geschichte der zwei Staa­ten von O. v. Frei­sing von 1146) oder von den Pie­tis­ten des vor­letz­ten Jahrhunderts.

Nun wurde diese wich­tige Lücke geschlos­sen und ein grund­le­gen­des Werk zur Inter­pre­ta­tion der Welt­ge­schichte erschien vor eini­gen Wochen bei CV Dil­len­burg. Geschichts­dich­tung unter­liegt immer der Inter­pre­ta­tion durch den Betrach­ter. Dies bedeu­tet für den Chris­ten, dass ein For­schen in der Schrift und eine Grund­hal­tung des Ver­trau­ens gegen­über Gott ihm hel­fen kön­nen, die Gescheh­nisse ver­gan­ge­ner Zei­ten bes­ser deu­ten zu können.

Der Autor spricht hier­bei von einer „escha­to­lo­gi­schen Dyna­mik auf einen Zustand hin, den die Bibel für das Ende der Zeit fokus­siert vor­her sieht (S. 81)“. Dies bedeu­tet, dass der Christ die Welt­ge­schichte immer fest in einem rela­tiv kur­zen Zeit­rah­men sieht mit vor­ge­ge­be­nem Anfang und fest­ge­setz­tes Ende, im Gegen­satz zu der all­ge­mein übli­chen Ansicht Geschichte mehr oder weni­ger als ein nicht enden­des (viel­leicht sogar oszil­lie­ren­des) Sze­na­rio zu betrachten.

Der Autor geht sehr aus­führ­lich auf zahl­rei­che all­ge­meine Prin­zi­pien der Geschichts­deu­tung ein. Hier­bei bil­den die Datie­rung­me­tho­den einen beson­de­ren Schwer­punkt, wobei es dem Autor gelingt die Gren­zen der übli­chen Datie­rungs­ver­fah­ren auf­zu­zei­gen. Über das Ziel hin­aus schießt das Werk bei der allzu aus­führ­li­chen Betrach­tung der Sint­flut und der Dino­sau­rier. Hier scheint sich der Autor zu sehr in Details zu ver­lie­ren. Dadurch ent­ste­hen Män­gel an ande­ren The­men. So wären mehr Infor­ma­tio­nen über die wahre Gott­er­kennt­nis der Hei­den­völ­ker interessant.

Ein wei­te­rer Schwer­punkt wird im Buch durch eine inten­sive Betrach­tung chro­no­lo­gi­scher Fra­gen gesetzt. Die­ser Abschnitt ist dem Autor sehr gut gelun­gen, wobei ich ihm nicht recht geben kann, dass die Kreu­zi­gung Jesu bereits am Mitt­woch der Lei­dens­wo­che statt­ge­fun­den haben sollte. Ein sehr hilf­rei­cher Abschnitt im Buch ist die aus­führ­li­che Dar­stel­lung zahl­rei­cher archäo­lo­gi­scher Belege für bib­li­sche Per­so­nen und Ereig­nisse. Die­ses macht Lust auf einen Besuch im Bri­tish Museum, in dem sich zahl­rei­che his­to­ri­sche Mate­ria­lien befin­den. Über­haupt machen die zahl­rei­chen Abbil­dun­gen im Buch das Buch zu einem wert­vol­len Nach­schla­ge­werk. Der größte Vor­teil ist wohl, dass man die ein­zel­nen Abschnitte im Buch auch gut getrennt von­ein­an­der betrach­ten kann. Dadurch bleibt die­ses immer eine Fund­grube an Infor­ma­tio­nen. Die zahl­rei­chen Illus­tra­tio­nen beschleu­ni­gen den Lese­fluss deutlich.

Was nach der Beschrei­bung des Mes­sias als Zen­trum der Geschichte folgt, sind Aus­füh­run­gen zur Aus­brei­tung des Chris­ten­tums im römi­schen Reichs, gefolgt von der extre­men Ver­welt­li­chung im Mit­tel­al­ter, wobei der Autor deut­lich zahl­rei­che Auf­brü­che auf­zeigt, z. B. die der iro-schottischen Mön­che. Wäh­rend der Refor­ma­tion sollte sich vie­les ändern, aber auch durch die Ent­de­ckung der neuen Welt. Hier erar­bei­tet Schwai­ger sehr aus­führ­lich die ers­ten (vor allem katho­li­schen) Mis­si­ons­ver­su­che in Süd­ame­rika aber auch in China. Was jedoch die deut­lichste Bot­schaft des Buches ist, ist das Finale der Geschichte: Nach­dem die ganze Welt durch die Bot­schaft von Jesus Chris­tus durch­säu­ert ist (im Sinne einer Beein­flus­sung durch und einer Kon­fron­ta­tion mit dem Evan­ge­lium), zeich­net sich immer mehr eine deut­li­che Ableh­nung des Chris­tus, sei­ner Lehre und sei­ner Nachfolger.

Somit wird vor dem letz­ten Tag ein gro­ßer anti­christ­li­cher Angriff statt­fin­den. Ich finde es über­aus hilf­reich, dass der Autor die­sen vor allem für uns, durch Wohl­stand und Frei­heit ver­wöhnte Chris­ten Euro­pas, wie­der so deut­lich aus­ar­bei­tet. Ich denke, die größte Gefahr der Lehre der Vor­ent­rü­ckung darin liegt, zu mei­nen, wir wür­den schon so wei­ter machen kön­nen, bis Jesus uns gerade recht­zei­tig abholt. Die Welt­ge­schichte straft dies Lügen, da Chris­ten immer durch aller­größte Schwie­rig­kei­ten muss­ten. Warum soll­ten da wir ver­schont werden?

Der Stein von Rosette
Der Stein von Rosette
Schließ­lich geht der Autor auch aus­führ­lich auf den Glau­ben und das Ver­hal­ten der Chris­ten im drit­ten Reich ein. Ich denke, alle Evan­ge­li­ka­len soll­ten es wis­sen: Im drit­ten Reich gab es zwar einige Katho­li­ken und auch Evan­ge­li­sche (Stich­wort: Beken­nende Kir­che) die sich dem Natio­nal­so­zia­lis­mus ent­ge­gen­stell­ten, aber der Autor stellt fest, was ich per­sön­lich schon aus­führ­lich recher­chiert habe:

Fälle akti­ve­ren Wider­stan­des, wie von katho­li­scher und evan­ge­li­scher Seite, fin­den sich bei den Frei­kir­chen nicht (S. 595).
Asche auf unser Haupt, und ein gro­ßer Kum­mer, dass sich weder Bap­tis­ten noch Brü­der­be­we­gung noch andere Frei­kir­chen sich gegen die Per­ver­si­tä­ten des drit­ten Rei­ches erho­ben haben. Ich denke sogar, der große Unter­schied liegt darin, dass die evan­ge­li­sche Kir­che bald nach Kriegs­ende immer­hin ein Schuld­be­kennt­nis ver­fasst hat (Vgl. das „Stutt­gar­ter Schuld­be­kennt­nis“). Ich denke dies ist ein Wach­ruf an die Chris­ten unse­rer Zeit. Wenn unsere Väter sich nicht gegen Hit­ler erho­ben haben, wer gibt uns dann die Garan­tie, dass unser Glaube in einer Zeit des Anti­chris­ten bes­ser sein sollte. Dabei sind doch viele Frei­kir­chen heute wei­ter von der Wahr­heit im Evan­ge­lium ent­fernt als noch vor eini­gen Jahr­zehn­ten. Wenn das nicht ein kla­rer Wach­ruf zur Buße ist!

Das Buch schließt mit einer Betrach­tung zum Volk Israel und zur wach­sen­den Globalisierung.

Fazit: Ein hilf­rei­ches Werk, wel­ches in vie­len Situa­tio­nen genutzt wer­den wird. Es hat einige kleine Schwä­chen, über die man aber leicht hin­weg sehen kann, da man die Abschnitte unab­hän­gig von ein­an­der gele­sen wer­den kön­nen. Ins­ge­samt ein längst über­fäl­li­ger Beitrag!

Sergej Pauli, www.nimm-lies.de
(Veröffentlicht am 13.09.2015)
Artikelbewertung von Thomas R.

Zusammenfassung:

Bewertung:
¨Grosse welthistorische Aufrisse mit Mut zur Deutung¨ und an der Bibel orientierte Geschichtssicht¨ - Mit diesem sehr hohen Anspruch startet der Autor auf Seite 11 und im ersten Moment mag das ein klein wenig vermessen klingen. Aber schon nach wenigen Sätzen wird klar, dass hier kein Selbstdarsteller schreibt, sondern einer, dem es wirklich wichtig ist, das Handeln Gottes in der Geschichte darzustellen. Mehr noch, er zeigt, dass es das Besondere dieses Gottes ist, dass er sich in der Geschichte offenbart. Und so bezeichnet er dieses Werk auch ¨freilich nicht erschöpfend oder mit irgendeinem Anspruch auf Vollständigkeit¨ (ebenfalls Seite 11). Ich habe nun schon einiges in diesem Buch gelesen und bin von dieser Art Understatement schwer beeindruckt. ¨Geschichte und Gott¨ beginnt mit der Schöpfung und endet mit der Wiederkunft Jesu als Endpunkt menschlicher Geschichte. Und dazwischen finden wir unglaublich viele interessante Details und Exkurse, Grafiken und Karten. Immer wieder wird menschliche Geschichte mit biblischen Aussagen verknüpft. Dabei kommen für mich völlig neue Aspekte ans Licht: So wird z.B. nachvollziehbar und einfach beschrieben, wie es zu den Titanen-, Helden- und Göttersagen gekommen ist. Denn diese sind nicht einfach durch Zufall entstanden, sondern haben laut Axel Schwaiger ihren Ursprung in realen Ereignissen, die durch menschliche ¨Logik¨ und massivste Fehldeutungen zu religiösen Verirrungen führten.
Dieses Kapitel (ab Seite 141ff) ist aber nicht das einzige, bei dem man ins Staunen kommt. Sehr mutig und fachkundig untersucht er die Grundlagen der Chronologie, zeigt mit einfachen und verständlichen Darstellungen, dass der biblische Glauben eben nicht der Naturwissenschaft widerspricht und entwirft ein umfassendes Bild mit den großen Linien von Gottes Heilsgeschichte mit den Menschen. Mit logischer Bibelauslegung wird der Todestag Jesu genau bestimmt (Seite 199ff). Wir erfahren, wie sich die wichtigen Strömungen (wie z.B. die Renaissance) auf das Denken der Menschen (auch der Christen) auswirkte und lernen einiges über wichtige Zusammenhänge von Geschichte und Theologie. Wir bekommen ein anderes und weiteres Bild auf Menschen wie Napoleon oder Justinian und welche Wirkung ihr Leben hatte. Was mir immer wieder gut gefällt, sind die gut durchdachten Deutungen. Geschichte wird nicht einfach nur abgehakt, sondern plastisch und lebendig dargestellt.
Für Christen wichtig: Der biblische Bezug ist oft deutlich erkennbar und ebenso erkennbar ist, dass die Bibel nicht als Märchenbuch oder unverbindliches Stück Literatur gesehen wird, sondern als Grundlage des Denkens. Ich war schon immer geschichtlich interessiert und habe schon einiges gelesen, was interessant ist. Aber dieses Buch kann ich nur rundherum und uneingeschränkt empfehlen.
(Veröffentlicht am 25.06.2015)

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