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Schirrmacher: Christus im Alten Testament

Schirrmacher: Christus im Alten Testament

Artikel-Nr.: 673661
Thomas Schirrmacher

Christus im Alten Testament



Paperback, 84 Seiten, RVB 12/2001
6,20 € *

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Details

Welche Aufgabe hatte Jesus Christus, bevor er geboren wurde? Wen sahen die alttestamentlichen Propheten, wenn sie Gott sahen, den man doch nicht sehen kann? Wer ist der mysteriöse ‘Engel des Herrn’. Wieso können die Apostel davon ausgehen, dass Christus Israel auf seiner Wüstenwanderung begleitet hat? Alle diese Fragen lassen sich gut beantworten, wenn man davon ausgeht, dass Jesus Christus schon im Alten Testament die treibende Kraft der Heilsgeschichte war. Die Frage, ob Christus und die Dreieinigkeit im Alten Testament zu finden sind, wurde von Kirchenvätern, Reformatoren und vielen Bibelauslegern bis 1900 klar mit Ja beantwortet. Die ‘Bibelkritik’ dagegen hält den Gedanken für ein Hineinlesen neutestamentlicher Gedanken ins Alte Testament – auch dann, wenn es die Apostel taten. Der Autor vertritt vehement von den einschlägigen Bibeltexten her die Notwendigkeit, die Sicht der Kirchenväter und Reformatoren ganz neu zu Gehör zu bringen.

Zusatzinformation

ISBN 9783928936613
Verlag RVB
Gewicht 0.1400
Ausrichtung reformatorisch

Artikelbewertungen

Artikelbewertung von Theodor B.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Stellt sich Jesus als Gott erst im Neuen Testament vor oder tritt er auch schon im Alten Testament in Erscheinung? Die Kirchenväter, Reformatoren und meisten protestantischen Theologen antworteten auf diese Frage mit einem klaren Ja. Doch unter dem Einfluss der Bibelkritik und der damit verbundenen Dogmenkritik wurde diese Sicht immer mehr in Frage gestellt.

Thomas Schirrmacher hat die einschlägigen Bibeltexte untersucht und kommt zu dem Schluss, dass Christus mit dem im Alten Testament häufig auftauchenden „Engel des Herrn“, der beispielsweise das Volk Israel durch die Wüste begleitet hat, identifiziert werden kann (eindeutige Belege sind z. B. 1. Mose 16, 7 - 14; 1. Mose 20, 9 - 19 oder Ri 2, 1 - 5).

Dass das Thema für die Christenheit von aktueller Bedeutung ist, unterstreicht die folgende, von Schirrmacher in seiner Einführung voranstellten These: „Die gegenwärtige Annäherung der großen Monotheistischen Religionen Christentum, Judentum und Islam, zum Beispiel in gemeinsamen Gebeten, ist nur möglich, weil die Lehre von der Dreieinigkeit und die damit verbundene Lehre von der Göttlichkeit Jesu in der christlichen Theologie und Mission nicht mehr an oberster Stelle der Tagesordnung stehen, wie dies etwa in der Alten Kirche oder bei den Reformatoren der Fall war. Ursache dafür ist einerseits die historisch-kritische Exegese, insbesondere die historisch-kritische Sicht des Verhältnisses des Alten zum Neuen Testament, andererseits aber auch die Dogmenfeindlichkeit und Berührungsangst mit Kirchenvätern und Reformatoren bei manchen ‚fundamentalistischen Bewegungen’ und die dort oft vorherrschende Sicht des Verhältnisses des Alten zum Neuen Testament.“

Mir hat das Büchlein geholfen, die Lehre von der Dreieinigkeit ganz neu zu entdecken. Vielleicht am Schluss noch zwei Hinweise: Die alttestamentlichen Weissagungen auf Jesu Kommen hin sind nicht Thema dieses Buches. Neben „Jesus als Gott im Alten Testament“ befasst sich ein eigenes Kapitel noch mit „Christus, die Erfüllung des Zeremonialgesetzes“.

(Veröffentlicht am 02.08.2011)

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