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Boggs: What would Jesus undo

Boggs: What would Jesus undo

Artikel-Nr.: 271410

Michael Boggs
What would Jesus undo
Was würde Jesus abschaffen?


Paperback, 160 S., CV 06.02.2017

9,90 € *

bei uns noch nicht / nicht mehr lieferbar

Gewicht: 0.220 kg

Details

Jesus riss viele Barrieren ein, um eine persönliche Beziehung mit Menschen haben zu können. Was würde Jesus in deinem Leben abschaffen, welche Mauer einreißen, um die Grenzen zwischen dir und ihm und deinem Nächsten zu überwinden? Ein herausforderndes Buch, das den WWJD-Spieß umdreht. (Verlagstext)

Anmerkung Betanien Verlag: Aufgrund der Rezensionen (vielen Dank an die Rezensenten!) haben wir uns entschlossen, das Buch wieder aus unserem Angebot zu nehmen, da der Autor ("Worship-Leiter") und Teile seiner Ausführungen (Zitate von Mutter Teresa etc.) doch nicht so zu unseren Auswahlkriterien für empfehlenswerte geistliche Literatur passen.

Zusatzinformation

ISBN 9783863534103
Verlag CV
Gewicht 0.220 kg
Erscheinungsdatum 06.02.2017
Seiten 160
Einband Paperback
Ausrichtung allgemein

Kundenrezensionen

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Kundenrezension von Ralf M.

Zusammenfassung: Das Buch ist empfehlenswert, auch wenn es nicht die ganz aufwühlende Literatur ist, die anfangs angekündigt wurde.

Bewertung:
Insgesamt werden in 9 abgeschlossenen Kapiteln einzelne Themen angesprochen, die nach Ansicht des Schreibers Jesus rückgängig machen bzw. abschaffen würde.

Der recht aufrührerische Titel und auch die Aufforderungen in der Einleitung „Lebe lieber einen Tag als Löwe, als 1000 Tage als Lamm“ lassen einiges erwarten. In Zeiten wo plötzlich wieder Mauern gebaut und Grenzen gesetzt werden, ist es gut auch mal wieder sich quer zu stellen.

Die Aussage„Wir sollten am besten in der Bibel schauen und sehen, was Jesus während seines irdischen Dienstes abschaffen versuchte“, lässt erwarten, dass als Grundlage für die einzelnen Themen die biblischen Aufzeichnungen aus der Zeit unseres HERRN Jesus auf Erden dienen. Bis zum ersten Zitat eines Bibelverses dauert es allerdings bis weit ins erste Kapitel hinein.
So ist das Buch eine Auflistung von Themen, die dem HERRN Jesus bereits bei seiner Zeit hier auf Erden widerstrebt haben. Das ganze wird insbesondere in den ersten Kapiteln mit langatmigen Erzählungen aus eigenen Erfahrungen des Schreibers untermauert. Auch die Aufforderungen in den jeweiligen Kapiteln die Dinge selbst anzugehen und zu verändern (rückgängig zu machen), sind nur angedeutet.
Allerdings werden die Themen in den hinteren Kapiteln interessanter und mit deutlich mehr Bezug zur Bibel beschrieben. Beispielsweise das Thema „Leerer Lobpreis“. Hier wird drauf verwiesen wie oft Worte über unsere Lippen bringen und unsere Herzen andere Wege gehen. Diesen leeren Lobpreis, würde Jesus abschaffen, so mutmaßt Michael Boggs. An einigen Stellen ist der Respekt des Schreibers vor dem Thema in den Ausführungen zu erkennen.
Mir persönlich hat auch das Kapitel über Stolz sehr angeregt. Hier wird als Vorbild sehr deutlich die Demut unseres Herrn vor Augen geführt.

Es handelt sich insgesamt um seichte geistliche Literatur, die aber auch kurzweilig zu lesen ist. Die Themen sind durchaus lesenswert und regen zum Nachdenken und auch Anpacken an.
Bevor zum Abschluss noch eine persönliche Ansprache zum Handeln in einem Kapitel als Brief an den Leser gerichtet wird, lesen wir in einem Kapitel „Die Antwort heißt Liebe“: (Zitat: S. 133) „Warum rede ich am Ende eines Buches zum Thema, was Jesus alles abschaffen würde, …über die Liebe Gottes?“ Vielleicht ist es tatsächlich so, wenn Michael Boggs am Ende des Buches sich fragt, ob es vielleicht die eine Sache wäre, die Jesus in uns abschaffen möchte, unsere Unfähigkeit ist, die Liebe Gottes anzunehmen.

(Veröffentlicht am 15.03.2017)
Kundenrezension von David H.

Zusammenfassung: Wer ist Michael Boggs? Er ist Worship-Pastor und christlicher Pop-Musiker!

Bewertung:
Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll auch leben, wie er gelebt hat.
1. Joh.2:6

Nur verständlich, das vor rund 20 Jahren verschiedenste Artikel mit den Buchstaben WWJD "What would Jesus do" beliebt waren. Durch WWJD-Armbändchen verschiedensten Designs bekannten sich vor allem jüngere Christen zu Jesus. So bietet sich heute die Gelegenheit das WWJD zu variieren und dem D ein U voranzustellen. Deshalb lautet der Titel des 160-Seiten-Buches von Michael Boggs "WHAT WOULD JESUS UNDO? Was würde Jesus abschaffen?"

Wer ist Michael Boggs? Er ist Worship-Pastor und christlicher Pop-Musiker! 2012 gewann er den Dove-Award. Eindrücke seines musikalischen Wirkens kann man auf youtube leicht finden.*

Inspiriert zum Titel wurde Boggs in einem Restaurant bei "Grillhähnchen und Ofenkartoffeln" als er sich mit einer von ihm "sehr geschätzten Lobpreisleiterin zum Mittagessen traf. Sie berichtete ... von ihrer aktuellen Predigtreihe ihrer Gemeinde mit dem Titel "What would Jesus undo? - Was würde Jesus abschaffen?" Als sie diese Worte aussprach, leuchteten" seine Augen. Er rief "`Das ist ein super Titel!`".

Daneben spielt der ´Red-letter Christian´** und Emergent-Church***-Protagonist Shane Claiborne eine entscheidende Rolle bei der Buchentstehung. Boggs hielt auf einer Konferenz die Anbetungszeit, Claiborne die Predigt und die "haute Boggs schier um". Claiborne berichtete aus einem Buch mit dem Titel `Unchristian`. Es wurden Nicht-Christen gefragt, an was sie als erstes denken, "wenn sie das Wort Christ hören". Ergebnis: "antihomosexuell, scheinheilig und verurteilend. Unter den Top 10 der meistgenannten Antworten gab es nichts Gutes oder Positives, und Liebe tauchte in der Liste erst gar nicht auf." (Seite 13-14).

Außerdem hat - so Boggs - Gott zu ihm gesprochen und zwar "klar wie Glockenklang aus einem Kirchturm.... `Michael, ich will, dass du mehr wie ein Löwe und weniger wie ein Lamm bist.`" (Seite 20) Boggs: "Schnell lernte ich, daß ein Löwendasein hart ist. Es verlangte von mir, unchristliche Dinge anzusprechen und sie nicht einfach hinzunehmen... ein Löwe zu sein hieß, dass ich etwas tun musste." (Seite 21 ... 22; das irritiert allerdings. Wo doch der Nachfolger Jesu eher als Schaf (Joh. 10) und Jesus selber als Lamm Gottes (Joh. 1:36) in der Bibel beschrieben wird. Dass Jesus in Off.5:5 als Löwe von Juda bezeichnet wird ist natürlich bekannt. War diese Stimme Gottes Stimme?)

Also: Boggs mußte etwas tun und er tat etwas und schrieb dies Buch. Nach Vorwort und Einleitung folgen 11 Kapitel. Einige sind wirklich gelungen, andere wirken bemüht ebenso wie Vorwort und Einleitung.

Zu letzteren zählen z.B. Kapitel 1 "Mauern". Am Ende des Kapitel 2 "Gier" findet sich ein gutes Mustergebet, um zu brechen und aufzuräumen mit Gier und Materialismus inklusive aller Mauern, die Jesus aussperren und anderen den Weg zu Jesus verbauen.

Der Lese-Appetit auf Kapitel 3 mit der Überschrift "Vernachlässigung" vergeht einem leider schon beim ersten Satz - ein Zitat der Katholikin Mutter Teresa. Auf das Buch von Dave Hunt "Die okkulte Invasion" sei verwiesen. Einen Auszug des Buches hat Betanien online publiziert unter der Überschrift "Die Tragödie von Mutter Teresa".**** Dieses Zitat ist schade, beinhaltet doch das Kapitel den absolut biblischen Aufruf, sich in die Armen und Verstoßenen zu investieren.

Eine jedem Christen bekannte Plage ist "Scheinheiligkeit" - Kapitel 4. Boggs gelingt es sehr gut, die verborgenen verlogenen Motive und die Durchtriebenheit des gefallenen Menschen - gleich ob gläubiger Christ oder nicht - offenzulegen.

In Kapitel 5 prangert Boggs "Kraftlose Religion" und in Kapitel 6 "Leerer Lobpreis" an gefolgt von "Stolz" und "Verdammende Worte" in Kapitel 7 und 8.

"Die Antwort" auf diese abzuschaffenden Sünden "heisst" laut Boggs "Liebe" (Kapitel 9). In diesem Kapitel driftet der Autor - wie auch sonst bisweilen weit vom Thema ab. Bedauerlich, daß er dies Kapitel mit den Worten abschließt "Erlaube Gott, dich zu lieben. erlaube dieser Liebe, durch dich zu fließen. Vielleicht ist das der einzige Weg, wie deine Mitmenschen zu Gott finden" und anschließend dem Zitieren von 1.Joh. 4,8-12.
Klar, ohne die Liebe Gottes wären wir nichts außer auf ewig in der Verdammnis. Ohne Jesus können wir nichts tun (Joh. 15:5). Allerdings werden wir erst nach Buße und Bekennen unserer Sünden wirklich brauchbar für Jesus. Erst dann kann die in unser Herz ausgegossene Liebe Gottes (Röm 5:5) durch uns weitergegeben werden. Ungut, daß Buße und die Heiligkeit Gottes in diesem Buch bestenfalls am Rande vorkommen.

Als Summary des Buches ist Kapitel 10 vorgesehen: "Ein Brief von mir an Dich". Hier wird aufgezählt, was Christen alles Gutes und Wertvolle für das Gemeinwohl auf dieser Welt beisteuern; das ist in den USA sicherlich viel stärker im Auge der Öffentlichkeit sichtbar als in Europa. Zum anderen erhält man hier eine ToDo-Liste für die praktische Nachfolge beginnend von "1. Sei mutig." bis "5. Liebe deinen Mitmenschen". Gelingt jemandem - nur mit Gottes Hilfe - diese 5 Punkte praktisch umzusetzen, wird sicherlich eine kleine Erweckung im persönlichen Umfeld starten.

Wenn das Buch konzentriert gelesen wird, scheint es als möglich, das rettende Evangelium zu verstehen. Dennoch hätte es dem Buch gutgetan an irgendeiner Stelle von A-Z das Evangelium darzustellen. Wie werde ich gerettet? Wie werde ich ein wirklicher Christ? Ein entsprechender 1-2-seitiger Anhang wäre eine gute Idee gewesen. So fällt das Resumee für das Nicht-Christen adressierende Kapitel 11 "Ein Brief an Skeptiker", dürftig aus. Berechtigterweise entschuldigt er sich bei den Skeptikern für das häufig kläglich abschreckende Verhalten vieler sogenannter oder auch tatsächlicher Christen. Aber: wir verkünden ja eigentlich nicht uns selbt, sondern Christus (2. Kor.4:5). Sehr Schade, daß dieses Kapitel nicht mehr Tiefenschärfe und Kontrast hat. Hoffentlich wird hierdurch niemand nur halb - und damit eben nicht - zu Jesus geführt.

Must-Read oder Augenöffner? Nein, ist dieses Buch nicht. Aber: wer die guten Passagen liest, wird profitieren, wenn es um Heuchelei, Doppelstandards, Kompromiß und vieles andere mehr in der Nachfolge geht. An einen Nicht-Christen würde ich es nicht geben, da gibt es Geeigneteres.

Ob das Buch auf eine spezielle Gruppe abzielt, bleibt unklar. Möglicherweise spricht das Buch jüngere Christen mehr an, sofern gerade ein praktisches Buch mit vielen "Tue das!" und "Tue das nicht!" dran ist. Dies ist auch eine gewisse Schwäche des Buches. Besteht doch eine Un-Ausgewogenheit zwischen unserem Tun und der Gnade Gottes. Die Seite Gottes kommt im Buch zu kurz, wenn sie auch nicht fehlt. Diese Unausgewogenheit mit Schwerpunkt auf unserem Schaffen auf dieser Erde, die ja vergehen wird, läßt einen emergenten*** Sound hören, der durch die Kapitel des Buches schallt.

Schade auch, daß das Buch nicht klarer herausarbeitet, daß Jünger Jesu auf einer lebenslangen Rettungs-Mission sind unter dem Motto "Reißt aus dem Feuer und rettet sie!" (Judas 23).

Gutes Buch? Hmm... Boggs gibt sich aufrichtig Mühe, sein Herz zu öffnen, manche persönliche Erfahrung weiterzugeben und seine wirklich dringenden Anliegen weiterzugeben. Fans seiner Worship-Musik werden das Buch eventuell mit Gewinn lesen. (Kritische Anfragen zum Thema Worship-Musik werden hier einfach mal als bekannt vorausgesetzt.)

Gesamt-Fazit:
Es gibt andere Bücher, die eindeutig empfehlenswerter sind, z.B. eine Hudson-Taylor-Biografie - ein Must-Read für alle Christen ( z.B. https://www.cbuch.de/howard-geraldine-taylor-hudson-taylor.html ).

* siehe auch: https://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Boggs_(musician)
** Was sind Red-Letter-Christians? https://www.redletterchristians.org/what-is-rlc/ (Video rechts ist von Shane Claiborne) oder https://de.wikipedia.org/wiki/Red-Letter_Christians
*** https://de.wikipedia.org/wiki/Emerging_Church
**** Artikel zu Mutter Teresa: http://www.betanien.de/verlag/material/material.php?id=52

(Veröffentlicht am 13.03.2017)
Kundenrezension von Georg D.

Zusammenfassung: Herausfordernd und Hinterfragend

Bewertung:
Das Buch hat den falschen Titel. Jesus würde nichts abschaffen, er hat es bereits abgeschafft. Insofern ist der Titel etwas irreführend.
Der Schreiber kritisiert das oft heuchlerische Verhalten von Christen, die er in Gemeinden beobachtet und schreckt dabei nicht zurück, das eigene Herz offen zu legen. Er ist nicht besserwisserisch, sondern kann viele Fehlentwicklungen der Christenheit auch an sich selbst entdecken. Er hält den Christen den Spiegel vor, in dem er die verdeckten und versteckten Sünden als solche benennt.
Jesus würde eben gerade diese Fehlentwicklungen abschaffen. Mir fehlt dabei die christliche Logik, denn Jesus hat die Sünde bereits besiegt.
Das Buch bzw. der Inhalt fordert jeden aufrichtigen Christen dazu auf, sein eigenes geistliches Leben zu hinterfragen und zu prüfen. Ob sich nämlich nicht doch allzu viel menschliches Denken und Handeln eingeschlichen hat und wir uns selbst betrügen. Viele Dinge die Christen denken und tun sind nicht christlich, sondern absolut unbiblisch.
Es handelt sich dabei um gute biblische Kost, die ernsthafte Christen zum Nachdenken bringen soll. Für Menschen, die sehr gut in der Bibel und der Lehre Jesu bewandert sind, ergeben sich keine neue Offenbarungen, aber das will das Buch auch nicht sein.
Ich kann das Buch empfehlen, weil es das anspricht, was sich in unseren menschlichen Herzen abspielen kann, wenn wir nicht ganz bei Jesus sind. Es enthält einige persönliche Geschichten, die ebenfalls zum Nachdenken anregen.

(Veröffentlicht am 12.03.2017)
Kundenrezension von Andreas G.

Zusammenfassung: eingeschränkt empfehlenswert bis nicht unbedingt notwendig

Bewertung:
Der Anbetungsleiter/ -musiker Michael Boggs stellt die umgekehrte Frage „What would Jesus undo“ (Was würde Jesus abschaffen)? Er behandelt verschiedene Mauern, die Christen durch ihr Fehlverhalten aufgebaut haben, so dass ungläubige Mitmenschen vom Christentum abgeschreckt sind bzw. werden.
Zunächst leitet Boggs sein Buch – nach der Einleitung über die Entstehung des Buches – damit ein, dass er ganz allgemein darüber spricht, dass Christen Mauern errichten, „die dafür sorgen, dass wir Christen drinnen und die anderen (die Nichtchristen) draußen bleiben“ (S. 26). - Dazu beizutragen, dass diese Mauern niedergerissen werden, ist Ziel seines Buches. Dann spricht er jeweils in einem Kapitel verschiedene dieser Mauern an: Gier, Vernachlässigung, Scheinheiligkeit, kraftlose Religion, leerer Lobpreis, Stolz und verdammende Worte. Daraufhin zeigt er die Alternativen an, nämlich Liebe. Dabei spricht er zunächst ausführlich über die Liebe Gottes – als Grundlage für unsere Liebe – und zeigt auf, dass Gottes Lieb zu uns nicht von unseren Leistungen abhängig ist. Er spricht auch davon, dass unsere Unfähigkeit, diese bedingungslose Liebe Gottes anzunehmen, ebenfalls eine der Mauern ist, die es gilt, einzureißen. Boggs schließt sein Buch mit zwei Briefen ab: Einen, der an Gläubige gerichtet ist und praktische Tipps geben soll, wie an das Abreißen der Mauern herangegangen werden soll bzw. welche Prinzipien dabei hilfreich sein können. Der andere Brief richtet sich an Skeptiker, die aufgrund der in dem Buch angesprochenen Mauern dem christlichen Glauben kritisch gegenüber stehen. Hierin entschuldigt sich Boggs für das Fehlverhalten vieler Christen und ermutigt dazu, den eigenen Glauben (bzw. Unglauben) nicht von fehlerhaften Christen, sondern von Christus abhängig zu machen. Die letzten zwei Seiten des Buches geben die deutsche Übersetzung des Songtextes wieder, den Boggs zu dem Thema des Buches geschrieben hat.
Das Buch ist durchgängig einfach zu lesen und größtenteils in Erzählform verfasst. Bis auf wenige grammatikalische- oder Rechtschreibfehler, die vom Lektorat übersehen wurden, lässt sich das Buch gut lesen.
Die grundlegenden Prinzipien des Buches sind für jeden Christen wichtige Anstöße und sollten praktisch umgesetzt werden. Jedoch werden die Themen oft nur angerissen, aber biblisch nicht gründlich begründet. Bibelstellen werden häufig nur angedeutet, aber größtenteils nicht angegeben. Stattdessen gründet sich die Argumentation oft auf persönliche Erfahrungen. Häufig liest man auch die Worte „Meiner Meinung nach ...“ oder Ähnliches.
Boggs verwendet in seiner Argumentation Zitate von sehr bekannten Katholiken, Stars und sozial eingestellten Menschen, die aber kein Gott hingegebenes Leben führ(t)en. Er kritisiert die Kirche, ohne dabei zwischen der Staatskirche und wiedergeborenen Christen zu unterscheiden. Häufig wirkt das soziale Engagement in der Gesellschaft wichtiger als die Verbreitung des Evangeliums. (Dabei sind einige der genannten Beispiele nicht auf das deutsche Sozialsystem übertragbar.) Auch erläutern seine Beispiele nicht immer eindeutig seine Aussagen. An einigen Stellen sind Bibelstellen unpassend vom eigentlichen Zusammenhang eingesetzt und ausgelegt.
Daher ist das Buch eingeschränkt empfehlenswert bis nicht unbedingt notwendig.
(Veröffentlicht am 11.03.2017)

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