Zu Ostern das Evangelium verbreiten

Drei evangelistische Grußhefte
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Kundenrezensionen

Artikel 1 bis 15 von 733 gesamt

Seite:
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Ryle: Mit Gott auf dem Weg
Bewertung:
Sehr wertvolle Gesamtsicht eines christlichen Lebens auf dem Prüfstand
Ryle verschafft durch seine einmal mehr einfach und direkte Schreibweise einen für dieses Büchlein grosse Übersicht was das Christliche Leben beinhaltet.
Im ersten Kapitel ruft er sehr aktiv und direkt zur Selbstprüfung auf und hält diese Aufrufe dann am Ende jedes Kapitels aufrecht, begleitet vom Evangelium.

Die Kapitel über Gebet (4) und der Christ in der Welt (10) sind top!

Ich wage zu behaupten, dass Namenschristen entweder das Buch rasch weglegen oder aber Busse tun und ihren Zustand erkennen.
Bonacello - veröffentlicht am 2017-03-25 15:04:44
Strauch: Der neutestamentliche Diakon
Bewertung:
Mehrheitlich Theorie, kaum Praxis
Wie im Vorwort erwähnt ist die Praxis nicht wirklich vorhanden. Strauch legt zwar klar die Notwendigkeit des Diakons dar, doch wie dies ganz praktisch aussieht, ist nicht so klar wie sich manch einer wünschen wird.
Dennoch lehrreich da biblisch fundiert.
Bonacello - veröffentlicht am 2017-03-20 19:27:53
Boggs: What would Jesus undo
Bewertung:
Das Buch ist empfehlenswert, auch wenn es nicht die ganz aufwühlende Literatur ist, die anfangs angekündigt wurde.
Insgesamt werden in 9 abgeschlossenen Kapiteln einzelne Themen angesprochen, die nach Ansicht des Schreibers Jesus rückgängig machen bzw. abschaffen würde.

Der recht aufrührerische Titel und auch die Aufforderungen in der Einleitung „Lebe lieber einen Tag als Löwe, als 1000 Tage als Lamm“ lassen einiges erwarten. In Zeiten wo plötzlich wieder Mauern gebaut und Grenzen gesetzt werden, ist es gut auch mal wieder sich quer zu stellen.

Die Aussage„Wir sollten am besten in der Bibel schauen und sehen, was Jesus während seines irdischen Dienstes abschaffen versuchte“, lässt erwarten, dass als Grundlage für die einzelnen Themen die biblischen Aufzeichnungen aus der Zeit unseres HERRN Jesus auf Erden dienen. Bis zum ersten Zitat eines Bibelverses dauert es allerdings bis weit ins erste Kapitel hinein.
So ist das Buch eine Auflistung von Themen, die dem HERRN Jesus bereits bei seiner Zeit hier auf Erden widerstrebt haben. Das ganze wird insbesondere in den ersten Kapiteln mit langatmigen Erzählungen aus eigenen Erfahrungen des Schreibers untermauert. Auch die Aufforderungen in den jeweiligen Kapiteln die Dinge selbst anzugehen und zu verändern (rückgängig zu machen), sind nur angedeutet.
Allerdings werden die Themen in den hinteren Kapiteln interessanter und mit deutlich mehr Bezug zur Bibel beschrieben. Beispielsweise das Thema „Leerer Lobpreis“. Hier wird drauf verwiesen wie oft Worte über unsere Lippen bringen und unsere Herzen andere Wege gehen. Diesen leeren Lobpreis, würde Jesus abschaffen, so mutmaßt Michael Boggs. An einigen Stellen ist der Respekt des Schreibers vor dem Thema in den Ausführungen zu erkennen.
Mir persönlich hat auch das Kapitel über Stolz sehr angeregt. Hier wird als Vorbild sehr deutlich die Demut unseres Herrn vor Augen geführt.

Es handelt sich insgesamt um seichte geistliche Literatur, die aber auch kurzweilig zu lesen ist. Die Themen sind durchaus lesenswert und regen zum Nachdenken und auch Anpacken an.
Bevor zum Abschluss noch eine persönliche Ansprache zum Handeln in einem Kapitel als Brief an den Leser gerichtet wird, lesen wir in einem Kapitel „Die Antwort heißt Liebe“: (Zitat: S. 133) „Warum rede ich am Ende eines Buches zum Thema, was Jesus alles abschaffen würde, …über die Liebe Gottes?“ Vielleicht ist es tatsächlich so, wenn Michael Boggs am Ende des Buches sich fragt, ob es vielleicht die eine Sache wäre, die Jesus in uns abschaffen möchte, unsere Unfähigkeit ist, die Liebe Gottes anzunehmen.
RalfM - veröffentlicht am 2017-03-15 20:00:11
DeYoung: Leg einfach los!
Bewertung:
Ein sehr wichtiges Buch, das man auch sehr gut an junge Leute weitergeben kann
Bücher zum Thema, wie man Gottes Willen erkennt, gibt es bereits eine ganze Menge. Leider sind viele davon fragwürdig und insbesondere mystisch geprägt. Sie lehren entweder ausdrücklich oder implizit, dass Gott neben der Bibel noch weitere Offenbarungsweisen habe wie innere Eindrücke, Zeichen usw. Solche Vorstellungen klingen fromm, untergraben aber das Prinzip „allein die Schrift“ und lenken die Erwartungshaltung, wie Gott sich uns auch für unser Alltagsleben allgenugsam offenbart, weg vom geschrieben Wort. Insbesondere junge Leute, die vor wichtigen Entscheidungen wie der Wahl des Ehepartners oder des Berufes stehen, können hier leicht falsch beraten werden und dem Irrtum des trügerischen Herzens (Jer 17,9) erliegen.

Kevin DeYoung ist ein in den USA besonders unter jungen reformierten Christen sehr beliebter Pastor und Autor, der auch schon in Deutschland zu reformatorisch geprägten Konferenzen als Redner eingeladen war (Evangelium 21). Zu oft, so schreibt er in diesem Buch, machen es Christen sich zu kompliziert mit Entscheidungen wie Wahl der Arbeitsstelle, des Ehepartners oder der Gemeinde und sorgen sich zu sehr, dass sie bisher nicht Gottes perfekten Willen für ihr Leben gefunden haben. Oder – was noch schlimmer ist: Sie tun einfach absolut nichts, verharren in einer entscheidungslahmen Starre und Frustration und warten endlos auf klare, direkte und unmissverständliche Wegweisung „von oben“.

DeYoung rät Christen, in nüchterner Weise und mit einem biblisch geschärften Verstand Entscheidungen zu treffen und sich anschließend daranzumachen, die getroffenen Entscheidungen auf biblische und gottesfürchtige Weise auszuleben. Er zeigt aus der Bibel: Gott muss uns nicht bei jeder Weggabelung sagen, was wir tun sollen. Er hat seinen Plan für unser Leben bereits offenbart: Der Bibel zufolge ist sein Wille für unser Leben in erster Linie, dass wir ihn ganz praktisch von Herzen lieben, seinem Wort gehorchen und uns zu seiner Ehre in das Bild seines Sohnes verwandeln lassen. Darüber hinaus haben wir die Freiheit, zu seiner Ehre das zu tun, wozu wir uns in Weisheit entscheiden und was wir bevorzugen. Deshalb heißt das Buch „Leg einfach los.“ Ein zweiter Untertitel beschreibt die irrigen Vorstellungen, mit denen DeYoung aufräumt: „Wie man Entscheidungen trifft ohne Träume, Visionen, Wollvließ, Eindrücke, offene Türen, zufällige Bibelverse, Lose werfen, Gänsehautmomente, Schriftzüge am Himmel etc.“ Gerade in unserer Zeit des gefühls- und erfahrungsorientieren Christseins ein sehr wichtiges Buch, das man auch sehr gut an junge Leute weitergeben kann.
Hans-Werner - veröffentlicht am 2017-03-15 15:15:01
Leeman: Gemeindezucht
Bewertung:
Kurz und doch umfassend und zudem noch sehr erbaulich
Die von Mark Dever gegründete Initiative 9 Marks of a Healthy Church [Neun Merkmale einer gesunden Gemeinde, 9marks.org] hat sich dem Anliegen verschrieben, den Bau biblisch gesunder Gemeinden zu unterstützen, indem neun wichtige Eigenschaften solcher Gemeinden herausgestellt werden: Auslegungspredigten, Biblische Theologie, das wahre Evangelium, ein biblisches Verständnis von Evangelisation und Bekehrung sowie von Gemeindemitgliedschaft und Gemeindezucht, Wachstum durch Jüngerschaft und Leitung durch Älteste. Zu jedem dieser neun Punkte gibt es (bisher nur auf Englisch) ein kurzes, leicht lesbares Buch, das die biblische Lehre zu dem jeweiligen Thema prägnant und praktisch darstellt.
Der Betanien Verlag möchte diese ganze Reihe auf Deutsch veröffentlichen und beginnt mit dem Buch Gemeindezucht, was ein oft vernachlässigter Bereich des Gemeindelebens ist – nicht zuletzt, weil er so negativ besetzt erscheint.

Leeman versteht es jedoch vorzüglich, dieses Thema vom Evangelium her aufzurollen: Was bedeutet es, zu Jesus zu gehören und damit Bürger seines Reiches zu sein? Welche Verbindlichkeit und Verantwortung ist damit verbunden – im Gegensatz zu dem heute verbreiteten Individualismus und dem unverbindlichem „Gemeindehopping“?
Der fehlende Blick für die erforderliche Heiligkeit von Christen ist vor allem dadurch begründet, dass viele eine verkürzte Vorstellung vom Evangelium haben. Sie glauben an eine abgespeckte „light-Version“ des Evangeliums, das nicht auf Buße und Lebensveränderung abzielt. Davon ausgehend verdeutlicht Leeman zunächst den fünffachen Zweck der Gemeindezucht: Sie soll Sünde aufdecken, warnen, retten, schützen und für ein gutes Zeugnis für Christus sorgen. Leeman steckt dann einen vom Evangelium bestimmten Rahmen für Gemeindezucht ab und definiert dazu zunächst hervorragend auf den Punkt gebracht, was das Evangelium, was ein Christ, was eine Gemeinde und was Gemeindemitgliedschaft ist. Schließlich entfaltet er sehr gründlich vor allem anhand von Matthäus 18 und 1.Korinther 5 die biblische Lehre über die Gemeindezucht. Bemerkenswert ist auch seine Auflösung eines scheinbaren Widerspruchs zwischen den Anweisungen Jesu und denen von Paulus für Gemeindezucht.
Nachdem eine sehr solide lehrmäßige Grundlage für Gemeindezucht gelegt worden ist, bringt der Autor zahlreiche Fallbeispiele aus seinem reichen Erfahrungsschatz. Alle Fälle werden biblisch begründet: ein Ehebrecher, eine Spielsüchtige, ein Krimineller, eine gestrauchelte schwache Christin, ein „Passivmitglied“, eine Spaltung betreibende Person, ein „Abgefallener“, der nicht mehr Christ sein will – und die Frage, wie Familienangehörige mit Ausgeschlossenen umgehen sollen. Am Ende folgen noch hilfreiche Regeln und Checklisten. Obwohl das Buch recht kurz ist, enthält es somit doch umfassend alles, was man von einem Buch über Gemeindezucht erwartet – und ist zudem noch sehr erbaulich, weil es die Notwendigkeit und das Vorrecht, Christus zu ehren, wunderbar herausstellt.
Hans-Werner - veröffentlicht am 2017-03-15 15:06:12
Boggs: What would Jesus undo
Bewertung:
Wer ist Michael Boggs? Er ist Worship-Pastor und christlicher Pop-Musiker!
Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll auch leben, wie er gelebt hat.
1. Joh.2:6

Nur verständlich, das vor rund 20 Jahren verschiedenste Artikel mit den Buchstaben WWJD "What would Jesus do" beliebt waren. Durch WWJD-Armbändchen verschiedensten Designs bekannten sich vor allem jüngere Christen zu Jesus. So bietet sich heute die Gelegenheit das WWJD zu variieren und dem D ein U voranzustellen. Deshalb lautet der Titel des 160-Seiten-Buches von Michael Boggs "WHAT WOULD JESUS UNDO? Was würde Jesus abschaffen?"

Wer ist Michael Boggs? Er ist Worship-Pastor und christlicher Pop-Musiker! 2012 gewann er den Dove-Award. Eindrücke seines musikalischen Wirkens kann man auf youtube leicht finden.*

Inspiriert zum Titel wurde Boggs in einem Restaurant bei "Grillhähnchen und Ofenkartoffeln" als er sich mit einer von ihm "sehr geschätzten Lobpreisleiterin zum Mittagessen traf. Sie berichtete ... von ihrer aktuellen Predigtreihe ihrer Gemeinde mit dem Titel "What would Jesus undo? - Was würde Jesus abschaffen?" Als sie diese Worte aussprach, leuchteten" seine Augen. Er rief "`Das ist ein super Titel!`".

Daneben spielt der ´Red-letter Christian´** und Emergent-Church***-Protagonist Shane Claiborne eine entscheidende Rolle bei der Buchentstehung. Boggs hielt auf einer Konferenz die Anbetungszeit, Claiborne die Predigt und die "haute Boggs schier um". Claiborne berichtete aus einem Buch mit dem Titel `Unchristian`. Es wurden Nicht-Christen gefragt, an was sie als erstes denken, "wenn sie das Wort Christ hören". Ergebnis: "antihomosexuell, scheinheilig und verurteilend. Unter den Top 10 der meistgenannten Antworten gab es nichts Gutes oder Positives, und Liebe tauchte in der Liste erst gar nicht auf." (Seite 13-14).

Außerdem hat - so Boggs - Gott zu ihm gesprochen und zwar "klar wie Glockenklang aus einem Kirchturm.... `Michael, ich will, dass du mehr wie ein Löwe und weniger wie ein Lamm bist.`" (Seite 20) Boggs: "Schnell lernte ich, daß ein Löwendasein hart ist. Es verlangte von mir, unchristliche Dinge anzusprechen und sie nicht einfach hinzunehmen... ein Löwe zu sein hieß, dass ich etwas tun musste." (Seite 21 ... 22; das irritiert allerdings. Wo doch der Nachfolger Jesu eher als Schaf (Joh. 10) und Jesus selber als Lamm Gottes (Joh. 1:36) in der Bibel beschrieben wird. Dass Jesus in Off.5:5 als Löwe von Juda bezeichnet wird ist natürlich bekannt. War diese Stimme Gottes Stimme?)

Also: Boggs mußte etwas tun und er tat etwas und schrieb dies Buch. Nach Vorwort und Einleitung folgen 11 Kapitel. Einige sind wirklich gelungen, andere wirken bemüht ebenso wie Vorwort und Einleitung.

Zu letzteren zählen z.B. Kapitel 1 "Mauern". Am Ende des Kapitel 2 "Gier" findet sich ein gutes Mustergebet, um zu brechen und aufzuräumen mit Gier und Materialismus inklusive aller Mauern, die Jesus aussperren und anderen den Weg zu Jesus verbauen.

Der Lese-Appetit auf Kapitel 3 mit der Überschrift "Vernachlässigung" vergeht einem leider schon beim ersten Satz - ein Zitat der Katholikin Mutter Teresa. Auf das Buch von Dave Hunt "Die okkulte Invasion" sei verwiesen. Einen Auszug des Buches hat Betanien online publiziert unter der Überschrift "Die Tragödie von Mutter Teresa".**** Dieses Zitat ist schade, beinhaltet doch das Kapitel den absolut biblischen Aufruf, sich in die Armen und Verstoßenen zu investieren.

Eine jedem Christen bekannte Plage ist "Scheinheiligkeit" - Kapitel 4. Boggs gelingt es sehr gut, die verborgenen verlogenen Motive und die Durchtriebenheit des gefallenen Menschen - gleich ob gläubiger Christ oder nicht - offenzulegen.

In Kapitel 5 prangert Boggs "Kraftlose Religion" und in Kapitel 6 "Leerer Lobpreis" an gefolgt von "Stolz" und "Verdammende Worte" in Kapitel 7 und 8.

"Die Antwort" auf diese abzuschaffenden Sünden "heisst" laut Boggs "Liebe" (Kapitel 9). In diesem Kapitel driftet der Autor - wie auch sonst bisweilen weit vom Thema ab. Bedauerlich, daß er dies Kapitel mit den Worten abschließt "Erlaube Gott, dich zu lieben. erlaube dieser Liebe, durch dich zu fließen. Vielleicht ist das der einzige Weg, wie deine Mitmenschen zu Gott finden" und anschließend dem Zitieren von 1.Joh. 4,8-12.
Klar, ohne die Liebe Gottes wären wir nichts außer auf ewig in der Verdammnis. Ohne Jesus können wir nichts tun (Joh. 15:5). Allerdings werden wir erst nach Buße und Bekennen unserer Sünden wirklich brauchbar für Jesus. Erst dann kann die in unser Herz ausgegossene Liebe Gottes (Röm 5:5) durch uns weitergegeben werden. Ungut, daß Buße und die Heiligkeit Gottes in diesem Buch bestenfalls am Rande vorkommen.

Als Summary des Buches ist Kapitel 10 vorgesehen: "Ein Brief von mir an Dich". Hier wird aufgezählt, was Christen alles Gutes und Wertvolle für das Gemeinwohl auf dieser Welt beisteuern; das ist in den USA sicherlich viel stärker im Auge der Öffentlichkeit sichtbar als in Europa. Zum anderen erhält man hier eine ToDo-Liste für die praktische Nachfolge beginnend von "1. Sei mutig." bis "5. Liebe deinen Mitmenschen". Gelingt jemandem - nur mit Gottes Hilfe - diese 5 Punkte praktisch umzusetzen, wird sicherlich eine kleine Erweckung im persönlichen Umfeld starten.

Wenn das Buch konzentriert gelesen wird, scheint es als möglich, das rettende Evangelium zu verstehen. Dennoch hätte es dem Buch gutgetan an irgendeiner Stelle von A-Z das Evangelium darzustellen. Wie werde ich gerettet? Wie werde ich ein wirklicher Christ? Ein entsprechender 1-2-seitiger Anhang wäre eine gute Idee gewesen. So fällt das Resumee für das Nicht-Christen adressierende Kapitel 11 "Ein Brief an Skeptiker", dürftig aus. Berechtigterweise entschuldigt er sich bei den Skeptikern für das häufig kläglich abschreckende Verhalten vieler sogenannter oder auch tatsächlicher Christen. Aber: wir verkünden ja eigentlich nicht uns selbt, sondern Christus (2. Kor.4:5). Sehr Schade, daß dieses Kapitel nicht mehr Tiefenschärfe und Kontrast hat. Hoffentlich wird hierdurch niemand nur halb - und damit eben nicht - zu Jesus geführt.

Must-Read oder Augenöffner? Nein, ist dieses Buch nicht. Aber: wer die guten Passagen liest, wird profitieren, wenn es um Heuchelei, Doppelstandards, Kompromiß und vieles andere mehr in der Nachfolge geht. An einen Nicht-Christen würde ich es nicht geben, da gibt es Geeigneteres.

Ob das Buch auf eine spezielle Gruppe abzielt, bleibt unklar. Möglicherweise spricht das Buch jüngere Christen mehr an, sofern gerade ein praktisches Buch mit vielen "Tue das!" und "Tue das nicht!" dran ist. Dies ist auch eine gewisse Schwäche des Buches. Besteht doch eine Un-Ausgewogenheit zwischen unserem Tun und der Gnade Gottes. Die Seite Gottes kommt im Buch zu kurz, wenn sie auch nicht fehlt. Diese Unausgewogenheit mit Schwerpunkt auf unserem Schaffen auf dieser Erde, die ja vergehen wird, läßt einen emergenten*** Sound hören, der durch die Kapitel des Buches schallt.

Schade auch, daß das Buch nicht klarer herausarbeitet, daß Jünger Jesu auf einer lebenslangen Rettungs-Mission sind unter dem Motto "Reißt aus dem Feuer und rettet sie!" (Judas 23).

Gutes Buch? Hmm... Boggs gibt sich aufrichtig Mühe, sein Herz zu öffnen, manche persönliche Erfahrung weiterzugeben und seine wirklich dringenden Anliegen weiterzugeben. Fans seiner Worship-Musik werden das Buch eventuell mit Gewinn lesen. (Kritische Anfragen zum Thema Worship-Musik werden hier einfach mal als bekannt vorausgesetzt.)

Gesamt-Fazit:
Es gibt andere Bücher, die eindeutig empfehlenswerter sind, z.B. eine Hudson-Taylor-Biografie - ein Must-Read für alle Christen ( z.B. https://www.cbuch.de/howard-geraldine-taylor-hudson-taylor.html ).

* siehe auch: https://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Boggs_(musician)
** Was sind Red-Letter-Christians? https://www.redletterchristians.org/what-is-rlc/ (Video rechts ist von Shane Claiborne) oder https://de.wikipedia.org/wiki/Red-Letter_Christians
*** https://de.wikipedia.org/wiki/Emerging_Church
**** Artikel zu Mutter Teresa: http://www.betanien.de/verlag/material/material.php?id=52
Sosipater - veröffentlicht am 2017-03-13 17:17:53
Craig: theo:logisch - Warum der christliche Glaube vernünftig ist
Bewertung:
Dieses Buch ist für jeden Atheisten sehr empfehlenswert.
Heutzutage verbindet man mit dem Wort "Glauben" oft etwas Irrationales, was nicht durch vernünftige Argumente zu belegen ist. Das Buch theo:logisch von William L. Craig verfolgt das Anliegen, mit diesem Missverständnis aufzuräumen und zu zeigen, dass der christliche Glaube durchaus auf vernünftigen Argumenten fußt und keinen Sprung vom Rationalen ins Irrationale erfordert.
Die Besonderheit des Buches ist, dass es sich an Ungläubige richtet und gerade ihnen vernünftige Argumente aufzeigen möchte oder um es mit den Worten des Autors zu sagen: "Diese Buch soll eine Art Wegweiser sein für diejenigen, die die Wahrheit des Christentums erkunden wollen" (aus dem Vorwort; S. 9). Der Leser wird herausgefordert mitzudenken und die Argumente auf Logik und Widersprüchlichkeit selbstständig zu prüfen.

Aufbau des Buches:

Im ersten Kapitel zeigt der Autor die Absurdität eines Lebens ohne Gott. Ausgehend davon, dass die Menschen in der westlichen Kultur sich an Gott gewöhnt haben, lädt er den Leser dazu ein, sich das Leben ohne Gott einmal vorzustellen, sich also auf den atheistischen Standpunkt zu begeben und seine Konsequenzen für den Sinn des Lebens, die moralischen Werte und den Lebenszweck zu überdenken.
Dabei gelingt es ihm sehr gut aufzuzeigen, dass so ein Leben absurd wäre, weil es objektiv gesehen sinnlos/bedeutungslos wäre, weil es keine objektiven Werte gäbe und weil es zwecklos wäre.
Viele Atheisten haben das bereits so gesehen und konsequenterweise zum Nihilismus tendiert. Andere haben inkonsequenterweise gefordert, dass jeder Mensch sich subjektiv einen Sinn schaffen sollte, um der Absurdität zu entfliehen. Für einen Lebenssinn, Werte und den Lebenszweck haben Atheisten aber keine Basis.

Im zweiten Kapitel geht es um das kosmologische Argument für Gottes Existenz von Gottfried Wilhelm Leibniz. Dieser deutsche Philosoph, Mathematiker und Logiker beschäftigte sich mit der Frage, warum überhaupt etwas existiere. Er kam zu der Überzeugung, dass die Antwort in Gott liegen muss und nicht in der Schöpfung. Craig stellt das Argument in fünf Prämissen vor und zeigt somit, wie Leibniz zu dieser Überzeugung kam. Für jeden nachvollziehbar zeigt er mögliche Einwände und die Begründungen für die jeweiligen Prämissen und präsentiert das Argument als ein logisch wasserdichtes und somit gutes Argument für Gottes Existenz.

Im dritten Kapitel geht es um die Frage, warum das Universum zu existieren begann. Hier liefert Craig als Antwort ein kosmologisches Argument aus dem 11. Jahrhundert. Damals meinte man, das Universum wäre ohne Anfang. Dem widersprach Al-Ghazali, ein islamischer Gelehrter, indem er aufzeigte, dass die Dinge der Vergangenheit nicht aktual unendlich sein könnten und das Universum damit einen Anfang haben muss/irgendwann zu existieren begann.
Weil alle Dinge, die irgendwann zu existieren begannen, eine Ursache haben müssen, muss es auch eine Ursache für die Entstehung des Universums geben. Diese Ursache muss in einem enorm mächtigen, unendlichen und persönlichen Schöpfer liegen. Ich habe hier das Argument selbstverständlich verkürzt und sehr vereinfacht angeführt. Craig zieht alleine für die Prämisse "Das Universum begann zu existieren" zwei philosophische und zwei naturwissenschaftliche Argumente heran. Hier ist man als Laie ganz schön herausgefordert und doch ist die Argumentation nachvollziehbar.

Im vierten Kapitel zeigt Craig, dass die Feinabstimmung der Naturkonstanten und die Ausgangsbedingungen, nach denen die Naturkonstanten wirken, die erst ein Leben im Universum und auf der Erde ermöglicht, nicht auf physikalische Notwendigkeit oder Zufall zurückzuführen ist, sondern auf einen transzendenten Designer des Kosmos, der höchst intellektuell sein muss.

Im fünften Kapitel greift Craig auf ein moralisches Argument für Gottes Existenz zurück:
Wenn Gott nicht existierte, gäbe es keine objektiven moralischen Werte und Pflichten. Da es objektive moralische Werte und Pflichten gibt, existiert Gott.

Im sechsten Kapitel geht es um die Leidfrage: Wie kann ein liebender Gott Leid zulassen? Hier finde ich die Herangehensweise des Autors sehr interessant. Während er in den vorangegangenen vier Kapiteln Argumente für Gottes Existenz darlegte, beschäftigt er sich in diesem Kapitel mit den Argumenten, die von Atheisten für die Nichtexistenz Gottes herangezogen werden. Die Beweislast liege hier bei dem Atheisten und nicht bei dem Theisten, so Craig. Er versetzt sich hier in die Sichtweise eines Atheisten und zeigt, wie sie meistens argumentieren. Sehr anschaulich führt er weiter aus, wie man als Christ an das Problem mit dem Leid intellektuell und emotional herangehen kann und kommt zu dem Schluss, dass, obwohl das Leidproblem der größte Einwand gegen Gottes Existenz ist, paradoxerweise Gott die einzige Lösung für dasselbe ist.

Hierauf folgen zwei Kapitel, in denen es um zentrale Fragen des Christentums geht:
Wer ist Jesus / was ist sein Anspruch?
Ist Jesus von den Toten auferstanden?
Hier macht der Autor zunächst deutlich, dass die Berichte über Jesus im Neuen Testament historisch glaubwürdig sind und von allen seriösen Historikern als zuverlässige Quellen angesehen werden. Daher zieht Craig für die Beantwortung der Fragen immer wieder Bibelabschnitte heran. Diese Kapitel fand ich persönlich sehr fesselnd und einfach zu lesen.
Bei der zweiten Frage führt er verschiedene Hypothesen an, die in der Vergangenheit und Gegenwart zur Erklärung der vorliegenden Indizien (Das Grab ist leer - Jesus erschien seinen Jüngern und anderen - die Jünger waren von der Auferstehung Jesu überzeugt) herangezogen wurden und werden. Dabei zeigt er anhand von 6 Kriterien, wie man verschiedene Hypothesen vergleichen und bewerten kann. Wenn man die Hypothesen anhand der Kriterien vergleicht, muss man feststellen, dass die Überzeugung der Jünger: "Gott hat Jesus auferweckt" (z.B. in Apg. 3, 15) die beste Erklärung für die Indizien darstellt.

In dem dann folgenden Nachwort erklärt Craig anhand von vier Wahrheiten kurz und präzise das Evangelium:
"Wahrheit 1: Gott liebt Sie und schuf Sie mit dem Ziel, dass Sie ihn persönlich kennenlernen." (S. 277)
"Wahrheit 2: Der Mensch ist sündig und von Gott getrennt. Daher ist seine Beziehung zu Gott zerstört." (S. 281)
"Wahrheit 3: Jesus Christus ist Gottes Lösung für die Sünde des Menschen. Durch ihn wird die Beziehung zu Gott erneuert." (S. 284)
"Wahrheit 4: Wir müssen Jesus Christus als unseren Retter und Herrn empfangen; dann können wir Gott persönlich kennenlernen." (S. 286)
Diese Wahrheiten erklärt er sehr anschaulich und fordert den Leser auf, Jesus als Herrn und Retter anzunehmen. Nachdem er ein Beispielgebet anführt, gibt er noch einige wertvolle Ratschläge für junge Christen.

Das Buch ist sehr anschaulich und interessant geschrieben.
An manchen Stellen setzt der Autor offenbar viel Vorwissen vonseiten des Lesers voraus.
(Zum Beispiel: "Um seine Darstellung des schuldbeladenen Paulus zu rechtfertigen, ist Lüdemann gezwungen, Römer 7 im Zeichen von Paulus´ vorchristlichem Erleben zu interpretieren." S. 244; Was ist der Inhalt von Römer 7? Das werden die wenigsten Nichtchristen wissen, für die das Buch ja vor allem geschrieben ist. Darauf wird sonst im Buch auch nicht eingegangen.)
Trotzdem kann man dem Autor auch bei schwierigen Themen gut folgen und wenn man mitdenkt, auch die Hauptargumente nachvollziehen.

Leider enthält das Buch einige Fehler. Einige Male sind Worte mitten im Absatz durch ein Silbenzeichen getrennt. Dies tut dem Lesegenuss insgesamt aber keinen Abbruch.

Die Kernaussagen des Buches, die ja größtenteils philosophischer Art sind, entsprechen dennoch der allgemeinen biblischen Lehre. An einer Stelle im Nachwort wird in einer Nebenaussage gesagt, dass das Universum "lange Zeit" vor der Menschheit geschaffen wurde (S. 279). Dies entspricht nicht dem biblischen Schöpfungsbericht. An keiner anderen Stelle wird allerdings offenbar, dass der Autor nicht von einer jungen Erde ausgeht / die sechs Schöpfungstage nicht wörtlich versteht.

Dieses Buch ist für jeden Atheisten sehr empfehlenswert.
Viktor - veröffentlicht am 2017-03-12 22:55:10
Boggs: What would Jesus undo
Bewertung:
Herausfordernd und Hinterfragend
Das Buch hat den falschen Titel. Jesus würde nichts abschaffen, er hat es bereits abgeschafft. Insofern ist der Titel etwas irreführend.
Der Schreiber kritisiert das oft heuchlerische Verhalten von Christen, die er in Gemeinden beobachtet und schreckt dabei nicht zurück, das eigene Herz offen zu legen. Er ist nicht besserwisserisch, sondern kann viele Fehlentwicklungen der Christenheit auch an sich selbst entdecken. Er hält den Christen den Spiegel vor, in dem er die verdeckten und versteckten Sünden als solche benennt.
Jesus würde eben gerade diese Fehlentwicklungen abschaffen. Mir fehlt dabei die christliche Logik, denn Jesus hat die Sünde bereits besiegt.
Das Buch bzw. der Inhalt fordert jeden aufrichtigen Christen dazu auf, sein eigenes geistliches Leben zu hinterfragen und zu prüfen. Ob sich nämlich nicht doch allzu viel menschliches Denken und Handeln eingeschlichen hat und wir uns selbst betrügen. Viele Dinge die Christen denken und tun sind nicht christlich, sondern absolut unbiblisch.
Es handelt sich dabei um gute biblische Kost, die ernsthafte Christen zum Nachdenken bringen soll. Für Menschen, die sehr gut in der Bibel und der Lehre Jesu bewandert sind, ergeben sich keine neue Offenbarungen, aber das will das Buch auch nicht sein.
Ich kann das Buch empfehlen, weil es das anspricht, was sich in unseren menschlichen Herzen abspielen kann, wenn wir nicht ganz bei Jesus sind. Es enthält einige persönliche Geschichten, die ebenfalls zum Nachdenken anregen.
Georg - veröffentlicht am 2017-03-12 19:34:46
Boggs: What would Jesus undo
Bewertung:
eingeschränkt empfehlenswert bis nicht unbedingt notwendig
Der Anbetungsleiter/ -musiker Michael Boggs stellt die umgekehrte Frage „What would Jesus undo“ (Was würde Jesus abschaffen)? Er behandelt verschiedene Mauern, die Christen durch ihr Fehlverhalten aufgebaut haben, so dass ungläubige Mitmenschen vom Christentum abgeschreckt sind bzw. werden.
Zunächst leitet Boggs sein Buch – nach der Einleitung über die Entstehung des Buches – damit ein, dass er ganz allgemein darüber spricht, dass Christen Mauern errichten, „die dafür sorgen, dass wir Christen drinnen und die anderen (die Nichtchristen) draußen bleiben“ (S. 26). - Dazu beizutragen, dass diese Mauern niedergerissen werden, ist Ziel seines Buches. Dann spricht er jeweils in einem Kapitel verschiedene dieser Mauern an: Gier, Vernachlässigung, Scheinheiligkeit, kraftlose Religion, leerer Lobpreis, Stolz und verdammende Worte. Daraufhin zeigt er die Alternativen an, nämlich Liebe. Dabei spricht er zunächst ausführlich über die Liebe Gottes – als Grundlage für unsere Liebe – und zeigt auf, dass Gottes Lieb zu uns nicht von unseren Leistungen abhängig ist. Er spricht auch davon, dass unsere Unfähigkeit, diese bedingungslose Liebe Gottes anzunehmen, ebenfalls eine der Mauern ist, die es gilt, einzureißen. Boggs schließt sein Buch mit zwei Briefen ab: Einen, der an Gläubige gerichtet ist und praktische Tipps geben soll, wie an das Abreißen der Mauern herangegangen werden soll bzw. welche Prinzipien dabei hilfreich sein können. Der andere Brief richtet sich an Skeptiker, die aufgrund der in dem Buch angesprochenen Mauern dem christlichen Glauben kritisch gegenüber stehen. Hierin entschuldigt sich Boggs für das Fehlverhalten vieler Christen und ermutigt dazu, den eigenen Glauben (bzw. Unglauben) nicht von fehlerhaften Christen, sondern von Christus abhängig zu machen. Die letzten zwei Seiten des Buches geben die deutsche Übersetzung des Songtextes wieder, den Boggs zu dem Thema des Buches geschrieben hat.
Das Buch ist durchgängig einfach zu lesen und größtenteils in Erzählform verfasst. Bis auf wenige grammatikalische- oder Rechtschreibfehler, die vom Lektorat übersehen wurden, lässt sich das Buch gut lesen.
Die grundlegenden Prinzipien des Buches sind für jeden Christen wichtige Anstöße und sollten praktisch umgesetzt werden. Jedoch werden die Themen oft nur angerissen, aber biblisch nicht gründlich begründet. Bibelstellen werden häufig nur angedeutet, aber größtenteils nicht angegeben. Stattdessen gründet sich die Argumentation oft auf persönliche Erfahrungen. Häufig liest man auch die Worte „Meiner Meinung nach ...“ oder Ähnliches.
Boggs verwendet in seiner Argumentation Zitate von sehr bekannten Katholiken, Stars und sozial eingestellten Menschen, die aber kein Gott hingegebenes Leben führ(t)en. Er kritisiert die Kirche, ohne dabei zwischen der Staatskirche und wiedergeborenen Christen zu unterscheiden. Häufig wirkt das soziale Engagement in der Gesellschaft wichtiger als die Verbreitung des Evangeliums. (Dabei sind einige der genannten Beispiele nicht auf das deutsche Sozialsystem übertragbar.) Auch erläutern seine Beispiele nicht immer eindeutig seine Aussagen. An einigen Stellen sind Bibelstellen unpassend vom eigentlichen Zusammenhang eingesetzt und ausgelegt.
Daher ist das Buch eingeschränkt empfehlenswert bis nicht unbedingt notwendig.
AundA - veröffentlicht am 2017-03-11 00:39:25
Matthew Henry: Das Streben nach Sanftmut und Stille
Bewertung:
Erstes der drei Kapitel am besten
Wunderbar klar und in die Herzen sprechendes Buch. Besonders das erste Kapitel war für mich überführend und ließ mich immer wieder denken: "Genau so ist es" / "Auf den Punkt gebracht" / "Ja, genau das ist mein Problem" / "Ja, genau darum schaffe ich es nicht, wie wahr" / ...

Mir gefällt zudem die Qualität des Buches, die Verarbeitung.
Bonacello - veröffentlicht am 2017-03-10 09:28:59
NeÜ Bibel.heute - Verteilbibel
Bewertung:
Wunderbare Idee...
...eine vollständige Bibel zu einem solch günstigen Preis zur Verfügung zu stellen. Ich verschenke sie sehr gerne, da die verständliche Sprache besonders auch für Einsteiger geeignet ist.
Mathias Böhringer - veröffentlicht am 2017-03-07 21:05:23
Masters: Gottes Rettungsplan
Bewertung:
Fünf nicht immer klar trennbare Phasen
Es ist wirklich ein sehr kurzes (wenig, grosser Text) Heftlein.
Die 5 Phasen würde nicht jeder in 5 Phasen einteilen, sondern vielleicht nur in drei oder höchstens vier. Jedenfalls sind die Phasen (was der Autor auch vermerkt) nicht immer so klar zu trennen. Dennoch ist der Inhalt einfach zu verstehen. Manchmal vielleicht sogar etwas zu kurz, zu wenig umschrieben. Mehr Bibelstellen hätten nicht geschadet.
Wer es auf der Strasse verteilen möchte, möge vor einer Massenbestellung ein Einzelexemplar studieren.
Bonacello - veröffentlicht am 2017-03-07 10:47:37
Peters: Gott leben
Bewertung:
Klare lehre predigen ist Liebe
Peters zeigt kurz und knapp auf, dass die Lehre das Zentrum sein sollte eines jeden Christen (und somit auch Gemeinde).

Mir fiel es von den Satzstellungen etwas schwer, das gelesene aufs erste mal zu verstehen.
Bonacello - veröffentlicht am 2017-03-07 10:43:50
Strauch: Mit Liebe leiten - Praxisbuch
Bewertung:
Demütigend und ermutigend zugleich
Ein wahrlich empfehlenswertes Büchlein. Wertvolle Kapitel über das Leben und Vorleben von Chapman. Es ist demütigend weil man beim lesen erkennt, wie sehr man in der Liebe fehlt und wie viel Raum noch ist für mehr Liebe. Zugleich auch ermutigend weil es anspornt, ein Leben in Liebe und Heiligkeit zu leben. Disziplin und Ordnung sticht stark hervor!
Bonacello - veröffentlicht am 2017-03-07 10:41:17
Cross: Das Lamm (Paperback)
Bewertung:
Jesus kleinen Herzen kostbar machen
Wir haben vier Kinder und seit ca. 10 Jahren lese ich mit meinen Kindern zusammen christliche Bücher. Ich habe in dieser Zeit kein Buch gehabt, das so intensiv und auf so wunderbar, einfache Art Kindern erklärt was es bedeutet, dass Jesus für Sie starb und sie von ihren Sünden retten möchte. Ich finde es sehr gelungen, wie es den Kinderchatechismus mit der kindgerechten verkündigung des Evangeliums verknüpft. Zum Schluss jedes Kapitels werden Fragen gestellt, die den Kindern helfen, das Gelesene nochmal zu verinnerlichen und mehr von dem zu ergreifen, was sie gerade gehört haben. Einfach ein HERRliches Buch!
Anthony - veröffentlicht am 2017-03-07 07:05:04

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