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Murray: Spurgeon wie ihn keiner kennt

Murray: Spurgeon wie ihn keiner kennt

Artikel-Nr.: 673600
Iain Murray

Spurgeon wie ihn keiner kennt

Zum 100.Todestag des Fürsten der Prediger



Paperback, 254 S., RVB 1992
11,60 € *

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Details

Heute ist weitgehend in Vergessenheit geraten, dass der geniale Prediger und Seelsorger Spurgeon gleichzeitig ein hervorragender Verteidiger bibeltreuer Lehre war, der zeit seines Lebens für klare Grundsätze eintrat, für die er kämpfte und Anfechtung litt. Dieses Buch spürt diese Grundsätze anhand vieler (erstmals übersetzter) Zitate aus seinen Predigten, aus seiner Autobiographie und anderen Quellen auf und zeigt ihre Bedeutung für unsere Zeit.

Spurgeon hatte durch seine deutlichen Worte gegen das damals in Mode gekommene seichte Evangelium viele Evangelikale gegen sich aufgebracht. Als er dann noch aus Protest gegen unbiblische Vereinigungsbestrebungen und Duldung von falschen Lehren aus der Evangelischen Allianz und der Baptisten-Union austrat, schlugen ihm Wellen der Empörung und Verachtung entgegen. Vielleicht ist dieses Buch deshalb so aufwühlend, weil es die heutige, bedenkliche Krise der Evangelikalen so deutlich widerspiegelt.

Zusatzinformation

ISBN 9783928936002
Verlag RVB
Gewicht 0.3000
Ausrichtung reformatorisch
Bestseller Rang: 222

Artikelbewertungen

Artikelbewertung von Sergej R.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Dieses äußerst wertvolle Buch, gehört zu dieser Art von Information, wo man besonders oft stehen bleiben, innehalten und markieren muss. So ging es mir zumindest beim Lesen.
Hier wird klar und deutlich beschrieben, warum der Arminianismus und seine Verkündigung(s-Methode) anti-biblisch(-christlich) sind, und welche praktischen Auswirkungen das hat. Nach allem was ich bis jetzt gelesen, gehört und geprüft habe, muss ich unausweichlich zu folgendem Fazit über den Arminianismus kommen: „Der Arminianismus ist im Kern (Prinzip) nichts anderes als der römische Katholizismus, da beide letztlich die Souveränität des Menschen und Selbsterlösung durch Werke („Entscheidungen“), mit Gottes Hilfe, lehren.“ Diese Lehre ist jedoch der Bibel völlig fremd. Laut Bibel, ist Gott souverän und allmächtig und tut, was Er will! (siehe: 2.Mose 4,11; 1.Samuel 2,6-10; Prediger 8,3; Jesaja 14,27; Daniel 4,31-32; 5,21; Jona 2,10; Johannes 3,8; 5,21; 6,39; Römer 9,16.18; 11,4.5.29.; 1.Korinther 12,11; Offenbarung 2,23; 17,17). Man kann jedoch links und rechts abweichen und einseitig das eine auf Kosten des anderen überbetonen, was genau so verkehrt ist. Was jedoch die zentrale biblische Lehre von der Souveränität Gottes betrifft, so ist der Arminianismus ein kindisches, heidnisch-philosophisches Konstrukt, welches auch in vielen anderen Religionen zu finden ist und eigentlich auch dem Denken des natürlichen Menschen entspricht (1.Korinther 2,14). Sowohl die Einseitigkeit des Arminianismus, als auch die des Hyper-Calvinismus, sind ungesund und unbiblisch und daher zu verwerfen. Ausgehend von den alten reformierten Glaubens-Bekenntnissen und der Glaubensüberzeugungen des historischen Christentums, die sich eng an das biblische Selbst-Zeugnis halten, ist das Urteil über den Arminianismus mehr als eindeutig: IRRLEHRE. Leider ist der Arminianismus heute vorherrschend und die Pfingst- und Charismatische Bewegung ist eine logische Konsequenz und Folgeerscheinung dieser Selbsterlösungs-Religion. Arminianismus = zurück nach Rom!
C. H. Spurgeon – was auch immer man von seiner Person im Einzelnen halten mag – hat uns hierzu sicherlich mehr zu sagen, als so mancher moderne Prediger und Traditionalist. Hier geht es um objektive Angelegenheiten, ohne Ansehen der Person. Denn wenn wir jeden Prediger kritisch auseinander nehmen wollten, würde sich kein einziger finden, der „unserem“ Anspruch auf Irrtumslosigkeit genügen würde. Niemand von uns ist unfehlbar und schon gar nicht sündlos vollkommen, auch wenn einige das vielleicht in ihrer Vermessenheit von sich meinen mögen. Wir wollen auch keinen Heiligenkult betreiben, egal um welche Persönlichkeit der Theologie-(Kirchen)-Geschichte es sich handelt. Spurgeons Stimme – wie auch unsere – hat nur so viel Gewicht und Autorität, wie sie den objektiven biblischen und historischen Fakten gerecht wird. Wenn man also von sachlicher Fachkompetenz spricht, so hat Spurgeon – meiner Überzeugung nach – eine große Stimmgewalt in der Kirchengeschichte, da er mit Sicherheit ein begnadeter Forscher und Sachkenner war. Von Spurgeon heißt es: „In der englischen Kirchengeschichte gab es wahrscheinlich nur zwei Evangelisten, mit denen man Spurgeon angemessen vergleichen kann. In mehreren seiner natürlichen Gaben glich er Hugh Latimer und George Whitefield, in einer natürlichen Gabe jedoch übertraf er beide Vorgänger: Er hatte einen Verstand, der ihn befähigte, praktisch alles, was er las, aufzunehmen, zu verdauen und später gemeinverständlich darzustellen. („Seine Fähigkeit zu lesen hatte vielleicht niemals ihresgleichen … Er erfasste den Inhalt beinahe mit einem Blick, und sein Gedächtnis, was das Gelesene betraf, ließ ihn nie im Stich. Er hatte es sich zur Aufgabe gemacht, jede Woche ein halbes Dutzend der schwierigsten Bücher zu lesen. Verschiedentlich hatte ich Gelegenheit, die Gründlichkeit seines Lesens zu prüfen, und ich fand nie einen einzigen Fehler.“ – Dr. Wright, zitiert in Spurgeons Autobiography, 4, 273 – . Zum Ende seines Lebens hatte er eine Bibliothek von 12.000 Büchern, und man sagte, er hätte fast jedes einzelne im Dunkeln finden können.“ – (Seite 33)
Möge der Leser sachlich prüfen, „ob es sich so verhält“ (Apg 17,11), wie in diesem Buch beschrieben!
Dieses Thema sollte jeden Bibel-Leser, Evangelisten und Sklaven Jesu Christi brennend interessieren, da es hierbei um Leben oder Tod geht! Wollen wir ernsthaft, das Gott geehrt wird und Menschen wirklich „gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“? Dann müssen wir zu Dem zurückkehren, was einmal war. Zu Dem, was Spurgeon geglaubt und gepredigt hat, Dem, was die Puritaner und Reformatoren geglaubt und gepredigt haben, und endlich Dem, was die Bibel-Treuen Gläubigen aller Zeiten geglaubt und gepredigt haben.
Die überwiegend oberflächliche, Bibel-kritische Verkündigung in unseren (arminianischen) Gemeinden, wird diesem Anspruch bei weitem nicht gerecht. Wer Synergismus, (Semi-) Pelagianismus, Arminianismus und was auch immer für einen unbiblischen (unsinnigen) -Ismus predigt und lehrt, entehrt Gottes Wort und beraubt die Menschen der Wahrheit (des ganzen Ratschlusses: Apg 20,27!) und bringt den Fluch von Galater 1,8-9/Offenbarung 22,18-19 über sich. Egal, wie gut man es dann auch meint und wie aufrichtig und leidenschaftlich man auch um unbekehrte Seelen besorgt ist. Ein anderes Evangelium bleibt ein anderes Evangelium (2. Korinther 11). Eine Halb-Wahrheit (= Lüge) bleibt eine Halb-Wahrheit! „Die LIEBE … freut sich nicht an der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der WAHRHEIT …“ (1. Korinther 13,6)
Ussa (in 2 Samuel 6) hat es wahrscheinlich auch gut gemeint! Wie reagierte Gott darauf? Was tat Gott mit den Söhnen Aarons (3. Mose 10) und den Söhnen Elis (1. Samuel 4)? Hat sich Gott etwa geändert (siehe Apostelgeschichte 5)? Meinen wir, Gott nähme es mit der Verkündigung Seiner Heilsbotschaft nicht so ganz eng und wir dürften unsere eigenen Gedanken und Einbildungen unseres Herzens hinzufügen? (Jeremia 14,14)
Wir haben vergessen! : … „dass du das Gebot unbefleckt und untadelig bewahrst bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus, …“ (1. Tim 6,14)
Galter 6,7: „Irrt euch nicht: Gott lässt sich nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten. 8 Denn wer auf sein Fleisch sät, der wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird vom Geist ewiges Leben ernten.“
Wer ein verdrehtes Evangelium predigt, verkündigt FLEISCH und nicht GEIST, und produziert damit sogenannte „fleischliche Christen“ („Unmündige“).
2. Mose 7,6: „Und Mose und Aaron handelten GENAU SO; wie ihnen der HERR geboten hatte, GENAU SO handelten sie.“
Und wenn wir heute nicht GENAU SO handeln und verkündigen, wie der HERR es gebietet, dann haben wir keinen Gottes-Dienst, sondern Götzen-Dienst!
Lukas 11,52: „Wehe euch Gesetzesgelehrten, denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen! Ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die, welche hineingehen wollten, habt ihr daran gehindert!“
Wir haben zu viele Dilettanten, Feiglinge und Hobby-Prediger auf der Kanzel stehen, welche „Lehrer des Gesetzes sein wollen und doch nicht verstehen, was sie verkünden und als gewiss hinstellen!“(1 Tim 1,7) Vor lauter Menschenfurcht und Selbstschutz (Eigensucht), weigert man sich „DEN GANZEN RATSCHLUSS“ zu predigen, und serviert den Menschen stattdessen folgendes: „Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden (2.Timotheus 4,3).“
Wo ist derjenige „der zittert vor meinem Wort?“ (Jesaja 66,2) “Because we have such a high view of men, we have such a low view of salvation!” – „Weil wir eine so hohe Meinung vom Menschen haben, haben wir eine solch geringe Sicht der Erlösung!“ – (Paul Washer)
Wir sollten Gott unter Tränen um Gnade anflehen, dass Er mehr Arbeiter in die Ernte senden möge, die Das predigen, was die Bibel lehrt!
Der Mensch braucht keine Motto-Predigten und fleischlich-manipulative Altar-Rufe, er braucht Überführung „von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht“(Johannes 16,8-9)! Wir brauchen keine Alltags-Stories, oberflächliches Theater und aus dem Zusammenhang herausgepickte Bibelverse auf der Kanzel, sondern AUSLEGUNGS-PREDIGT, DAS WORT: „DENN ES STEHT GESCHRIEBEN!“
1. Timotheus 4,16: „Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; bleibe beständig dabei! Denn wenn du dies tust, wirst du sowohl dich selbst retten als auch die, welche auf dich hören.“ 2. Timotheus 2,2: „Und was du von mir gehört hast vor vielen Zeugen, das vertraue TREUEN MENSCHEN an, die FÄHIG SEIN werden, auch ANDERE zu LEHREN.“
Das sollte mehr denn je unsere Sorge und unser Bestreben sein! Möge es Dem HERRN der Ernte gefallen, solches Werkzeug wie dieses Buch zu gebrauchen, um noch etlichen Arbeitern die Augen für die geistliche Realität zu öffnen! „ … denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut(!), …“ Soli DEO Gloria!

(Veröffentlicht am 29.12.2011)
Artikelbewertung von Peter V.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Die wahrscheinlich ehrlichste und beste Spuregonbiografie aller Zeiten...Ausführliche Rezension folgt in kürze!
(Veröffentlicht am 24.08.2010)

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