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Williams: Wer sind die Neuen Calvinisten?

Williams: Wer sind die Neuen Calvinisten?

Artikel-Nr.: 177814
E.S. Williams

Wer sind die Neuen Calvinisten?



DinA5-Broschüre, 38 Seiten, Betanien 14.9.2012
1,90 € *

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Details

Diese Analyse untersucht die Bewegung des »Neuen Calvinismus« (engl. »New Calvinism«), die sich in den USA stark ausbreitet und auch weltweit im Aufschwung begriffen ist. Sie wird angeführt von einigen der bedeutendsten Vertretern der evangelikalen Christenheit: Tim Keller, John Piper, Mark Driscoll und Albert Mohler. Im Vergleich zum herkömmlichen Calvinismus wird der Neue Calvinismus definiert:
 

  1. Der Alte Calvinismus war fundamentalistisch und trennte sich von der Kultur; der Neue Calvinismus ist missional und will Kultur schaffen und sie erlösen.
  2. Der Alte Calvinismus flüchtete aus den Städten, der Neue Calvinismus strömt in die Städte.
  3. Der Alte Calvinismus war cessationistisch und fürchtete die Gegenwart und Kraft des Heiligen Geistes; der Neue Calvinismus ist nicht-cessationistisch und er freut sich an der Gegenwart und Kraft des Heiligen Geistes.
  4. Der Alte Calvinismus scheute sich vor anderen Christen, war argwöhnisch und brach Brücken ab; der Neue Calvinismus liebt alle Christen und baut Brücken zwischen ihnen.

Der reformierte Theologie Dr. E. S. Williams, Mitglied am Metropolitan Tabernacle in Londen, verdeutlicht, was aus biblischer Sicht von dieser Bewegung zu halten ist.

Mit einem Vorwort von Martin Erdmann (Autor des Buches "Der Griff zur Macht")

Auszug durchblättern:

 

 

Nachtrag: Mit dieser Broschüre möchten wir dazu anregen, einige lehrmäßige Inhalte und Praktiken der so genannten New Calvinists zu hinterfragen, aber keineswegs alle erwähnten Personen, Autoren oder ihre Bücher in Bausch und Bogen verurteilen. Manche Autoren wie John Piper sind u.E. durchaus ambivalent zu betrachten und das Gute aus ihrer Feder sollte nicht in Abrede gestellt werden. Wir trauen unseren Lesern so viel Differenzierungsvermögen zu, um zu verstehen, dass hier weder Feindbilder aufgebaut noch Schwarz-weiß-Denken in Bezug auf Personen oder Organisationen gefördert werden soll (es geht nicht um Personen, sondern um Inhalte). Wir haben auch solche Christen lieb, die die erwähnten Personen durchweg positiv einschätzen und fühlen uns mit vielen von ihnen aufgrund des gemeinsamen reformatorischen Anliegens weiterhin besonders verbunden. Dennoch möchten wir diese u.E. wichtige Analyse zur Diskussion stellen. Gern kann man seine Meinung dazu unten per Bewertungsfunktion (für eingeloggte Benutzer verfügbar) abgeben.
 

Zusatzinformation

Verlag Betanien Verlag
Gewicht 0.1000
Ausrichtung reformatorisch
Bestseller Rang: 533

Artikelbewertungen

Artikelbewertung von Lutz G.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Im Vor­wort des Bei­tra­ges vom 25. August 2012 bei http://www.distomos.blogspot.de steht: Dr. Wil­liams hielt an der Sum­mer School of Theo­logy im Metro­po­li­tan Taber­na­cle, Lon­don, am 4. Juli 2012 zwei Vor­träge über die Neuen Cal­vi­nis­ten. Das Metro­po­li­tan Taber­na­cle ist jene geschichts­träch­tige Gemeinde, in wel­cher Charles Spur­geon drei Jahr­zehnte das Evan­ge­lium ver­kün­digte. Seit 1970 steht Peter Mas­ters der Gemeinde im Metro­po­li­tan Taber­na­cle vor. Sowohl Peter Mas­ters als auch Dr. Wil­liams beken­nen sich zum refor­mier­ten Glau­ben. Die Kri­tik von Dr. Wil­liams an einer Reihe von Ver­tre­tern des Neuen Cal­vi­nis­mus ist somit eine Bewer­tung aus dem eige­nen refor­mier­ten Lager und sollte bedacht wer­den, auch wenn man nicht allen Punk­ten zustim­men sollte. Dr. Wil­liams ist Mit­glied des Metro­po­li­tan Taber­na­cle.
Luther, Cal­vin, Whi­te­field, Spur­geon, B.B. War­field waren unvoll­kom­mene Leute im Reich Got­tes und sie waren sich die­ser Unvoll­kom­men­heit durch­aus bewusst. Aber das ist das Wesen des Rei­ches Got­tes, der in sei­ner Gnade höchst unvoll­kom­mene Leute in sei­nem Dienst beruft. Die­ses hielt sie aber nicht davon ab, ihre Stimme bei bestimm­ten Situa­tio­nen zu erhe­ben. Sie wur­den dabei recht deut­lich, ihre Spra­che war zum Teil grob und sie wur­den auch sehr deut­lich in ihren Argu­men­ten. Bei ihren Schrif­ten, ist auch eine gewisse Pole­mik nicht zu über­le­sen. Sie „beck­mes­se­risch, unfair, hängt sich an Ein­zel­hei­ten auf, ver­all­ge­mei­nert diese unzu­läs­sig und über­zieht die Kri­tik völ­lig.“ In der jün­ge­ren Kir­chen­ge­schichte trifft man genau das Gegen­teil an, bloß nicht Klar­text reden und nie­man­den auf den Fuß tre­ten, da wir ja alle Brü­der in Christo sind. Genau durch diese Vor­ge­hens­weise sind Fehl­ent­wick­lun­gen z.b. in der Evan­ge­li­sa­ti­ons­be­we­gung und Hei­li­gungs­be­we­gung, trotz meh­re­rer War­nun­gen gedul­det worden.Der Ent­schluss auf diese Ent­wick­lun­gen zu rea­gie­ren, kam lei­der viel zu spät. Die Fol­gen der Ent­schei­dun­gen der Brü­der zu der Zeit, man kann auch Mut­lo­sig­keit sagen, wir­ken sich bis heute in vie­len Gemein­den aus. Wenn ich heute die ver­schie­dens­ten Bei­träge lese, die in der christ­li­chen Diplo­ma­ten­spra­che abge­fasst sind, schau­dert es mich, da find ich die Bei­träge, die klar und direkt geschrie­ben sind, nach­voll­zieh­ba­rer. Ob ich sie teile oder nicht, ist da erst mal total neben­säch­lich, ich weiß aber woran ich bin! Bei den neuen Cal­vi­nis­ten, ist die für mich ent­schei­dende Frage: Wieso diese sich nicht zu den alten (refor­mier­ten) Bekennt­nis­sen beken­nen, oder sogar wie Kel­ler, lie­ber neue wesent­lich offe­nere, wei­ter formulieren. Rezension erschienen auf: http://www.nimm-lies.de/?p=4941#comments
(Veröffentlicht am 15.11.2012)
Artikelbewertung von Eduard K.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Viele können mit dem Calvinismus nichts anfangen. Andere freuen sich darüber, dass der Calvinismus in Deutschland immer mehr an Akzeptanz gewinnt. Was aber ist der "Neue Calvinismus" und welche führenden Personen sind damit gemeint? Muss davor gewarnt werden? Oder sollte man sich darüber freuen?

E.S. Williams hielt auf der diesjährigen School of Theology im Metropolitan Tabernacle in London zwei Vorträge über die Neuen Calvinisten. Diese Vorträge hat der Betanien Verlag vor Kurzem als Broschüre herausgegeben. Dies ist ein mutiger Schritt, weil in dieser Schrift zwei berühmte amerikanische Pastoren und Autoren kritisiert werden, die in den letzten zwei Jahren Deutschland mit ihren Vorträgen besuchten. Die Rede ist von Tim Keller der 2011 Vorträge in Berlin hielt und John Piper, der dieses Jahr in Hamburg auf der Evangelium21-Konferenz sprach. Beide Personen werden in Deutschland durch ihre Bücher immer populärer. Beide sind neben Mark Discroll und Albert Mohler die führenden Personen der neuen Calvinisten in den USA. Doch längst nicht nur dort ist ihr Einfluss auf die Christenheit enorm. Wer deren Webseiten untersucht, stellt fest, dass sie weltweit aktiv sind.

Wenn diese führenden Personen sich auf den Calvinismus berufen, so fühlen sie sich u.a. mit John Calvin, Jonathan Edwards, Charles Spurgeon und mit den Puritanern verbunden. Und gerade hier setzt die Kritik von Williams ein. Er erklärt in dieser kurzen Schrift, dass die Neuen Calvinisten sich sowohl von der Lehre als auch vom Lebenswandel der Puritaner immer weiter entfernen. Wenn das stimmt, dann muss man beim Lesen ihrer Bücher und Blogs und beim Hören ihrer Vorträge, die Augen offen halten und wachsam sein, um nicht einem Irrtum zu verfallen.

Wo liegen die Gefahren beim Neuen Calvinismus und seinen Vertretern? Williams nennt vier Eigenschaften dieser Bewegung:

* Ein leichtfertiger und ehrfurchtsloser Umgang mit der Heiligen Schrift.
* Ein ökumenischer und offener Umgang mit falschen Lehren, Gemeinden und Organisationen.
* Ein Verlangen nach weltlicher Anerkennung und Kulturrelevanz.
* Ein sozialer Aktivismus wird gefördert.

Williams hat diese Eigenschaften bei den meisten führenden Neo-Calvinisten gefunden und belegt sie mit öffentlich einsehbaren Quellen. Seine Argumente sind nicht aus der Luft gegriffen. Leider muss der Autor in diesem Zusammenhang auch vor der Gospel Coalition und ähnlichen Organisationen warnen. Und ich muss betonen, dass die wichtigsten Kritikpunkte nicht Gewissensfragen betreffen (nach Röm 14), sondern die Grundlagen biblischer Lehre. William wundert sich, dass die Neuen Calvinisten gerne Edwards, Spurgeon und die Puritaner zitieren, aber kaum einer sich zum Westminster oder dem Baptistischen Glaubensbekenntnis von 1689 bekennt. Doch nicht diese Personen und auch nicht die Glaubensbekenntnisse sind die Messlatte für Glauben und Leben, sondern die Heiligen Schrift allein. Jede neue Bewegung und ihre Vertreter müssen sich an der Schrift überprüfen lassen. Am wenigsten braucht die Gemeinde unseres Herrn Jesus Christus Menschen die das Heilige mit dem Profanen verbinden. "Wenn diese Art von Calvinismus Verbreitung findet, dann wird wahrhaftige biblische Frömmigkeit Angriffen ausgesetzt sein wie nie zuvor. [...] Aber es bahnt sich Unheil an, wenn diese Form von Calvinismus Verbreitung findet."

Im Büchershop des Metropolitan Tabernacle in London wird man keine Literatur von den Neuen Calvinisten finden. Im englischsprachigen Raum gibt es aber auch genügend Bücher von Autoren aus Vergangenheit und Gegenwart, die in Lehre und Leben gesund und ausgewogen sind. Das trifft auf den deutschen christlichen Büchermarkt so nicht zu. Deswegen ist dieser Hinweis des Betanien Verlages zu beachten:

"Mit dieser Broschüre möchten wir dazu anregen, einige lehrmäßige Inhalte und Praktiken der so genannten New Calvinists zu hinterfragen, aber keineswegs alle erwähnten Personen, Autoren oder ihre Bücher in Bausch und Bogen verurteilen. Manche Autoren wie John Piper sind u.E. durchaus ambivalent zu betrachten und das Gute aus ihrer Feder sollte nicht in Abrede gestellt werden. Wir trauen unseren Lesern so viel Differenzierungsvermögen zu, um zu verstehen, dass hier weder Feindbilder aufgebaut noch Schwarz-weiß-Denken in Bezug auf Personen oder Organisationen gefördert werden soll (es geht nicht um Personen, sondern um Inhalte). Wir haben auch solche Christen lieb, die die erwähnten Personen durchweg positiv einschätzen und fühlen uns mit vielen von ihnen aufgrund des gemeinsamen reformatorischen Anliegens weiterhin besonders verbunden. Dennoch möchten wir diese u.E. wichtige Analyse zur Diskussion stellen."

Rezension erschienen auf: www.nimm-lies.de/?p=4941
(Veröffentlicht am 02.11.2012)
Artikelbewertung von Florian W.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Ich hatte mich in den vergangenen Monaten einige male mit Schriften von E.S.Williams und Mr.Masters vom Metropolitan Tabernacle auseinandergesetzt. Da ich selbst durch John Piper auf die Lehren der Gnade aufmerksam wurde und sie das erste mal so richtig verstand und lieben lernte, wollte ich natürlich auch seine Person und vor allem sein Lehre einer Prüfung unterziehen, man will ja nicht auf falsche Wege geraten.
Gelesen habe ich bisher: Desiring God und The Pleasures of God von John Piper, beide auf Englisch.
Mein Resümee zu E.S.Williams und Dr.Masters ist folgendes:
* Sie verfolgen ein edles Ziel, nämlich das die "Reine Lehre zu erhalten" und die damit zusammengehörige "reine Lebenspraxis", das ist sehr gut.
Jedoch:
* Finde ich eine zu undifferenzierte Haltung in Bezug auf "Welt" und "Gewissensfragen". So wird beispielsweise das schauen von jeglichen Filmen als kategorisch "weltlich" abgelehnt, die doch eher in die Kategorie "Gewissensfrage" nach Rö 14 fallen würden
* Was einem sehr stark entgegentritt ist die Sicht, dass jemand der nicht 100% calvinistisch oder puritanisch ist, kein Calvinist sein kann.
* Unter "Calvinistisch" verstehen sie dann auch weiterhin Fragen nach "Anbetungsform", "Haltung gegenüber den Geistesgaben" und "moralische Fragen" wie die bereits oben genannten. Dies führt sie zu einem recht harten und verurteilenden Schluss gegenüber den neuen Calvinisten.

Man bekommt den Eindruck, dass alles was nicht genau in ihre Schiene passt, kategorisch abgelehnt werden muss. Es kann keine Calvinisten geben, die an den Fortbestand der Geistesgaben glauben. Auch kann es keine Calvinisten geben, die moderne Lieder singen. Und es kann keine Calvinisten geben die die Lehren der Gnade lieben und ins Kino gehen!

Das geht zu weit!
Während all diese Punkte berechtigt und auch wichtig sind sie in einer postmodernen Welt zu bedenken, geht Williams weiter als es die Schrift erlaubt! Man hat das Gefühl die Schrift kenne nur Gebote und Verbote. Wo ist der Raum für Gewissensfragen lt. Rö 14? Der Begriff "Welt" wird zu weit ausgedehnt, weiter als die Schrift ihn kennt. Der Musikstil "Hip-Hop" wird bspw. total abgelehnt, da er in sich verwerflich sei. Selbst Musikstile seine, abgekoppelt von ihren Texten, nicht neutral in sich selbst.

Zu Pipers Büchern ist zu bemerken dass man im Großen und Ganzen das Gefühl hat, der Autor habe ihn nicht ordentlich gelesen. Es liegt die Vermutung nahe, er sei schon sehr Vorurteilbeladen an die Sache herangegangen.
Zu Marc Driscoll ist zu sagen, dass um ihn einiges an schlechtes im Unlauf ist, vieles davon berechtigt. Hier kann ich in Bezug auf einige seiner Aussagen, den Autoren recht geben. Marc Driscoll hat sich schon einiges geleistet. - Aber ihn um seiner T-Shirts willen als weltlich zu bezeichnen, das stößt bei mir auf mehr als nur Unverständnis. Man will ja immer ausgewogen in seiner Beurteilung bleiben. Bei Williams ist dies leider nicht festzustellen.

Mein Resümee: Eine unausgewogene Streitschrift die die vermeintlich linke Seite kritisiert und selbst auf der rechten Seite vom Pferd fällt. Dabei will das Pferd doch nur geritten werden! :(
(Veröffentlicht am 30.10.2012)
Artikelbewertung von Benjamin S.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Kann meinem Bruder Samuel A. mit seiner Kritik nur zustimmen! Man kann nur hoffen und beten, dass Gott in Seiner Souveränität die Leser dieses Heftchens davor bewahrt, es ernst zu nehmen und dass durch dessen Inhalt kein zu großer Schaden entsteht und dass Betanien die Gefahr sieht und es rückgängig macht.
Unsere reformatorischen Kirchenväter wären sicher derselben Meinung. Ich bin enttäuscht und hoffe, dass Deppe und Co. sich nun nicht als Märtyrer verstehen, und wie Elia glauben, dass sie allein übrig geblieben wären...
(Veröffentlicht am 24.10.2012)
Artikelbewertung von Samuel A.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Eine sehr verleumderische Schrift. Der Autor besitzt den Geist der Parteisucht und stellt mit falschen Behauptungen, Verallgemeinerungen und Übertreibungen sich selbst als streit- und kritiksüchtigen, ungeistlichen und lügnerischen Mann dar. Es ist zu hoffen, dass niemand diese Darstellungen ohne zu prüfen übernimmt. Ich weiß nicht, warum so ein Blatt bei bethanien erscheint, denn ich schätze den Verlag ansonsten sehr.
(Veröffentlicht am 10.10.2012)

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