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| Bewertungen zu diesem Artikel: |
| Autor: Markus K. |
Bewertung:  |
Datum: 06.07.2009 |
Ein Werk mit seltenheits Charakter das unumwunden - und bereits jetzt - als Klassiker im Deutschen Sprachraum als Beitrag biblisch-reformatorischer Theologie bezeichnet werden darf.
Das einige Abschnitte nicht ganz einfach zu lesen sind, schmälert den Inhalt keineswegs, darf doch
von einem interessierten Christen das Nachschlagen einiger Fremdwörter zugetraut und neben dem seichten Evangelikalismus unserer Tage das Denken etwas herausfordert werden. |
| Autor: Joachim S. |
Bewertung:  |
Datum: 08.06.2009 |
| Ein hervorragendes Werk, das die biblische Heilslehre gut auf den Punkt bringt. Sehr hilfreich ist auch, daß der Verfasser einige unter Evangelikalen weit verbreitete Irrtümer am biblischen Maßstab korrigiert. Ein kleiner Wermutstropfen: Wie ein vorheriger Rezensent erwähnt, ist Kaiser nicht immer leicht verständlich. Aber das sollte kein Grund sein, das Buch nicht zu lesen, denn das Gute darin überwiegt kleinere Schwächen bei weitem (z.B. scheint mir Kaisers Darstellung der Sakramentenlehre Luthers nicht mit dem übereinzustimmen, was Luther selbst lehrte). Alles in allem: eine sehr gründliche, biblisch fundierte Ausarbeitung, absolut lesenswert. |
| Autor: Michael A. |
Bewertung:  |
Datum: 18.03.2009 |
| Dieses Buch vermittelt in ruhigem Ton tiefe Einsicht in die Zusammenhänge der biblischen Heilslehre und richtet den Blick des Lesers auf das in Raum und Zeit vollbrachte, vollkomme Erlösungswerk des HErrn Jesus Christus. Es ist wunderbar, wie es dem Autor gelingt, den Leser von der Schrift her, zur Schrift hin zu führen, zum Studium derselben anzureizen und in diesem Licht eigene Ansichten und Überzeugungen zu prüfen und heilsam zu hinterfragen. Wer Klarheit darüber (wieder)gewinnen möchte, worin die Botschaft des biblischen Evangeliums eigentlich besteht und was das Frohmachende daran ist, der sollte sich und seine Vorstellungen dieser hervorragenden Arbeit unbedingt und nicht nur einmal gründlich lesend aussetzen. |
| Autor: Peter V. |
Bewertung:  |
Datum: 19.02.2009 |
Ich habe das Buch wohlwollend und mit großer Erwartung gelesen. Ich war auch bis zu einem bestimmten Punkt der angeführten Argumentation sehr positiv gestimmt. Doch dies sollte sich ändern...
Ich möchte Bernhard Kaiser seine gelehrsamkeit, Erkenntnis und Bildung in keinster Weise absprechen doch sein Schreibstil wirkte auf mich pseudo-wisssenschaftlich. Bei einem so wichtigen Thema wie die der Rechtfertigung, "wilde" Fremdwörter wie "syntethische Rechtfertigung", "forensische Rechtfertigung"etc. zu gebrauchen ist meiner Meinung nach höchst unangebracht. Da muss sich ein einfacher Leser wie ich es bin, schon fragen ob Herr Kaiser eine aufrichtige Darlegung bzw. Aufbereitung des Themas schaffen wollte oder ob er überheblich "400 Jahre Evangelikalen Glaubens" pseudo-wiisenschaftlich (teil)widerlegen wollte.
Leider stellt Bernhard Kaiser die These auf, dass der heilige Geist "nur" in denen sei bei denen auch dass Wort Gottes ist d.h. dass Wirken und "erfülltsein" des heiligen Geistes beschränkt sich auf das "erfülltsein" durch das geschriebene Wort Gottes. Das kann ich nicht in seiner Gänze bestätigen.
Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass Analphabeten und solche welche das Wort Gottes nicht sofort erfassen/verstehen, weniger vom heiligen Geist "erfüllt" seien. Das kann ich so reinen Gewissens nicht übernehmen. Heisst es nicht dass die "geistig armen selig sind"?
Auch die unterschwellige Symphatie mit Luthers Werk und dessen Katechismen lassen mich nicht gerade erfreut zurück. Ich bin KEIN Gegner Luthers doch die hier UNTERSCHWELLIG propagierte Möglichkeit der Kindertaufe darf nicht in einem evangelikal geprägten Buch erscheinen. Schon gar nicht wenn BIBLISCH draufsteht.
Es gab noch eine Menge anderer "Stoßpunkte" doch die lass ich an dieser Stelle unerwähnt. Nein, ich möchte Bernhrd Kaisers Werk nicht in Abrede Stellen, es hat ohne Zweifel gute Ansatzpunkte, doch ich kann dieses Buch leider nicht bedinungslos weiterempfehlen. |
| Autor: Andreas G. |
Bewertung:  |
Datum: 06.01.2009 |
Endlich ist das so wichtige Buch wieder erhältlich!
Das Motto "Christus allein" wird unter den Themen Rechtfertigung, Wiedergeburt, Heiligung, Stellvertretung, Glauben, ... anhand der Bibel entfaltet. Beim Lesen erkennt man, daß das Buch vor dem Hintergrund "die Schrift allein" entstanden ist und somit führt es nicht zur Spekulation sondern zum Glauben an die Zusagen Gottes. In seltener Klarheit weist der Autor auf das vollbrachte Heil in Jesus Christus und weist es dadurch als das allein wirksame Mittel, um von Gott gerecht gesprochen zu werden, aus. Davon ausgehend wird auch die Heiligung als ein "Leben im Glauben" statt "Frömmigkeitsstreß" beschrieben, was sehr wolhltuend ist, weil der Leser nicht wieder an das Gesetz in forderndem Sinne gewiesen wird.
Die Abgrenzungen im zweiten Teil zum römischen Katholizismus, dem Humanismus und der Schwärmerei sind wichtig und notwendig. Überhaupt scheut es der Autor nicht, gegen zwar verbreitete, aber unbiblische Ansichten, Stellung zu beziehen. |
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