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| Bewertungen zu diesem Artikel: |
| Autor: Sergej R. |
Bewertung:  |
Datum: 11.12.2011 |
Habe das Buch kaum gelesen. Mir reicht schon das Nachwort:
"Die Missiologie in Nordamerika ist also einer allmählichen Aushöhlung ihrer theologischen Grundlagen ausgesetzt. Eine intensive Beschäftigung mit der Theologie wurde weitgehend abgelöst durch die Anwendung von Techniken und die Übernahme von Lehrsätzen aus anderen Disziplinen. Das Ergebnis liegt auf der Hand: Die künftige Entwicklung der Missionswissenschaft ist ungewiss. Diese offenbare Notlage bedeutet eine starke Herausforderung für die kommende Generation von Missionswissenschaftlern. Das theologische Rüstzeug dafür muss auf allen Gebieten innerhalb der Mission neu entfaltet und eingesetzt werden. Was jetzt für die Missiologie in Nordamerika erforderlich ist, ist nichts weniger als eine Rückkehr zur Theologie." [Seite 215]
Amen!
ein guter Vortrag zum Thema ist hier verfügbar (leider nur in Englisch):
http://www.heartcrymissionary.com/resources/sermon-downloads/true-discipleship-conference/895-tdc6questionsandanswers |
| Autor: Michael A. |
Bewertung:  |
Datum: 01.07.2011 |
Edward Rommen erörtert in seiner gut lesbaren Arbeit von 1985 verschiedene Ansätze von sieben amerikanischen Dozenten, die überwiegend am Fuller Theological Seminary in Pasadena, Cal. tätig waren. Dadurch ist das Buch vor allem für jene interessant, die sich mit den Quellen und Konzepten der sog. “Gemeindewachstumsbewegung“ auseinandersetzen.
In seinem Nachwort, welches der hier vorliegenden Neuauflage 1994 beigefügt ist, findet der Autor sehr deutliche Worte:
„Wo die theologische Arbeit zeitweise unterdrückt wird, geht dies stets zu Lasten der Inhalte. Einigkeit, die durch theologische Ambivalenz erkauft ist, leistet der missionarischen Sache keinen Dienst, da viele Herausforderungen auf dem Missionsfeld ihrem Wesen nach theologischer Natur sind…….Wenn menschliches Bemühen als der entscheidende Faktor in der Missionsarbeit angesehen wird, ist es nicht verwunderlich, dass man die Theologie dabei vernachlässigt.“
„Die Missiologie in Nordamerika ist also einer allmählichen Aushöhlung ihrer theologischen Grundlagen ausgesetzt. Eine intensive Beschäftigung mit der Theologie wurde weitgehend abgelöst durch die Anwendung von Techniken und die Übernahme von Lehrsätzen aus anderen Disziplinen. Das Ergebnis liegt auf der Hand: die künftige Entwicklung der Missionswissenschaft ist ungewiss…. .Was jetzt für die Missiologie in Nordamerika erforderlich ist, ist nichts weniger als eine Rückkehr zur Theologie“. (Zitate Seite 214/215)
Wenn man bedenkt, dass mittlerweile auch bei uns die sog. Evangelikalen, trotz solch deutlich belegter Warnungen praktisch kritiklos und geschlossen auf genau diesen Karren aufgesprungen sind, kann einem schlecht werden.
Darüber hinaus halte ich aus eigenen Erfahrungen Dr. Rommens Hinweise zur biblischen Lehre über die geistlichen Beziehungen und Verantwortungen zwischen den (im Idealfall entsendenden) Ortsgemeinden und dem Missionar für besonders wertvoll.
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