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Kundenrezensionen

Artikel 1 bis 15 von 814 gesamt

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Lloyd-Jones: Von Verdammnis zu Vergebung
Bewertung:
Gottes Heilsplan war, ist und bleibt immer der selbe!
In diesem Buch, dass neun Predigten von Martyn Lloyd-Jones enthält, geht es von vorne bis hinten um das Evangelium. Der Untertitel des Buches "Gottes Heilsplan im 1.Mose" ist sehr passend gewählt.
Lloyd-Jones beginnt diese Predigtreihe mit Gott und macht klar, dass wir die Probleme in unserem Leben und in dieser Welt erst dann verstehen können, wenn wir am Anfang beginnen - bei Gott. Er predigt über den Sündenfall und führt dem Leser bzw. Hörer vor Augen, dass die Menschen im Grunde immer noch demselben Irrtum erliegen wie schon Adam und Eva. Er veranschaulicht, was der Mensch bei dem Sündenfall verloren hat und skizziert die verschiedenen Wege auf denen Menschen versuchen das verlorene wiederzugewinnen. Jede einzelne der neun Predigten beendet der Autor mit einem evangelistischen Appell und der Aufforderung Gott zu glauben. In den weiteren Botschaften wird auf die Sintflut und auf den Turmbau zu Babel eingegangen die das Gericht Gottes über die Ungerechtigkeit der Menschen zeigen. Die Predigtreihe endet mit Abraham, der von Gott berufen wird seine Heimat zu verlassen und Gott zu vertrauen. Lloyd Jones zeigt den Glauben anhand desses was im Hebräerbrief über ihn gesagt wird und fordert den Leser zu dem selben Glauben und Gehorsam heraus.

Das einzige was mich an dem Buch ein wenig "gestört" hat ist, dass die einzelnen Kapitel, weil es eben Predigten sind, relativ lang sind, und einige Dinge, wie die Einleitung in die Predigten und auch der eevangelistische Abschluss häufig sehr ähnlich sind.

Inhaltlich ist das Buch in jedem Fall von großem Wert und eine Bereicherung für jeden Leser, das helfen kann in der Gottes - und Selsbterkenntis zu wachsen. Daher empfehle ich das Buch gerne.
Dennis D. am 13.12.2018
Nestvogel: Das gelieferte Fest - CD
Bewertung:
Einfach, klar, auf den Punkt gebracht!!!!!
Sehr zu empfehlen!
-- . am 06.12.2018
Schneider: Einwände gegen den Glauben
Bewertung:
GENIAL
Habe schon lange keine so klaren und einfachen Antworten auf so wichtige Fragen von Ungläubigen gelesen, die das Evangelium aber so präzise auf den Punkt bringt! Bin schwer begeistert! Kann ich sehr empfehlen!
-- . am 06.12.2018
Revidierte Elberfelder Bibel - mit Schreibrand, Leder
Bewertung:
gut
Gern hätte ich 5 Sterne gegeben. doch ist bei meinem Expl. die Bindearbeit des Buchherstellers nicht korrekt geschehen. Ich werde sehr vorsichtig mit diesem Buch umgehen müssen, damit der Buchrücken nicht gelegentlich bricht.

Der Hersteller des Buches ist nicht angegeben, sondern lediglich der Druck. Üblicherweise sollte bei einem so teuren Buch sehr genau beschrieben werden, wie und wer die Bindearbeiten für diese Auflage gemacht hat und wo die Gesamtherstellung vonstatten ging. Auch die Papierqualität und die Herkunft des Papiers, sowie ebenso die Lederqualität u. Herkunft wird nicht erwähnt.

Solch eine Nachlässigkeit des Verlages ist mir noch bei keinem einzigen Buch in meiner umfangreichen Bibliothek vorgekommen. Grundsätzlich werden Papier, Druck, Bindearbeiten und Gesamtherstellung präzise angegeben. Warum ist das hier nicht geschehen!

Hierzu sollte der Verlag Stellung nehmen.

***
Hinweis vom cbuch.de-Team:
Das sollte bei so einer hochwertigen Bibel nicht der Fall sein. Gerne übernehmen wir für unsere Kunden die Reklamation beim herausgebenden Verlag.
joel . am 01.12.2018
Ortlund: Das Evangelium
Bewertung:
Wunderbares Geschenk an die Gemeinde
Dieses großartige Buch ist ein wunderbares Geschenk an die Gemeinde. WIr wollen ja alle in einer Gemeinde sein, wo Jesu Liebe erfahrbar ist. Doch wie geht das? Ortlund führt uns zu den grünen Auen des Evangeliums, und zeigt auf, wie eine Kultur der Gnade aus der Verkündigung des Evangeliums entsteht. Dieses Buch verdient es, in unseren Gemeinden weit verbreitet zu sein!
Larry . am 16.11.2018
Lange: Süßes oder Saures?
Bewertung:
Der Hintergrund über Halloween bestens beschrieben
Ich benutzte dieses Heftchen seit Jahren, weil es meiner Meinung die überaus bösen Hintergründe am besten beschreibt und jene ahnungslosen Menschen, welche gerade für Kinder diesen "Spaß" mitbereiten,schon sehr berühren kann.
Herbert . am 31.10.2018
Riddlebarger: Streitfall Millennium
Bewertung:
Streitschrift über Millenniumstheorien
Das Wort Millennium bezieht sich auf das sogenannte „Tausendjährige Reich“, ein Thema, das sehr unterschiedlich gesehen wird. Dabei steht in der Bibel nur sehr wenig über diese tausend Jahre. Offenbarung 20 spricht von einem Zeitraum von tausend Jahren, in denen Satan gebunden ist und Märtyrer mit Christus herrschen.

Es gibt verschiedenen Theorien darüber, wann und wie dieser tausendjährige Zeitraum stattfinden wird, und ob es sich überhaupt um tatsächliche tausend Jahre handelt. Während einige meinen dieser Zeitraum beschreibt den zunehmenden Sieg der Gemeinde in dieser Welt, also dem Reich Gottes auf Erden, und andere meinen, dieses Reich findet in der Zukunft statt, setzen Vertreter des Amillennialismus den Zeitpunkt dieses Reiches zwischen dem ersten und dem zweiten Kommen Christi an, also in unserer gegenwärtigen Zeit, sie erwarten jedoch nicht einen politischen Sieg der Christen.

Kim Riddlebarger legt ein breites Fundament für seine Ansicht. Er beschäftigt sich in diesem Buch mit vielen Fragen rund um den Themenbereich Millennium, z.B. wie ist das Reich Gottes zu verstehen, welche Rolle spielt Israel in der Endzeit, und wird es ein Reich Gottes auf Erden geben? Danach untersucht er die wichtigsten Bibelstellen über die Endzeit; die Ölbergrede, Daniels Prophetien und Offenbarung 20, und außerdem Römer 11, in der es um die Stellung Israels geht. In einer Zusammenfassung betont er noch einmal, dass man bei einer gewissenhaften Bibelauslegung zu der Sicht des Amillennialismus kommen muss.

Dafür, dass der Inhalt dieses Buchs teilweise sehr schwierig ist und viele theologische Fachbegriffe verwendet werden, ist das Buch im Großen und Ganzen verständlich geschrieben. Es ist sehr hilfreich, dass der Autor zuerst wichtige Begriffe und Konzepte erklärt, bevor er die entsprechenden Bibelstellen auslegt. Er ist von diesem Thema persönlich betroffen, da er zuerst an andere Modelle über die Endzeit geglaubt hat, bis er überzeugter Amillennialist wurde. Wie der Titel schon sagt, ist dieses Buch ist erster Line eine Streitschrift, was schade und beim Lesen manchmal etwas ermüdend ist. Anstatt nur die Argumente für seine Position darzulegen, wendet er sich immer wieder gegen die anderen Ansichten, und wiederholt sich dabei.

Fazit: Dieses Buch eignet sich vor allem für Amillennialisten, die Argumente suchen, um ihre Position gegenüber anderen Positionen zu behaupten. Flüssig geschrieben, und teilweise gut begründet, wäre es von größerem allgemeinem Interesse, wenn der Schwerpunkt nicht auf einer Verteidigung des Amillennialismus liegen würde, sondern einfach auf die Auslegung der wichtigsten biblischen Gedanken und Texte.
Marianne M. am 21.10.2018
MacArthur: Sklave Christi
Bewertung:
“Die ganze Thematik demütigt uns und verherrlicht Gott!”
Ohne vorher etwas über das Buch gehört zu haben, habe ich es vor einiger Zeit gelesen, ohne jemals zuvor ein Buch von John MacArthur gelesen zu haben. Doch hat er es geschafft, mir sehr schnell und klar die behandelte Thematik ans Herz zu legen. Er geht an das Thema sehr gründlich und erklärend heran und lässt keinen wichtigen Aspekt unerwähnt.

MacArthur schafft es in diesem Buch dem Leser etwas mitzugeben. Dabei geht er keine Kompromisse ein. Gerade vor dem Hintergrund der sogenannten “Lordship Salvation”, bzw. MacArthurs hartem Kampf dafür, lässt sich die Betonung des Buchthemas “Slave Christi” besser verstehen. Viele Menschen glauben, Jesus müsse man als Erretter annehmen, und irgendwann später einmal nimmt man ihn dann als Herrn an.

Dieses Denken zerstört MacArthur in diesem Buch, indem er uns Menschen mit den Sklaven auf einem Sklavenmarkt vergleicht. Wir sind Sklaven der Sünde, wie wir es auch im Römerbrief finden, und Jesus hat uns, die wir durch seine Gnade errettet sind, einst freigekauft. In diesem Bild wird deutlich, wie absurd es ist, zu denken, Jesus sei nur unser Heiland, und nicht unser Herr. Denn wer Freigekauft ist, ist seinem neuen Herrn unterordnet. Auch zeigt MacArthur auf, welch großes Vorrecht es ist, Sklave Christi zu sein.

Bei allen seinen Aussagen wirft er sich voll auf die Bibel als höchste Autorität. Erfolgreich bringt er den Zusammenhang unser Sklavenhaltung mit den Lehren der Gnade zusammen und in Einklang, indem er die Souveränität Gottes mithilfe einiger biblischer Aussagen hervorhebt. Er erklärt zu Beginn, was es zu der Zeit des NT´s bedeutete ein Sklave zu sein, und wendet schließlich auf uns an, was es für uns bedeutet Sklave Christi zu sein.

Die ganze Thematik demütig uns und verherrlicht Gott!
Simon K. am 09.10.2018
Spurgeon: Erwählt vor Grundlegung der Welt
Bewertung:
Christen sind Erwählte
Es gibt zwei grundsätzliche Sichtweisen bei der Frage, warum ein Mensch sich entscheidet mit Jesus zu leben. Die einen sagen, dass Gott schon vor Grundlegung der Welt Menschen erwählt hat, die anderen sagen, jeder Mensch trifft selbst die Entscheidung. Es gibt für beide Meinungen gute Argumente, und auch Bibelstellen, die für die jeweilige Meinung sprechen.

Charles Spurgeon war davon überzeugt, dass Glaubende Erwählte sind. In diesem kleinen Buch sind sechs Predigten Spurgeons zum Thema Erwählung zu finden. Er erklärt, warum er der Meinung ist, dass diese Sichtweise richtig ist, und er greift Argumente seiner Gegner auf und entkräftet sie.

Diese Predigten sind Niederschriften von Ansprachen, die Spurgeon Mitte des neunzehnten Jahrhunderts gehalten hat. Ort und Zeit sind jeweils angegeben. Die Gedanken wiederholen sich teilweise, was nicht verwunderlich ist, da es in diesem Buch um ein zentrales Thema geht. Der Schwerpunkt der einzelnen Predigten unterscheidet sich aber. Es geht z.B. um Gottes Souveränität, darum, ob die Lehre der Erwählung dazu führt, dass ein Christ erst recht sündigt, oder um die Frage, ob Erwählung ungerecht ist.

Die Sprache ist manchmal etwas umständlich, denn der Herausgeber hat sich bemüht die Predigten möglichst wortgetreu wiederzugeben. Das ist kein Nachteil, aber man braucht Zeit zum Lesen. Die Argumente sind nicht immer überzeugend – es spricht schon auch einiges für eine andere Sichtweise.

Erwählung oder Entscheidung? Vielleicht stimmt ja beides. Im christlichen Glauben gibt es ja einige scheinbare Widersprüche, die wir einfach nicht begreifen können, z.B., dass Jesus ganz Gott und ganz Mensch ist.

Fazit: Ein interessantes Buch, vor allem für Menschen die Argumente für die Lehre der Erwählung suchen. Es ist schön, dass diese Predigten neu aufgelegt wurden, auch wenn Spurgeons Argumente nicht immer überzeugen.
Marianne . am 02.09.2018
Schmidt-Schell: Luisas Entscheidung
Bewertung:
Luisas neuer Vater und seine Veränderungen
"Glaube ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht." (Hebr.11,1)
Der frühe Tod ihres Vaters bei einem Autounfall hat Luisa und ihre Mutter eng zusammengeschweißt. Für Luisa die ihre Mutter Nani nennt, ist sie die wichtigste Person geworden an ihrer Seite. Deshalb hat sie auch große Angst als ihr Mutter im Krankenhaus operierte werden muss. So wird es Luisas größtes Ziel die Beste der Klasse zu werden, zwei Klassen überspringen, schnell Geld verdienen damit sie für ihre Nani sorgen kann. Doch eines Tages erfährt Luisa dann, das ihre Mutter mit dem Arzt, der sie operiert hat verabredet war und sie planen zusammenzuziehen und zu heiraten. Für Luisa bricht eine Welt zusammen, den sie denkt, der neue Mann will ihr ihre Mutter wegnehmen. Deshalb setzt sie auch alles daran den neuen Mann ihrer Mutter zu hassen. Durch den Umzug kommt Luisa in eine neue Schule, lernt Lea kennen und sie werden besten Freundinnen. Als Lea ihr von Jesus Christus und ihrem Glauben erzählt ist Luisa zuerst skeptisch, doch Lea lässt nicht locker. Wird sich Luisa für Jesus entscheiden und wird sich dadurch manches verändern?

Meine Meinung:
Ich hatte dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung bekommen. Die Bilder auf dem Cover wirkten auf mich geeignet für ein Jugendbuch ab 11 Jahre. Der Schreibstil ist sehr gut, einfach, fast sogar schon ein wenig kindlich und ich persönlich würde es sogar für Leser unter dieser Altersangabe empfehlen. Man merkt sehr gut das diese Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beruht. Den das Zusammenziehen und die Heirat der Mutter kam mir dann doch etwas sehr schnell. Auch die ganze Art wie sich die Personen benahmen, passte eher zu dieser Zeit. Leider blieben für mich manche Personen recht unnahbar, kühl, geradezu schroff und es fehlten mir dann auch ein wenig die Emotionen an dem ganzen Geschehen. Vielleicht lag es daran das der Autor so den Wandel von Luisa und ihre Familie, dem Leser deutlicher aufzeigen wollte. Im Anbetracht das dieses Buch nur 142 Seiten hat, konnten die Charaktere und die Geschichte sicher nicht weiter vertieft werden. Man merkt hier sehr gut, dass es ein evangelistisches Buch für Kinder ist. Was mir jedoch gut gefallen hat, war die Deutlichkeit die der Autor in Sachen Glaube, Lebensübergabe und Gebet in diesem Buch klar aufzeigt. Dabei sind dann auch Luisas große Veränderung in ihrem aber auch im Leben ihrer Eltern nicht zu übersehen. Die Mutter hingegen gefiel mir gar nicht, sie wirkte recht kühl schon als sie ihrer Tochter von dem neuen Mann erzählte. Auch der Vater wirkt sehr patriarchalisch­, was sicher zu dieser Zeit und in seiner Position damals normal war. Vielleicht wäre es gut gewesen in der Geschichte zu erwähnen, wann genau das ganze spielt. Ich kann dem Buch von daher leider nur 3 1/2 von 5 Sterne geben.
claudi-1963 . am 02.08.2018
Adams: Aufgepasst und mitgedacht
Bewertung:
sehr Hilfreich
Jeden Sonntag ist es dasselbe. Wir sitzen im Gottesdienst, singen, beten und hören eine Predigt. Dann gehen wir nach Hause und man fragt sich was bleibt.
„Hatte ich im Lobpreis meine Begegnung mit Gott? Oder hat die Predigt mich nachhaltig verändert? Ja… die Predigt. Irgendwie war die nichts für mich. So flach, und dauernd dieses Ähm und Öh.“

Ja dass kann einen stören und ein guter Prediger will gelernt haben so etwas zu vermeiden. Doch nicht immer gelingt es. Prediger haben im besten Fall einen guten Homiletikunterricht (Predigtlehre) besucht und viele Tipps und Tricks gelernt, um die Botschaft Gottes verständlich und einfach zu transportieren. Aber auch wir – die Hörer können dazulernen! Der Prediger kann immer nur ein Teil der Lösung sein! Wenn Du also den Predigterfolg nicht allein dem Prediger überlassen willst und wieder mehr aus der Verkündigung „mitnehmen“ willst, ja vielleicht, sogar mehr als der Prediger überhaupt zu geben hat, dann empfehle ich dir dieses Buch!
Adams gibt uns einen ca. 150 Seiten starken Leitfaden in die Hand, der ziemlich jede Predigt zu einem persönlichen Erfolgserlebnis machen kann. Sein Ziel für uns: Hören wie die Beröer. Wie das aussah, lesen wir in Apostelgeschichte 17,11f: „Diese aber waren edler als die in Thessalonich; sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf und untersuchten täglich die Schriften, ob dies sich so verhielte. Viele nun von ihnen glaubten, und von den griechischen vornehmen Frauen und Männern nicht wenige.“
Aber zuerst klärt er die Grundvoraussetzungen: ausgeschlafen zu sein, pünktlich zum Gottesdienst zu kommen, etc. Dazu betont er auch unsere Geisteshaltung. Gehen wir schon mit Vorurteilen gegenüber dem Prediger in die Predigt hinein, weil er ein spezieller Typ ist? Oder sehen wir ihn als einen Botschafter, dessen Nachricht das eigentlich wichtige ist? Wie ist unser geistlicher Zustand? Haben wir den Wunsch, Gott immer mehr zu gefallen oder wollen wir gerade eh‘ unser eigenes Ding machen?
Sind diese Sachen geklärt, empfiehlt Adams, aktiv während der Predigt mitzudenken und auch mitzuschreiben. Er stellt heraus, dass Zuhören nicht „zurücklehnen und genießen“ heißt, sondern mit dem Text arbeiten.
Dabei ist der Professor für Homiletik auch durchaus nicht zurückhaltend und wirft dem Leser Sätze entgegen wie: „Jene, die sich beschweren, geistlich ‚nicht richtig ernährt zu werden‘, meinen oft eigentlich, dass sie nicht mit dem Löffel gefüttert worden sind.“ Ein Klapps, der uns vielleicht wieder zur Vernunft bringt und uns selbständig denken lässt.
Etwas, das uns auch helfen kann bei (vermeintlich) schlechten Predigten, „dünnen Suppen“ oder gar bei irrigen Aussagen, mit Gewinn aus der Predigt herauszugehen. Auch dazu gibt es jede Menge Tipps und Anregungen von Adams.
Für mich persönlich war das Buch ein Gewinn. Was beschrieben wird, hat mir sehr gut gefallen und ist mir eine Hilfe geworden. Das Meiste ist im Alltag leicht umsetzbar, Anderes ist hingehen etwas ambitionierter und erfordert eine kleine Bibelarbeit zu Hause. So oder so bewegt es mich aber, wenn ich es von anderen höre und es auch selber erlebe, dass Predigten mich und andere durch die Woche hindurch bewegen, zum Nachdenken führen und das Leben nachhaltig verändern. Dies geschieht so natürlich viel intensiver und sollte zurecht unser Ziel werden.
Ich empfehle Dir also dieses wundervolle Buch, auf dass Du fortan, aus wirklich jeder Predigt etwas „mitnehmen“ kannst! Ich hoffe es sehr und wünsche es dir!
Florian
Florian L. am 10.07.2018
Leeman: Gemeindemitgliedschaft
Bewertung:
Die Gemeinde ist Volk eines Köngreichs, kein Verein
„Die Bibel spricht nicht von Mitgliedschaft auf die Art und Weise, wie wir es uns vielleicht vorstellen. Sie spricht stattdessen darüber, wie Gottes Volk sich unter seiner höchsten Herrschaft versammelt.“ (22)
„Christen treten Gemeinden nicht bei, sie ordnen sich ihnen unter.“ (26)
„Die Welt von heute liebt die Aktivitäten, jedoch nicht die Institution.“ (45)
„Hat man Christus gewählt, hat der Christ keine andere Wahl, als eine Gemeinde zu wählen, der er beitritt.“ (59)

Die Herausforderung unserer Zeit: Gemeinde als individuelles Angebot

… beschreibt Michael Horton in seinem Vorwort: Der christliche Glaube wird in eine Frömmigkeiten verbogen, „die eine rein persönliche Beziehung zu Jesus gegen die sichtbare Gemeinde und ihr gemeinschaftliches Leben ausspielt.“ (10)
„Die meisten Menschen in unserer westlichen Welt ordnen Gemeinden in dieselbe Kategorie wie Fußballvereine oder Wohlfahrtsverbände ein. Wir sagen, Gemeinden seien bloß eine weitere Art gemeinnütziger Organisationen. Wahlweise halten wir Gemeinden auch für Dienstleistungsunternehmen wie etwa einen Handwerksbetrieb, der unsere Seele wartet, oder eine Tankstelle, bei der wir einmal geistlich auftanken können.“ (16)

Für wen ist das Buch geschrieben worden?

Leeman adressiert Gemeindemitglieder, die sie noch nie richtig mit der Frage befasst haben. „Ich richte mich an den durchschnittlichen Gemeindebesucher, Gemeindeangehörigen und Gemeindeleiter, der bei diesem Thema bisher mit der Masse mitgeschwommen ist. Sie sagen: Ich weiß zwar nicht genau, was an Gemeindemitgliedschaft so wichtig ist, aber okay, befassen wir uns einmal mit dem Thema.“ (14)

Die zentrale Botschaft: Die weltweite Gemeinde als geistliches Imperium (Kapitel 1)

„Jesus ist alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben, und er hat seiner Gemeinde die Autorität verliehen, die Nationen geistlich einzunehmen. … Die Ortsgemeinde ist ebenfalls eine seiner Bevollmächtigten und Jesus gab ihr eine Autorität, über die Sie und ich als individuelle Christen nicht verfügen.“ (17)
Wir sollen beginnen die Gemeinde als Volk eines Königreichs oder einer Nation anzusehen. Das ist nichts weniger als ein Paradigmenwechsel, die der Autor vorschlägt.

Die biblische Begründung (Kapitel 2)

Leeman unternimmt einen Schnelldurchgang durch die Apostelgeschichte (30-35), aus dem er mehrere Argumente ableitet, u. a: Christen gehören in der Regel einzelnen, jedoch untereinander vernetzten Gemeinden an. Der erste Schritt bestand in der Taufe. Zudem gab das gemeinschaftliche Leben der Gemeinde den Christen Gestalt und Richtung (siehe Röm 12,4-16; 1Kor 5,11; Gal 2,11f; 1Tim 5,9f; Hebr 10,34; 1Petr 4,8-11, S. 38). Sie ordneten sich Ältesten unter (1Tim 5,17; Hebr 13,17).

Im dritten Kapitel definiert Leeman darüber hinaus die (Orts-)Gemeinde und bettet sie in die Heilsgeschichte (die Geschichte der Aufrichtung von Gottes Königreich) ein. Die Gemeinde ist „Erklärung einer Bürgerschaft in Christi Königreich“ (57).

Einwand: Organismus oder Organisation?

Oftmals wird der erste Aspekt gegen den zweiten ausgespielt. Leeman vergleicht ihn mit dem menschlichen Körper. Er braucht sowohl die Knochen (Organisation) als auch Sehnen, Haut und Fleisch (Organismus).

Wer darf aufgenommen werden?

Der Autor nennt Glaube, Busse (als öffentlicher Beginn des Lebens im Glauben) und die Taufe als Voraussetzungen.

Ausserdem…

spricht der Autor über die Art und Weise der Unterordnung (z. B. geografisch, indem sie die Nähe zur Gemeinde bei einem Umzug mitbedenken, Kapitel 6), über den Ausschluss und die Grenzen der Unterordnung (Kapitel 7) sowie die formellen Unterschiede in unterschiedlichen Ländern (Kapitel 8).

Das Leseerlebnis

Jonathan Leeman schreibt gewinnend, klar und – in gesundem Rahmen – anekdotenhaft. Er verbindet biblische Argumentation mit Analogien, systematischen Schlüssen und arbeitet vor allem das säkulare Verständnis als Gegensatz (und Hindernis) für die Unterordnung heraus. Und man merkt es dem Buch ab, dass er selbst in der Verantwortung als Ältester steht.
Hanniel . am 19.06.2018
David Platt: Keine Kompromisse
Bewertung:
Radikaler Gehorsam - zu lesen mit Packungsbeilage
An meinem Geburtstag las ich bewegt einen Teil des Buches "Radical" von David Platt. Der englische Untertitel "Taking Back Your Faith from the American Dream" sagt schon viel darüber aus, weshalb das Buch im Westen solchen Anklang findet. Im deutschen Teaser heisst es "Dieses Buch ist ein Weckruf für die eingeschlafene westliche Christenheit." Ich pflichte bei: Sie ist eingeschlafen. Ein wichtiger Bestandteil des einschläfernden Cocktails ist die Vermittlung billiger Gnade, die Verkündigung einer Nachricht, welche die Nachfolge ausklammert.

Ich muss dieser Rezension eine "Packungsbeilage" zum Aufruf zum radikalen Gehorsam beifügen. Worum geht es? Eine englische Rezension stellt zu Recht fest: "Platt repeatedly issues a call to 'live the gospel' (20, 94, 109, 136, 198, 200, 212; die Seitenzahlen beziehen sich auf die englische Ausgabe). Whether this arises from a laof precision or from the standpoint of theological conviction, the misrepresentation of the gospel for readers is much the same." In einer Predigt mit dem Titel "The Gospel Demands Radical Giving" wird es von Platt so zugespitzt: Das Evangelium erwartet von dir, dass du radikal gibst. Das läuft auf eine Vermischung der beiden fundamentalen Kategorien Gesetz und Evangelium hinaus. Nochmals die Rezi: "God's law discloses our sin and misery (Rom. 3:20).The gospel as extraordinary good news does not impose any commands."

Deshalb: Dieses Buch, so denke ich, kann mit Segen gelesen werden, wenn unser Denken dem Dreiklang des christlichen Glaubens folgt: Elend, Erlösung, Dankbarkeit. Durch das Gesetz Gottes erkenne ich, worin meine Misere vor Gott besteht; nur von Christus her kommt die Erlösung aus meiner aussichtslosen Lage. Die Dankbarkeit, ermöglicht durch das ewige Leben, verändert schrittweise mein Heute und Morgen.

Das Gesetz ist im Sünder drin; er weiss, dass er ihm nicht entspricht (Röm 1,32. Christus alleine hat das Gesetz vollkommen gehalten – an unserer Stelle. Das Evangelium ist die Gute Botschaft vom stellvertretenden Opfer von Jesus an unserer Stelle. Der Glaubende hat sein neues Sein «in Ihm». Seine Gerechtigkeit wird ihm angerechnet. Auch wenn wir alle Opfer der Welt gebracht hätten: Es wäre nur das, was sowieso schuldig gewesen wären (Lk 17,10). Wenn wir, durch das neue Leben beschenkt und befähigt, die Änderung von Gewohnheiten anstreben, geschieht es aus einer anderen Motivation heraus (Röm 8,4). Ansonsten besteht die Gefahr einer neuen Gesetzlichkeit, auf die besonders Menschen mit einem schwachen Gewissen einsteigen.

Wenn also die Prämisse nicht DAMIT, sondern WEIL lautet, dann können wir dieses Buch – auch und besonders die Abschnitte über das Geben (siehe z. B. S. 112, 122, 175) – mit Segen lesen.

Ergo: Auch wir reformatorisch Gesinnten müssen gehörig aufpassen, dass wir nicht in eine neue Gesetzlichkeit fallen. Das Buch entwickelt ohne den Kontext einen starken Drall in diese Richtung. Dies wird durch das Wort "radikal" verstärkt. Dies trifft wiederum einen anderen Teil der säkularen Botschaft etwas Besonderes und Aufregendes darstellen zu wollen. Ich glaube, dass die Unschärfe insbesondere Teil 2 und 3 des Dreiklangs betrifft: Die Dankbarkeit wird mit der Erlösung vermischt. Daraus resultiert: WENN wir dankbar sind (indem wir z. B. radikal geben und auf jeglichen Luxus verzichten), DANN sind wir errettet bzw. haben für eine innere Gewissheit gesorgt.

Mit dieser Rahmung kann ich auf den Inhalt eingehen: Gott hat «ein radikal weltweites Ziel für dein Leben» (85). Ob Gesundheit, Reichtum oder Wohlstand: «Radikaler Gehorsam Christus gegenüber riskiert, all diese Dinge zu verlieren.» (177) Platt legt – mit der Begleitung jeweils eines Bibeltextes – dieses Ziel auf fünf Bereiche um: Hunger nach Gottes Wort, Gebet, Jüngerschaft, den Einsatz für Arme und das Geben und das Hingehen dorthin, wo Not ist.
Hanniel . am 19.06.2018
NeÜ Bibel.heute - Mini-NT mit Psalmen und Sprüchen
Bewertung:
Top
Lieferung schnell und sehr gut verpackt. Top
Jacqueline . am 12.06.2018
R.C. Sproul: Die Heiligkeit Gottes
Bewertung:
Ein Klassiker, der unser Gottesbild nachhaltig zurechtrückt
*** Ich arbeitete mit einem Rezensionsexemplar. ***

Ein Klassiker neu aufgelegt

„Das Denken vieler Menschen geht etwa in folgende Richtung: Falls es überhaupt einen Gott gibt, ist er bestimmt nicht heilig. Wenn er doch heilig sein sollte, ist er nicht gerecht. Selbst wenn er sowohl heilig als auch gerecht sein sollte, brauchen wir ihn dennoch nicht zu fürchten, denn seine Liebe und seine Barmherzigkeit sind größer als seine heilige Gerechtigkeit.“
„Unser Verständnis hinsichtlich der Person und des Wesens Gottes wirkt sich auf jeden Aspekt unseres Lebens aus. … Sein heiliges Wesen bzw. sein Heiligsein hat Bedeutung für alle Gebiete meines Lebens.“
„Jedes Mal, wenn ich Atem hole, ist das ein Geschenk göttlicher Gnade. Gott schuldet mir gar nichts. Ich schulde ihm alles.“

Ich freue mich darüber, dass eine gekürzte Ausgabe des Klassikers „Die Heiligkeit Gottes“ des kürzlich verstorbenen R. C. Sproul in deutscher Sprache in Kurzform (wieder) aufgelegt worden ist.

Der Ausgangspunkt

Sproul beginnt mit einem Erlebnis als Student, das einen tiefen Einschnitt in sein Leben bedeutete. „Ich war allein mit Gott, mit einem heiligen Gott – einem Gott, dem man nur mit Ehrfurcht und Ehrerbietung begegnen konnte, mit einem Gott, der mich in einem Augenblick in Schrecken versetzen und im nächsten Augenblick mit Frieden erfüllen konnte.“ (12) Sproul war bereits Christ, doch es war ihm bewusst geworden: „Gottes Befehle sind nicht begrenzt. Er kann erschaffen durch die bloße Macht seiner Befehle. Er kann etwas aus dem Nichts hervorbringen, sogar Leben aus dem Tod.“ (17)

Schwerpunkte des Buches

Welchen Charakter trägt das Buch? Es ist eine intensive Form der Andacht. Sproul malt uns buchstäblich die Grösse unseres Gottes vor Augen, indem er zentralen Abschnitten der Bibel nachgeht (dem Berufungsbericht Jesajas, Jesaja 6; der Sturmstillung Jesu in Mk 4 und dem Fischfang in Lk 5; der geheuchelten Heiligkeit der Pharisäer, die Jesus offenlegte, Mt 23; dem reichen Jüngling, Lk 18). Der biografische Bericht von der Wende im Leben Martin Luthers nimmt ebenfalls bedeutenden Raum ein.
Der Autor definiert Heiligkeit in Kapitel 3 so: „Wenn die Bibel Gott als heilig bezeichnet, so bedeutet das nicht allein, dass er vollkommen gerecht ist, sondern ebenso, dass er weit über unserem Erfahrungsbereich steht und auch in dieser Hinsicht völlig von uns getrennt ist. Er ist so viel höher als wir, dass er uns von seinem Wesen her völlig fremd ist. Heilig zu sein, bedeutet, anders zu sein, anders auf ganz spezielle Weise. … Wenn aber die Bibel sagt, dass Gott heilig ist, so bezeichnet sie damit nicht in erster Linie eine göttliche Eigenschaft, sondern sie sagt damit vielmehr, dass Heiligkeit das Synonym für Göttlichkeit ist.“
Sproul wendet sich im zweiten Teil den schwierigen Themen der Bibel zu, die unser Gottesbild korrigieren. In Kapitel 6 geht er zu den „Problemstellen“ des Alten Testaments, die das drastische Eingreifen Gottes zum Gericht schildern (der Tod der beiden Nadab und Abihu, 3. Mose 10; der Tod Ussas, 1. Chronik 13; die blutige Eroberung Kanaans; die Stellungnahme Jesu zu aktuellen Bluttaten, Lk 13,1-5). Das 7. Kapitel beschäftigt sich mit Menschen der Bibel, die mit Gott rangen (Jakob, Hiob, Habakuk).

Fazit

"Wenn wir Gott ansehen, wenn wir etwas von seiner Heiligkeit erkennen, fangen wir an, das abgrundtief böse Wesen der Sünde und unsere totale Hilflosigkeit zu begreifen. Weil wir von Natur aus hilflose Sünder sind, können wir nur überleben, wenn uns Gottes Gnade zuteilwird. Unsere Kraft ist – für sich genommen – völlig nutzlos. Ohne den gnädigen Gott sind wir geistlich absolut unfähig. Wir mögen uns den Zorn und die Gerechtigkeit Gottes nicht gern vor Augen führen, aber nur, wenn sich uns dieser Aspekt des Wesens Gottes erschließt, können wir das verstehen und dankbar annehmen, was uns die Gnade erworben hat." (S. 220f)
Hanniel . am 06.06.2018

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