Das baptistische Glaubensbekenntnis von 1689 (nur Text)

Artikelnummer
673665
Robert Kunstmann (Hrsg.)
Das baptistische Glaubensbekenntnis von 1689

Paperback, 124 Seiten, RVB 2002
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"Ich hielt es für angebracht, diese hervorragende Zusammenstellung von Lehren, die im Jahre 1689 von den baptistischen Pastoren unterzeichnet wurde, neu herauszugeben. Wir brauchen ein Banner der Wahrheit. Möge dieses kleine Büchlein das Anliegen des herrlichen Evangeliums unterstützen, indem es klar bezeugt, worin dessen Hauptlehren bestehen. … Dieses alte Schriftstück ist eine ausgezeichnete Zusammenfassung der Dinge, die von uns mit größter Gewissheit geglaubt werden."

C. H. Spurgeon, in der von ihm 1855 herausgegebenen Ausgabe dieses Bekenntnisses.

Aus der Einleitung von Robert Paul Martin in der Erklärung von Waldron:

Die moderne Christenheit wird von einem lehrmäßigem Relativismus überflutet und geht darin unter. Satan und seine Mächte lieben die Ungenauigkeit und die Mehrdeutigkeit, die in unseren Tagen so sehr überhand nehmen. Spurgeon hat gesagt: „Der Erzfeind der Wahrheit hat uns dazu eingeladen, unsere Mauern einzureißen und unsere ummauerten Städte aufzugeben.“ Man fragt sich, was Spurgeon sagen würde, wenn er heute leben würde und sehen könnte, wie weit der Niedergang fortgeschritten ist.

Diejenigen von uns, die diese alten Bekenntnisse lieben, haben die Pflicht „für den ein für allemal den Heiligen überlieferten Glauben zu kämpfen.“ (Jud 3). Wir dürfen unsere Bekenntnisse nicht kampflos aufgeben. So sagte Spurgeon über die Notwendigkeit von Bekenntnissen: „Waffen, die unsere Feinde verletzen, dürfen wir niemals verrosten lassen.“20 Die großen reformierten Bekenntnisse wurden auf dem Amboss des Glaubenskampfes geschmiedet, und sie wehten als Banner, wo immer der Kampf um die Wahrheit tobte. Wo immer Männer diese Bekenntnisse biblischer Religion abgetan hatten, wo liberale Meinungen vorherrschten, litt die Sache Gottes und die Wahrheit sehr darunter.

Die mangelnde Bereitschaft, den Glauben genau zu definieren, von dem eine Gemeinde behauptet, ihn festzuhalten, ist ein Kennzeichen dafür, dass es um eine Gemeinde und ihrer Leiterschaft äußerst schlecht bestellt ist. Es ist unmöglich, dass eine solche Gemeinde als „der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit“ fungieren kann, denn sie ist nicht bereit, die Wahrheit, von der sie behauptet, sich daran zu halten, zu definieren oder zu verteidigen. Die Realität der gegenwärtigen Situation zeigt also, dass es nicht so sehr die Bekenntnisse, sondern die Gemeinden sind, die in unseren Tagen auf dem Prüfstand stehen.

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ISBN 9783928936651
Gewicht 0.200000
Ausrichtung reformatorisch
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