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Westerholm: Angriff auf die Rechtfertigung

Westerholm: Angriff auf die Rechtfertigung

Artikel-Nr.: 176303

Stephen Westerholm
Angriff auf die Rechtfertigung
Die Neue Paulusperspektive auf dem Prüfstand
Mit einem Vorwort von Martin Erdmann


Paperback, 126 Seiten, Betanien 5. März 2015

9,90 € *

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Details

Kurzinfo: Ein notvolles aktuelles Thema: Die persönliche Rechtfertigung des Sünders allein aus Glauben – die wichtigste Erkenntnis der Reformation – wird heute massiv angegriffen. Der Autor untersucht die Argumente dieser „Neuen Paulus-Perspektive“ und prüft sie anhand der Bibel.

Langtext: Rechtfertigung allein aus Glauben – das ist nicht nur die zentrale Erkenntnis der Reformation, sondern das A und O des Evangeliums. Und gerade diese entscheidende Lehre von der persönlichen Rechtfertigung des Sünders durch den Glauben an Jesus wird in jüngster Zeit massiv angegriffen. Theologen wie N.T. Wright, E.P. Sanders, James G.D. Dunn und Douglas A. Campbell üben mit ihrer "Neuen Paulusperspektive" immer mehr Einfluss aus und werden bereitwillig angenommen. An theologischen Ausbildungsstätten versteht man den Begriff der Rechtfertigung plötzlich ganz anders und meint, bibeltreue  Christen hätten Paulus jahrhundertelang falsch verstanden. Der Paulus-Experte Stephen Westerholm untersucht die Argumente der Neuen Paulusperspektive und prüft sie anhand der Bibel. Seine gründliche Studie hilft uns, die biblische Lehre der Rechtfertigung besser zu verstehen und gegen unbiblische Auffassungen zu verteidigen. Weil dieses Buch eine so herrliche Wahrheit des Evangeliums klar herausstellt, ist es nicht nur eine Pflichtlektüre, sondern auch ein Genuss.

Ausführliche Rezension von Ron Kubsch (PDF, bezieht sich auf das engl. Original)

Reinblättern und probelesen (Seite 1-30 und 113-128):

Zusatzinformation

ISBN 9783945716038
Verlag Betanien Verlag
Gewicht 0.1800
Erscheinungsdatum 05.03.2015
Seiten 126
Einband Paperback
Ausrichtung reformatorisch
Bestseller Rang: 637

Artikelbewertungen

Artikelbewertung von Hans-Werner D.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Folgende Rezension stammt vom Übersetzes des Buches Joachim Schmitsdorf:

Laut Spurgeon gibt es in der Theologie nichts Neues – außer dem, was falsch ist. Ganz so neu ist die sog. »Neue Paulus-Perspektive« (NPP) nicht; den Begriff prägte James Dunn schon 1982, die Lehre selbst aber geht noch weiter auf E.P. Sanders (1977) und Krister Stendahl (1963) zurück. Seitdem ist sie quasi zum akademischen Standard avanciert; unter Evangelikalen hingegen wird sie erst seit einigen Jahren vor allem durch N.T. Wright zunehmend populär.

Westerholm hat die NPP bereits 2004 in Perspectives Old and New on Paul ausführlich untersucht; Angriff auf die Rechtfertigung beschränkt sich in sieben kurzen Kapiteln auf die Frage, wie »Rechtfertigung« und verwandte Begriffe angesichts ihrer Neudefinierung durch die NPP biblisch richtig zu verstehen sind. Einige Kapitel des Buches erschienen ursprünglich als separate Aufsätze und wurden vom Autor für diese Zusammenstellung z.T. leicht bearbeitet.

Westerholm widmet sich zuerst der »Gefahr, Paulus durch die moderne Brille zu sehen« (so der Titel von Kap. 1, das auf Stendahl eingeht). Anschließend untersucht er, was das rabbinische Judentum des 1. Jahrhunderts und Paulus unter »Gnade« verstehen (Kap. 2, wo er dazu Sanders prüft).

Kapitel 3 behandelt die Frage, ob der Mensch wirklich durch die Sünde völlig verdorben ist. Hierzu stellt der Autor kurz die Lehre von Augustinus, Luther und Calvin dar und widerlegt den Vorwurf der NPP, sie hätten den Apostel Paulus missverstanden.

In Kapitel 4 prüft Westerholm N.T. Wrights Verständnis von »Rechtfertigung« und zeigt, dass Wright den Worten des AT wie auch des Paulus eine fremde Bedeutung überstülpt. Kapitel 5 behandelt die paradoxe Frage der »guten Werke« (Paulus scheint mal zu verneinen, mal zu bejahen, dass der Mensch sie tun könne) und die Position Dunns hierzu.

Kapitel 6 erörtert die sog. »Rechtfertigungstheorie« des amerikanischen Theologen Douglas Campbell. Westerholm, der sich sonst akademisch zurückhält, kommt nicht umhin, Campbells Lehre »eigentümlich« zu nennen (man könnte auch »seltsam« oder »bizarr« übersetzen).

Kapitel 7 schließlich – mehr ein Resümee als ein eigenständiges Kapitel – fasst die Thesen der NPP und deren Widerlegung noch einmal kurz zusammen.

Das Buch hinterlässt einen durchwegs positiven Eindruck: Es stellt die NPP kurz, aber differenziert dar und bewertet sie fair durch solide Auslegung biblischer Kernaussagen. Westerholm weist nach, dass die Reformatoren mit ihrem Verständnis der Rechtfertigungslehre Paulus sehr wohl richtig verstanden haben und diesen nicht durch eine gefärbte Brille sieht.

Ein sehr wichtiges Buch, da die NPP leider immer mehr Einfluss auf bibeltreue Kreise nimmt: N.T. Wright wird von verschiedenen evangelikalen Einrichtungen als Referent eingeladen und seine Bücher werden fleißig verlegt und verbreitet. Dabei ist das Buch nicht nur stark darin, das Falsche zu bekämpfen, sondern präsentiert die richtige biblische Lehre des Evangeliums, dass Gott den Sünder allein aus Glauben rechtfertigt, in wohltuender Weise

(Veröffentlicht am 03.03.2015)

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