Datum: Dienstag, 11. Mai 2010
Autor: Peter V.
Rezension:
Als ich mir das Buch bestellte, war ich eigentlich davon ausgegangen das, dass Buch sich mit dem souveränen, erwählenden Gott beschäftigt, der auch Menschen „nicht-erwählt“. Worauf sich zwangsläufig die Frage stellt: „Kann ein Gott der Liebe...Menschen in die Hölle schicken?“.
Sicher, diese Frage wird in diesem Buch auch in einem gewissen Sinne ausführlich
behandelt, jedoch aus einer völlig anderen Perspektive, als ich ursprünglich annahm.
Dieses Buch ist nämlich ein evangelistisches Buch und beschäftigt sich weniger mit
lehrmäßigen Fragen, die sich auch bereits wiedergeborenen Menschen aufdrängen.
Der Tenor des Buches ist, zu widerlegen was sich viele „nicht-bekehrte“ Menschen
„ausmalen“: Wie kann ein Gott der Liebe, Menschen in die Hölle schicken?
Das Buch erklärt einfach und für jeden verständlich, dass Gott zwar über alles souverän ist, jedoch die Verantwortlichkeit des Menschen dadurch nicht aufgehoben. Die Bibel lehrt beides. Darauf basierend erklärt Benton, dass Gott alles in seiner Liebe getan hat. Da Gott aber nicht nur die Liebe selbst ist, sondern auch die Gerechtigkeit, darf er keinen Sünder in seine Gegenwart lassen. Dazu schreibt der Autor:
„Gott liebt das, was richtig ist. Er wird alles tun, was möglich ist, um uns zu retten – wenn es mit der Gerechtigkeit vereinbar ist, denn es gibt etwas, was sogar noch schlimmer ist, als dass Sünder in die Hölle kommen, und das ist ein Gott, der nicht länger gerecht ist“
Dieses Büchlein ist eine geeignete Handreichung für jeden „unbekehrten“ Menschen der sich ernsthaft mit der Frage, der Liebe Gottes auseinandersetzt. Mehr ist das Buch
jedoch nicht. Bentons Buch schafft es zwar bei jedem Christen einige grundlegende
Glaubensdinge „aufzufrischen“, geht dabei jedoch nicht wirklich in die Tiefe. „Die Liebe Gottes“ von John MacArthur ist ein weit besseres Buch zu diesem Thema,...das allerdings wird ein ungläubiger nicht so unterschreiben. Eine perfekte Lektüre zum verschenken (zum Beispiel für Strasseneinsätze), nicht mehr und nicht weniger.
Mehr Rezensionen auf:
http://www.theyoungreformer.de/
Bewertung:  |