Rezensionen zu:
Ebertshäuser: Gottes Wort oder Menschenwort?
Datum: Samstag, 04. Juli 2009
Autor: Dieter W.
Rezension:
Ich finde es etwas schwach eine Bewertung abzugeben, ohne dass man das Buch gelesen hat nur weil man vielleicht eine Rezession gelesen hat.
Ebertshäuser kritisiert die modernen Übertragungen wie Hoffnung für alle, Gute Nachricht etc. und tritt für eine möglichst wortgetreue Übersetzung des Masoretischen Textes bzw. Texus Receptus ein. Dabei empfiehlt der Author die Texte der Schlachter 2000, Luther 1912 sowie der alten Elberfelder. Er begründet das mit vielen Bibelstellen, die er zum Vergleich tabellarisch nebeneinanderstellt. Es wird deutlich, dass eine moderne sogenannte ,,kommunikative Übersetzung" Gottes Wort nicht gerecht wird bzw. sogar verfälscht. Er macht auch auf die Einflüsse der Bibelkritik auf die revidierte Fassungen der Luther 1984 sowie Elberfelder (Brockhaus) aufmerksam. Dass Ebertshäuser die Volxbibel sowie die Bibel in Gerechter Sprache als gotteslästerlich ablehnt, versteht sich von selbst.
Auf die revidierten Bibel von Luther (1984) und Elberfelder (Brockhaus) wurde nicht so gründlich eingegangen, was ich etwas vermisse. Da hätte mich der Vergleich mit der vom Author empfohlenen Schlachter 2000 noch etwas mehr interessiert, dabei hätte man den Vergleich mit der Guten Nachrich etc. etwas kürzer fassen können. Deshalb einen Punkt abzug, trotzem ein sehr empfehlenswertes Buch.
Übrigens soll der Author laut Wikipedia an der Schlachter 2000-Revision mitgewirkt haben.
Warum der Bibellesebund Kritik an Hoffnung für alle, Gute Nachricht, etc. nicht mag, möge jeder selbst recherchieren.
Bewertung:  |
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