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Antholzer: Mächte der Bosheit

Antholzer: Mächte der Bosheit

Artikel-Nr.: 256200
Roland Antholzer

Mächte der Bosheit

Seelsorge bei dämonischer Verstrickung



Paperback, 192 S., CLV 04/2013
6,90 € *

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Details

Verlagstext: Esoterik und Okkultismus beeinflussen heute schon mehr Menschen, als es irgendeine Religionsgemeinschaft in der Geschichte der Menschheit vermochte. Die daraus resultierende zunehmende Dämonisierung der Menschen stellt eine große Herausforderung an uns Christen dar. Wir sollten diese Entwicklungen durchschauen und – was noch wichtiger ist – in biblischer Weise seelsorgerlich damit umgehen können. Das vorliegende Buch soll als Aufklärung und Hilfe dienen. Im ersten Teil werden die vielfältigen Okkult-Einflüsse in unserer Gesellschaft angesprochen, moderne Wegbereiter des Okkultismus diskutiert und aufgezeigt, wie und warum es zu einer dämonischen Belastung auch bei Christen kommen kann. Im zweiten Teil geht es um die Frage, wie eine biblisch gegründete Seelsorge an dämonisch verstrickten Menschen aussehen kann. Ausführlich wird auch auf falsche Lehren (z.B. Belastung durch Vorfahren) und unbiblische Praktiken (»Binden und Lösen«, Exorzismus etc.) eingegangen. Im Anhang finden sich kurz gefasste Erklärungen zu vielen esoterischen Begriffen und Techniken, mit denen man heutzutage konfrontiert wird.

Zusatzinformation

ISBN 9783856663827
Verlag CLV
Gewicht 0.2300
Ausrichtung allgemein

Artikelbewertungen

Artikelbewertung von Joachim S.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Den Worten meiner Vorrednerin muss deutlich widersprochen werden. Falls sie ihre Ausführungen ernst meint und es sich nicht um einen schlechten Scherz handeln sollte (fast kommt es mir so vor), geht sie anscheinend mit einer falschen Erwartungshaltung an das Buch heran. Bei diesem handelt sich weder um einen auf Spannung angelegten Roman noch um Erfahrungstheologie. Gerade letztere ist ja, wie dieses Buch zeigt, auch im Bereich Okkultseelsorge das eigentliche Problem. Auch Antholzer könnte zahlreiche Erfahrungen anführen. Er beschränkt sich aber bewußt auf das, was die Schrift lehrt, und mißt die Erfahrungen vermeintlich "vollmächtiger" Seelsorger oder Missionare an diesem Maßstab. Er führt somit die Seelsorge von einer falschen Erfahrungstheologie zum Sola-Scriptura-Prinzip zurück ("Allein die Schrift"). Und genau darauf kommt es an; sonst landet man schnell - bei diesem Thema buchstäblich - in Teufels Küche.

Das Buch ist zwar nicht so umfangreich wie etwa das oft als Standardwerk gerühmte "Okkulte ABC" von Kurt Koch, doch das schadet nicht; ganz im Gegenteil. Da der Verfasser - anders als gerade Koch - auf Erfahrungstheologie verzichtet und immer wieder auf die Schrift als alleinigen Maßstab verweist, leistet er einen wichtigen Beitrag, die Maßstäbe für die sog. "Okkultseelsorge" wieder zurechtzurücken. Vereinfacht gesagt: Christus hat den Feind am Kreuz besiegt (nebenbei bemerkt ist Satan zwar durchaus mächtig, aber als Geschöpf Gottes diesem untertan). Wir müssen ihn nicht nochmals oder immer wieder durch (vermeintlich) besonders vollmächtige Spezialisten besiegen. Der Kampf, den wir durchaus führen müssen, richtet sich gegen die Sünde; die Waffen dazu finden wir im Wort Gottes. Und allein darauf kommt es an. Dem Autor ist dafür zu danken, daß er in seinem Buch immer wieder diesen Grundsatz betont und dadurch die Okkultseelsorge vom Kopf auf die Füße stellt.

Was die "vielgeschmähte Rebecca Brown" betrifft, so wurde diese bereits vor längerer Zeit als vollkommen unseriöse Betrügerin entlarvt. In Factum 9/1991 erschien ein Artikel von Jürgen Kuberski, wovon auch anderweitig eine Abschrift als PDF online ist. (Eine Suchmaschine wird hierzu den passenden Link liefern; die Seite, auf der die Datei steht, soll damit nicht empfohlen werden.)
(Veröffentlicht am 17.04.2014)
Artikelbewertung von Rebecca A.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Ich fasse meine Beurteilung vorwegnehmend folgendermaßen zusammen: das Buch ist trocken, langweilig, schlecht geschrieben und es steht nichts drin was man sich nicht in 3 Abenden mit ein bisschen Fleiß selbst zusammengooglen könnte. Entweder ist der Autor schriftstellerisch unbegabt oder er verfügt tatsächlich über kaum nennenswerte Praxiserfahrungen mit der übersinnlichen Welt und daher klingt es so als hätte er in erster Linie andere Werke u. Internetseiten grob zusammengefasst und wenig eigene, selbst erarbeitete Schlussfolgerungen oder selbst gemachte Erfahrungen verwendet. Als jemand der sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema beschäftigt und fast nur charismatische Literatur zu dem Thema kennt (z. B. von der viel geschmähten Rebecca Brown, die jedoch meines Erachtens bis jetzt unübertroffen bleibt), hatte ich mir neue und interessante Erkenntnisse von diesem Buch erhofft. Pusteblume!

Weder hat der Autor Bibelstellen besonders sorgfältig und exegetisch untersucht noch gibt er detaillierte praktische Beispiele an. So behauptet er wie alle anderen Autoren dieses Genres, dass Autogenes Training schädlich ist, kann dafür aber weder eine Bibelstelle noch eine konkrete Erfahrung angeben. Und das zieht sich durch das ganze Buch. Behauptung wird an Behauptung gereiht ohne Praxiskenntnisse oder überzeugende Bibelstellen, für mich als Leser ist das genauso glaubwürdig als wenn eine Jungfrau Eheberatung macht. Auch verwendet er stilistisch häufig das Passiv, eine schriftstellerische Sünde, die darauf hindeutet, dass da jemand aus dem Elfenbeinturm gewirkt hat. Ich bin der Meinung, dass sowohl Autoren als auch Pastoren aus reformatorisch-bibletreuen Kreisen sich davor hüten sollten, dröge Allgemeinplätze aus ihren verstaubten Bücherzimmern zu verbreiten, die mit der Realität nur wenig zu tun haben und die bei ihrer Zuhörer- bzw. Leserschaft nur zu einem unangenehmen Kratzen im Hals und trockenem Hüsteln führen.

Vielleicht sollte man das nächste Mal besser einen langjährig erprobten Missionar aus Asien oder Afrika damit beauftragen ein Buch zu diesem Thema zu schreiben. Das wäre sicher spannender.

Trotz meiner Kritik vergebe ich 2 Punkte, da dieses Werk blutigen Anfängern, die sich noch nie mit okkulten Phänomenen auseinandergesetzt haben und die zu faul oder zu unwissend sind, um sich durchs Internet zu klicken, vielleicht doch noch einen Nutzen bringt.
(Veröffentlicht am 11.09.2013)

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