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Boice: Die Unfehlbarkeit der Bibel

Boice: Die Unfehlbarkeit der Bibel

Artikel-Nr.: 201388
James M. Boice

Die Unfehlbarkeit der Bibel

Vorwort von Samuel Külling



Paperback, 176 Seiten, Immanuel-Verlag

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Details

Verlagstext: Immer häufiger wird bestritten, daß die Bibel in allen ihren Aussagen unfehlbar ist.

Damit wird ihre Autorität untergraben und letztlich die Grundlage des christlichen Glaubens unterhöhlt. Um diesem brennenden Problem zu begegnen, wurde 1978 der "Internationale Rat für Biblische Irrtumslosigkeit" gegründet und bestand bis l988. Seine Mitglieder verfolgten das Ziel, die Lehre von der Irrtumslosigkeit der Bibel im Urtext als Basis unseres Glaubens zu verteidigen.

Das Buch enthält eine Reihe von Aufsätzen hervorragender Gelehrter, die dem Rat angehörten. Sie vergleichen die Tatsache der Irrtumslosigkeit der Bibel in der Kirchengeschichte mit Tendenzen in der Gegenwart, stellen dar, was die Bibel selbst zu diesem Thema zu sagen hat und welche einzigartige Bedeutung dieser Lehre gerade heute zukommt.

Autoren: James M. Boice, John H. Gerstner, Gleason L. Archer, Kenneth S. Kantzer, James I. Packer, R. C. Sproul, Francis A. Schaeffer

Zusatzinformation

ISBN 9783952013885
Verlag Immanuel-Verlag
Gewicht 0.2200
Ausrichtung reformatorisch
Bestseller Rang: 412

Artikelbewertungen

Artikelbewertung von Sebastian G.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Das vorliegende Buch, dessen deutscher Herausgeber Prof. Dr. Samuel Külling ist, enthält 6 apologetische Aufsätze sehr kompetenter bibeltreuer amerikanischer Gelehrter, die alle das Thema der Irrtumslosigkeit der Bibel behandeln. Der Buchtitel ist etwas verwirrend, denn den Begriff „Unfehlbarkeit“ bezieht man eher auf die absolute Wahrheit in Heilslehren, wohingegen der Begriff „Irrtumslosigkeit“ auch die Fehlerlosigkeit in naturwissenschaftlichen und geschichtlichen Aussagen, also in allen Punkten, einschließt.
Zunächst beleuchtet John H. Gerstner die Lehre der biblischen Inspiration anhand der Kirchengeschichte. Er schlägt einen Bogen von der frühen Kirche über Augustinus, das Mittelalter bis zur Reformation und dann über die nachreformatorische Scholastik in die heutige Zeit. Es wird deutlich, dass die Lehre von der Inspiration der Schrift immer zu den Hauptpfeilern des Christentums gehörte und nicht erst in den letzten Jahrzehnten aufkam.
Im zweiten Kapitel beschäftigt sich James I. Packer mit heutigen Ansichten über die Bibel. Welche Ansichten begegnen uns bei Evangelikalen, bei Liberalen, welche in der Neoorthodoxie und in der katholischen Kirche? Welche Diskussionen werden geführt und wie wichtig ist die Lehre von der Irrtumslosigkeit?
Es folgt ein Aufsatz von Gleason L. Archer über das Selbstzeugnis der Bibel. Der Autor zeigt, wie die Schreiber des NT´s und Jesus Christus selbst mit dem AT umgegangen sind und geht auf die alttestamentlichen Zitate im NT ein.
Der vierte Aufsatz lautet „Allein die Schrift!“. Darin behandelt R. C. Sproul das reformatorische Prinzip „sola scriptura“ und bezieht es auf die Lehre der Irrtumslosigkeit. Er zitiert aus verschiedenen reformierten Bekenntnissen und behandelt auch die Frage nach einer „begrenzten Irrtumslosigkeit“.
Danach schreibt James M. Boice über den Zusammenhang eines Predigers und dem Wort Gottes. Er diagnostiziert einen Verfall in der heutigen Predigt und geht auf dessen Wurzel, die er in einem Abrücken von der Inspiration der Schrift sieht, ein. Auch zeigt er anhand von Predigten aus der Bibel (Petrus, Paulus) Grundlinien und unverzichtbare Inhalte der Verkündigung auf.
Im letzten Aufsatz legt Kenneth S. Kantzer die Situation der Evangelikalen im Hinblick auf die Irrtumslosigkeit dar und gibt Ratschläge, wie sich diese in Zukunft verhalten sollten. Er ist der Meinung, dass im Evangelikalismus vielmals ein Antiintellektualismus vorliegt, was aber auch zu viel Unsicherheit geführt hat und unnötig ist.
Im Anhang findet man noch eine Stellungnahme des „Internationalen Rates für biblische Irrtumslosigkeit“ und einen Artikel von Francis A. Schaeffer über die derzeitige evangelikale Situation mit Lösungsansätzen.
Allen Aufsätzen ist das lehrmäßig intellektuell hohe Niveau gemeinsam, welches aber nicht die gute Lesbarkeit verringert, was sicher auch der gelungenen Übersetzung zu verdanken ist. Man spürt bei allen Schreibern eine Hochachtung vor dem Wort Gottes. Es wird deutlich, dass es auch intellektuell sehr vernünftig ist, der Bibel vollständig zu vertrauen und sie als das anzusehen, was sie ist – Gottes irrtumsloses Wort. Auch wenn ich vielleicht nicht in jedem Detail mit allen Aussagen und Formulierungen der Autoren übereinstimme, leistet das Buch einen wichtigen apologetischen Beitrag und ist sehr zu empfehlen.

(Veröffentlicht am 06.05.2012)
Artikelbewertung von Sergej R.

Zusammenfassung:

Bewertung:
Sehr lesenswert und hilfreich fürs rechte Verstehen der Bibel und ihrer diversen Kommentare und Auslegungen!

Auszug:

... Vor allem Laien wundern sich oft darüber, dass Experten so verschiedene Meinungen über die Stellung der Kirche im Laufe der Geschichte zur Irrtumslosigkeit haben. Warum kommen Männer, die die Materie so eingehend studiert haben, so oft zu unterschiedlichen und sogar widersprüchlichen Ergebnissen? Und wie können Laien die Sache verstehen, wenn die Gelehrten gänzlich entgegengesetzte Interpretationen derselben Daten vertreten?
Dies ist nicht so schwer zu beantworten, wie es scheinen mag. Die Schwierigkeit liegt selten bei den Informationsquellen, sondern gewöhnlich bei den Folgerungen, die aus diesen Quellen gezogen werden. Manche Gelehrte mit einem enormen Wissen sind nicht so geschickt darin, Schlussfolgerungen zu ziehen. Manche Laien, die nichts über die Materie wissen außer dem, was die Experten ihnen sagen, können leicht erkennen, dass gewissen Schlussfolgerungen, die von den Experten gezogen worden sind, nicht aus den von den Experten vorgelegten Daten gefolgert werden können. So können sie aus dem Wissen eines Gelehrten einen Nutzen ziehen, ohne durch seine falsch abgeleiteten Behauptungen geschädigt zu werden.
Es gibt in dem vor uns liegenden Bereich fünf weit verbreitete Non sequiturs, falsche Schlussfolgerungen (das lateinische Wort bedeutet: "Es kann nicht daraus gefolgert werden"). Wenn der Leser diese beherrscht, wird er unserer Meinung nach zahlreiche Missverständnisse vermeiden können:

1. Das Non sequitur der äußeren Erscheinung
2. Das Non sequitur der Anpassung
3. Das Non sequitur der Betonung
4. Das Non sequitur der Textkritik
5. Das Non sequitur des Doketismus ... (Seite 10-11) ...

Also, gut zu wissen um Missverständnissen zu begegnen und vorzubeugen.

LG :-)
(Veröffentlicht am 18.03.2011)

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