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Piper: Überwältigt von Gnade

Piper: Überwältigt von Gnade

Artikel-Nr.: 255662
John Piper

Überwältigt von Gnade

Aurelius Augustinus, Martin Luther, Johannes Calvin



Hardcover klein, 220 Seiten, CLV 03/2006
7,90 € *

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Details

Was befreite Aurelius Augustinus von seinem fortwährenden sexuell unmoralischen Verhalten? Was gab Martin Luther den Löwenmut, die Erhabenheit der Bibel zu verteidigen? Was verursachte Johannes Calvins vollmächtigen Dienst in Predigt und Literaturarbeit. Eine stoische, uneigennützige Verpflichtung, das Richtige zu tun? Nein! Es war eine glühende Leidenschaft für ihre souveräne Freude: Gott. Sie wurden radikal verändert, als sie dem echten, auferstandenen Jesus und seinem befreienden Evangelium in Gottes geschriebenem Wort begegneten. Und für die Freude darüber, die wertvolle Perle gefunden zu haben, verkauften sie alles, um sie zu bekommen. John Piper untersucht, was die Herzen dieser drei unvollkommenen Heiligen gefangen nahm – die Herzen dieser Männer, die Gott so mächtig gebraucht hat, um seiner Gemeinde deutlich zu machen, was Gnade wirklich bedeutet.

Zusatzinformation

ISBN 9783893976621
Verlag CLV
Gewicht 0.2300
Ausrichtung reformatorisch
Bestseller Rang: 1077

Artikelbewertungen

Artikelbewertung von Sergej R.

Zusammenfassung:

Bewertung:
sehr empfehlenswert!

Was mich aber enttäuscht hat ist John Pipers Aussage in seiner Danksagung auf Seite 15 dieses Buches:

Zitat: Dass ich mich für eine Zeit in die Blue Ridge Mountains wegstehlen durfte, um dieses Buch in seine vorliegende Gestalt zu bringen, war ein kostbares Geschenk. Ich verdanke diese produktive Abgeschiedenheit der Gastfreundschaft eines Teams von Gottes Dienern im Billy Graham Training Center in The Cove. Möge Gott den Traum von Dr. Graham erfüllen, dass Segen von diesem Ort ausgeht, ...

Was man von Billy Graham zu halten hat, brauche ich wohl nicht extra zu betonen. Daher enttäuscht mich Piper an diesem Punkt und bringt (meiner Meinung nach) auch ein Stück weit seine bibeltreue Theologie in Verruf. Daher kann ich auch Rudolf Ebertshäusers Kritik ihm gegenüber durchaus nachvollziehen, obwohl ich mit seiner (Ebertshäusers) Theologie (besonders der Eschatologie) nicht übereinstimme.

Zitat von Ebertshäuser auf http://www.das-wort-der-wahrheit.de/content.php?id=25&search=John%20Piper:

Umso bedenklicher ist die Tatsache, daß John Piper, der auch hierzulande recht beliebte Verkündiger eines charismatisch gefärbten Calvinismus und eines „christlichen Hedonismus“, Ende dieses Monats eine regionale „Desiring God“-Konferenz in der Saddleback-Gemeinde in Lake Forest abhält.

Solche liberalen Tendenzen haben die rechte Lehre schon immer in Verruf gebracht. Das ist das wovon auch schon Apostel Petrus geschrieben hat, wenn er sagt: ... "und um ihretwillen wird der Weg der Wahrheit verlästert werden." (2Pt 2,2)

Schade eigentlich, aber leider kein Einzelfall unter bibeltreuen Theologen, deren Bibeltreue letztlich keinen besonderen Wert (besonders für sie selbst) hat, da sie anderen verkündigen und selbst verwerflich werden (1Korinther 9,27).

Wer mit Willow Creek und dergleichen gemeinsame Sache macht und respektvoll über Irrlehrer und abgefallene Namenschristen redet, kann für mich nicht wirklich bibeltreu sein.

Aber zurück zur Beurteilung des Buch-Themas. Hier muss ich die volle Punktzahl vergeben, da hier alles seinen Platz und seine Richtigkeit hat (wie ich meine). Hier werden auch ungeschönt Fehler und Sünden dieser drei großen Reformatoren aufgezeigt. Niemand von den dreien war unfehlbar, wie wir es ja alle nicht sind (und sein können). Interessant ist auch, dass sowohl Calvin als auch Luther sich sehr stark auf Augustinus berufen, um die biblische Lehre der Gnade gegenüber den Irrlehrern des Arminianismus (Semi-Pelagianismus; Pelagianismus) zu verteidigen. Augustinus war sozusagen nach Paulus der eigentliche Initiator der Reformation, auch wenn er in manchen Punkten eine eher unbiblische Ansicht vertreten hat. Aber wir alle sind Kinder unserer Zeit und irren uns an anderen Punkten. Demut ist hier angebracht, und keine pharisäische Überschätzung der eigenen Rechtgläubigkeit, wie in der Kritiksucht mancher selbsternannter "Bibeltreuer" erkannbar ist, die eine ebenso teilweise unbiblische Auffassung als unfehlbare Offenbarung anpreisen. Hier gilt auch was Spurgeon einmal sagte: Gib nicht an (oder auch: Überhebe dich nicht) mit deinem Wissen, denn selbst die kleinste Information hast du von anderen.

Ansonsten ist das Buch eine wirkliche Bereicherung und ich kann es nur wärmstens empfehlen.

(Veröffentlicht am 06.07.2011)
Artikelbewertung von Peter V.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Dieses Büchlein, enthält, wenn man es genau nimmt, 3 Predigten über jeweils eine bedeutende Figur oder Person in der Kirchengeschichte, die da wären, Aurelius Augustinus, Martin Luther und Johannes Calvin. Es handelt sich hier also nicht um umfassende Biografien, sondern nur so ausführend wie es eine Predigt und ein kleines Büchlein eben hergibt.

Piper hat hier nicht einfach die Eckpunkte und wichtigsten Lebensstationen der genannten aneinander gereiht sondern die Lebensbilder von Augustinus, Luther und Calvin unter dem Licht der souveränen Gnade Gottes betrachtet.

In der Tat spielte die von Piper so genannte souveräne Gnade Gottes im Leben der beschriebenen Gottesmänner eine große Rolle (nicht nur im Werk, sondern auch in der Bekehrung). Bei Augustinus war es die souveräne Freude, bei Luther die echte Erkenntnis der Gerechtigkeit Christi. Doch bei allen dreien (das bestätigen sie selbst) war es die souveräne Gnade, die Sie ans Licht führte.

Besonders werden die Schwächen und Sünden bzw. das Gottlose Leben der „drei“ angerissen und beleuchtet um aufzuzeigen, wie sich Ihr Leben veränderte, durch das souveräne Eingreifen Gottes.

Man merkt, dass dieses Buch eigentlich aus bearbeiteten Predigten besteht, z.B. finden wir am Ende des Buches eine sehr hilfreiche Zusammenfassung und Schlussfolgerung und was (insbesondere Diener im Reiche Gottes) man aus diesen Leben unbedingt lernen sollte und welche Lehren der Leser ziehen sollte.

Fazit
Für Leser die nicht viel von Augustinus, Luther und Calvin wissen, ein hilfreiches Buch um einen Einstieg in die Leben der Reformatoren bzw. Kirchenväter(Augustinus) zu bekommen. Die, die Biografien bereits kennen, dürfte es spannend sein, speziell die Souveränität Gottes in den Lebensbildern zu betrachten. Alles in allem, eine lohnenswerte und lehrreiche Lektüre.

Mehr Rezensionen hier:
http://www.theyoungreformer.de/
(Veröffentlicht am 26.08.2009)

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