Der Neukirchener Verlag hat mit dieser Reihe auch eine sehr gute Würdigung des Werkes von Johannes Calvin zustande gebracht. Ganz besonders auch ein Lob an die Herausgeber. Band 6 „Der Psalmenkommentar“ hat seinen Ursprung ebenfalls in Calvins Auslegung der Heiligen Schrift, in vielfachen Neuauflagen aus dem Neukirchener Verlag. Inhalt:
Vorwort
Calvin als Ausleger (Peter Opitz)
Vorrede Calvins (Matthias Freudenberg)
Ausgewählt wurden die Psalme 1 (B: Christian Link), 8 (B: Chr. Link), 19 (B: Chr. Link), 27 (B: Ernst Saxer), 31 (B: E. Saxer), 51 (B: Peter Opitz), 78 (B: Eberhard Busch), 104 (B: Chr. Link), 110 (B: Chr. Link), 117 (B: E. Busch), 118 (B: Chr. Link), 139 (B: E. Busch).
Wie bereits auch in den vorigen Bänden findet man auf der linken Seite den Text des lateinischen Originals und rechts die deutsche Übersetzung. Der deutsche Text enthält in den Fußnoten Hinweise auf z. B. Fundstellen in der Institutio, Kirchliche Dogmatik (KD, Karl Barth, TVZ), Wittenberger Ausgabe etc. Der interessierte Leser kann somit tiefer in die Materie einsteigen. Natürlich ersetzt das nicht das Lesen der biblischen Texte. Calvin hat Luther vergleichbar, die Psalmen sehr hoch geschätzt und nennt sie auch eine Aufgliederung aller Teile der Seele. Alles in allem ist auch dieser Band Zeugnis von Calvins Bemühen um das rechte Verständnis der Bibel, vor allem in seiner, an Anfeindungen und Verfolgungen so reichen Zeit. In diesem Zusammenhang sei auch auf das Buch von Hermann J. Selderhuis „Gott in der Mitte“ als zusätzliche Lesung hingewiesen. Wie auch in den vorigen Bänden sehr geeignet für alle Gemeindemitglieder und auch die evangelischen Hauskreise, besonders, wenn es darum geht, sich immer wieder neu an der Bibel zu orientieren, damit der Gläubige in der heutigen Zeit auf dem schmalen Pfad bleiben kann.
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