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Van Stone/Lutzer: Dorie ein verwandeltes Leben

Van Stone/Lutzer: Dorie ein verwandeltes Leben

Artikel-Nr.: 256138
Doris Van Stone/Erwin W. Lutzer

Dorie

Ein verwandeltes Leben



Taschenbuch, 160 Seiten, CLV März 2011
2,90 € *

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Details

Schon als kleines Kind merkt Dorie, dass manche Menschen unerwünscht sind. Von ihrer Mutter wird sie in ein trostloses Waisenhaus gesteckt, wo ihre Sehnsucht nach Geborgenheit fast unerträglich wächst. Als einige Studenten das Waisenhaus besuchen, hört sie von Jesus Christus; und diese Botschaft lässt sie nicht mehr los …
Das ist der authentische und erschütternde Bericht einer einsamen Frau, die in Gott nicht nur einen liebenden Vater findet, sondern auch die Kraft, die ungerechte Behandlung hartherziger Pflege-Eltern zu ertragen und bald ihren eigenen Weg zu gehen.

Zusatzinformation

ISBN 9783866991385
Verlag CLV
Gewicht 0.1500
Ausrichtung allgemein

Artikelbewertungen

Artikelbewertung von Alex R.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Doris ist ein unge­woll­tes Kind. Sie lebt mit ihrer Mut­ter und ihrer Schwes­ter in einer klei­nen, häß­li­chen Woh­nung. Doris Schwes­ter Maria ist jün­ger als sie und so trägt sie die Ver­ant­wor­tung wenn die Mut­ter tags­über arbei­tet. Meist kommt sie spät nach hause.

„Hof­fent­lich freut sie sich, mich zu sehen!“ Doch wie gewöhn­lich schob sie mich bei­seite und nahm meine Schwes­ter Maria in die Arme. „Lieb­ling, wie geht es dir?“, sagte sie zärt­lich. Ich stand da, die Hände in den Taschen mei­nes ver­schlis­se­nen Rockes ver­gra­ben und war­tete dar­auf, dass sie mich auch lieb­hatte. Doch sie stieß mich bei­seite. „Was willst du?“, fuhr sie mich an. „Wür­dest du mich auch umar­men?“, fragte ich schüch­tern. „Scher dich weg!“, schnauzte sie mich an. S. 7

Doris und Maria lan­den bald in einem Wai­sen­haus. Beson­ders Doris hat große Pro­bleme sich ein­zu­le­ben. Sie wird agres­siv und ver­bit­tert. Als Doris 13 wird, wer­den die Schwes­tern an eine Pfle­ge­mut­ter ver­mit­telt. So folgt eine Sta­tion der nächs­ten. Von fast allen unge­liebt und abge­lehnt, fin­det Doris durch Begeg­nun­gen mit Chris­ten den Weg zu Gott.

Ein freund­li­ches Ärzte­ehe­paar stellt Doris als Haus­halts­hilfe ein und sie emp­fängt das erste mal so etwas wie Anteil­nahme und Sorge. Auf ihrer Suche nach ihrem Vater bekommt sie einen ein­träg­li­chen Job und beginnt auf eige­nen Füßen zu ste­hen. Auch geist­lich ent­wi­ckelt sie sich weiter.

„Das letzte, was ich sein wollte, war Mis­sio­na­rin. Das Zweit­schlimmste für mich war, einen Pre­di­ger zu hei­ra­ten.“ S. 72

Aber durch die Begeg­nung mit der Mis­sio­na­rin Dar­lene Dei­bler Rose ent­steht eine grund­le­gende Änderung.

„Als ich an jenem Abend zum Altar ging, kniete Dar­lene Dei­bler neben mir nie­der und legte ihren Arm um mich. Gemein­sam bete­ten wir, und ich ver­sprach: „Herr, ich werde gehen!“ S. 75

Froh über diese Ent­schei­dung fährt sie zu ihrem kran­ken Vater um es ihm mitzuteilen.

„Dad, ich bin her­ge­kom­men, um dir etwas zu sagen –  Gott hat mich dazu beru­fen, Mis­sio­na­rin zu wer­den, um ande­ren von Jesus Chris­tus zu sagen. Ich werde die­sen Herbst zur Bibel­schule gehen und spä­ter nach Neuginea.“

So krank er auch war, erhob er sich und rich­tete sich ker­zen­ge­rade vor mir auf. Seine Augen starr­ten an mir vor­bei ins Leere. Dann wandte er sich um und kehrte mir den Rücken zu. „Wenn du das willst, brauchst du erst gar nicht dei­nen Kof­fer aus­zu­pa­cken. Rufe ein Taxi und fahre sofort wie­der nach Kali­for­nien zurück. Von jetzt ab bist du nicht mehr meine Toch­ter!“ S. 80

Doris beginnt mit den Vor­be­rei­tun­gen zum Leben als Mis­sio­na­rin. An einer Bibel­schule lernt sie Lloyd ken­nen und sie hei­ra­ten. Gemein­sam arbei­ten sie in Neu­gi­nea und bauen Kon­takte zu der „wil­den Bevöl­ke­rung“, den „Danis“ auf.

Der kleine Sohn Bur­ney wird jedoch der Anfang vom Ende der Mis­sio­nar­stä­tig­keit. Er möchte nicht ohne die Eltern sein und bei ihnen kann er auch nicht blei­ben. So ent­schei­den sie sich schwe­ren Her­zens Neu­gi­nea zu ver­las­sen. Zuhause erwar­tet sie nicht nur Verständnis.

„Ihr habt uns ent­täuscht. Warum habt ihr Gott nicht ver­traut, dass er euch da drau­ßen hei­len würde? Er hätte sicher­lich euch und eure Kin­der durch­ge­tra­gen!“ S. 141

Doch Doris hält daran fest, dass Gott sie liebt. Sie geht auf Vor­trags­rei­sen und kann viele ver­letzte und kaputte See­len auf Chris­tus hin­wei­sen. Auf den, der alle zer­bro­che­nen Her­zen hei­len kann.
(Veröffentlicht am 28.04.2012)
Artikelbewertung von Johannes M.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Thema und Inhalt

Doris ist ein ungewolltes Kind. Sie lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in einer kleinen, häßlichen Wohnung. Doris Schwester Maria ist jünger als sie und so trägt sie die Verantwortung wenn die Mutter tagsüber arbeitet. Meist kommt sie spät nach hause.

„Hoffentlich freut sie sich, mich zu sehen!“ Doch wie gewöhnlich schob sie mich beiseite und nahm meine Schwester Maria in die Arme. „Liebling, wie geht es dir?“, sagte sie zärtlich. Ich stand da, die Hände in den Taschen meines verschlissenen Rockes vergraben und wartete darauf, dass sie mich auch liebhatte. Doch sie stieß mich beiseite. „Was willst du?“, fuhr sie mich an. „Würdest du mich auch umarmen?“, fragte ich schüchtern. „Scher dich weg!“, schnauzte sie mich an. S. 7

Doris und Maria landen bald in einem Waisenhaus. Besonders Doris hat große Probleme sich einzuleben. Sie wird agressiv und verbittert. Als Doris 13 wird, werden die Schwestern an eine Pflegemutter vermittelt. So folgt eine Station der nächsten. Von fast allen ungeliebt und abgelehnt, findet Doris durch Begegnungen mit Christen den Weg zu Gott.

Ein freundliches Ärzteehepaar stellt Doris als Haushaltshilfe ein und sie empfängt das erste mal so etwas wie Anteilnahme und Sorge. Auf ihrer Suche nach ihrem Vater bekommt sie einen einträglichen Job und beginnt auf eigenen Füßen zu stehen. Auch geistlich entwickelt sie sich weiter.

„Das letzte, was ich sein wollte, war Missionarin. Das Zweitschlimmste für mich war, einen Prediger zu heiraten.“ S. 72

Aber durch die Begegnung mit der Missionarin Darlene Deibler Rose entsteht eine grundlegende Änderung.

„Als ich an jenem Abend zum Altar ging, kniete Darlene Deibler neben mir nieder und legte ihren Arm um mich. Gemeinsam beteten wir, und ich versprach: „Herr, ich werde gehen!“ S. 75

Froh über diese Entscheidung fährt sie zu ihrem kranken Vater um es ihm mitzuteilen.

„Dad, ich bin hergekommen, um dir etwas zu sagen – Gott hat mich dazu berufen, Missionarin zu werden, um anderen von Jesus Christus zu sagen. Ich werde diesen Herbst zur Bibelschule gehen und später nach Neuginea.“

So krank er auch war, erhob er sich und richtete sich kerzengerade vor mir auf. Seine Augen starrten an mir vorbei ins Leere. Dann wandte er sich um und kehrte mir den Rücken zu. „Wenn du das willst, brauchst du erst gar nicht deinen Koffer auszupacken. Rufe ein Taxi und fahre sofort wieder nach Kalifornien zurück. Von jetzt ab bist du nicht mehr meine Tochter!“ S. 80

Doris beginnt mit den Vorbereitungen zum Leben als Missionarin. An einer Bibelschule lernt sie Lloyd kennen und sie heiraten. Gemeinsam arbeiten sie in Neuginea und bauen Kontakte zu der „wilden Bevölkerung“, den „Danis“ auf.

Der kleine Sohn Burney wird jedoch der Anfang vom Ende der Missionarstätigkeit. Er möchte nicht ohne die Eltern sein und bei ihnen kann er auch nicht bleiben. So entscheiden sie sich schweren Herzens Neuginea zu verlassen. Zuhause erwartet sie nicht nur Verständnis.

„Ihr habt uns enttäuscht. Warum habt ihr Gott nicht vertraut, dass er euch da draußen heilen würde? Er hätte sicherlich euch und eure Kinder durchgetragen!“ S. 141

Doch Doris hält daran fest, dass Gott sie liebt. Sie geht auf Vortragsreisen und kann viele verletzte und kaputte Seelen auf Christus hinweisen. Auf den, der alle zerbrochenen Herzen heilen kann.

Form und Sprache

Das Buch ist ansprechend und spannend geschrieben.

Autor

Erwin Lutzer (geboren am 03. Oktober 1941) ist zur Zeit Pastor der Moody Church in Chicago. Er ist Autor einiger Bücher (Wenn ihr urteilt…, Einig in der Wahrheit, 10 Lügen über Gott oder Wie kann ich wissen, dass ich in den Himmel komm?).

Fazit

Ich glaube für Menschen, die nie so Schreckliches erlebt haben wie zum Beispiel Doris, ist dieses Buch auch in einer besonderer Weise wichtig. Christen, die aus intakten Familien kommen, kennen so ein unglückliches Familienleben oft nicht. Zumindest nicht aus eigener Erfahrung. Dieses Buch kann helfen, Betroffene besser zu verstehen. Gerade heute. In einer Zeit, in der Familien so oft kaputt gehen.

Weitere Rezensionen unter www.eddi-on.de
(Veröffentlicht am 16.03.2011)

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