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Kundenrezensionen

Artikel 1 bis 15 von 782 gesamt

Seite:
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Ray: Susannah Spurgeon
Bewertung:
Eine wunderbare Biografie
Cover:
Ich finde das Cover total schön und passend zum Buch. Die Farben, die Bilder, die Schrift, alles – wirklich toll. :)

Inhalt:
Der Schreibstil ist total angenehm und schön zu lesen.
Das Buch selber ist recht kurz, zeigt aber die wichtigsten Ereignisse schön auf. Erklärungen zu manchen Stellen finden sich in der Fußzeile wieder, was ich an einigen Stellen auch ziemlich hilfreich fand, da manche Sachen als bekannt vorausgesetzt wurden. Deswegen war es schön, die Ereignisse noch mal kurz näher erläutert zu bekommen.

Schön war auch, dass es eine Zeitleiste gibt und das Buch mit einem Bild von Susannah beginnt und endet.

Im Buch finden sich viele persönliche Zitate, Briefe und Tagebucheinträge, die einen wunderbaren Einblick in das Leben und die Gefühlswelt von Susannah und C. H. Spurgeon aufzeigen.
Deutlich wurde dabei vor allem eins: Die Liebe! Die Liebe zum Herrn und die Liebe zueinander.
Es war wunderschön zu lesen, wie sehr die beiden in ihrem Dienst für den Herrn aufgingen und wie sehr sie einander liebten. Das kam vor allem in den wunderschönen Briefen, die sie sich regelmäßig schrieben, wenn sie nicht beieinander sein konnten, zum Vorschein.

Erkennbar wurde außerdem das Wirken Gottes in ihrem Leben. Man betrachte nur den Buchfonds, den Susannah Spurgeon errichtet hat. Sie selbst hat niemals um Spenden gebeten, aber der Herr hat immer dafür gesorgt. Zu Gottes Wirken in ihrer beider Leben gab es noch einige Beispiele mehr. :)

Fazit:
Nachdem ich dieses wunderbare Buch nun gelesen habe, bin ich mir sicher, dass die beiden von Gott gesegnet waren. Ich kann es kaum erwarten, ein weiteres Buch von C. H. Spurgeon zu lesen, nachdem ich jetzt so einen wunderbaren Einblick in deren Leben bekommen habe.
Die Dinge, die sie erlebt haben und die Liebe, die sie hatten – für Gott und füreinander, wurde so wunderbar deutlich, dass es mich dieses Buch wirklich berührt hat.

Deswegen möchte ich dieses inspirierende Buch von Herzen weiter empfehlen. :)

Märchentraum . am 22.01.2018
Steup: Gute Musik! Böse Musik?
Bewertung:
Ein (dennoch) guter Anstoß zur Diskussion
Das Buch greift ein Thema auf, das nicht nur mich als Musiker, sondern auch viele Gemeinden schon seit einiger Zeit beschäftigt - es möchte einen Neuanfang in der Diskussion formulieren. Der Autor setzt daher nicht bei der Auseinandersetzung über verschiedene Musikstile oder den Einsatz verschiedener Instrumente an, sondern hat den Anspruch, sich zunächst auf die Aussagen der Bibel zum Lobpreis zu beziehen, um daraus Kategorien zur Überprüfung der Eignung bestimmter Musik für den Lobpreis Gottes zu gewinnen. Nach dem biblischen Befund sind dies neben der Theozentrik vor allem der künstlerische Anspruch und die Forderung nach Nüchternheit. Ein besonderes Augenmerk lenkt der Autor auf seine These, dass Musik nicht etwa ein neutrales Gefäß für einen bestimmten Inhalt ist, sondern bereits selbst Inhalt und damit Botschaft ist. Konkretisiert wird dies anhand je eines Beispiels aus der Musik J.S. Bachs und L. v. Beethovens. Hierbei führt der Autor den Leser sehr pointiert in die reformatorische Auffassung von Musik ein, die sich vor allem im Werk von Bach spiegelt. In einem Exkurs werden die wahrscheinlich nur wenigen Lesern bekannt sein dürfende Musikauffassung von Luther und Zwingli gegenübergestellt, was wiederum mit einer sehr informativen Gegenüberstellung von christlicher und neuplatonischer Weltanschauung ergänzt wird. Dies gebraucht der Autor vor allem dazu, um eine gute wahrhaft freudvolle Sinnlichkeit, die die Musik darstellt, gegen eine von Zwingli und den Neuplatonikern auf alle(!) Musik bezogene fleischliche Sinnlichkeit abzugrenzen, wie sie vor allem in Rausch und Ekstase zum Vorschein kommt. Damit gelangt der Autor schließlich zur Unterscheidung von „guter“ Musik „des Friedens“ von „böser“ "Reiz"-Musik. Die nachfolgenden Kapitel zeigen dann, wie die moderne Pop- und Rockmusik zur letztgenannten Musik gehört, da sie durch die Induzierung von Trancezuständen zu Rausch und Ekstase führt, was mit einigen Konzertereignissen aus den 1960er Jahren belegt wird. Spätestens ab diesem Kapitel bemerkt der Leser aber eine deutliche Verengung der Perspektive, indem die Auseinandersetzung mit der Rockmusik fast ausschließlich auf die Induzierung von Trance reduziert wird. Verstärkt wird dies durch die vermehrte Berufung auf eine Untersuchung von Dörte Hartwich-Wiechell, die allerdings schon 1974 erschienen ist und daher nur einen historisch begrenzten Ausschnitt aus der Geschichte des Pop und Rock berücksichtigen kann, welchen leider auch der Autor nicht überschreitet. Dass sich Werke aus der Geschichte des Rock auch an klassischen Vorbildern bis hin zum Barock orientiert haben, die Lautstärke bei Konzerten zunächst nichts über die Qualität der Musik aussagt, eine vermeintliche Unterforderung der kognitiven Verarbeitung zum Teil nur sehr subjektiv formuliert werden kann, wird leider vollkommen ausgeblendet. Man muss Rockmusik nicht unbedingt mögen, um hier doch etwas mehr Informiertheit und Fairness in der Darstellung zu erwarten. Die abschließende Betrachtung von als positiv und negativ bewerteten Beispielen aus der Musikgeschichte zeigt dann auch einerseits eine gewisse Willkür, was die Auswahl angeht, aber auch eine teils sehr vage Anwendung der zuvor gewonnen Kategorien zur Beurteilung. Dies ist sehr schade, denn eine repräsentativere Auswahl der Musikstücke und konsequentere Anwendung der biblischen Prinzipien hätte hier den Horizont auf Musik unterschiedlicher Stilrichtungen nachhaltig weiten können. Man wird als Leser zwar dem kritischen Urteil über „Jesus, berühre mich“ von Albert Frey zustimmen können, das u.a. jenes zu Recht kritisierte „In-sich-Gekehrtsein“ moderner Lobpreislieder hervorruft. Das als positiv hervorgehobene Beispiel „Vergiss es nicht“ von Jürgen Werth vermag jedoch in diesem Zusammenhang nicht zu überzeugen, als es sich zwar um ein theologisch klares, aber für den Sonntagsgottesdienst eher nicht repräsentatives Lied handelt. Man vermisst an dieser Stelle das Beispiel eines exemplarischeren Musikstücks, etwa im Stile von "In Christ alone" (das meines Erachtens biblischen Prinzipien standhält).
Das Buch ist bei aller Kritik dennoch eine empfehlenswerte Lektüre, die eine festgefahrene Diskussion wieder anschieben kann, indem sie deutlich macht, dass allein biblische Prinzipien die Grundlage für eine Beurteilung von Lobpreismusik sein können. Dennoch zeigt es auch die Notwendigkeit genauer hinzuschauen und sich abseits der persönlichen Vorliebe für einen bestimmten Musikstil (wie sie beim Autor deutlich zu erkennen ist) konsequenter und unbefangener auf die Anwendung der biblischen Prinzipien und Aussagen zum Lobpreis einzulassen.
Michael Z. am 05.01.2018
DeYoung: Leg einfach los!
Bewertung:
Der Weg, den Willen Gottes für sich zu entdecken und selbst aktiv zu werden
Dieses Buch gibt einen sehr guten Einblick darüber, wie man praktisch nach dem Willen Gottes handeln kann und soll. Kevin DeYoung motiviert dazu, selbst aktiv zu werden und nicht zu warten, bis man alles in den Schoß gelegt bekommt und sich zu 1000% sicher ist, welche Entscheidung man trifft. Es ist auf eine einfache, mit alltäglichen Beispielen belegte und humorvolle Art geschrieben. Sehr empfehlenswert! Vor allem für Jugendliche, die immer wieder vor größeren Entscheidungen stehen.
Erik B. am 03.01.2018
Reformations-Studien-Bibel 2017 - schwarz, Cabra-Leder
Bewertung:
NGÜ in der Studienbibel
Diese Studienbibel ist eigentlich ganz ausgezeichnet und eine große Bereicherung für jeden, der die Bibel nicht nur lesen, sondern auch studieren will. Ich habe sie mir auch gekauft, weil das NT und die Psalmen in der neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) dargeboten werden. Ich muss aber sagen, daß ich von der NGÜ schwer enttäuscht bin. Die Sprache ist aufgebläht mit viel verbalem "Füllmaterial" und diese "funktional-äquivalente" Übersetzungsart ist zutiefst gewöhnungsbedürftig. Aber was mich wirklich stört sind die teilweise extremen Verfälschungen - ein Beispiel sei hier Hebr. 9,28. In der Spalte mit den Alternativ-Übersetzungen wird die wörtliche und richtige Übersetzung genannt - im Bibeltext aber das ganze Gegenteil davon. Ein weiteres Beispiel wäre Ps. 23, 3. Die NGÜ macht diese Bibel für mich quasi unbrauchbar. Ich kann so einer Übersetzung nicht vertrauen. Ich hätte nie gedacht, das die NGÜ so schlecht ist.
Katrin B. am 02.01.2018
Peckham: Fliehet die Sexfalle
Bewertung:
Sehr guter, kleiner Ratgeber
Sehr guter, kleiner Ratgeber zum Thema Unzucht und Ehebruch.
Julian S. am 27.12.2017
Schirrmacher: Ethik (Paket)
Bewertung:
Lesen!
Eines Tages tat ich es: Trotz des hohen Preises kaufte ich die Ethik von Schirrmacher - und habe es nie bereut.

Das ist kein Werk, das man von vorne bis hinten durchliest. Nur Band 1 las ich fast chronologisch. Und habe viel davon profitiert.

Schirrmacher spricht sehr viele Themen an und erklärt nach meiner Erkenntnis sehr nah an der Bibel. Für mich persönlich eines der tiefsten biblisch-theologischen Werke unserer Zeit, die ich im Leben bisher gelesen habe.
Christian A. am 20.12.2017
Martin Luther: Vom unfreien Willen
Bewertung:
Luther in Aktion: selber erfahren, ein Genuss!
Wie aus dem Vorwort zu entnehmen ist, wurde dieses Buch aufgrund der Not in den Kirchen neu herausgegeben. Damit ist besonders die Lehre über die Fähigkeit des Menschen, sich mit seinem Willen Gott und seinem eigenem Heil zuzuwenden, gemeint. Der Mensch hat die Entscheidung: will ich zu Gott und seiner Rettung für mich kommen, dann entscheide ich mich dafür und glaube. Gottes Gnade hierbei ist lediglich ein passives Angebot für den Menschen zur Vergebung seiner Sünden. Diese Lehre stellt den Menschen nicht tot in seinen Sünden dar, sondern macht dagegen Gott in seiner Gnade tot und kraftlos. Sie ist aber auch der Kern, der substantielle Unterschied des evangelischen und katholischen Glaubens. Dies alles und noch viel mehr (z.B. die fünf „Solas“ der Reformation) verteidigt Luther gegen die Lehre von der freien Willensentscheidung des Menschen, vertreten vom Humanisten Erasmus von Rotterdam, in seiner Widerlegungsschrift „Vom unfreien Willen“.
Wer jedoch dem Lateinischen nicht mächtig ist oder dem Altdeutschen zu anstrengend ist, die Schriften Luthers aber dennoch lesen möchte, der ist auf Übersetzungen und Neuausgaben wie diese angewiesen. Das geniale für mich persönlich war die Gliederung des Textes von Luther. Es ist ein wenig mühselig die Texte von früheren Gelehrten ohne Abschnitte und Überschriften zu lesen. Zwar ist eine innere Ordnung vorhanden, aber man hat sich früher einfach nicht die Mühe gemacht diese auch dem Leser mitzuteilen. Deswegen habe ich die Aufteilungen in diesem Buch sehr geschätzt und konnte mich beim Lesen immer wieder darauf zurückbesinnen, in welcher Argumentation oder welchem Sinnabschnitt ich mich gerade befinde. Insgesamt gibt es 9. Kapitel. Innerhalb der Kapitel gibt es weitere Aufteilungen in Sinnabschnitte mit Überschriften. Ich möchte einige Überschriften zitieren, um Lust zu wecken, dieses Buch zu lesen: „Ist es heilsam oder vorwitzig, Klarheit über den freien Willen gewinnen zu wollen?“ (S.28-34); „Weiß Gott alles nur passiv voraus oder bestimmt er es aktiv voraus?“ (S.34-40); „Alle Lehren müssen an der Schrift geprüft und beurteilt werden“ (S.92-95); „Matthäus 19,17: Die Unfähigkeit des Menschen und die Rettermacht Gottes“ (S.164-167); „Gottes Weise, den Menschen zu verhärten“ (S.200-202). Was sind bitte das für Themen die in „Vom unfreien Wille“ besprochen werden? Wer wirkliches Interesse an Theologie hat, sollte dieses Buch schnellstens kaufen, eine Bibel zur Hand nehmen und wahre Freude im Herrn Jesus Christen suchen!
Man darf sich aber nicht träumen lassen, dass diese Neuausgabe dazu dient, alles auf Anhieb zu verstehen. Manche Passagen Luthers sind immer noch schwierig zu verstehen und Bedarf eines wachen Verstandes. Es ist aber unglaublich gewinnbringend für den christlichen Glauben und nicht für hohe abstrakte Theologie, z.B. geht Luther in der Einleitung darauf ein, dass es für einen Christen unbedingt nötig ist, „dass man fest bei den Dingen bleiben muss, die Gott uns in den Heiligen Schriften überliefert hat.“ (S.18). Der heutige Pluralismus sagt: das Gegenteil ist der Fall, wir müssen nicht eine Wahrheit vertreten, sondern jede Meinung hat seinen Platz in dieser Welt. Luther warnt in seiner Einleitung vor dem Versuch einen „äußerlichen Frieden“ zu wahren, keine unnötigen Streitfragen zu verursachen, um den Anderen ja nicht zu verärgern. Daran merkt man wie wichtig dieses Buch für unsere heutige Zeit ist. Wo müssen wir als Christen in Anfechtungen und Streitigkeiten fester stehen als jeder Fels? In den Dingen die die Schrift bezeugt. Wo dürfen wir glauben und trotzdem unnötigen Zänkereien aus dem Weg gehen? In den Dingen die die Schrift nicht fest behauptet (z.B. Abendmahlbesteck aus Silber oder Gold? Ein Kelch mit Wein oder mehrere Gläschen?).
Während dem lesen dieses Buches stellte sich mir die Frage: wie sollte ich bitte den bekanntesten Reformator und einer seiner bekanntesten Schriften bewerten? Inhaltlich will ich dieses Buch eigentlich gar nicht rezensieren. Der Inhalt dieses Buches hat uns nämlich die Reformation und die Wiedergewinnung der biblischen Lehre über die Rechtfertigung allein aus Gnade beschert. Ich kann also keine negativen Punkte nennen die inhaltlich falsch wären. Sprachlich allerdings möchte ich die bereits oben erwähnten Punkte stichwortartig zusammenfassen: anspruchsvoll, anstrengend und besonders keine Nachtlektüre vorm Schlafen gehen. Dafür aber gewinnbringend, Augenöffner und humorvoll. Wem diese Punkte gefallen, herausfordernd findet und sich traut dieses Werk einmal durchzuarbeiten, der sollte seine Leuchtmarker in die Hand nehmen und anfangen geistlich zu wachsen. Es ist absolut empfehlenswert!
Zum Schluss: Wie viel haben sie über Luther bereits gelesen und wie viel haben sie Luther selber gelesen? Womöglich geht es Ihnen wie mir: das Verhältnis ist absolut einseitig und unangebracht. Biografien über Luther sind leichter und spannender, im Gegensatz zu den Schriften Luthers. Das habe ich zumindest so gedacht bevor ich „Vom unfreien Willen“ gelesen habe, aber um Luther wirklich kennenzulernen und das was er vertreten hat und uns so geprägt hat, dass lernt man am besten von Luther selber. Aller Anfang ist schwer, aber es lohnt sich!
Markus K. am 14.12.2017
Jamieson: Gesunde Lehre
Bewertung:
Sehr notwendig
Zweifellos leben wir in der von Paulus vorausgesagten Zeit, in der die Leute „gesunde Lehre nicht ertragen“ (2Tim 4,3). Biblische Lehre ist heute oft mit negativen Assoziationen behaftet und wird unter Evangelikalen zunehmend als langweilig, unnütz oder gar spaltend angesehen. Doch in allen dreien Punkten ist das absolute Gegenteil der Fall. Wer wiedergeboren ist und den Heiligen Geist hat, weiß gesunde Lehre als faszinierend, hochgradig nützlich und einend zu schätzen. Wer den Geist Gottes nicht hat, kann das natürlich nicht begreifen.
Ohne gesunde Lehre – ohne gründliche und systematische Belehrung aus der Schrift – kann es keinen gesunden Glauben geben. Und ohne gesunden Glauben gibt es nicht nur weder Heil noch Hoffnung, sondern auch kein gesundes praktisches Leben als Christ und keine gesunden Gemeinden.

Deshalb ist dieser Band aus der Reihe „9 Merkmale gesunder Gemeinden“ gerade heute in unserer Zeit der Oberflächlichkeit und des Show- und Erfahrungs-Christentums extrem wichtig. Ganz im Sinne der Reformation ist es ein Ruf zurück zur Bibel, zur biblischen Lehre, zur Besinnung auf unsere Basis.

Der Autor macht zunächst deutlich: Die Bibel ist dazu da, um sie zu verstehen und um durch dieses Bibelverständnis Orientierung in den allerwichtigsten Fragen des Lebens zu bekommen. Gesunde Lehre ist genau das: die komplexe Offenbarung Gott in der Bibel verständlich machen und auf das Leben anwenden. Und Gott hat in seinem weisen Ratschluss vorgesehen, dass das in der Gemeinde und durch die Gemeinde und für die Gemeinde stattfinden soll. Die Gemeinde ist der Leib, dessen Glieder einander im Glauben weiterhelfen und so gegenseitig das Wachstum fördern hin zur Reife und Festigkeit in Christus (Epheser 4,11-16). Persönliches, individuelles Bibelstudium ist eine wunderbare Sache, aber Gottes Plan noch näher kommt es, wenn Bibelstudium und biblische Belehrung in das gesamte Gemeindeleben eingebunden sind. Es ist sehr erfreulich, dass der Autor diesen Gemeindebezug im ganzen Buch zentral im Blick behält. Schließlich geht es in der ganzen Buchreihe ja um Merkmale gesunder Gemeinden, und dieser Band stellt klar: nicht das Musikprogramm, nicht die Vielzahl verschiedener Aktivitäten, nicht die Coolness der Prediger und Leiter machen eine gute, lebendige Gemeinde aus, sondern gesunde Lehre. Gesunde Lehre ist die Nahrung für eine gesunde Gemeinde. Und eine gut genährte, gesunde Gemeinde wird dann auf dieser Grundlage alle ihre weiteren praktischen Aktivitäten und Ausdrucksformen gestalten.

Im ersten Kapitel definiert der Autor gesunde Lehre („Gesunde Lehre ist ein Zusammenfassen dessen, was die Bibel lehrt, in sowohl biblisch wahrheitsgemäßer als auch lebenspraktischer Weise.“). Er vergleicht gesunde Lehre mit einer Landkarte des Lebens und schreibt: „Wir brauchen die hellen Scheinwerfer der biblischen Lehre, um unsere Straße zu beleuchten, damit wir nicht in den Graben fahren. Wir brauchen das Sonnenlicht der biblischen Weltanschauung, damit der Dunst der Sünde, der unser Herz und Denken benebelt, aufgelöst wird.“ Im zweiten Kapitel erklärt er die zwei Hauptbereiche Biblische Theologie (das große Gesamtbild, der rote Faden der Heilsgeschichte) und Systematische Theologie (nach Themen geordnete biblische Lehren) und wie wir dementsprechend die Bibel gewinnbringend studieren, lehren und verkündigen können. In den weiteren Kapiteln stellt er dann die Früchte gesunder Lehre heraus – verbunden mit der frappierenden Einsicht, dass gesunde Lehre alles andere als eine theoretische Angelegenheit ist: Sie dient den ganz praktischen Seiten des Lebens als Christ und als Gemeinde. Nur durch gesunde Lehre kann weltförmiges Denken – das uns allen angeboren ist – abgelegt und durch gottgefälliges Denken und Streben ersetzt werden (Römer 12,1-3). Nur gesunde Lehre vermag Sünder in Herz und Sinn so zu verändern, dass sie mit ihrem Leben Gott ehren, und zwar in folgenden Bereichen: 1.) Gesunde Lehre dient der Heiligkeit (Zitat: „Wir müssen gesunde Lehre tief in unser Herz einpflanzen, damit die Frucht der Christusähnlichkeit in unserem Leben und in den Gemeinden zu Gottes Ehre wachsen kann), 2.) sie dient der Liebe („Wenn unsere Liebe zu Gott erkaltet, können wir sie neu anfachen, indem wir eine große Dosis gesunder Lehre einnehmen“), 3.) sie dient der Einheit., 4.) sie dient der Anbetung, 5.) sie dient der Evangelisation und 6.) sie dient der Freude. Anders herum und noch deutlicher lässt sich daraus schließen: Ohne gesunde Lehre gibt es keine (echte) Heiligkeit, keine (echte) Liebe, keine (echte) Einheit, keine (echte) Anbetung, keine (echte) Evangelisation und keine (echte) Freude.

Von daher lässt sich die Wichtigkeit der Botschaft dieses prägnanten und kurzen Buches gar nicht überschätzen! Möge dieses Buch dazu beitragen, dass in unseren Gemeinden wieder mehr Wert auf gesunde biblische Lehre gelegt wird als auf alle anderen menschlichen Ideen, von denen man sich Aufschwung erhofft.
HWD . am 01.12.2017
Steinberg: Das Hohelied (Edition C/AT/Band 26)
Bewertung:
Für jeden ein Gewinn, der das Hohelied verstehen möchte
Der Kommentar „Das Hohelied“ aus der Reihe „Edition C“ wurde von Julis Steinberg geschrieben. Er ist seit 2007 Professor für Altes Testament und Hebräisch an der Theologischen Hochschule in Ewersbach. Ulrike Steinberg, die Frau des Autors, hat ihn bei der Übersetzung wie auch bei den vorgeschlagenen Bibelarbeiten unterstützt.
Helmut Pehlke ist Herausgeber der Kommentarreihe „Edition C Bibelkommentar Altes Testament“ und Professor für Altes Testament in den USA und Deutschland.

Ziel der Kommentarreihe ist es die Botschaft des biblische Buch als ganzes zu vermitteln und eine solide historisch-grammatische Exegese am hebräischen Text darzulegen. Hierbei wird jedoch auf einen Diskurs der verschiedensten theologischen Streitpunkten bewusst verzichtet. Vielmehr steht die Arbeit am biblischen Text im Vordergrund. Ebenfalls enthalten sind Anregungen die bei der Predigt- und Bibelstundenvorbereitung helfen können.

Die Einleitung und damit die Gesamtbotschaft des Hoheliedes nimmt einen großen Teil des Kommentars ein. Thematisiert werden dabei die allegorische Auslegung und der Problematik, die Einordnung in den Kanon des Alten Testaments, der Bezug zur Liebeslyrik des Alten Vordern Orients, literarische Eigenarten und der Aufbau des Hoheliedes.
Anschließend legt der Autor kurz und zusammenfassend den Argumentationsstrang des Hoheliedes in seiner Gesamtheit dar und hilft so die Gesamtbotschaft des Buches zu verstehen. Das einleitenden Kapitel wird damit beendet, dass die inhaltlichen Aussagen durchleuchtet, in einem biblischen Zusammenhang gestellt und ethische Schlussfolgerungen gezogen werden.

Der Hauptteil ist die Exegese des hebräischen Textest. Julis Steinberg teilt das Hohelied in fünf Zyklen ein und legt diese in kleinen Sinnabschnitten nacheinander aus. Der Aufbau folgt immer dem selben Muster. Der Übersetzung des Textes folgt eine ausführliches Schilderung des Kontextes und des Aufbaus der Perikope. Der Bibeltext wird Vers für Vers ausgelegt. Dabei geht der Autor detailliert voran, geht auf Begriffe aus dem hebräischen ein und zeigt parallel auf. Abschließend wird die Perikope zusammengefasst und die Aussage des Abschnittes nochmals auf den Punkt gebracht. Die anschließenden homiletischen Hilfen und beispielhaften Einleitungen (jeweils nur eine für eine explizite Zielgruppe) dienen dabei als Anregung für Predigt und Bibelstunde. Zu beachten sei, das nicht jede Perikope einen solchen gesonderten homiletischen Vorschlag darlegt.

Der Kommentar verfügt über einige Hilfreiche Schaubilder und Tabellen, die Helfen den biblischen Text besser zu verstehen. Die hebräische Umschrift wird im Kommentar nicht verwendet für Interessierte jedoch zu Beginn kurz dargelegt. Im Anhang befindet sich nochmals die komplette Übersetzung des Hoheliedes, ein Literaturverzeichnis und hilfreiche Sacherklärungen.
Das Buch ist sehr übersichtlich gestaltet. So ist auf jeder Seite zu sehen in welcher Perikope man sich gerade befindet. Weiter lassen sich Überschriften, Bibeltext und wichtige Begriffe aufgrund verschiedner Schriftstille schnell und deutlich unterscheiden. Ebenfalls hilfreich sind die hervorstehenden Versangaben bei der Einzelauslegung. Insgesamt dienen Gliederung, äußere Form und Gestaltung des Buches bei der Übersicht und beim schnellen orientieren innerhalb des Buches.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das einleitende Kapitel in Zusammenspiel mit der Einzelauslegung sehr dabei hilft die zentrale Botschaft des Hohelied zu verstehen und auch an andere weiterzugeben. Der Kommentar über „das Hohelied“ von Julius Steinberg ist für jeden ein Gewinn, der das Hohelied verstehen möchte - egal ob das aus purem Interesse oder als Vorbereitung für eine Predigt, Andacht oder Bibelstunde geschieht. Der Kommentar ist sein Geld wert und eine große Hilfe!
Erich B. am 17.11.2017
Martin Luther: Vom unfreien Willen
Bewertung:
Herausragendes, wenn auch nicht ganz leicht zu lesendes Buch
Viele Christen haben von Martin Luthers Schrift "Vom unfreien Willen" gehört. Sie ist in vielerlei Hinsicht herausragend. Doch nur wenige machen sich daran sie zu lesen.

Ich will in dieser Rezension nicht auf die Inhalte und Argumente eingehen, sondern ein paar Kriterien äußern, die dir bei der Entscheidung helfen können, ob du dieses Buch lesen solltest:

1. Dieses Buch ist herausfordernd und anspruchsvoll. Luther argumentiert scharf und spitzfindig. Man muss manchmal langsam und aufmerksam lesen, wenn man die Argumentationslinie verstehen will. Manchem werden einige Gedankengänge unverständlich oder zu abgehoben erscheinen. Natürlich kann man auch einzelne Passagen überfliegen :-)

2. "Vom unfreien Willen" geht ans Eingemachte! Wirklich wichtige theologische Fragen wie Erwählung, Allwirksamkeit Gottes oder Fähigkeiten der Menschen bezüglich seiner Rettung werden ohne Umschweife angegangen und anhand der Bibel klar beantwortet. Viele der Fragen, die das Buch behandelt traut man sich heute nicht einmal zu stellen.

3. Man bekommt Luther in dieser Schrift im "Originalton" zu lesen. Das heißt, dass er mit seiner Meinung nicht hinterm Berg hält, sondern direkt und manchmal ausschweifend auslässt. Luther ist kritisch, ironisch, polemisch und dadurch oft sogar humorvoll. Natürlich kann man das auch kritisieren, aber hier lernt man Luther kennen, wie er wirklich war.

4. Im Einheitsbrei unserer Zeit ist es ratsam gute Lektüre der Kirchengeschichte zu lesen. Luther gibt Antworten und steht zu Positionen, die heute kaum anzutreffen sind. Es ist heilsam Bücher mit einem anderen Zeitgeist zu lesen, damit einem die eigenen blinden Flecken bewusst werden!

5. Die überarbeitete Übersetzung und die dezenten Erklärungen in den Fußnoten sind meines Erachtens wirklich gelungen. Natürlich kann man auch ältere und günstigere Versionen des Buches erhalten, aber dann geht man die Gefahr des Unverständnisses ein...

Für mich ist "Vom unfreien Willen" von Martin Luther eine unheimlich bereichernde Lektüre, die ich anderen Christen durchaus weiterempfehlen kann und werde. Mit dieser sprachlich und mit Erklärungen aktualisierten Ausgabe wird das Lesen dieses besonderen Buches zum Genuss!
Viktor J. am 08.11.2017
DeMoss & Grissom: Neu belebt von Ihm - Ein Kurs
Bewertung:
sehr empfehlenswert!
Mein absoluter Lieblingskurs! Sehr persönlich und herausfordernd. Die Fragen helfen, das eigene Leben zu hinterfragen, Dinge in Ordnung zu bringen und die Beziehung zu Gott zu vertiefen.
Melina N. am 07.11.2017
Steup: Gute Musik! Böse Musik?
Bewertung:
Schweres Thema gut und übersichtlich zusammengefasst
Da es bereits eine Fülle an Büchern auf den Markt, die dieses nicht einfache Thema behandeln, hat mich das Buch doch sehr überrascht. Auch für jemanden, der nicht viel mit Musik (vielleicht gar nichts mit "Klassischer" Musik) zu tun hat, ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Es zeigt objektiv neue Sichtweisen anhand der Heiligen Schrift auf. An einigen wenigen Abschnitten im Buch fehlt mir allerdings das konstante und bibeltreue Gedankengut, das der Autor sonst über den größten Teil des Buches beibehält. Vor allem bei der Analyse der Lieder zum Schluss fehlt etwas die Entschiedenheit, gewisse musikalische Dinge zu beurteilen.

Zusammenfassend darf ich sagen, dass dies ein sehr gelungenes Werk und ein gutes Handbuch für jeden Musiker, Chorleiter oder Sänger ist, der sich mit der aktuellen Problematik dieses Themas in unserer Zeit befassen möchte um angeregt weiter in der Bibel zu suchen, was Gott wohlgefällt.
Waldemar B. am 06.11.2017
Martin Luther: Vom unfreien Willen
Bewertung:
Dieses Buch gibt tiefe Einblicke in Luthers Herz und ins Evangelium
Martin Luther und Erasmus von Rotterdam, Reformation und Humanismus stehen sich gegenüber, wenn es um den Willen des Menschen, den unfreien oder freien geht.

Luthers schon im Ton sieghaft triumphierende Streitschrift „ De servo arbitrio", „Vom unfreien Willen" (1525) ist ja Antwort auf des Erasmus Abhandlung „De libero arbitrio", „Über den freien Willen" (1524). Erasmus vertritt die katholisch-humanistische Position, dass der Mensch in Bezug auf sein Seelenheil einen freien Willen habe; Luther verteidigt dagegen die reformatorisch-biblische Sicht, dass rettender Glaube eine Wirkung allein der Gnade Gottes sei.

Luther bekennt in diesem Buch von sich selber: “Wenn es irgendwie geschehen könnte, möchte ich nicht, dass mir ein freier Wille gegeben werde oder dass etwas in meiner Hand gelassen würde, womit ich nach dem Heil streben könnte…..Denn mein Gewissen wäre, wenn ich auch ewig lebte und wirkte, niemals gewiss und sicher, wieviel es tun müsste, um Gott Genüge zu tun. Denn welches Werk auch immer vollbracht wäre, immer bliebe der beunruhigende Zweifel, ob es Gott gefalle oder ob er noch mehr fordere, wie es die Erfahrung aller Werkgerechten beweist und wie ich es zu meinem großen Leidwesen so viele Jahre hindurch zur Genüge gelernt habe.“ ( S. 334)

Aus dieser eigenen Erfahrung heraus widerlegt und entkräftet Luther in diesem Buch gründlich und ausführlich alle Argumente und mißbräuchlich verwendete Bibelstellen des Erasmus von Rotterdam in dessen Schrift „Über den freien Willen“. Es ist erstaunlich wieviel Zeit und Energie der oft stark belastete Luther dazu aufwendete und wie unermüdlich er den unfreien Willen verteidigt.

Er selber äussert sich dazu: „Und auf diese Weise haben wir versprochen, den freien Willen so zu widerlegen, dass alle Widersacher nicht widerstehen können. Das meine ich, getan zu haben.“ ( S. 316 )

Wer Luther in seiner Tiefe und das Werk der Reformation in seiner Gründlichkeit verstehen will, kommt an diesem Buch nicht vorbei!

Dietmar T. am 06.11.2017
Jensen: Das Leben Jesu
Bewertung:
Sehr gutes Buch um das Leben des Herrn zu studieren
Hallo,
so geschafft. Nach 4 Tagen und ca. 32 Stunden habe ich anhand des Buches das Leben des Herrn anhand der 4 Evangelien durchstudiert. Es geht dabei in 15 Lektionen durch die Evangelien. Jensen Tabellen und Grafiken fand ich sehr gut. Ich persönlich finde es gut wenn man anhand eines solchen Bibelstudien-Materials geführt wird. Man macht viel mehr Entdeckungen. Ich kann das Buch und das intensive Studium der Bibel nur empfehlen. Es ist ein Segen.
Bei einem weiteren Urlaub werde ich den 2 Band mir vornehmen. Ich würde zugreifen und beide Bände kaufen bevor sie ausverkauft sind. Schade das der Betanien Verlag nicht das ganze Neue Testament anbietet sondern nach dem 2 Band die Fortsetzung abgebrochen hat.
Herbert R. am 03.11.2017
Steup: Gute Musik! Böse Musik?
Bewertung:
Richtig gutes Buch!
Richtig gutes Buch! Matthias Steup erklärt auf einfache Weise eine Thematik, die man auch wesentlich komplizierter erklären könnte. Dieses Buch steht fast alleine da, was dieses (völlig unterschätzte) Thema der Musik betrifft und bringt den Leser dazu, mal wieder über gottesfürchtigen Lebenswandel und das Nüchternheitsgebot nachzudenken.
Julian S. am 03.11.2017

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