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Kundenrezensionen

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Die Bibel - Menge 2020
Bewertung:
Super, aber trotzdem auch negative Kritik
Die Menge 2020 ist nicht nur vom Text eine wahre Freude und gute Alternative zu den übrigen bekannten Bibelübersetzungen. Auch das Schriftbild, der einspaltige Satz, sowie die blaue Akzentfarbe lassen diese alte Übersetzung vollkommen neu aufleben. Das typographische Layout ist dermaßen gelungen, dass ich in meiner Sammlung (von ca. 150 Bibeln), keine vergleichbare Ausgabe benennen könnte. Auch der Einband macht ordentlich was her. Zwar handelt es sich hierbei "nur" um Lederfaser, aber eben dennoch um einen Ledereinband und fühlt sich sehr gut und hochwertig an. Goldprägungen zieren den festen Einband auf der Vorder- und Rückseite, sowie dem Buchrücken. Die abgerundeten Seitenecken sollen Abstoßungen vermeiden und sind sonst eher bei Bibeln mit flexiblem Einband anzufinden. Auch ich hätte mir hier eher einen solchen flexiblen Einband gewünscht. Auch das völlige Fehlen eines Lesebandes ist nicht zu entschuldigen. Oft kritisiere ich, wenn lediglich ein Leseband vorhanden ist, wo doch wenigstens zwei (AT+NT) zu empfehlen wären. Bei dieser so schönen Bibel verschlägt es mir die Sprache, auf dergleichen völlig verzichten zu müssen. Mein letzter Kritikpunkt ist letztlich Ansichtssache, jedoch war es immer Alleinstellungsmerkmal der Menge Bibel gegenüber den anderen deutschen Übersetzungen. Die sonst mitten im Text stehenden Übersetzungsalternativen, Begriffserklärungen bzw. Verständnishilfen wurden komplett aus dem Fließtext herausgenommen und nun als Fußnote aufgeführt. Das mag für viele von Vorteil sein, da so der Lesefluss nicht mehr unterbrochen wird. Doch für diejenigen, welche diese Ergänzungen stets studieren möchten, ist nun jedesmal das Ausbrechen aus dem Fließtext notwendig und erschwert massiv das Studieren. Wie gesagt, hier wird es wahrscheinlich für beide Seiten entsprechende Befürworter geben.
702573n . am 10.12.2019
Ray: Susannah Spurgeon
Bewertung:
Ein Buch, das die Seele zur Ruhe bringt.
Der Autor Charles Ray stellt in dieser Biografie das Leben von Susannah Spurgeon, der Frau des Predigers Charles H. Spurgeon vor.

Susannah Spurgeon war eine gottesfürchtige Frau, die durch eine schwere Krankheit jahrelang ans Haus gefesselt war. Doch die Krankheit hat sie nicht davon abgehalten ihrem Mann eine liebevolle, unterstützende Ehefrau und ihren Söhnen eine gute Mutter zu sein. Trotz der schwierigen Umstände aufgrund der Krankheit hat sie den bekannten Bücherfond aufgebaut, der mittellose Gemeindehirten und Prediger kostenlos mit Büchern versorgt hat, die für den Dienst hilfreich waren. Ihr Leben war von der Liebe zum Herrn geprägt und ist eine Ermutigung, ihm zu dienen.

Diese Biografie von Charles Ray ist eine kleine Kostbarkeit in der Ermutigung sein Leben dem Herrn zu widmen und Ihm nachzufolgen. Gleichzeitig erkennt man, wie wichtig bibeltreue Literatur für jeden einzelnen ist. Der Stil des Autors ist leicht und flüssig, viele möglicherweise unbekannte Begriffe oder Örtlichkeiten werden in Fußnoten erläutert. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Begründung, welchen Einfluss die Gottesfurcht auf das Leben von Susannah Spurgeon hatte und wie es zur Gründung und Aufbau des Bücherfonds gekommen ist. Eine Zeitskala sowie zwei Fotos von Susannah Spurgeon runden das Buch wohltuend ab. Mich hat dieses motivierende Buch ermutigt den Blick jeden Tag neu auf den Herrn auszurichten. Das Leben von Susannah Spurgeon ist beispielhaft für den Glauben und das Leben einer christlichen Frau und Mutter. Ich halte es daher für wirklich empfehlenswert.
Grace2 . am 27.11.2019
Pearcey: Liebe deinen Körper
Bewertung:
Wer wissen will, wo die Welt hinsteuert, sollte dieses Buch lesen.
Kann Toleranz ein Fehler sein? Nancy R. Pearcey stellt in ihrem neuen Buch „Liebe deinen Körper“ die aktuelle Diskussion aus Sicht der Postmoderne und die Antworten des Christentums gegenüber.

Nach einer ausführlichen Einführung und erste Hinweise auf die Problematik, die entstehen kann, wenn der Mensch nicht mehr als ganzheitlich gesehen wird, zeigt die Autorin anhand der Themen „Abtreibung, Euthanasie, Homosexualität und Transgenderismus“ auf, wie weit sich die postmoderne Ethik bereits vom Menschsein entfernt hat.

Während in Politik und Medien angeführt wird, wie hasserfüllt und hart das Christentum sei, widerlegt Nancy R. Pearcey diese Argumente nicht nur, sie skizziert auch ausführlich und absolut sachlich, wohin die entmenschlichte Politik und Medienansicht die Menschheit führen wird. Hierbei ist ihre Argumentationskette nicht nur sachlich, objektiv und in jeder Hinsicht begründet, sie ist auch logisch nachvollziehbar und in sich schlüssig. Beeindruckt hat mich, dass sie keinem Gegenargument aus dem Weg geht und jede ihrer überzeugenden Ansichten belegt.

Grundlage ihrer Argumentation ist das Metamodell der Zweiteilung des Lebens. Am Beispiel des Themas „Abtreibung“ wird nach diesem Modell die Trennung von dem Verstand (ein freies, autonomes Selbst) und dem Körper (ein Mechanismus, der den Naturgesetzen gemäß funktioniert) vollzogen, was dazu führt, dass ein Mensch ein Mensch aber noch lange keine Person ist. Hierdurch werden Abtreibungen – auch nachgeburtliche - durch Gesetz und Rechtsprechung erst ermöglicht, denn wenn ein Mensch keine Person ist, kann man beliebig damit verfahren. Doch war es gerade die Naturwissenschaft, die schon lange bewiesen hat, dass der Beginn des Lebens schon in der Befruchtung zu sehen ist. Folglich stützt die Naturwissenschaft die Argumentation des Christentums und die Ansichten von Politik und Medien werden ad absurdum geführt.

Mich hat dieses hervorragend recherchierte Buch überzeugt. Es ist die gelungene Darstellung einer Problematik, die jeden Menschen angeht – auch den noch nicht geborenen. Es zeigt aber auch auf, dass es hier keine oberflächliche Meinungsmache geben darf, sondern jeder einzelne für sich erkennen muss, dass ein tieferes Verständnis notwendig ist, um Menschen nicht durch eine nichtdurchdachte Toleranz Wunden zu schlagen, sondern in christlicher Nächstenliebe zu begegnen. Ich halte dieses Buch für sehr empfehlenswert und es sollte gerade auch an Schulen und Universitäten zum Lehrbuchbestand gehören.
Grace2 . am 26.11.2019
Alcorn: Behüte dein Herz
Bewertung:
Wirklich sehr hilfreich
Das Buch habe ich schon länger im Regal und jetzt hervorgeholt, um den Kindern hilfreiche Tips gegen die heutige Übersexualisierung zu geben. Der Autor schreibt leicht verständlich, so dass es auch Jugendliche sehr gut lesen können.Mit wenigen Zeilen bringt er die wichtigsten Details auf den Punkt.Er erläutert sehr gut, was man tun kann, um sich zu schützen. Allerdings erfordert das ein Handeln gegen den Zeitgeist. Randy Alcorn bringt interessante Beispiele. Insbesondere das Beispiel zum Film Titanic ist mir in Erinnerung geblieben. Der Film wird auch von vielen Christen empfohlen und enthält dabei doch Szenen, die man sich nicht anschauen sollte. Warum man bei Filmen schon so abgebrüht ist, erklärt er sehr gut an dem Beispiel.
Insgesammt gibt es einige hilfreiche Tips, da der Autor viele Zusammenhänge sehr gut erklärt. Das Buch ist wirklich zu empfehlen, wenn man sich mit der Sexualität und dem richtigen Umgang damit beschäftigen möchte. Gerade für Jugendliche, die auf der Suche sind, ist es nahezu unverzichtbar.Auch wenn der Inhalt des Buches auf manche altbacken wirken mag. Es führt kein Weg daran vorbei, dass man sein Herz behüten muss. Gerade wenn man es mit der Nachfolge von Jesus ernst meint.
Maria . am 26.11.2019
Spader: Den Spuren Jesu Folgen - Ein Kurs
Bewertung:
Absolut empfehlenswert
Bin seit über 40 Jahre in der Gemeindearbeit tätig. Dieser Kurs, den ich mit einem jungen Bruder durchgenommen habe, hat mir sehr gut gefallen. Kurze, aber sehr tiefgehende Impulse, Fragen, die wirklich in die Tiefe führten,gut strukturiert aufgebaut, mit ergänzendem Videomaterial, alles einfach verständlich und praktisch angelegt, habe ich vieles noch einmal neu entdeckt und dazugelernt. Auch für das persönliche Studium sehr gut geeignet, um tiefer zu begreifen, wer Jesus war/ist.
GlorytoJesus . am 25.11.2019
Strauch: Die Revolution der Geschlechter
Bewertung:
Zu spät...
Vor 50 Jahren hätten wir uns an die biblische Ordnung halten sollen, haben wir aber nicht, und nun leben wir in der Zukunft, und haben für unser sündiges Verhalten zu bezahlen. Doch man kann auch heute noch christlich leben, doch das erfordert einen freiwilligen Gehorsam der Frau zum Mann, der zum Ende des Lebens kommt, zu spät.
Ekkehard . am 22.11.2019
Nestvogel: Christ und Gesellschaft (Audio-CD)
Bewertung:
Ein wegweisendes Wort und gesunde, biblische Lehre - mutmachend!
Ich stehe im ständigen Kontakt mit Politikern und kann Ihnen die CD mit Überzeugung in die Hände geben. Ich empfehle diese CD nicht nur für Jugendstunden und Seniorenkreise, sondern auch als hörenswert für Gemeindebibelstunden. Ich danke dem Verlag für den Mut, die CD hier anzubieten!
Klaus P. am 21.11.2019
White: Auslegung des Hebräer-Briefes (MP3-Vortrag)
Bewertung:
Inhalt vor Form
Inhaltlich und technisch gut.

Durch die Übersetzung werden leider die einzelnen Gedankengänge unterbrochen, was das Zuhören erschwert. Es wäre zu überlegen, ob es für die Zuhörerschaft an einer Bibelschule prinzipiell nötig ist, englische Vorträge zu verdeutschen.

Unangenehm aufgefallen ist die Benennung der einzelnen Dateien (Session 1, 2, 3..., statt Session 01, 02, 03...). Dadurch wird beim Hören die Reihenfolge falsch abgespielt (1, 10, 11,...). Da bitte drauf achten!

Insgesamt wertvoll und empfehlenswert!
Johannes . am 21.11.2019
Pearcey: Liebe deinen Körper
Bewertung:
Alles nur, weil der Körper nicht wertgeschätzt wird
Die Werte in unserer heutigen Zeit haben sich verschoben. Während früher Gott und die Bibel der Maßstab waren, herrscht heute eine humanistische Weltsicht. Falsch und richtig, das ist für viele Menschen nicht mehr so klar definiert. Erlaubt ist, was sich gut anfühlt.

Es gibt viele Debatten und Diskussionen über moralische Themen. Dabei wird Christen oft Lieblosigkeit und Engstirnigkeit vorgeworfen. Nancy Pearcey zeigt in diesem Buch, was das wahre Problem ist. Ob bewusst oder unbewusst, die meisten Menschen trennen heute zwischen Körper und Geist, Mensch und Person. Das wirkt sich auf viele ethische Themen aus.

So weiß man inzwischen, dass ein Embryo bereits ein Mensch ist. Wie lassen sich da Abtreibungen rechtfertigen? Indem man sagt, dass das Ungeborene zwar ein Mensch ist, aber keine Person. Das ist ein gefährlicher Weg, denn wenn Menschsein nicht reicht, um das Recht auf Leben zu haben, muss jemand definieren, was eine Person ausmacht. Wer das festlegt, bestimmt über Leben und Tod.

Das könnte erschreckende Auswirkungen haben. Angefangen bei Abtreibungen, wird es fraglich, ob Behinderte, seelisch Kranke und demente alte Menschen Personen sind, und somit das Recht haben zu leben.

Die Abwertung des Körpers wirkt sich aber auch auf andere ethische Fragen aus. Zwangloser Sex ist keine Befreiung, sondern schlechter Abklatsch einer erfüllenden Sexualität. Homosexualität und Transgenderismus verstärken die Festschreibung von Männer- und Frauenrollen. Das, was den Menschen als Freiheit und Fortschritt verkauft wird, zerstört eigentlich. Das belegt Pearcey mit vielen Fallbeispielen. Einige Entwicklungen deuten außerdem darauf hin, dass die Rolle von Familien eines Tages vom Staat übernommen werden könnte.

Die Lösung liegt in einer Wertschätzung des Körpers. Pearcey schreibt, „Nur das Christentum bietet die Grundlage für ein Verständnis, das dem Körper einen hohen Wert beimisst und ihn als ein gutes Geschenk Gottes ansieht.“

Auf über 400 Seiten bietet dieses Buch eine Fülle von Informationen und Argumenten zu den genannten aktuellen Themen. Man spürt, dass die Autorin eine Expertin auf ihrem Gebiet ist. Aber sie schreibt auch mit überzeugender Leidenschaft. Sie macht deutlich, wie unlogisch und zerstörerisch manche heutigen Trends sind. Umfangreichen Beispiele und Literaturangaben ergänzen den überzeugenden Inhalt. Auf den letzten Seiten des Buchs finden sich Fragen zu den einzelnen Kapiteln, die entweder alleine oder in einer Gruppe bearbeitet werden können, und den Inhalt vertiefen.

Die Aussagen in diesem Buch richten sich niemals gegen Menschen, die eine andere Sichtweise von Abtreibung, Euthanasie, Homosexualität oder Transgenderismus haben. Immer wieder betont die Autorin, wie wichtig es ist, dass Christen stets liebevoll handeln und anderen helfen. So ist der Gesamteindruck von diesem Buch und der Antwort auf ethische Fragen, die vermittelt wird, sehr positiv.

Fazit: Ein sehr empfehlenswertes Buch, mit tiefgehenden Informationen über ethische und moralische Fragen, das betont, wie positiv der Körper im Christentum bewertet wird. Die Hintergrundinformationen, Beispiele und Argumente können eine wertvolle Hilfe sein, um aktuelle Trends zu verstehen und richtig damit umzugehen.
Marianne M. am 12.11.2019
Jeising (Hrsg.): Knapp daneben ist auch vorbei
Bewertung:
Sammlung von Texten zum Bibelverständnis
Hat man in der Vergangenheit immer gedacht, die liberale Theologie sei ein Problem der Staatskirche oder der Universitätstheologie, findet man mittlerweile namhafte Vertreter der evangelikalen Szene, die offen für die historisch-kritische Hermeneutik und liberale Theologie eintreten. Die Spitze des Eisberges ist freilich die Leugnung der Auferstehung in Raum und Zeit. Da landet man aber unweigerlich, wenn man Schöpfung und Sünde postmodern interpretiert. Dieses Buch fasst verschiedene Texte zusammen, die sich jeweils mit Veröffentlichungen von WORTHAUS, Thorsten Dietz, Thorsten Hebel, Jürgen Mette und vielen anderen Autoren eines neuen, liberalen Bibelverständnisses auseinandersetzen. Dabei schaffen die Autoren es in einem freundlichen und sachlichen Ton. Wir müssen wohl auch in diesen Fragen sprachfähig sein. Darum ist das "Knapp daneben ist auch vorbei" eine echte Empfehlung.
Michael P. am 11.11.2019
Spurgeon: Gehet ein durch die enge Pforte
Bewertung:
-
Sehr gut!
Dennis . am 01.11.2019
van-Wijk: Der Anfang (Audio-Hörbuch) - Folge 1
Bewertung:
Ein erstklassiges Hörbuch für Jung und Alt
- dieses Hörbuch, gelesen von Daniel Kopp, ist Teil 1 einer 10-teiligen Reihe
- und basiert auf dem Buch „Biblische Geschichten – erzählt und erklärt“
- neben dem gesprochen Text sind anspruchsvolle Hintergrundmusik und passende Geräusche zu hören
- inhaltlich ist eine starke Betonung des Evangeliums von Sünde und Gnade zu bemerken
- dem Autor Bernhard J. van-Wijk gelingt es sehr gut, den Zuhörer mit seiner Erzählung und Erklärung der ausgewählten biblischen Texte zum aufmerksamen Zuhören zu bewegen
- ein erstklassiges Hörbuch für Jung und Alt
Alexander R. am 23.10.2019
Spurgeon: Bibellese am Morgen und am Abend
Bewertung:
Empfehlenswert!
Das Andachdachtsbuch von Spurgeon enthält sehr gute ermutigende Texte für den Tag, jeweils morgens und abends.
Man wird zum Nachdenken angeregt und die Andacht begleitet einen den Tag über. Empfehlenswert!
Sarah . am 09.10.2019
Pearcey: Liebe deinen Körper
Bewertung:
Ich wünsche dem Buch weite Verbreitung.
Ich habe das Buch angefangen zu lesen, habe jetzt das Thema Abtreibung fast durch und bin erschüttert. Ich wusste gar nicht, was da alles so vor sich geht .. nicht in dieser Form und vor allem wie kaltblütig und hochmütigst argumentiert wird.
Das Zwei Stockwerk Model, das sie ja von Francis Schaeffer übernommen hat (ich habe bis jetzt von ihm noch nichts gelesen) war für mich so erhellend !
Und wie schrecklich war das ist !
Überdeutlich wird wie grade durch die Fixiertheit auf den Körper - vor allem Frauen: dünn sein usw .. aber ich glaube, die Männer holen auf ??? - der darunter liegende Hass auf den Körper.
Aus einem bestimmten Grund ( siehe meine Rezension zu "Wie geht es Dir, Mama? " )
darf ich durch ihre Aufdeckung der Abartigkeit im sogenannten Wertekanon des Westens in unserer ach so ziviilsierten Welt (kaum ein indigener Stamm würde die eigenen Kinder umbringen) eine Richtigstellung in meinen Gedanken erleben, das ist so eine Erleichterung !
Etwas, was mir, auch als ich noch nicht gläubig an Jesus Christus war, doch unterschwellig klar war - ich dem aber im Sog der Welt und der Masse nicht wirklich widerstehen konnte.

Und sehr wichtig und erhellend, was ich so auch nicht wusste - da ich in einer Umgebung gläubig wurde und eine zeitlang auch gemeindlich so "geschult" war, dass der Christ und die Gemeinde Fremdkörper ohne intellektuellen Anspruch sprich Wirkung sein sollten, in der Welt und sich von der Politik und dem aktuellen Tagesgeschehen fernhalten sollte - welche Würde unser Herr und Heiland Jesus Christus grade uns Frauen zurückgegeben hat !
Welche Freiheit ! Und so wunderbar herausgearbeitet, dass wer das gelesen hat, niemals mehr auf den Gedanken kommen kann, dass das biblische Christentum das Patriarchat zementieren wollen würde .. oder gar verantwortlich war, dass es dieses Bild gab. Dass Gott Frauen ebenso liebt wie die Männer und sie schützen möchte.

Ach, ich wünsche dem Buch weite Verbreitung .
Und danach werde ich - neben der Bibel, deren Lektüre ich dringend intensivieren muss - mich Francis Schaeffer zuweneden.
(Ebenso beschäftige ich mich noch nicht allzu lange mit der reformatorischen Theologie, aber von dem, was ich bisher gelesen habe, profitiere ich enorm.
Die Reformatoren konnten wirklich denken. Und benennen.)
Jutta . am 30.09.2019
Zöller: Wie geht es dir, Mama?
Bewertung:
Irgendwie ist es ganz gut ... lässt aber auch viel offen .. und der Schluss ist sehr gelungen.
Ich habe das Buch aus einem bestimmten Anlass gekauft.
Denn ich habe abgetrieben. Im Alter von 24.
Ich war damals nicht gläubig und in einer unguten Situation.
Ich musste mich damals ganz schnell entscheiden, da die Schwangerschaft schon fortgeschritten war.
Ich bin ziemlich sicher, dass dieser Mord unterschwellig mein Leben vergiftet hatte. Wie genau kann ich nicht sagen, da ich von Haus aus keine sehr mutige und tüchtige Person bin, eher melancholisch veranlagt und nicht so sehr zupackend.
Besonders tröstlich aber und ermutigend fand ich die Seiten 103/104, auf denen darauf hingewiesen wird, mit Psalm 103, dass der Herr Jesus wirklich alles vergeben hat. Es ist unvorstellbar, was ER am Kreuz erdulden musste .. allein diese Milliarden Morde .. ER, der das Leben selbst ist.

Ich weiss trotzdem nicht so recht, was ich von dem Büchlein halten soll.
Irgendwie ist es ganz gut ... lässt aber auch viel offen .. und der Schluss ist sehr gelungen.
Vielleicht ist es grade "gut" - wenn man den Ausdruck bei einem solchen Thema überhaupt gebrauchen will - dass es so fragmentarisch bleibt und nicht amerikanisch-kitschig die Charaktere beschreibt und die sogenannten "Momente der Wahrheit", wie ich sie aus dem amerikanischen MainstreamFilmen kenne .. die ich in meiner Weltzeit geschaut habe.. Mittlerweile schaue ich solche Filme nicht mehr, weder amerikanische noch deutsche ...
Sehr gut getroffen fand ich die Frauen, die den Männern abgesagt haben und von Hass erfüllt sind. So sind sie, die Hardcorefeministinnen ... entlavend ebenso, dass die Religionslehrerin durch das Theologiestudium kaputtgemacht wurde.
Sie hatte eben keine Mutter wie W. Busch sie hatte.
( Brief aus der Heimat, W. Busch)

Das Buch wurde 1987 geschrieben. Bzw die erste Auflage erschien 1987.
Man kann darüber nachdenken, ob man sich auch heute, 2019 vorstellen kann, dass eine solche Plakataktion einen Massenselbstmmord auslösen würde. Ich befürchte, die Gesellschaft ist dazu viel zu abgestumpft.
Heute würden diese Plakate überklebt werden und zwar unter Polizeischutz.
Soweit sind wir als Gesellschaft, als Staat herabgesunken.

Aber es eignet sich - das Büchlein - unbedingt als Anstoß - und als Bekräftigung, dass eine solche Handlung niemanden unbeinflusst lässt .. und es ist ein Thema das wieder in den Fokus gerückt werden muss - ohne Tabuisierung, in aller Offenheit und in aller Demut - und der erbarmenden Liebe, mit der ER uns ansieht.
Jutta . am 22.09.2019

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