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Kundenrezensionen: Ebertshäuser: Gottes Wort oder Menschenwort?

Alle Kundenrezensionen:

Autor: Samuel A. Bewertung: 3 von 5 Punkten! Datum: 25.01.2010
Ich kann das Buch eigentlich nicht bewerten, da ich es nicht gelesen habe, aber da der Autor anscheinend den Textus Receptus bevorzugt möchte ich doch ein anderes Buch vorschlagen, was den Nestle Aland-Text verteidigt "Näher am Original" von Karl-Heinz Vanheiden. Ich war auch kurze Zeit mal Textus-Receptus-Verfechter, aber vermute das der Nestle-Aland den Originalschriften doch näher kommt. Wenn ihr eure Bibel ordentlich lest werdet ihr schnell feststellen, dass auch im AT einige Abschreibfehler vorhanden sind. Ihr werdet merken, dass der masoretische Text sich durch Vergleiche der Königsbücher, Chroniken und Samuelbücher an einigen Stellen nicht übereinstimmt was z.B. Zahlen angeht. Leider haben wir die Originalschriften nicht mehr und ich weiß leider auch nicht warum Gott es zugelassen hat, dass die Bibel leider nicht zu 100%, sondern wahrscheinlich nur zu 99% richtig erhalten ist.

Im NT sehen wir, dass meistens der Textus Receptus etwas zum Text hinzu nimmt, was den Vers davor oder die Aussage nur nochmals unterstreicht, eigentlich sind die Unterschiede so gering und diese Unterschiede hatten bei mir keine praktischen Auswirkungen auf mein Glaubensleben und ich glaube auch nicht bei irgendeinem anderen Christen.

Beruhigt euch, das was wir wissen, reicht eindeutig aus, um genug von dem Allmächtigen zu wissen. Das was wir haben können wir mehr als 80 Jahre studieren und trotzdem haben wir nur ein Stück von der Herrlichkeit Christi begriffen. Lehrt und praktiziert das was ihr in eurem Nestle-Aland oder Textus Receptus findet und wir werden Christen sein, die in fast allen Dingen eins sind. Gepriesen sei der glorreiche Sohn und der allmächtige Vater.
Autor: Lydia M. Bewertung: 5 von 5 Punkten! Datum: 24.01.2010
Wir haben dieses Buch geschenkt bekommen, und erstmal liegen lassen. Im Urlaub haben wir es dann durchgelesen und waren erstaunt, was aus Gottes heiligem Wort, aus dem Original, gemacht und in Umlauf gebracht worden ist. Zuhause angekommen, haben wir unsere Bibeln durchgesehen und erstmal aussortiert und neue bestellt. Vielen Dank für dieses gute Werk, das Augen öffnet und für die Heilige Schrift sensibilisiert.
Autor: Marcus R. Bewertung: 5 von 5 Punkten! Datum: 27.11.2009
Ich bin sehr dankbar für dieses Buch - nicht, weil ich keine eigene Meinung habe, sondern weil vieles, von dem was ich bereits befürchtet hatte, sich bestätigt hat und aufgezeigt wird. Es ist immer wieder deutlich zu sehen, das wir alles haben - sogar mehr Bibelübertragungen als je zuvor, nur eines nicht - mehr GOTTESFURCHT. Wir leben in einer Zeit, wo Lüge und Wahrheit perfekt vermischt werden, und sei es nur durch geschicktes Auslassen oder Einfügen. Dieses Buch wirft helles Licht auf viele kleine Füchse, die den Weinberg schon kräftig unterhöhlt haben. Meine Hoffnung ist, das jeder sich selbst unter Gebet und Unvoreingenommenheit um einen ehrlichen Vergleich anhand dieses Buches und der neuzeitlichen Bibelübertragungen bemüht. Sodann dürfte einigen von uns ein Licht aufgehen (2. Kor. 4,2).
Autor: Dieter W. Bewertung: 4 von 5 Punkten! Datum: 04.07.2009
Ich finde es etwas schwach eine Bewertung abzugeben, ohne dass man das Buch gelesen hat nur weil man vielleicht eine Rezession gelesen hat.

Ebertshäuser kritisiert die modernen Übertragungen wie Hoffnung für alle, Gute Nachricht etc. und tritt für eine möglichst wortgetreue Übersetzung des Masoretischen Textes bzw. Texus Receptus ein. Dabei empfiehlt der Author die Texte der Schlachter 2000, Luther 1912 sowie der alten Elberfelder. Er begründet das mit vielen Bibelstellen, die er zum Vergleich tabellarisch nebeneinanderstellt. Es wird deutlich, dass eine moderne sogenannte ,,kommunikative Übersetzung" Gottes Wort nicht gerecht wird bzw. sogar verfälscht. Er macht auch auf die Einflüsse der Bibelkritik auf die revidierte Fassungen der Luther 1984 sowie Elberfelder (Brockhaus) aufmerksam. Dass Ebertshäuser die Volxbibel sowie die Bibel in Gerechter Sprache als gotteslästerlich ablehnt, versteht sich von selbst.

Auf die revidierten Bibel von Luther (1984) und Elberfelder (Brockhaus) wurde nicht so gründlich eingegangen, was ich etwas vermisse. Da hätte mich der Vergleich mit der vom Author empfohlenen Schlachter 2000 noch etwas mehr interessiert, dabei hätte man den Vergleich mit der Guten Nachrich etc. etwas kürzer fassen können. Deshalb einen Punkt abzug, trotzem ein sehr empfehlenswertes Buch.

Übrigens soll der Author laut Wikipedia an der Schlachter 2000-Revision mitgewirkt haben.

Warum der Bibellesebund Kritik an Hoffnung für alle, Gute Nachricht, etc. nicht mag, möge jeder selbst recherchieren.

Autor: Samuel M. Bewertung: 1 von 5 Punkten! Datum: 28.08.2006
man siehe dazu nur die Rezession in "Bibel und Gemeinde" des Bibelbundes. Es gibt bessere Bücher!
Autor: Manfred G. Bewertung: 5 von 5 Punkten! Datum: 07.05.2006
Zu dem Buch von Ebertshäuser möchte ich meine vorhergehende Meinung revidieren!
Ich habe imInternet zu diesem Thema nun gründlicher vieles von Ebertshäuser u.a. gelesen.

Meiner Meinung nach ist eine der entscheidenden Fragen für Wortgetreue Übersetzungen (nicht die Übertragungen wie Hoffnung für alle etc.), welche der Textquellen (Alexandrinischer Text oder Mehrheitstext bzw. Textus Receptus) den Originalschriften der Apostel am nächsten kommt.
Ebertshäuser hat eine klare eindeutige Überzeugung. - Ob sie die Richtige ist, oder ob Nestle-Aland u.a. der Wahrheit näher sind, kann ich so eindeutig (noch) nicht beurteilen.
Um klarer sehen zu können, werde ich mir das Buch nun doch bestellen.

Möge diese Fragen dazu beitragen, dass das Wort Gottes wieder mehr und intensiver gelesen wird, damit ES seine Früchte in uns wirkt.
Beste Grüße und Gottes Segen
Manfred
Autor: Stefan F. Bewertung: 5 von 5 Punkten! Datum: 21.04.2006
Die Kritik, daß bei Ebertshäuser eine unklare Methodik vorliegt, kann ich nicht nachvollziehen. Im Gegenteil finde ich das Buch zur Einführung in die Problematik sehr hilfreich, weil es
- viele Textbeispiele,
- viele Zusammenfassungen aus der Literatur, sowie
- eine weitreichende Übersicht über mehr als 40 bisherige Übersetzungen
bietet.
Wo wendet sich E. gegen die Übersetzungsweise der Elberfelder Bibel? Er nennt sie S. 188 „bibeltreu“; was er kritisiert, stammt m.W. nur aus seiner Präferenz für den textus receptus.
Autor: Manfred G. Bewertung: 2 von 5 Punkten! Datum: 07.04.2006
Ich werde mir dieses Buch nicht kaufen!
Erstens kenne ich schon einige Ausführungen des Autors über dieses Thema aus dem Internet.
Zweitens sollte mal die ausführliche Rezension aus "Bibel und Gemeinde" Ausgabe 2/2006 gelesen werden. Das Abschlusszitat: "Insgesamt dürfte die vorgelegte Arbeit mir ihren vielen unbewiesenen Unterstellungen, falschen Argumenten und ihrer mangelhaften Methodik viel Verwirrung stiften und dem Volk Gottes mehr schaden als nützen" (K.H.Vanheiden)

Ich bin auch gegen solche Übertragungen wie Hoffnung für alle, Gute Nachricht usw..
Aber dass gegen solche hervorragende Übersetzungen wie die rev. Elberfelder mit solch schwachen Argumenten vorgegangen wird, enttäuscht mich schon.
Ansonsten bin ich mit vielen Aussagen von Rudolf Ebertshäuser in anderen Publikationen einverstanden.
Auch lese ich gerne in der Schlachter2000-Übersetzung, habe mir aber die Mühe gemacht, alle Abweichungen zu NA. zu kennzeichnen. Genauer ist immer noch die Elberfelder.
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