Warenkorb - 0,00 €

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

 
Return to Previous Page

Fausel: D. Martin Luther (Restposten)

Fausel: D. Martin Luther (Restposten)

Artikel-Nr.: 394189
Heinrich Fausel

D. Martin Luther (Restposten)

Sein Leben und Werk



Hardcover, 560 S., Hänssler 2008

Preissenkung, früher 19,95 €
9,95 € *

vergriffen oder nicht lieferbar

Details

Fausels Biografie-Klassiker liegt nun als preiswerte, aber bibliophile Gesamtausgabe vor.

"Dass ich aber Baccalaureus und Magister wurde, dann das braune Barett ablegte, andern überließ und Mönch wurde, ... und dass ich dann trotzdem dem Papst in die Haare geriet und er mir wieder, dass ich eine entlaufene Nonne zum Weibe nahm, – wer hat das in den Sternen gelesen?"
In voller Breite Luther selbst reden zu lassen. Seine Stimme zu hören, anstatt sich Bilder von ihm zu machen. Das ist das Ziel von Professor Heinrich Fausel. Dabei stützt sich der Autor vor allem auf Luthers Tischreden, Briefe und diejenigen Schriften, in denen der Reformator besonders unmittelbar und unbekümmert spricht. Fausels Meisterwerk erstmals in einem Band – mit fünf ergänzenden Registern.

 

Zusatzinformation

ISBN 9783775141895
Verlag SCM Hänssler
Gewicht 0.7000
Ausrichtung reformatorisch

Artikelbewertungen

Artikelbewertung von Sergej R.

Zusammenfassung:

Bewertung:
... hab das Buch nur zum Teil gelesen, aber kann mich meinem Vor-Rezensenten nur anschließen. Eine wirkliche Fundgrube an Weisheit und Erkenntnis tut sich hier dem Leser auf. Unbedingt wissenswert und bereichernd für die Beurteilung von (auch) modernen Strömungen in der Christenheit, die letztlich auch nichts Neues unter der Sonne sind, wie man selbst in groben Zügen an der Kirchengeschichte erkennen kann.

Zitat:
Das Geheimnis der katholischen (und auch fast jeder anderen - SR) Religion, die Grundlage des gewaltigen Baus ihrer Theologie, ihres Kirchenwesens, ihrer Frömmigkeit ist das >Und<. (Seite 78)

Auch die Prädestinationsnot Luthers ist ihm mit Augustinus (in seinem frühen Glaubensleben), sowie vielen anderen Größen der Kirchengeschichte (wie Georg Müller - zitiert bei Tim Kelly) gemeinsam.

Es gibt ebenso einen frühen, wie einen späten Luther und auch Augustin usw. Das darf nicht übersehen und vermischt werden, da man sonst sehr schnell dazu neigt, oberflächlich und voreingenommen anderen Irrlehre zu unterstellen und ihre gesamte Theologie zu verwerfen, nur weil sie sich an einigen Punkten irrten und nicht unserer "rechtgläubigen" Meinung waren. Wenn man so denkt, dann kann man sich wirklich von allen Menschen absondern, da sich jeder irgendwo als Irrlehrer rausstellen wird, der nicht unsere "bibeltreue" Überzeugung teilt. Dies ist jedoch pharisäisch-sektiererisch und größenwahnsinnig, so eine hohe Meinung von sich zu haben, und zu denken, dass man weiser und bibeltreuer sei als die Reformatoren, die bei weitem nicht die Mittel und die Möglichkeiten hatten, wie wir sie heute haben, dafür aber 100mal so viel ehrfürchtigen Eifer für Gott hatten als wir lauen Wohlstands-Pharisäer mit unseren Lap-Tops und E-Mail. Ich ziehe meinen Hut vor der außerordentlichen Leistung der Reformatoren (durch die Gnade Gottes) und wage es nicht gegen Gott zu lästern (JUDAS 10), wenn ich sie vor der Zeit und bei all meinem Halbwissen richte. Das sei ferne, dass wir aus oberflächlich-naiven und rechthaberischen Gründen, etwas so großes lästern, was uns die Bibel gebracht hat!

Klagelieder 3:
25 Der HERR ist gütig gegen die, welche auf ihn hoffen, gegen die Seele, die nach ihm sucht.
26 Gut ist’s, schweigend zu warten auf die Rettung des HERRN.
27 Es ist gut für einen Mann, das Joch zu tragen in seiner Jugend.
28 Er sitze einsam und schweige, wenn Er es ihm auferlegt!
29 Er stecke seinen Mund in den Staub; vielleicht ist noch Hoffnung vorhanden.
30 Schlägt ihn jemand, so biete er ihm die Wange dar und lasse sich mit Schmach sättigen!
31 Denn der Herr wird nicht auf ewig verstoßen;
32 sondern wenn er betrübt hat, so erbarmt er sich auch nach der Fülle seiner Gnade;
33 denn nicht aus Lust plagt und betrübt Er die Menschenkinder.

Zitat (Seite 79): Luther verdankt den neuen Glauben ALLEIN DER SCHRIFT (SR). Er hat sonst keine Antwort von Gott erhalten, weder in der Geschichte, der Tradition der Kirche, welche die Schrift erstickte unter der dichten Decke der wechselnden Auslegung der Väter, noch in seinem Orden, in der Gemeinschaft der Kirche, welche ihm die harte Begegnung mit der Schrift durch Scheintrost und kluge Seelenleitung zu ersparen suchte, noch in seinem Gewissen, dem angeblichen Anknüpfungspunkt für Gottes Wirken, in dem er nichts anderes fand als gänzliche Unvollkommenheit, völlige Verderbnis. Aber nun hat, nachdem alle anderen Stimmen schweigen, Gott zu ihm geredet in der SCHRIFT (SR). Nun hört Luther Gottes Stimme nirgends anders als in der Schrift. Nun hält er fest: Nicht die Vernunft, nicht die innere Erleuchtung, sondern die Schrift ist der Ort der Offenbarung. Und ihre Gewissheit ruht in ihr selber; die Sache selber überwindet den Hörer, nicht die natürliche Einsichtigkeit oder die übernatürliche Beglaubigung durch Träume und Gesichte, Ekstasen und Wunderzeichen. Nun deckt die Autorität der Schrift den angefochtenen Einzelnen; in der Gewissheit, auf der Schrift zu stehen, stellt sich Luther Paulus an die Seite, weiß er sich der ganzen Theologie seiner Zeit überlegen. (Gänsehaut-Faktor! - SR)

Die lächerlichen 9,95 Euro sind ein Witz für diese Fülle an unbezahlbarer Weisheit!

Sprüche 23,23: Kaufe Wahrheit und verkaufe sie nicht, Weisheit und Unterweisung und Einsicht! (rev. Schlachter)
(Veröffentlicht am 06.07.2011)
Artikelbewertung von Marcus R.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Wer sich schon immer ein Bild vom Leben und Werk Luthers machen wollte, wird hier auf exzellente Weise fündig. Nebenher erklärt der Autor auf gut verständliche und unkomplizierte Weise die grundlegenden (biblischen) Lehren der Reformation - erschreckende Parallelen zu unserer Zeit tauchen auf, denn auch heute scheint das Licht des schriftgemäßen, klaren Evangeliums nur noch flackernd und es gibt zunehmende Verwirrung darüber, was eigentlich der Kern des Evangeliums ist. Um so wichtiger sind neben der Schrift Bücher wie dieses - ein Meisterwerk, absoluter Lesetipp, geistlich wertvoll, ermutigend und informativ. Zu dieser Lektüre sollte man sich jedoch wirklich Zeit und Ruhe nehmen, um die vielen historischen Details und theologischen Zitate recht zu erfassen.
(Veröffentlicht am 25.05.2011)
Artikelbewertung von Peter V.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Mir liegt dieses Buch in der 2-bändigen bzw. 2. Auflage vor. Dieses Werk ist deshalb so wertvoll, weil es ein Lutherbild zeichnet, dass vorher noch keiner gesehen hat. Sicher, die Lebensstationen Luthers, sein Mönchtum, sein Lehrstuhl in Wittenberg, der Ablass-Streit, die Thesen u.s.w sind hier in gewohnter und chronologisch feiner Art an einandergereiht.

Doch wir entdecken Luthers Leben aus seiner eigenen Perspektive. Dieses Buch besteht fast nur aus Briefen und Schriften Luthers, so dass man meinen könnte, Luther selbst hätte eine Biografie über sich selbst geschrieben. Um den Kontext und der Erklärung willen hat der Theologieprofessor und Lutherexperte Heinrich Fausel immer wieder aufschlussreiche Texte eingestreut, damit der Leser den Faden nicht verliert.

Das Deutsch wurde behutsam an das heutige angepasst, dennoch sind viele charakteristische Redewendungen und Grammatische Akzente aus der Zeit Luthers vorhanden, was das Lesen oft nicht leicht macht. Hier ist die Konzentration des Lesers gefragt.

Es hat eine Zeit gedauert bis ich mit diesem Buch „warm“ wurde, aber der „Kampf“ hat sich wirklich gelohnt. Manche Abschnitte aus Luthers Leben sind sehr spannend zu lesen, andere wiederum ob Luthers Sprache und Wortgewandtheit, sehr unterhaltsam. Wie allgemein bekannt ist, zeichnete sich Luther ja durch seine teils derbe Sprache aus.

Fazit

Eine Pflichtlektüre für jeden der Luther ganz nah kommen möchte. Man ist fast „dabei“ wenn Luther disputiert und/oder die Thesen anschlägt. Ich schließe mich dem Autor vorbehaltlos an, wenn er schreibt:

„Will man der wirren Vielfalt der durcheinander tönenden Stimmen entgehen, so empfiehlt sich immer noch ein Weg: in voller Breite Luther selbst reden zu lassen und seine Stimme zu hören, anstatt über ihn zu reden und sich Bilder von ihm zu machen.“

Mehr Rezensionen hier:
http://www.theyoungreformer.de
(Veröffentlicht am 24.08.2009)

Schreiben Sie Ihre eigene Artikelbewertung

Nur registrierte Kunden können Bewertungen abgeben. Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich

Unsere Empfehlungen