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Calvin: Von der ewigen Vorherbestimmung Gottes

Calvin: Von der ewigen Vorherbestimmung Gottes

Artikel-Nr.: 673674
Johannes Calvin

Von der ewigen Vorherbestimmung Gottes

Übersetzt und herausgegeben von Wilhelm H. Neuser



Paperback, 146 Seiten, RVB Mai 2011
11,80 € *

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Details

Calvins Prädestinationslehre wird zumeist dem 3. Buch seiner "Institutio" entnommen, aber dabei wird übersehen, dass er eine viel ausführlichere Schrift Darstellung dieser Lehre verfasst hat, nämlich diese: De aeterna Dei Praedestinatione aus dem Jahr 1552.
In dieser Streitschrift setzt Calvin sich gründlich und systematisch mit den Argumenten seiner Gegner auseinander. Der Herausgeber hat das Werk sorgfältig aus dem Lateinischen übersetzt. In einer ausführlichen Einleitung erklärt er den Anlass und die Entstehung des Werkes.

Zusatzinformation

ISBN 9783928936743
Verlag RVB
Gewicht 0.2000
Ausrichtung reformatorisch

Artikelbewertungen

Artikelbewertung von Sergej R.

Zusammenfassung:

Bewertung:
... sehr, sehr empfehlenswert! Auch für Gegner der Reformation und der biblischen Gnaden-Lehre, zu denen auch ich in meiner Unwissenheit einst gehörte, aber durch Gottes Gnade zurecht gebracht worden bin. Gelobt sei der HERR!

Viele Zitate von früheren Gegnern der Souveränität Gottes (wie Arminianer; Semi - Pelagianer usw.) begegnen uns auch heute, genau wie damals. Und es ist erquickend, wie Calvin - als ein wirklicher Bibelkenner - diese Dilettanten seiner Zeit (von denen mit Sicherheit einige mehr Bibelwissen vorweisen konnten als unsereiner heut zu Tage) und ihre humanistischen, möchtegern-frommen Angriffe auf Gottes Erhabenheit widerlegt. Zum Teil mit einer gehörigen Portion (angebrachter) Polemik und Empörung über so viel Unverstand und Schrift-Verdrehung von Seiten einiger selbsternannter Verteidiger der rechten Lehre (wie sie meinten), die in Wirklichkeit eine widerliche Lästerung gegen die göttliche Majestät ist. Nichts Neues unter der Sonne, nur neu aufgelegt und rekapituliert für die heutige Generation.

Denken wir bitte an Sprüche 18,13: Wer antwortet, bevor er gehört hat, dem ist es Torheit und Schande.

Richtet nichts vor der Zeit! Wie schnell neigen wir zu Richtgeist und Rechthaberei und meinen Gott und seine Güte mit unserem Halbwissen (so biblisch es auch scheint) verteidigen zu müssen, obwohl wir Ihn in Wirklichkeit angreifen und den Geist der Gnade schmähen. "Daß ihr nicht etwa als solche erfunden werdet, die gegen Gott kämpfen!" (Apg 5,39)

Eine wunderbare und wahre Aussage findet sich auf Seite 18:
„… Denn es gibt Kinder Gottes, die es für uns noch nicht sind, die es aber für Gott sind; … und wiederum solche, die von uns wegen der nur für einige Zeit empfangenen Gnade so genannt werden, die es für Gott aber nicht sind“. … „Alle, welche durch Gottes alles vorhersehende Anordnung vorhergewusst, vorherbestimmt, berufen, gerechtfertigt und verherrlicht sind (vgl. Röm 8,30), sind nicht nur, ehe sie wiedergeboren, sondern auch ehe sie geboren sind, Kinder Gottes und können durchaus nicht zu Grunde gehen“. Den Grund fügt er (Augustin) bald darauf hinzu: „Weil Gott ihnen alles zum Guten mitwirkt, und zwar durchaus alles so sehr, dass Er, wenn einige auf Abwege geraten, ihnen auch das selbst zum Guten förderlich sein lässt, weil sie demütiger und belehrter daraus hervorgehen“.

Eine kostbare Schrift, die uns weiser und dadurch demütiger und besonnener machen sollte!

Vielen Dank für diese gesunde und nützliche Veröffentlichung, gerade in der heutigen, lauen Zeit des Wohlstands und Scheinfriedens.
(Veröffentlicht am 06.07.2011)

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