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| Senk: Das Israel Gottes |
Art.Nr.: 673688 |
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Senk: Das Israel Gottes |
9,60 EUR |
Ronald Senk
Das Israel Gottes
Die Frage nach dem Volk Gottes im Neuen Bund
Paperback, 158 S., RVB Febr. 2006
_ Wer gehört im Neuen Testament zum Volk Gottes? Welcher Natur ist dieses Volk und was hat es mit dem Neuen Bund zu tun, der ursprünglich "dem Haus Israel und dem Haus Juda" verheißen war?
Ist das ethnische Israel immer noch Gottes (auserwähltes oder irdisches) Volk? Ist dem nationalen Israel kollektiv eine besondere Zukunft verheißen? Müssen wir mit einer geheimen Entrückung, einer darauffolgenden Wiederherstellung Israels und einem Tausendjährigen Reich rechnen? Diese Fragen sind keine Randthemen des Neuen Testaments, sondern betreffen auch die zentralen Dinge wie Errettung und Bibelverständnis.
Dieses Buch verdeutlicht die Schwächen und Fehler der populären Lehre des so genannten Dispensationalimus, der radikal zwischen Israel und neutestamenlichem Gottesvolk trennt und von Darby eingeführt, von Scofield popularisiert und von Chafer, Walvoord, Pentecost, Fruchtenbaum und vielen anderen verbreitet wurde und wird. Der Autor schreibt nicht nur aus einer konservativen bibeltreuen Grundeinstellung, sondern geht gründlich, systematisch und in schriftauslegender Weise an das Thema heran und diskutiert es ausgewogen anhand vieler Zitate auch andersdenkender Autoren. Maßgabend ist seine Überzeugung, dass allein die Schrift - ohne zusätzliche menschliche Gedankengebäude - klare Antworten auf die genannten Fragen geben kann. Gerade in diesem Punkt der Hermeneutik (des Schriftverständnisses und des Umgehens mit der Schrift) werden die Defizite des Dispensationalismus deutlich.
Zum Autor: Ronald Senk ist verheiratet und hat zwei Söhne. Nach seiner Berufsausbildung studierte er Theologie an der Bibelschule Wiedenest und anschließend absolvierte er ein postgraduate Studium in Neues Testament und Missionswissenschaft an der Universität von Südafrika (UNISA). Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Bielefeld und arbeitet wieder in seinem alten Beruf.
Bitte beachten: Corrigenda
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| In den Shop aufgenommen am: 16.02.2006 |
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| Die letzten fünf Bewertungen: | [alle Bewertungen zu diesem Artikel] |
| Autor: Sergej R. |
Bewertung:  |
Datum: 29.04.2011 |
Eine wirklich faire Alternative gegenüber den (leider) weit verbreiteten dispensationalistischen Lehrgebäuden in der evangelikalen Christenheit. Ich selbst bin Mitglied einer Ortsgemeinde, die den Dispensationalismus - auch wenn die wenigsten diesen Begriff in seinen vielfältigen Ausformungen überhaupt kennen - vertritt. Man muss z. B. auch nichts über Arminianismus usw. wissen, um selbst ein Vertreten desselben zu sein, wie es oft der Fall ist.
Ich selbst habe diese Sichtweise lange vertreten, weil ich mich nie wirklich damit auseinandergesetzt habe, sondern die Lehren anderer übernommen habe. Was ja auch nahe liegend ist, da der (deutsche) christliche Büchermarkt mit dispensationalistischer Literatur überfrachtet ist und ein Buch wie dieses ein echter, seltener Glückstreffer und Ausnahmefall ist.
Wie man an verschiedenen zusammengewürfelten Lehrgebäuden erkennen kann, kann natürlich auch jede Lehre irgenwo, irgendwie biblisch begründet erscheinen (siehe die Versuchung Jesu bei Mt 4; Lk 4 u. a.). Auch der Teufel kann die Bibel bestens auswendig aufsagen und einzelne Bibelverse herauspicken, um ihnen dann aber einen verdrehten Sinn bei zu legen (der ihm passt oder gefällt). Sympathie-Voreingenommenheits-Hermeneutik [Anm. SR]
Daher muss ich R. Senk zustimmen, wenn er schreibt: Das dispensationalistische System bricht unter einer einfachen hermeneutischen Frage zusammen: "Wo steht das im Text bzw. in der Bibel?". Während der Dispensationalismus bei vielen Stellen sein dogmatisches System voraussetzen und in die Texte hineinlegen muss, kann schon der einfache Bibelleser anhand der oben genannten einfachen Frage erkennen, dass dieser Ansatz mit der Bibel und seinem Literalsinn nicht zu rechtfertigen ist. Nicht "allein die ganze Schrift" ist hier der Maßstab, sondern "Die Schrift allein verstanden unter disp. Gesichtspunkten". Diese hermeneutische Haltung aber ist von der Schrift her abzulehnen.
Wir sollten m.E. kein fragwürdiges "1000 Jähriges Reich", sondern die Wiederkunft Jesu Christi in Macht und Herrlichkeit erwarten!
Man betrachte dazu auch die Artikel beim Betanien-Material über den Prämillenialismus, Chiliasmus, Dispensationalismus etc. Wie z. B. der Artikel von Charles E. Hill - "Warum wurde der Prämillinialismus in der Kirchengeschichte verworfen?" u. a. Ein Zitat daraus: Fußnote 21 [Anm. von sola-scriptura.de: Anders ausgedrückt, könnte man sagen, dass Dispensationalisten wie die damaligen Pharisäer und Schriftgelehrten ein irdisches messianisches Reich erwarten und sich weigern anzuerkennen, dass Jesu Reich nicht ihren Erwartungen entspricht.] Zitat-Ende
Siehe auch den lesenswerten Artikel von Hanspeter Obrist bei: http://www.amzi.org/html/endzeit.html
Zitat:
Gott hält sich nicht an unseren Endzeit-Plan ...
Gedankenanstoß
Bei manchen alttestamentlichen Verheißungen würde man nicht automatisch auf die Erfüllung schließen, die in Jesus stattfand. Auch die Jünger Jesu konnten in der Kreuzigung nicht die Erfüllung der Prophetien erkennen, bis Jesus sie ihnen selbst erklärte. So müssen auch wir mit Prophetien vorsichtig umgehen, denn Gott erfüllt sie auf seine Weise.
Die Gefahren von Endzeittheorien
Die Gefahr von Endzeittheorien besteht darin, dass man aus einzelnen Bibelstellen ganze Konzepte entwickelt. Man interpretiert die Bibel und das Zeitgeschehen durch seine eigene Brille. Bibelstellen und Zeitereignisse, die den eigenen Endzeitplan stützen, werden zitiert, andere hingegen werden ignoriert. Häufig besteht auch die Gefahr, die Endzeitangst als Mittel zu gebrauchen. ... Zitat-Ende
Siehe auch den Exkurs zum Chiliasmus auf:
http://www.reformiert-online.net/t/de/bildung/bibelkunde/nt/lek12/index12.jsp
Auch dieses Buch, sowie auch das andere von Ronald Senk (Schwert des Geistes), kann ich ruhigen Gewissens weiterempfehlen.
Für mich steht nach biblischem Befund fest, dass das Israel Gottes, das wahre Israel, die Gemeinde Jesu Christi (aus Juden und Heiden bestehend) ist, und nicht das ethnische Volk besonders. Galater 6,16; Römer 9,6f; Epheser 2,11f; Galater 3,28f u.v.a.m. Es gibt keine zwei Heils-Linien, sondern sowohl der Überrest aus Juden wie aus Heiden wird gerettet werden, und zwar allein durch das Evangelium Jesu Christi! Es gibt eine (von Gott bestimmte) Vollzahl (Römer 11,25f).
Danke für dieses Buch! Es ist ein weiterer Beitrag zum ausgewogenen Beurteilen von Lehrmeinungen. So wie jemand mal gesagt hat: Kommentare sind für das Bibelstudium ein unentbehrliches Hilfsmittel. Wenn ich keine guten Kommentare hinzuziehe, dann missbrauche ich das Prinzip der "persönlichen Auslegung", indem ich mich allein auf mein eigenes Urteil verlasse, wie die Schrift richtig zu verstehen ist. Kommentare helfen, uns selbst Vorurteile und Einseitigkeiten zu überprüfen und ausgewogen zu urteilen. (aus: Bibelstudium für Einsteiger/ R.C Sproul)
Prüft alles, das Gute behaltet! Nach meiner Prüfung des Dispensationalismus, kann ich dieses Endzeit-Model nicht für Gut befinden.
[Hosea 4,6] Mein Volk geht aus Mangel an Erkenntnis zugrunde; denn du hast die Erkenntnis verworfen, darum will ich auch dich verwerfen, daß du nicht mehr mein Priester seiest; und weil du das Gesetz deines Gottes vergessen hast, will auch ich deiner Kinder vergessen!
Wünsche diesem Buch eine weite Verbreitung! |
| Autor: Dr. Daniel F. |
Bewertung:  |
Datum: 02.03.2007 |
Man kann dem Betanien-Verlag nicht vorwerfen, er habe nicht angekündigt, worum es ginge. Das Buch möchte gerne "die Schwächen und Fehler des Dispensationalismus" darstellen. So weit, so gut. Wonach man allerdings weitgehend vergeblich sucht, sind die "andersdenken Autoren". Kurz: die Darstellung ist keineswegs "ausgewogen", sondern relativ einseitig, und wird insbesondere dem Anspruch nicht gerecht, keine "menschlichen Gedankengebäude" darzubieten. Und den Ausgangspunkt, "allein die Schrift", reklamieren auch Dispensationalisten für sich.
Entweder jedenfalls sind die Schwächen des Dispensationalismus gar nicht so groß wie Herr Senk glaubt, oder er hat sie nicht besonders geschickt deutlich gemacht. Etwas mehr Respekt für die Ansichten zweifellos nicht auf den Kopf gefallener Mitbrüder täte dem Buch jedenfalls gut.
Fazit: Es gibt bessere und auch fairere Bücher zum Amillenialismus. Der möglicherweise auch nicht der Weisheit letzter Schluss ist. |
| Autor: Erich J. |
Bewertung:  |
Datum: 30.10.2006 |
| Ich finde, die Art und Weise, wie hier argumentiert wird ziemlich überheblich. Die Beweisführung anhand der heiligen Schrift für die Anschauung des Autors, ist meines Erachtens mehr als dürftig. Die Auffassungen der "alten Brüder" einfach so hinwegzuwischen, zeigt einfach nur, dass hier jemand die Bibel nach seiner Anschauung auslegt und nicht umgekehrt. Mich hat dieses Buch nur bestärkt, an der Auslegung der Alten festzuhalten. Wenn es geht, möchte ich dieses Buch gerne zurückgeben. |
| Autor: Willi D. |
Bewertung:  |
Datum: 04.09.2006 |
| Das Israel Gottes ist wie ich finde ein sehr lesenswertes Buch. Allerdings sollte man sich schon die Mühe machen, die einzelnen Bibelstellen aufzuschlagen und zu lesen und vor allem darüber nachdenken, damit die Auslegung auch nachvollzogen und geprüft werden kann. Wer seine Emotionen und "Traditionen" über eine nüchterne Schrift-mit-Schrift Auslegung stellt, der wird von diesem Buch enttäuscht werden. Teilweise könnten die Ausführungen über die AT Verheißungen meiner Meinung ein wenig ausführlicher sein (aber ich will nicht meckern, selber ausarbeiten ;)). Dieses Buch hat einen großen Beitrag geleistet, meine Zweifel gegenüber den dispensationalistischen Lehren zu bestätigen und zu stärken. Danke! |
| Autor: Wolfgang U. |
Bewertung:  |
Datum: 24.03.2006 |
Dieses Buch wirft mehr Fragen auf, als es Antworten gibt. Unübersichtlich, von einer Bibelstelle zur anderen springend, einen Autor nach dem anderen zitierend. Schmerzlich ist auch der sehr aggressive Ton im Umgang mit Brüdern die Ansichten die dispensationlistische Ansichten vertreten.
Bemerkenswert auch der Anhang wenn Älteste und Gemeindeleitung in Bezug auf Gemeindelehre etwas anderes lehrt als Senk:
Gehorcht euren Führern und fügt euch ihnen; denn sie wachen über eure Seelen als solche, die einmal Rechenschaft ablegen werden, damit sie das mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn das wäre nicht gut für euch! Hebr. 13,17
Es gibt laut Senk keine Autorität in dieser Form mehr. Lehren sie nicht in der Übereinstimmung mit Schrift, das sind in diesem Fall die Ansichten Senks, muss der Gemeindeleitung klar widersprochen werden. Der Vorwurf, dass sich Gemeindeleiter in ähnlicher Weise unhinterfragbar machen, wie der kath. Klerus, ist ein starkes Stück. S. 98
Die Aufgabe der Gemeindeleitung ist es zu lehren und die Richtung aufgrund Gottes Wort vorzugeben. Sie werden auch von Gott dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Gibt es keine Gemeindeleitung oder Älteste setzen sich diejenigen durch, die dies am geschicktesten z. B. mit guter Rhetorik können. Oder jeder macht was er will und das endet in Anarchie!!!
„ Es kann auf keinen Fall die Mission als Priorität Gottes für die Gemeinde gesehen werden.“ S. 122
Was trieb den Apostel Paulus durch die ganze damalige Welt? Gemeinden wurden gegründet und die ganzen Briefe wurden geschrieben um die Gläubigen zu befestigen. Was machten die ganzen Gläubigen nach der Vertreibung aus Jerusalem?
Auch die Annahme von S 123, dass Ungläubige nie eine erleuchtete Stunde haben in der sie sich für oder gegen das Heil entscheiden können ist einfach falsch. Siehe Lk. 16, 31 Wenn du Gottes Wort hörst, spricht es zu Dir. Es gibt einfach Menschen, die sagen Nein, das will ich nicht.
Dieses Buch ist eine komplizierte Sammlung von vielen Ansichten Ronald Senks, für viele Gläubige ungeeignet zum lesen. Bleibt die offene Frage welche auf erbauenden Aspekte diese Veröffentlichung hat.
Ich bin so froh, dass uns ein Evangelium gegeben hat, das der Törichte und Schwache verstehen kann nicht nur der „Intelligente und Weise“. 1. Kor. 1, 18 - 30 |
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