Waldron: Das baptistische Glaubensbekenntnis von 1689 (Erklärung)

Artikelnummer
673659

Samuel E. Waldron, Robert Kunstmann
Das baptistische Glaubensbekenntnis von 1689
Eine Erklärung für unseren Glauben heute

Paperback, 596 Seiten, RVB 2002

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27,50 €

Jeder Christ möchte wissen, was Gottes Wort lehrt und was dies für seinen Alltag bedeutet. Auf der Suche nach Antworten auf diese grundlegende Fragen hat man in den letzten Jahren verstärkt die biblischen Lehren der Reformation wiederentdeckt. Unter den Baptisten erfuhr dabei das baptistische Glaubensbekenntnis von 1689 eine neue Blüte. In diesem Bekenntnis haben erfahrene Männer Gottes die Lehren der Heiligen Schrift auf den Punkt gebracht und knapp zusammengefasst dargestellt. Dadurch bietet dieses Bekenntnis eine große Hilfe für jeden Gläubigen und eine lehrmäßige Grundlage für Baptistengemeinden auf der ganzen Welt.

In dem hier vorliegenden Werk zeigt der Autor Samuel Waldron, dass das baptistische Glaubensbekenntnis von 1689 eine hervorragende Darlegung des historischen christlichen Glaubens darstellt. Er erklärt dieses Bekenntnis in deutlicher, klarer und leicht verständlicher Weise und zeigt, worin seine Bedeutung für unseren Glauben heute liegt.

Aus der Einleitung von Robert Paul Martin:

Die moderne Christenheit wird von einem lehrmäßigem Relativismus überflutet und geht darin unter. Satan und seine Mächte lieben die Ungenauigkeit und die Mehrdeutigkeit, die in unseren Tagen so sehr überhand nehmen. Spurgeon hat gesagt: „Der Erzfeind der Wahrheit hat uns dazu eingeladen, unsere Mauern einzureißen und unsere ummauerten Städte aufzugeben.“ Man fragt sich, was Spurgeon sagen würde, wenn er heute leben würde und sehen könnte, wie weit der Niedergang fortgeschritten ist.

Diejenigen von uns, die diese alten Bekenntnisse lieben, haben die Pflicht „für den ein für allemal den Heiligen überlieferten Glauben zu kämpfen.“ (Jud 3). Wir dürfen unsere Bekenntnisse nicht kampflos aufgeben. So sagte Spurgeon über die Notwendigkeit von Bekenntnissen: „Waffen, die unsere Feinde verletzen, dürfen wir niemals verrosten lassen.“20 Die großen reformierten Bekenntnisse wurden auf dem Amboss des Glaubenskampfes geschmiedet, und sie wehten als Banner, wo immer der Kampf um die Wahrheit tobte. Wo immer Männer diese Bekenntnisse biblischer Religion abgetan hatten, wo liberale Meinungen vorherrschten, litt die Sache Gottes und die Wahrheit sehr darunter.

Die mangelnde Bereitschaft, den Glauben genau zu definieren, von dem eine Gemeinde behauptet, ihn festzuhalten, ist ein Kennzeichen dafür, dass es um eine Gemeinde und ihrer Leiterschaft äußerst schlecht bestellt ist. Es ist unmöglich, dass eine solche Gemeinde als „der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit“ fungieren kann, denn sie ist nicht bereit, die Wahrheit, von der sie behauptet, sich daran zu halten, zu definieren oder zu verteidigen. Die Realität der gegenwärtigen Situation zeigt also, dass es nicht so sehr die Bekenntnisse, sondern die Gemeinden sind, die in unseren Tagen auf dem Prüfstand stehen.

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ISBN 9783928936590
Einband Paperback
Ausrichtung reformatorisch
Seiten 596
Erscheinungsdatum 2002
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