Lass Sie sich zur persönlichen Evangelisation motivieren!

„Die Gemeinde hat die Aufgabe der Evangelisation, das ist der Grund, warum wir noch hier sind."

Warenkorb - 0,00 €

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

 

Kundenrezensionen

Artikel 1 bis 15 von 763 gesamt

Seite:
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. ...
  7. 51
Münch: Leben als Gottes Volk
Bewertung:
Wie Gottes Gesetz dich täglich erbauen kann
Wir sind so dankbar für dieses Andachtsbuch! Es ist nicht nur so, dass man innerhalb eines Jahres durch die 5 Bücher Mose geführt wird. Es ist jeden Tag sehr konkret, sehr praktisch. Es spricht unsere aktuellen Nöte und Herausforderungen an. Es erbaut.
Ich empfehle allerdings nicht nur den jeweils angegebenen Vers, sondern die passende Perikope, also die Verse davor und dahinter mit zu lesen.
Unser Wunsch wäre es, durch ähnliche Andachtsbücher fortlaufend durch die ganze Bibel geführt zu werden.
Vielen Dank für dieses feine Andachtsbuch!
Ludwig R. am 19.09.2017
Ehe ihr euch trennt
Bewertung:
Landete sofort im Papiermüll
Schon allein die Widmung hat mich aufgeregt. Der Autor widmete das Buch seine überaus großartigen Frau. Es gibt keine bessere. Und wie er sie doch liebe... Für wen ist dieses Buch? Für Menschen die einen kleinen Schritt weit entfernt von der Scheidung stehen? Genau so banal wie die Widmung waren dann auch die Beispiele. Da liest man von Ehepaaren die alles haben, Geld, Freunde eine gute Gemeinde, Erfolg und die dann aber trotzdem eine "schlimme" Ehe haben sollen. Sorry, aber ich kann das nicht nachvollziehen! Ich konnte mich mit keinem Beispiel identifizieren. Ich wäre so froh wenn mein Mann und ich nur diese kleinlichen Problemchen hätten. Ich war dann so wütend das ich das Heftchen zerriss und in den Papiermüll warf. Ich komm mir nicht ernst genommen vor. Auch von Gott nicht.
Jette . am 31.08.2017
Spurgeon: Es sind nicht alle Jäger, die das Horn blasen
Bewertung:
Persönliche Bewertung
Dieses Büchlein ist fast schon rein poetisch. Schwierig zu lesen und einige Bildnisse sind (heute? / mir?) nicht bekannt und darum nicht verständlich.

Würde es nicht weiterempfehlen da meine Frau und ich auch nichts daraus entnehmen konnten. Spurgeon vermag einmal mehr den Punkt zu treffen, aber dafür braucht man nicht dieses Büchlein zu lesen.

Wie immer basieren Bewertung natürlich auf persönlicher Empfindung. Deshalb kann es selbstverständlich sein, dass ein anderer Leser davon begeistert ist.
Bonacello . am 30.08.2017
MacArthur: Grundlagen des Glaubens
Bewertung:
Man profitiert viel davon
Dieser Glaubensgrundkurs ist sehr hilfreich, man kann viel mitnehmen, vorausgesetzt, man möchten nicht einfach die Felder schnell, schnell ausfüllen.

Wertvoll aufgebaut, Gott-Zentriert und lehrreich im Bezug auf die wichtigsten 'Säulen' des Glaubens.

Selbstverständlich wird dabei auch ein Stück Theologie (Ansichten) mitgegeben, aber das ist auch nachvollziehbar und keineswegs zu bemängeln.

------------------------------------
Folgende Zeile ist für die Redaktion:

Ich hätte da noch ein paar kleine Fehler entdeckt. Auf Wunsch kann ich diese gerne mitteilen.
Danke für eure Arbeit.
Bonacello . am 30.08.2017
Echte Reformation - Verteilheft 20 Stück
Bewertung:
Hervoragend gelungene Zusammenfassung der Reformation
Ich habe dieses Heftchen als Beilage zu einer Bücherbestellung erhalten. Die komprimierte Zusammenfassung der Reformation ist hervorragend gelungen. Durch die neutrale und sachliche Aufmachung lässt sich bestimmt der eine oder andere Mensch auf diese Leitlinien ein.
Der HERR wird SEINEN Segen zu dieser "Saat" geben und Menschen auch in diesen finsteren Zeiten durch das Lesen dieses Heftchens zum lebendigen Glauben an Jesus führen und erretten.
Ralf . am 26.08.2017
Bridges: Streben nach Heiligung
Bewertung:
Herausfordernd und hilfreich
Sehr wertvolles Buch. Nach einem absolut notwendigen Theorie-Teil was denn Heiligung ist und was sie nicht ist, geht Bridges in vielen einzelnen Kapiteln durch verschiedenste Aspekte. Dabei wird stets der Blick auf Gott und Seine Heiligkeit Bezug genommen, schliesslich soll dies nicht voneinander getrennt werden.

Das Kapitel 14 (Gewohnheiten) hat mich am meisten angesprochen. In Kapitel 8 wird der Glaube als Gehorsam wunderbar dargelegt (ich wünschte ich könnte so gut artikulieren/erklären) und in Kapitel 5 findet sich eine kurze Exegese über Römer 6.

Für mich ein "must read" unter den Leseratten. Wer nach Heiligung strebt und diese gerne ausformuliert haben möchte, möge zugreifen.
Bonacello . am 10.08.2017
Leeman: Gemeindemitgliedschaft
Bewertung:
Mehr allgemein, theoretisch, wenig Praxis
Das Buch lässt sich leicht und rasch lesen. Doch irgendwas muss beim Druck schiefgegangen sein. Auf dem Buchrücken steht "Gemeindezucht" und die Fussnote im Vorwort erwähnt, dass das vorliegende Buch über "Leitung" schreibt. Ist ziemlich verwirrend, vor allem wenn man dann 2 verschiedenfarbige Bücher im Gestell stehen hat und bei beiden der gleiche Titel steht.

Leeman hat zum Teil eine etwas gewöhnungsbedürftige Schreibweise. Die 'Zeitmaschine' hat mich nicht sonderlich angesprochen.

Die ersten 4 Kapitel sind wichtig für die Grundlage, doch dachte ich immer wieder, wann gehts zum praktischen Teil, zu den gegebenen Richtlinien und weiteren Tipps. Doch im ganzen würde ich es mehr als ein Theorie Buch betiteln als eine praxisbezogene Hilfe.

Dennoch in dem Sinne hilfreich, weil Leeman auf den Grundgedanken der Bedeutung der Gemeinde zurückführt. Dies ist wichtig damit die Mitgliedschaft überhaupt entsprechend Grundlage erhält.

*Anmerkung vom der cbuch.de-Redaktion*
Beim Buchrücken ist uns tatsächlich ein Fehler passiert. Gerne senden wir Ihnen auf Nachfrage einen Aufkleber mit dem richtigen Buchtitel zu.
Bonacello . am 10.08.2017
Ebertshäuser: Zerstörerisches Wachstum
Bewertung:
Im Ganzen ein sehr informatives Buch.
Ein Buch das jeder lesen sollte und sehr empfehlenswert ist. In seinem Werk "Zerstörerisches Wachstum" geht Herr Ebertshäuser sehr gut auf die heutigen Missional - Emergenten lehren ein, wo er diese sehr ausführlich erklärt. Im Buch wird ebenfalls gut die Entstehung der Liberal-Ökumene geschildert und warum man solche Zusammenschlüsse meiden sollte. Im Ganzen ein sehr informatives Buch.
Danilo . am 08.08.2017
Leeman: Gemeindemitgliedschaft
Bewertung:
Gemeindemitgliedschaft oder, Wie die Welt sehen kann, wer zu Jesus gehört
Immer wieder kommt es vor, dass regionale Gemeinden sich in einer Krise befinden und auf der Suche nach Lösungen sind, die Lehre „rein“ zu halten. Dabei kommt eine Buchreihe gerade recht, die sich zum Ziel gesetzt hat, das Thema „Gemeinde“ einmal in ihren einzelnen Aspekten etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Waren die Themen vor rund 50 Jahren noch mehr nach außen gerichtet, zum Beispiel Evangelisation, so ist der Focus heute immer stärker nach innen gerichtet. Es sind die Fragen nach der Einheit im Glauben, nach dem Zusammenhalt, die Abwehr spaltender Einflüsse und der Umgang mit Irrlehren.

Erst langsam kehrt die Erkenntnis ein, dass der „noch“ ungläubige Nachbar sich kaum dafür interessiert, welches Lehrgebäude irgendeine Gemeinde vertritt. Jedoch interessiert er sich brennend dafür, wie Gemeindeglieder miteinander umgehen. Hier sieht der Autor scheinbar Handlungsbedarf und wendet sich an den einzelnen Gläubigen in der Gemeinde, um ihn an „sein Selbstverständnis“, Botschafter an Christi statt zu sein (2. Kor. 5, 20), zu erinnern, indem er sich durch Mitgliedschaft in der Gemeinde diese Botschaftertätigkeit bestätigen lässt.
Das aber erklärt der Welt nicht, wer zu Jesus gehört. Schon gar nicht in Zeiten, in denen es eher schwierig ist, eine Gemeinde zu finden, die nicht ihrerseits versucht, zur Welt zu gehören.

Es ist nicht einfach, dieses Thema zu theoretisieren. Die Teilnahme am Abendmahl als das Mittel der Wahl zu betrachten, um die Zugehörigkeit zur Familie zu bestätigen, halte ich für schwierig, da ich aus 40 Jahren Christenleben weiß, dass es viele Abendmahlnutzer gibt, die sich mit dem „Leib Christi“ nicht identifizieren. Davon war Judas Ischariot der Erste. Interessant, dass Jesus das wusste und trotzdem das Brot mit ihm brach.

Befremdlicher fand ich im vorliegenden Buch die Zielgruppenbeschreibung, in der schwächere Geschwister als der Durchschnitt bezeichnet werden, „die nur mit der Masse mitschwimmen“. Diese Geschwister bekommen vom Autor einen Pseudokonflikt bei der Gemeindezugehörigkeit aufs Auge gedrückt, um seine nachfolgenden Ausführungen rechtfertigen zu können. Unbewusst teilt er damit Geschwister in verschiedene Klassen und genau das ist das eigentliche Problem von vielen Gemeinden, auf das der Autor aber leider nicht näher eingeht.
Solange es in Gemeinden Geschwister gibt, die zwar theoretisch von Unterordnung unter die Gemeinde sprechen, dabei aber an Unterordnung unter die Starken denken, wird es immer weiter zu Spaltung und Zersplitterung kommen. Es ist so einfach geworden. Wer sich mit seinen Gaben in der Gemeinde nicht einbringen kann, der gründet eben eine neue Ortsgemeinde. Das wird sich nicht ändern, so lange es Berufsgeschwister gibt, die, um ihre Position zu festigen, um das eigene Ego füttern zu können, den Rest der Gemeindeglieder in Abhängigkeit und Passivität halten.
Der Blick auf‘s Negative ist einfach, Lösungsvorschläge dagegen Mangelware?

Das Wort Gottes gibt uns ausreichend Verhaltensregeln an die Hand. Werden diese beherzigt und nicht nur gewusst, dann funktioniert Gemeinde.
„So sind wir nun Botschafter an Christi Statt“ aus 2. Kor. 5, 20, spricht zu allen Christen und meint damit jeden Einzelnen und nicht eine Institution. Apostelgeschichte 2, zeigt uns in den Versen 41 - 47 den Weg, um „Wohlgefallen beim ganzen Volk“ zu bewirken und in Johannes 13, 35 sehen wir, dass „jedermann erkennt, dass wir zu Jesus gehören, wenn wir Liebe untereinander haben. Eine Fülle von Versen, in denen das Wort „einander“ eingebettet ist, zeigt die Verhaltensweisen, die wir untereinander, miteinander und füreinander pflegen sollten. Vom einander unterordnen (Eph. 5, 21), sich einander lehrend (Kol. 3, 16), einander dienend (Gal. 5, 13), bis zur Pflege der Gemeinschaft in 1. Joh. 1, 7.

Wir müssen nur genau hinsehen, dann sehen wir, dass Gott uns in seinem Wort sogar ein Bild, ein Muster für die Gemeinde gezeigt hat: In der Einigkeit von Gott Vater und seinem Sohn Jesus Christus.
Möglicherweise ist sie das treffendste Bild dafür, wie Gott sich Gemeinde vorstellt:
Personen, die einander lieben, wie der Sohn den Vater und der Vater den Sohn. Immerzu bestrebt, dem jeweils anderen die Ehre zu geben und den anderen zu verherrlichen.
„Auf dass sie alle eins seien, gleichwie Du, Vater, in mir und ich in Dir, auf dass auch sie in uns eins seien, auf dass die Welt glaube, dass Du mich gesandt hast.“ (Joh. 17, 21).

So gesehen kann ich mit dem vorliegenden Werk keinen Paradigmenwechsel erkennen. Die Vorgaben sind alle da, es fehlt vielerorts nur an der Umsetzung.

Ein durch die jeweilige Ortsgemeinde getragenes Mentoring wäre ein Schritt in die richtige Richtung, um Gemeinde nach innen und außen, sowohl attraktiv als auch effektiv, zu gestalten. Jedoch nur, wenn es bei dem von der Schrift gewünschten „einander“ bleibt, damit niemand sich rühme!
Hans S. am 17.06.2017
Dever: Persönliche Evangelisation
Bewertung:
Gute Gliederung und verständliche Erklärungen
Mark Dever ist geübt darin, Dinge zu erklären und sie mit Erfahrungsberichten zu begleiten.

Auch in diesem Buch alle Punkte (Titel) hilfreich und voll umfänglich beantwortet.

In der heutigen Zeit hätte ich ein eigenen Kapitel geschätzt, wie man bei Namenschristen evangelisiert, welche sagen: "Ich bin schon, brauche ich nicht mehr, habe mich ja entschieden..."
Denn auf der Strasse haben wir es am häufigsten mit solchen zu tun. Immer wieder herausfordernd, darum wäre hierbei Hilfe erwünscht. Das war aber nicht Devers Absicht, dies da reinzupacken, somit natürlich deshalb keinen Punkteabzug.
Bonacello . am 10.06.2017
Strauch: Mit Liebe leiten
Bewertung:
Intensiv und gut strukturiert
Es ist sehr intensiv geschrieben. Damit meine ich, dass es kaum überflüssiges gibt oder Dinge, die man hätte weglassen können.
Sehr schön wie die einzelnen Aussagen im 1.Kor 13 erklärt werden, besonders Verse 4-7. Dies immer wieder mit praktischen Berichten.

Herausfordernd und (nicht nur) darum empfehlenswert. Denn nach dem lesen fragt man sich: "Habe ich jemals geliebt?"
Bonacello . am 10.06.2017
Am Anfang - Wie begann das Leben auf der Erde? (DVD)
Bewertung:
Überteuert, wenig Neues
Auf dem Cover steht "Am Anfang berührt das Herz und den Verstand von jedem, der über das tiefste Geheimnis menschlichen Daseins nachgedacht hat: Woher kommen wir und warum sind wir hier?".
Den Film fand ich ausgesprochen langweilig. Empfehlenswert nur für Leute, die sich mit der Thematik noch NIE beschäftigt haben. Ansonsten erfährt man nicht viel neues. Es wird viel über die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Leben aus Material in Kombination mit dem Zeitfaktor gesprochen. Darüber hinaus werden verschiedene Theorien zur Entstehung des Lebens präsentiert. Von einem Film, der 15 Euro kostet, erwarte ich mehr. Es werden 2 Wissenschaftler gezeigt, die lange reden (Aussagen sind völlig in Ordnung), aber die Gestaltung und Darbietung steht in keinem Verhältnis zum Preis.
Mehr als 5 Euro würde ich für solch eine Dokumentation nicht verlangen.
Der Film endet mit der Erkenntnis, dass hinter der Schöpfung ein kreativer Geist, also Gott, stehen muss. Das wars dann aber auch.
Solch eine Darstellung ist vielleicht interessant für einen Chemie-Leistungskurs eines Gymnasiums, aber nicht für normale Konsumenten.

karlkeks . am 09.06.2017
Rinne: Leitung durch Älteste
Bewertung:
Hirten sind die Exekutive, nicht die Legislative
Das Buch "Leitung durch Älteste", das Teil der Buchserie "9 Merkmale einer gesunden Gemeinde" ist und von Jeramie Rinne geschrieben wurde, richtet sich zwar in erster Linie an (anstrebende) Älteste/ Hirten (= Pastoren)/ Aufseher einer Gemeinde (wie er darlegt, sind diese Bezeichnungen Synonyme voneinander), doch dem Autoren nach ist dieses Buch auch für diejenigen gedacht, die Teil einer Gemeinde sind und die Aufgaben und Herausforderungen ihrer geistlichen Leiter besser verstehen wollen.
Meiner Meinung nach (ich gehöre offensichtlich zur zweiten Gruppe) trifft das zu. Das Buch zeigt die verschiedenen Dienstbereiche auf, die Gemeindeälteste betreffen, angefangen vom Predigen über einen gottesfürchtigen Charakter bis hin zum Gebet, was zwar das letzte Thema im Buch ist, aber Rinne zufolge das "Betriebssystem" ist, auf dem die Ältesten-Apps laufen.
Außerdem schreibt Rinne, dass es für einen Ältesten essentiell ist, viel Zeit mit den Gemeindegliedern zu verbringen und metaphorisch gesagt nach Schaf zu riechen. Desweiteren legt er überzeugend dar, weswegen es wichtig ist, mehrere Hirten in einer Gemeinde zu haben, die sich als Team gegenseitig in ihren Stärken ergänzen, aufeinander aufpassen und auch Hirten füreinander sind.
Der Autor schreibt, dass Hirten natürlich einen gottesfürchtigen Charakter haben müssen (s. Tit 1 und 1Tim 3). Dem Punkt der Christusähnlichkeit ist ein ganzes Kapitel gewidmet - selbstverständlich, schließlich ist Christus das Haupt der Gemeinde (Kol 1,18) und der Untertitel des Buches lautet "Wie man Gottes Volk wie Jesus als Hirten leitet".

Wie auch schon in den beiden bereits erschienenen Büchern der Serie, die von Jonathan Leeman verfasst wurden, ist auch Rinne der Ansicht, dass der Kongregationalismus ein gutes Instrument ist, die Gemeinde zu führen. Seiner Meinung nach sollte die Gemeinde Entscheidungen treffen; dadurch können die Ältesten Geduld lernen und nicht die Macht an sich reißen (S. 76). Rinne ist der Meinung, dass diese Art der Gemeindeführung Vertrauen zwischen Ältesten und Mitgliedern schafft, da die Ältesten den Mitgliedern vertrauen. Dennoch sehe ich darin keine biblische Argumentation, er legt hier lediglich seine Sicht und Erfahrungen dar. Vielmehr sollten die Ältesten bereits demütig und nicht herrschsüchtig sein (vgl. wiederum Tit 1 und 1Tim 3) und miteinander Entscheidungen treffen, die sie dann -je nach Auswirkung auf die Gemeinde- erklären und vertreten.

Ein ganzes Kapitel ist dem Thema "Leiten ohne zu herrschen" gewidmet. Es zeigt, wie nötig es ist, Älteste einzusetzen, die sich vorher bereits bewährt haben und in Demut geübt sind. Ein Satz, der das Thema gut zusammenzufassen scheint: "Älteste sind die Exekutive, nicht die Legislative." (S. 75, zitiert von Mark Dever). Indem sie keine eigenen Gebote aufstellen, sondern Gottes Wort hochhalten, stellen sie sich selbst unter Gott und zeigen, dass Gottes Wort maßgebend ist und nicht ihre eigene Meinung.

Dieses Buch ist sehr empfehlenswert, es deckt viele Aufgabenbereiche von Ältesten ab und weist auf mögliche Baustellen hin, an denen die Pastoren in der Gemeinde arbeiten müssen, so z.B. auch an sündigenden, umherstreifenden, hinkenden, streitenden und beißenden Schafen (S. 58-63). Dazu gibt Rinne wertvolle Tipps, die vielleicht nicht alle neu sind, aber dennoch biblisch und gut.

Das Layout ist auch wie bei den anderen Büchern der Reihe schön und übersichtlich; es gibt kaum Rechtschreib- oder Grammatikfehler, was das Lesen erheblich angenehmer macht.

Für Älteste, angehende Älteste und auch Gemeindemitglieder sehr empfehlenswert!
Steffi . am 30.05.2017
Keiner ist wie Du - Instrumental (Audio-Musik-CD)
Bewertung:
Gut, aber teils charismatisch
Es ist erst mal eine gute Idee, eine schöne Instrumental CD rauszubringen und die Musiker haben sich große Mühe gegeben und eine gute Qualität abgeliefert.
Ich selber habe mir die CD nicht gekauft, sie aber auf You Tube angesehen und mir die Titel angeschaut. Vor Jahren war ich Charismatiker und habe auch den Worship geleitet. Mein Ziel war es, Andere durch die Musik zum charismatischen Glauben zu führen, was auch funktionierte. Mit verschiedenen Lieder konnte ich eine Athmosphäre schaffen, die Andere in eine Art Trance führte.

Sehr dankbar war ich, als vor Jahren das Buch bei Betanien herauskam: „Worship bis zum abwinken“. Ein sehr gutes, empfehlenswertes Buch von einem Aussteiger. Mit dem Buch ist soweit ich weiß, Betanien auch bekannt geworden. Nun habe ich mir mal die Lieder angeschaut. Es sind leider etliche Worship Lieder darunter, die mich persönlich an die Zeit von damals erinnern. Wenn jemand in Verantwortung diese Lieder laufen lässt und Jugendliche die hören, wie will man dann die Jugend davor warnen? Diese Lieder gefallen leider dem religiösen Fleisch, das gern spüren und fühlen möchte. Mit Musik ist es wie ein Fuß in der Tür. Du kannst die Tür weiter aufmachen, aber niemals mehr schließen. Sicherlich sind die Texte der Worship- Lieder schön. Aber bitte dazu das oben genannte Buch lesen!
Nun zu den Liedern, die kritischen Anmerkungen sind unterstrichen.
1. Wir verneigen uns vor dem Thron; stammt aus der CD „Anbetung 4“ Kategorie Lobpreis
2. Wie ein Hirsch; wir sangen es mit erhobenen Händen, um den Herrn zu spüren
3. Herr, wir haben erfahren
4. Gott war so gut
5. Herr, ich komme zu Dir, Albert Frey; Hier spricht ein katholischer Charismatiker zu uns, der dieses Lied schrieb
6. Ich hab im Leben
7. Jesus, wir sehen auf Dich, Strauch
8. Friedefürst, Wunderrat ein Lobpreislied, das wir immer mit erhobenen Händen sangen
9. Keiner ist wie Du, niemand sonst berührt mein Herz.... ein bekanntes Worship Lied, wo Gott einem berühren soll
10. Von guten Mächten, kein Worship Lied, aber warum nicht, „Von Jesu Liebe wunderbar geborgen“ Wer würde den Herrn als „guten Mächte“ bezeichnen?
11. Groß ist der Herr, auch ein klassisches Lobpreislied
12. Immanuel
13. In Moments like these, ich kenne es von JMEM, soll ein Liebeslied für Jesus sein in diesem Moment
14. Above all, Lenny Leblanc aus Songs 4 Worship, eine CD, wo erhobene Hände auf dem Cover gezeigt werden
15. Voller Staunen
16. Nimm, Jesus, meine Hand

Wer sich die CD auf den PC zieht und dann Lieder Nummer 3,5,6,7,12,15 und 16 hören will, für den ist es eine klare Kaufempfehlung.
Carsten L. am 22.05.2017
Leeman: Gemeindemitgliedschaft
Bewertung:
Sich unterordnen anstatt nur beizutreten
Jonathan Leemans zweites Buch in der Serie "9 Merkmale einer gesunden Gemeinde" handelt von der Gemeindemitgliedschaft.
Zum Anfang stellt er klar, dass er vor allem an diejenigen schreibt, die nicht völlig von der Wichtigkeit der Gemeindemitgliedschaft überzeugt sind.
Der erste große Punkt, den Leeman in dem Buch macht, ist, dass die Gemeinde Jesu Gemeinde ist. Auch der Staat als geschaffene und eingesetzte Obrigkeit muss sich Ihm unterordnen. Wir sollen die Autorität des Staates nicht überschätzen, weil Jesus das Imperium hat. Außerdem sei die Gemeinde kein Verein, dem man nach Lust und Vorliebe beitreten könnte, noch ein Dienstleistungsunternehmen, in welchem der Kunde König wäre. Stattdessen sei die Gemeinde eine Botschaft, die in einem fremden Land als Landesvertretung des zukünftigen Reiches agiert. Durch sie erhalten wir in der Mitgliedschaft eine Bestätigung unseres Christseins. Leeman vergleicht diese Bestätigung mit einem durch die Botschaft ausgestellten Reisepas. "Jesus hat es uns nicht überlassen, uns selbst zu regieren und uns selbst als Bürger zu deklarieren. Er hinterließ uns eine gegenwärtige Institution, die uns sowohl als Gläubige bestätigt als auch darin hilft, unserem Leben als Christen Gestalt und Richtung zu geben." (S. 25)
Der Autor verdeutlicht den Punkt der Unterordnung besonders ausführlich: "Wer sich für Christus entschieden hat, muss sich auch für sein Volk entscheiden." (S. 26)
Nach einem kurzen Abriss der Zeitgeschichte aus der Apostelgeschichte über die Entstehung der Gemeinde wird klar, dass sich Bekehrte immer in Gemeinden zusammengefunden haben. Christsein ohne Gemeinde war nicht denkbar. Das wird auch aus dem Blickwinkel deutlich, da Christen Fremdlinge auf dieser Erde sind (womit wir wieder bei der Botschaft-Metapher wären), was auch Petrus in seinem ersten Brief gleich im ersten Satz deutlich macht.

Meiner Meinung nach ist besonders der erste Teil des Buches stark, in dem Leeman über die Mitgliedschaft in der Urgemeinde und über die Bedeutung der Gemeinde im Allgemeinen spricht. Doch auch in den anderen Teilen des Buches, die sich um die Aufnahme, das Gemeindeleben und Gemeindezucht drehen (letzteres wird in Leemans Buch "Gemeindezucht", das ebenfalls in dieser Reihe und vom Betanien-Verlag herausgegeben wurde, näher behandelt), sind viele gute Gedanken enthalten.
Leeman findet immer wieder Beispiele oder Vergleiche aus der westlichen und sogar einmal aus der verfolgten asiatischen christlichen Welt, um Inhalte besser zu verdeutlichen oder Einstiege in die Kapitel zu finden. Dabei hatte ich nur einmal das Gefühl, dass die Metapher von ihm etwas überspitzt wurde.

Wie auch in seinem Buch über Gemeindezucht vertritt Leeman die kongregationalistische Sichtweise, in der die Gemeinde die Entscheidungsgewalt hat und die Aufnahme von potentiellen Mitgliedern und sogar potentiellen Ältesten (!) bestätigt bzw. ablehnen kann.
Ein weiterer Punkt, den ich aus diesem Buch nicht ganz nachvollziehen kann, der allerdings auch nicht weiter ausgeführt wird, ist das Gericht Gottes über Israel. Auf Seite 48 klingt es so, als würde Leeman die Substitutionssicht vertreten, in der Gott Israel verworfen hat und es keine Zukunft bei Ihm besitzt: "Gott feuerte Israel. Sie verloren ihre Aufgabe, ihn zu repräsentieren" (S. 48).

Ansonsten führt Leeman gute Punkte an und definiert auch die lokale Gemeinde und die Gemeindemitgliedschaft aussagekräftig.
Eine weitere positive Eigenschaft dieses Buches ist, dass es am Ende mancher Kapitel eine kurze Zusammenfassung auf circa zwei Seiten gibt, die die vorher genannten Punkte und teilweise zusätzliche Gedanken sammeln.
Leeman schreibt interessanterweise auch, wie bei ihnen die Vorbereitung einer Mitgliederaufnahme üblicherweise stattfindet. Dabei nimmt die Buße ganz klar einen hohen Stellenwert ein.

Auch in diesem Buch finden sich nur einige wenige Rechtschreib- und Grammatikfehler, was das Lesen zu einer noch größeren Freude gemacht hat. Man kann das Buch relativ schnell lesen und es eignet sich sicherlich auch für die Weitergabe an Interessierte.
Steffi D. am 11.05.2017

Artikel 1 bis 15 von 763 gesamt

Seite:
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. ...
  7. 51