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Kaiser: Christus allein

Kaiser: Christus allein

Artikel-Nr.: 175986

Bernhard Kaiser
Christus allein
Rechtfertigung und Heiligung biblisch-reformatorisch


Paperback, 220 S., Betanien 11/2008
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Details

Vorstellungstext

Dieser „Augenöffner“ hat schon vielen verdeutlicht, dass es beim Glauben nicht um religiöse Gefühle und Eindrücke geht, sondern um das, was Christus getan hat.

Die biblische Heilslehre wird deutlich erklärt und verbreitete Irrtümer wie Humanismus, Katholizismus und Neigungen zur Schwärmerei werden entkräftet.

Klappentext

Die biblische Heilslehre ist das Kernstück des christlichen Glaubens. In unserer oberflächlichen Zeit ist es dringend nötig, die Lehren des Evangeliums neu wertzuschätzen und zu vertiefen. Der reformatorische Theologe Bernhard Kaiser entfaltet die Lehre vom Heil in systematischer und zugleich sehr erbaulicher Weise. Was bedeutet Rechtfertigung aus Glauben? Ist das Heil eine subjektive Erfahrung oder eine objektive Wirklichkeit? Was ist die Wiedergeburt? In welcher Weise ist der Heilige Geist dabei am Werke? Ist praktische Heiligung eine Art Frömmigkeitsstress? Solche und ähnliche Themen werden gründlich von der Bibel her behandelt.

Im zweiten Teil werden zudem nötige Korrekturen aufgezeigt. Untersucht werden Katholizismus, Humanismus und Schwärmerei, aber auch der evangelikale Mainstream wird geprüft: Traditionelle Auffassungen des Pietismus werden ebenso hinterfragt wie die Lehren populärer Prediger und Autoren wie Billy Graham und Watchman Nee.

Zum Autor

Prof. Dr. Bernhard Kaiser, geb. 1954 in Marburg, 1972-1977 Theologiestudium an der Freien Evang.-Theol. Akademie (jetzt: STH) Basel, 1988 Promotion an der Universität Stellenbosch/Südafrika, 2007 Habilitation an der Reformierten Karoli-Gaspar-Universität Budapest. 1978-1983 Pfarrer der Luth. Kirche in Chile, anschließend Dozent für Systematische Theologie an der FTA (jetzt: FTH) Gießen und der ART in Marburg.  1986-1995 theologischer Referent im Bibelbund e.V. 2006 Gründung des Instituts für Reformatorische Theologie, seit 2008 Professor für Systematische Theologie an der Selye-Janos-Universität in Komarno/Slowakei. Verheiratet, drei erwachsene Kinder.

Aus dem Inhalt:

Teil 1: Das Heil in Christus
Rechtfertigung und Heiligung im Opfer Christi
Was ist biblischer Glaube?
Rechtfertigung aus Glauben - auch heute noch?
Wiedergeboren durch den Heiligen Geist - was ist das?
Heiligung - Frömmigkeitsstress oder Leben im Glauben?

Teil 2: Die Auseinandersetzung
Der römische Katholizismus
Der Humanismus
Die Schwärmerei

Leseprobe: "Die Schwärmerei" - Watchman Nee, der Pietismus etc.

Zusatzinformation

ISBN 9783935558860
Verlag Betanien Verlag
Gewicht 0.2300
Ausrichtung reformatorisch
Bestseller Rang: 203

Artikelbewertungen

Artikelbewertung von Dietrich S.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Ich stimme Dr. Kaiser nicht in allen Dingen vollkommen zu. Mir hat das Buch aber sehr, sehr geholfen, das Wort Gottes mehr zu schätzen und das Evangelium besser zu verstehen. Sehr gut ist auch, dass dargelegt wird, wie das Evangelium in der heutigen Zeit verdreht wird (z.B. in einen „Frömmigkeitsstress“).

Ich gebe dem Buch nicht die volle Punktzahl, weil ich (wie bereits erwähnt) nicht in allen Dingen gleich denke.
(Veröffentlicht am 27.01.2013)
Artikelbewertung von Marcus R.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Das Kernstück des christlichen Glaubens ist die biblische Heilslehre – und damit die Rechtfertigung aus Glauben. Diese Säule versucht der Autor anhand einer kurzen und klaren Ausführung auf zu richten. Dem Leser sei empfohlen, Zeit und Ruhe in dieses wertvolle Buch zu investieren. Manche Sätze müssen wohl mehrfach gelesen werden, aber insgesamt ist der Inhalt durchaus verständlich und einleuchtend. Grundvoraussetzung hierfür ist tatsächlich eine gewisse Bereitschaft, zurück zu treten, und ggf. die Brille des eigenen theologischen Systems ab zu legen. B. Kaiser lehrt zwar wie bereits angegeben systematisch, das heißt aber nicht, dass er sein eigenes System in die Schrift hineinliest, sondern er fasst systematisch zusammen, was nach der Schrift zusammen gehört.

Und er tut dies erbaulich – mit Sorge um die Seelen. Die Schrift mahnt uns oft, auf die rechte Lehre zu achten, da anderenfalls unser Glaube und unser Glaubensleben schaden leiden. Falsche Lehre wird auf Dauer zu falschem Leben führen (s. Titusbrief). Das beweist unsere Weltzeit anschaulich und zahlreiche Veröffentlichungen (wie z.B. M. Erdmann - „Der Griff zur Macht“) zeigen es deutlich auf.

Diese Tatsachen sind dem Autor offensichtlich bekannt und er geht im zweiten Teil des Buches auf verschieden Problematiken ein, die letztlich ihre Ursache in abweichender oder vermischender christlicher Lehre haben. Wie weit wir tatsächlich vom reinen Evangelium abgekommen sind beweist der erste Teil des Buches. Auf Fragen wie „Was ist biblischer Glaube?“ oder „Wiedergeboren durch den heiligen Geist – was ist das?“ gibt er Antworten, die vielleicht nicht populär, aber der Schrift gemäß sind. Besonders gefällt die sachliche und nüchterne Weise mit der B. Kaiser sanft, aber klar, an das Thema heran geht. Frömmigkeit ist eben zuerst ernst und nüchtern (wie auch die Bibel oft mahnt von „Nüchternheit“ und „würdigem Ernst“) dabei aber durchaus auch gefühlsmäßig. Echter Glaube und Liebe zu Christus werden mit Sicherheit auch persönliche Gefühle hervor rufen und zu Emotionen führen – dies zu bewirken ist aber nicht der Zweck und die Stoßrichtung des Buches.

Das Thema Rechtfertigung aus Glauben oder - um es Reformatorisch aus zu drücken – Solus Christus, Sola Fide, Sola Gratia, Sola Scriptura – war schon für Luther die Mauer gegen alles, was sich anmaßte, menschliches Tun dem Werk Gottes in Christus Jesus hinzu zu fügen. Wer an das „Christus ALLEIN“ der Schrift glaubt, der sollte auch endlich den Mut dazu finden, seinem Herzensglauben mit dem Mund öffentlich Rechenschaft zu geben.

Wie viele bekennen, dass die Rettung des HERRN ist, und fügen dann, um humanistischer Prägung willen, ein „Ja – ABER …“ hinzu. Ich kenne keine Stelle im neuen Testament der Bibel, die den Menschen zu einer „Entscheidung für Christus“ auffordert – wohl aber viele, die von Glauben, Buße und Nachfolge sprechen. Und der Glaube an Christus – der allein selig machende, eben der, von dem der Autor im gesamten Buch spricht, der ist eine Gnadengabe und das Werk Gottes (Eph. 1-2).

Wir sind Zeugen dessen, was Gott in seinem Sohn vollbracht hat. Dieses Zeugnis (d.h. die ganze heilige Schrift - und nur diese) ist Heilsmittel, welches sich als wirksam erweist in denen, die da Glauben zur Errettung der Seelen. Und um das wieder klar hervor zu stellen, ist eine gewisse, ernste und nüchterne, ja aufrüttelnde Sprache notwendig. Dies beachtet der Autor nach meinem dafür halten auf sensible Weise. Glaubensdinge, unsichtbare Dinge und bezeugte historische Tatsachen, und nicht emotionale Befindlichkeiten oder Vertrauen auf eigene Entschlüsse und den eigenen Gehorsam sind der feste Grund unseres Heils. Gott offenbart sich selbst durch das geschriebene Wort. Oder, anders ausgedrückt: "Töricht handelt aber, wer den Ungläubigen beweisen will, die Schrift sei Gottes Wort. Denn das kann ohne den Glauben nicht erkannt werden." (Johannes Calvin)

Da wir nun alle im Unglauben eingeschlossen sind, sind wir alle unter der Gnade, die wirksam wird durch den Glauben an das vollbrachte Werk Christi. Das ist Tenor und Inhalt des Buches.

Ein Zitat von Seite 114:

Die Christen sollen glauben, was sie weder sehen, noch fühlen noch sonst wie sinnlich wahr nehmen oder erleben, nämlich, dass sie gegenüber der Sünde gestorben sind und Gott leben in ihrem Stellvertreter Jesus Christus … An dieser Wirklichkeit in Christus haben die Christen teil durch den Glauben. Aus dieser Einsicht ergibt sich die Konsequenz:

„So lasst nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, und leistet seinen Begierden keinen Gehorsam. Auch gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin, als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit“ Röm. 6,12-13

Wie bereits vor mir gesagt, ist es jedem zu raten, sich selbst ein Urteil über diese Dinge zu bilden. Ich halte dieses Buch dabei für sehr empfehlenswert und persönlich bereichernd in der Festigung des Glaubens.
(Veröffentlicht am 31.10.2012)
Artikelbewertung von Sebastian G.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Bernhard Kaiser, Leiter des „Instituts für reformatorische Theologie“ (IRT) und Professor für Systematische Theologie an der Selye-János-Universität in Komárno/SLK legt hier eine überarbeitete Neuausgabe einer bereits 1996 erschienenen Schrift vor.
Das Buch besteht aus 2 großen Teilen; „Das Heil in Christus“ und „Die Auseinandersetzung“.
Im ersten Teil erörtert Kaiser das in Christus vollbrachte Heil und dessen Zueignung an den Menschen. Er zeigt auf, dass sowohl die Rechtfertigung als auch die Heiligung im Opfertod Christi wurzeln und nur dort zu finden sind. Er stellt in einem Unterkapitel die Frage „Was ist biblischer Glaube?“. Darin arbeitet er die absolute Wichtigkeit des Wortes Gottes heraus. In einem weiteren Abschnitt fragt er „Wiedergeburt durch den Heiligen Geist – was ist das?“ Hier zeigt er auf, dass die Wiedergeburt völlig außerhalb menschlicher Möglichkeiten besteht. Er beschäftigt sich auch mit der Innewohnung Christi und versteht diese nicht wie die meisten Evangelikalen, also dass Christus in ums Wohnung macht, sondern als Rechtskategorie. Der Satz „Jesus lebt in meinem Herzen“, sei eine falsche Vorstellung physischer Innewohnung und läge der Heiligen Schrift völlig fern.
Im letzten Unterkapitel des ersten Teils beschreibt er seine Sicht von Heiligung, die sich aber nicht unwesentlich von der des Pietismus, der Heiligungsbewegung und des heutigen Evangelikalismus unterscheidet. Richtig ist, dass die Heiligung ebenso wie die Rechtfertigung nur im Opfertod Jesu zu haben ist und man nicht in einen „Frömmigkeitsstress“ zu verfallen braucht, worin man immer unfrei bleibt, da man genau weiß, nicht genug getan zu haben, um ein guter Christ zu sein. Kaiser warnt zu Recht immer wieder davor das aktuelle Wirken Gottes an uns heute vom historischen Werk Christi abzukoppeln.
Im zweiten Teil setzt sich der Autor mit aktuellen Strömungen exemplarisch auseinander (Katholizismus, Humanismus, Schwärmerei), indem er diese zunächst beschreibt, sie auf die biblisch geoffenbarte Wahrheit Gottes bezieht und schließlich widerlegt.
Soviel in Kürze zum Inhalt. Kann man das Buch nun empfehlen? Nun, man muss zunächst wissen, dass Kaiser aus einer klar calvinistischen Sichtweise schreibt und auch viel Wert auf das „Sakrament“ legt. Jegliches Agieren des Menschen wird als Werk und somit als Hinzutun zum Opfertod Christi gedeutet. Aus dieser Sicht heraus kann der Mensch, da er ja in Sünden tot ist, nicht einmal reagieren. Eine Entscheidung für Christus gibt es also nicht. Selbst die Behauptung, dass man durch das Hören des Wortes Gottes und des darin wirkenden Heiligen Geistes zu dieser Entscheidungsfreiheit befähigt wird, ist für Kaiser eine spekulative Ansicht. Dabei bemerkt man nicht, dass das eigene Lehrsystem selber in Spekulationen abgleitet und über die Schrift hinausgeht (z.B. Unterscheidung zwischen verborgenen und offenbarten Willen Gottes).
Kaiser schreibt viel Gutes und stellt durchaus berechtigte Anfragen an den Neupietismus, Watchman Nee und andere Vorstellungen. Seine Widerlegung der katholischen Sicht von Rechtfertigung kann man zustimmen. Auch seine Ausführungen zum Humanismus und der Schwärmerei sind in vielen Teilen von bibeltreuen Christen zu bejahen. Dennoch meine ich, dass er das Kind mit dem Bade ausschüttet und sofort von Humanismus oder Schwärmerei spricht, wenn auch nur ansatzweise die menschliche Seite mit seinem Erleben und den damit verbundenen Emotionen zur Sprache kommt. Dadurch bekommen seine Ausführungen einen überzogen rationalen, ja kalten und sterilen Anstrich. Ich weiß nicht, ob es hilfreich ist, jede andere als die eigene reformierte Sichtweise als mystisch, romantisch oder schwärmerisch zu bezeichnen. Sicher ist dies oft durchaus berechtigt, aber nicht zu pauschalisieren.
Dennoch kann ich das Buch wegen seiner vielen biblischen und apologetischen Hilfestellungen und der grundlegend bibeltreuen Ausrichtung, reifen Christen durchaus (bedingt) empfehlen. Jeder möge sich selber ein eigenes Urteil fällen, das Gute behalten und kein vorgefertigtes theologisches Lehrsystem unkritisch übernehmen.
(Veröffentlicht am 26.08.2012)
Artikelbewertung von Sami R.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Ein sehr gutes Buch. Der einzige Wermutstropfen ist tatsächlich, so wie Peter schon geschrieben hatte, dass die Sprache doch eher wissenschaftlich gehalten ist. Manchmal wünscht man sich da mehr Einfachheit und Klarheit.

Ich möchte aber nochmal kurz auf die Bedenken eingehen, die geäußert wurden, hinsichtlich dessen, dass Bernhard Kaiser den Heiligen Geist quasi an das Wort bindet.
Zuerst einmal ist es ja so, dass auch das geschriebene Wort gehört werden kann. Das heißt auch Analphabeten können unter dem Wort Gottes stehen und so immer mehr mit Heiligem Geist erfüllt werden, in dem sie zum Beispiel eine Predigt oder gar die Bibel als Hörbuch hören. Zu dem ist es wohl in den meisten Fällen möglich, dass auch Analphabeten alphabetisiert werden, gerade das ist ja für viele Missionare ein großes Anliegen.
In Kolosser 1,10 betet Paulus, dass wir "wachsen [mögen] in der Erkenntnis Gottes", ja die revidierte Elberfelder übersetzt gar "durch die Erkenntnis Gottes". Auch für Philemon betet Paulus, dass er immer mehr zur "Erkenntnis alles Guten, das in uns im Hinblick auf Christus ist" (Vers 6) kommen möge. Petrus schreibt in seinem zweiten Brief: "Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus!" (2.Petr. 3,18) Ja, durch die Erkenntnis (nicht nur einmalig, sondern wachsend, weil sie ja nie erschöpft ist) bekommen wir Gnade und Frieden und alles, was wir zum Leben brauchen (2.Petr. 1,2.3) Schließlich betet Paulus in Epheser 1,15-23 und 3,14-21 um Erkenntnis, um tiefere Einsichten in die unergründlichen Wege und das Wesen des HERRN. Das sind nur einige Stellen, in denen deutlich wird, dass Erkenntnis nicht zu vernachlässigen ist. Nun gäbe es dann auch noch Bücher darüber zu schreiben, wie eben Gottes Wort in diese Erkenntnis mündet - klar ist, dass es nicht um ein intellektuelles Wissen um die Dinge der Schrift geht. Darum hat eben auch niemand einen Nachteil, wenn er nur mit bescheidener Intelligenz ausgestattet ist. Es ist ja der Heilige Geist, der uns das Wort Gottes verständlich macht, so dass wir es "im Herzen" begreifen, so dass es uns "durchs Herz dringt" (Apg 2,37). Wenn ein Hochbegabter das Wort Gottes versteht ist es genauso ein Wunder wie bei einem Minderbemittelten. Wir sollten nie glauben, dass unsere Intelligenz uns den Reichtum der Schrift eröffnet. (vgl. dazu auch 1.Korinther 1)
Doch ich denke, Bernhard Kaiser hebt eben diese Beziehung Wort-Glaube so hervor, weil er vor dem Warnen möchte, für das auch Luther folgende Worte fand:
"Deshalb mahne ich euch vor solchen verderblichen Geistern, die sagen, ein Mensch empfängt den Heiligen Geist durch stilles Sitzen in der Ecke, auf der Hut zu sein. Hunderttausend Teufel wird er empfangen und nicht zu Gott kommen."

Christus allein - ein empfehlenswertes Buch, gerade im Hinblick auf die Auseinandersetzung mit aktuellen Strömungen und Einflüssen in der Christenheit.
(Veröffentlicht am 27.05.2011)
Artikelbewertung von Sergej R.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Eins der besten und wichtigsten Bücher (nach der Bibel), die ich je lesen durfte!

Danke!

Eine kostbare Perle der Christo Theo Logie!

Beleuchtet und widerlegt auch - auf wunderbare Weise - schwärmerisch philosophische Ansichten vom Glauben und zeigt auf wie verunreinigt und verfinstert unser Denken ist - geprägt vom "Aufgeklärten Humanismus", den wir dann wie selbstverständlich auch in Bibel hineinlesen (Eisegese), und damit das Wort Gottes aufheben durch unsere Überlieferungen (Mt 15,3). Unsere Herzen (Gedanken, usw. Mt 15,19) müssen vom Wort Gottes (den Gedanken und Absichten Gottes) gereinigt werden und frei von menschlichen Schlacken werden, damit wir dem Wort nichts hinzufügen und nichts wegtun (Spr 30,6; 1Kor 4,6; 5Mo 13,1; Off 22,18f usw.). Geschwister! Lasst uns nicht vergessen, das wir es hier mit dem lebendigen Wort Gottes zu tun haben, das in Ewigkeit bleibt (1Pt 1,23). Möchten wir diesem doch von ganzem Herzen mit Furcht und Zittern begegnen (Jes 66,2; Phil 2,12-13), denn die Furch des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis und der Weisheit (Spr 1,7; 9,10)!

Diese Erklärung von Bernhard Kaiser ist ein sehr hilfreiches Instrument, um dies zu verwirklichen. Denn hier wird CHRISTUSDASWORT in den Mittelpunkt gestellt! Es ist vollbracht! (Jh 19,30)

Am besten man bestellt sich gleich das Betanien-Jubiläumspaket wo das Buch - zusammen mit drei anderen ausgezeichneten Werken - mit drin ist. Nr. 177016

Ich habs getan und bereue es keine Sekunde! Danke! SOLI DEO GLORIA!


(Veröffentlicht am 24.03.2011)
Artikelbewertung von Sergej R.

Zusammenfassung:

Bewertung:
...kann mich meinen Vorrezensenten nur anschliessen und bin sehr dankbar für dieses geniale Buch. Einige Sätze sind - wie schon erwähnt - auf Anhieb etwas schwer zu verstehen, so dass man einen Satz mehrmals lesen muss, um den Sinn zu erfassen. Am besten auch ein Fremdwörterbuch bereit halten bei Worten wie z. B.: paränetisch - ermahnend (Seite 119). So was kommt aber recht selten vor, so dass dieses Detail hier nicht abschrecken soll, sondern im Gegenteil. Nebenbei kann man noch ein paar Fremdworte in sein Sprachschatz einbauen. Ansonsten ist mein Fazit: "TOP". Christozentrisch, biblisch-reformatorisch, gut!

...Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung!!! Offenbarung 19,10

Jeremia 23,28 Der Prophet, der einen Traum hat, der erzähle den Traum; wer aber mein Wort hat, der verkündige mein Wort in Wahrheit! Was hat das Stroh mit dem Weizen gemeinsam? spricht der HERR. 29 Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?

(Veröffentlicht am 16.03.2011)
Artikelbewertung von Markus K.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Ein Werk mit seltenheits Charakter das unumwunden - und bereits jetzt - als Klassiker im Deutschen Sprachraum als Beitrag biblisch-reformatorischer Theologie bezeichnet werden darf.

Das einige Abschnitte nicht ganz einfach zu lesen sind, schmälert den Inhalt keineswegs, darf doch
von einem interessierten Christen das Nachschlagen einiger Fremdwörter zugetraut und neben dem seichten Evangelikalismus unserer Tage das Denken etwas herausfordert werden.
(Veröffentlicht am 06.07.2009)
Artikelbewertung von Joachim S.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Ein hervorragendes Werk, das die biblische Heilslehre gut auf den Punkt bringt. Sehr hilfreich ist auch, daß der Verfasser einige unter Evangelikalen weit verbreitete Irrtümer am biblischen Maßstab korrigiert. Ein kleiner Wermutstropfen: Wie ein vorheriger Rezensent erwähnt, ist Kaiser nicht immer leicht verständlich. Aber das sollte kein Grund sein, das Buch nicht zu lesen, denn das Gute darin überwiegt kleinere Schwächen bei weitem (z.B. scheint mir Kaisers Darstellung der Sakramentenlehre Luthers nicht mit dem übereinzustimmen, was Luther selbst lehrte). Alles in allem: eine sehr gründliche, biblisch fundierte Ausarbeitung, absolut lesenswert.
(Veröffentlicht am 08.06.2009)
Artikelbewertung von Michael A.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Dieses Buch vermittelt in ruhigem Ton tiefe Einsicht in die Zusammenhänge der biblischen Heilslehre und richtet den Blick des Lesers auf das in Raum und Zeit vollbrachte, vollkomme Erlösungswerk des HErrn Jesus Christus. Es ist wunderbar, wie es dem Autor gelingt, den Leser von der Schrift her, zur Schrift hin zu führen, zum Studium derselben anzureizen und in diesem Licht eigene Ansichten und Überzeugungen zu prüfen und heilsam zu hinterfragen. Wer Klarheit darüber (wieder)gewinnen möchte, worin die Botschaft des biblischen Evangeliums eigentlich besteht und was das Frohmachende daran ist, der sollte sich und seine Vorstellungen dieser hervorragenden Arbeit unbedingt und nicht nur einmal gründlich lesend aussetzen.
(Veröffentlicht am 18.03.2009)
Artikelbewertung von Peter V.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Ich habe das Buch wohlwollend und mit großer Erwartung gelesen. Ich war auch bis zu einem bestimmten Punkt der angeführten Argumentation sehr positiv gestimmt. Doch dies sollte sich ändern...

Ich möchte Bernhard Kaiser seine gelehrsamkeit, Erkenntnis und Bildung in keinster Weise absprechen doch sein Schreibstil wirkte auf mich pseudo-wisssenschaftlich. Bei einem so wichtigen Thema wie die der Rechtfertigung, "wilde" Fremdwörter wie "syntethische Rechtfertigung", "forensische Rechtfertigung"etc. zu gebrauchen ist meiner Meinung nach höchst unangebracht. Da muss sich ein einfacher Leser wie ich es bin, schon fragen ob Herr Kaiser eine aufrichtige Darlegung bzw. Aufbereitung des Themas schaffen wollte oder ob er überheblich "400 Jahre Evangelikalen Glaubens" pseudo-wiisenschaftlich (teil)widerlegen wollte.

Leider stellt Bernhard Kaiser die These auf, dass der heilige Geist "nur" in denen sei bei denen auch dass Wort Gottes ist d.h. dass Wirken und "erfülltsein" des heiligen Geistes beschränkt sich auf das "erfülltsein" durch das geschriebene Wort Gottes. Das kann ich nicht in seiner Gänze bestätigen.

Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass Analphabeten und solche welche das Wort Gottes nicht sofort erfassen/verstehen, weniger vom heiligen Geist "erfüllt" seien. Das kann ich so reinen Gewissens nicht übernehmen. Heisst es nicht dass die "geistig armen selig sind"?

Auch die unterschwellige Symphatie mit Luthers Werk und dessen Katechismen lassen mich nicht gerade erfreut zurück. Ich bin KEIN Gegner Luthers doch die hier UNTERSCHWELLIG propagierte Möglichkeit der Kindertaufe darf nicht in einem evangelikal geprägten Buch erscheinen. Schon gar nicht wenn BIBLISCH draufsteht.

Es gab noch eine Menge anderer "Stoßpunkte" doch die lass ich an dieser Stelle unerwähnt. Nein, ich möchte Bernhrd Kaisers Werk nicht in Abrede Stellen, es hat ohne Zweifel gute Ansatzpunkte, doch ich kann dieses Buch leider nicht bedinungslos weiterempfehlen.
(Veröffentlicht am 19.02.2009)
Artikelbewertung von Andreas G.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Endlich ist das so wichtige Buch wieder erhältlich!
Das Motto "Christus allein" wird unter den Themen Rechtfertigung, Wiedergeburt, Heiligung, Stellvertretung, Glauben, ... anhand der Bibel entfaltet. Beim Lesen erkennt man, daß das Buch vor dem Hintergrund "die Schrift allein" entstanden ist und somit führt es nicht zur Spekulation sondern zum Glauben an die Zusagen Gottes. In seltener Klarheit weist der Autor auf das vollbrachte Heil in Jesus Christus und weist es dadurch als das allein wirksame Mittel, um von Gott gerecht gesprochen zu werden, aus. Davon ausgehend wird auch die Heiligung als ein "Leben im Glauben" statt "Frömmigkeitsstreß" beschrieben, was sehr wolhltuend ist, weil der Leser nicht wieder an das Gesetz in forderndem Sinne gewiesen wird.
Die Abgrenzungen im zweiten Teil zum römischen Katholizismus, dem Humanismus und der Schwärmerei sind wichtig und notwendig. Überhaupt scheut es der Autor nicht, gegen zwar verbreitete, aber unbiblische Ansichten, Stellung zu beziehen.
(Veröffentlicht am 06.01.2009)

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