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Fruchtenbaum: Gesetz und Gesetzlichkeit

Fruchtenbaum: Gesetz und Gesetzlichkeit

Artikel-Nr.: 253127
Arnold G. Fruchtenbaum

Gesetz und Gesetzlichkeit 



Paperback, 140 Seiten, CMD März 2010
8,50 € *

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Details

Verlagstext: Arnold G. Fruchtenbaum beginnt mit der theologischen Grundlage: Er vergleicht das mosaische Gesetz mit dem Gesetz Christi. Dann zeigt er auf, wie es in der Zeit nach dem Schriftgelehrten Esra zur (jüdischen) Gesetzlichkeit kam. Die Auslegung der Bergpredigt bildet in diesem Zusammenhang einen besonderen Schwerpunkt. Schließlich schlägt der Autor den Bogen über die Erkenntnisse des Apostelkonzils (Apg 15) bis hin zu ganz praktischen Fragen der Gesetzlichkeit in heutigen christlichen Gemeinden. Ein Schlusskapitel über "Geistliches Leben" rundet dieses sehr lehrreiche Buch ab.
 

Zusatzinformation

ISBN 9783939833253
Verlag CMD
Gewicht 0.2000
Ausrichtung allgemein
Bestseller Rang: 577

Artikelbewertungen

Artikelbewertung von Oliver P.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Um es gleich vorwegzunehmen: Das Buch ist bezogen auf die Thematik durchaus empfehlenswert, allerdings mit einer gewissen Einschränkung.

Was mir gut gefiel, war zum einen der Abschnitt über die verschiedenen Generationen von Gesetzeslehrern in Israel. Es wird klar, wie im Laufe der Zeit aus den 613 mosaischen Vorschriften mehrere Tausend, teilweise abstruse Regeln wurden, die den Menschen aufgebürdet wurden.

Auch die Auslegung der Bergpredigt ist in diesem Zusammenhang interessant, wo eben gezeigt wird, wie sich die Pharisäer immer weiter vom eigentlichen Sinn der Gesetze entfernt haben.

Ebenso gut gefiel mir der Abschnitt zum Thema Praktische Gesetzlichkeit. Dort wird deutlich, dass es eben Dinge gibt, die von der Schrift nicht bewertet werden und deshalb in der Bewertung des Einzelnen liegen.

Die Einschränkung liegt darin, dass Fruchtenbaum ein überzeugter Dispensationalist ist, und als solcher nicht zulässt, dass das Gesetz heute noch irgend eine Verwendung hat. So sagt er dass das Gesetz nicht mehr in Kraft ist und gegenwärtig keinerlei Autorität über irgend einen Menschen mehr habe, dies gelte auch für die 10 Gebote. Es drängt sich beim Lesen irgendwann der Eindruck auf, als wurden die Gebote irgendwann einmal als Provisorium gegeben, aber zwischenzeitlich sind sie überflüssig, Gott hat seine Wertmaßstäbe geändert. Matthäus 5,17-20 sagt hier etwas anderes. Die Erfüllung des Gesetzes durch den Herrn für jeden Gläubigen bedeutet ja nicht, dass es damit als offenbarter Wertmaßstab Gottes aufhört zu existieren. Natürlich muss man hier zwischen Geboten unterscheiden, die nur für Israel galten und gelten konnten und jenen, die den prinzipiellen Willen Gottes zum Ausdruck bringen. Hier kommt die große Schwäche der dispensationalistischen Theologie zum Tragen, die Schrift wird in unabhängige Teile zerteilt, die nicht mehr durch einen roten Faden verbunden werden. Man bekommt den Eindruck: "OK, das Gesetz einschließlich der 10 Gebote wurde komplett abgeschafft, na dann machen wir uns doch mal unsere eigenen Regeln nach Gutdünken."

Wenn man diesen Aspekt jedoch ausblendet und in dem Buch Rat zum Thema Gesetzlichkeit sucht, wird man sicher fündig werden.





(Veröffentlicht am 18.04.2010)

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