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| Liebi: Herkunft und Entwicklung der Sprachen |
Art.Nr.: 394030 |
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Liebi: Herkunft und Entwicklung der Sprachen
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Liebi: Herkunft und Entwicklung der Sprachen |
12,95 EUR |
Roger Liebi
Herkunft und Entwicklung der Sprachen
Linguistik contra Evolution
Paperback, 304 Seiten, Hänssler, Nov. 2011
- z. Zt. vergriffen - Neuauflage in einigen Wochen -
_ Weltweit weden heute über 6000 verschiedene Sprachen (ohne Dialekte) gesprochen. Der Mensch besitzt die Fähigkeit, sich durch artikulierte Laute differenziert auszudrücken. Im Tierreich gibt es dazu keine Parallelen. Diese Feststellungen wecken Fragen: Woher kommen die Sprachen? Hat es eine Sprachrevolution von Urlauten bis hin zu modernen Sprachen gegeben? Sind die ältesten Sprachen der Welt primitiver als moderne Sprachen des 21. Jahrhunderts? Sind Sprachen von Eingeborenenvölkern im Vergleich zu den Sprachen des Abendlndes "unterentwickelt"? KAnn man in den Sprachen, deren Geschichte über Jahrtausende hinweg dokumentiert sind, eine allmähliche Aufwärtsentwicklung feststellen? Der Autor zeigt: Die dokumentierten Fakten der Sprachwissenschaft widersprechen einer Sprachentwicklung im Sinn der Evolutionslehre. Die Geschichte von der Sprachenverwirrung in Babel (Genesis 11) ist kein Mythos. Sie muss von der Linguistik vollends ernst genommen werden.
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| In den Shop aufgenommen am: 08.01.2006 |
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| Bewertungen zu diesem Artikel: |
| Autor: Sebastian G. |
Bewertung:  |
Datum: 20.03.2012 |
Die Frage nach dem Ursprung, der Entstehung und Entwicklung der menschlichen Sprachen wird im Evolutionsmodell völlig anders beantwortet als in der Bibel. Man geht davon aus, dass sich aus tierähnlichen Lauten in langen Zeiträumen zuerst sehr primitive und dann immer komplexere verbale Kommunikationsformen entwickelt hätten. Über den Ablauf und die vielen Details dieser Entwicklung gibt es unzählige unterschiedliche Theorien.
In seiner Studie, in der es sich um eine wissenschaftliche Arbeit für eine amerikanische Hochschule handelt, geht der bekannte Theologe und Sprachexperte Dr. Roger Liebi auf genau diesen Themenbereich ein.
Zunächst schildert der Autor kurz die Geschichte des Evolutionismus und nennt einige grundlegende (wissenschaftliche) Kritikpunkte.
Danach folgt eine längere Einführung in das Phänomen der menschlichen Sprachen. Hier werden Begriffe wie Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, Graphemik etc. behandelt und erklärt. Auch über die Einteilung von Sprachen nach Sprachstämmen und typologischen Charakteristika erfährt man einiges.
In Kapitel 3 geht es dann um den Ursprung der Sprachen aus Sicht der Evolutionslehre. Hier wird deutlich, dass es völlig unterschiedliche und gegensätzliche Modelle gibt und dass man im Prinzip keine wirklich befriedigende Antwort vorzuweisen hat.
Im vierten Kapitel wird anhand des Schöpfungsberichtes und des Turmbaus zu Babel auf die biblische Erklärung in Bezug auf die Herkunft der Sprachen eingegangen. Interessant ist auch, dass es in sehr vielen Kulturen weltweit ähnliche Turmbauerzählungen, wie auch Berichte einer großen Flut, gibt. Einige Beispiele aus verschiedenen Erdteilen werden hier angeführt.
In Kapitel 5 entwirft der Autor eine Methodik einer Konfrontation zwischen Schöpfung und Evolution. In den darauffolgenden Kapiteln werden 3 gründliche Untersuchungen durchgeführt. Zuerst werden alte Sprachen (sumerisch, akkadisch, ägyptisch) in ihrer Entwicklung analysiert. Hier wird klar belegt, dass es innerhalb der Geschichte dieser Sprachen keinerlei Höherentwicklung, wie evolutionär erwartet, gegeben hat – im Gegenteil. In der zweiten Untersuchung werden verschiedene Eingeborenensprachen, die laut Evolutionshypothese meist als primitiv betrachtet werden, unter die Lupe genommen. Hier zeigt sich, dass es keine primitiven Sprachen gibt und dass die untersuchten Sprachen sogar wesentlich komplizierter sind, als die meisten „zivilisierten“. In der letzten Untersuchung werden verschiedene Sprachstämme und deren Geschichte studiert. Auch hier kann man nicht von Evolution, sondern vielmehr von einer Devolution sprechen.
Im Anschluss an die 3 Untersuchungen erfolgt eine Diskussion. Evolutionäre Einwände werden vorgetragen und beantwortet. Hier geht es z. B. um die immer wieder postulierten großen Zeiträume im Evolutionsmodell.
Kapitel 10 ist eine Art Einschub zum Thema Sprachen. Dort behandelt der Autor das biblische Phänomen des Sprachen- bzw. Zungenredens und ordnet es heilsgeschichtlich ein.
In den letzten beiden Kapiteln fasst Liebi die Ergebnisse seiner Studie zusammen und kommt zu einem eindeutigen Befund: Alle Ergebnisse und Beobachtungen im Bereich der Sprachgeschichte sprechen klar gegen die Evolutionshypothese, nach der sich die menschlichen Sprachen von unten nach oben entwickelt hätte. Es zeigt sich, dass gerade die alten Sprachen wesentlich komplexer waren und auch die Sprachen der Eingeborenen alles andere als primitiv sind. Auch innerhalb von Sprachen, die man über einen langen Zeitraum beobachten kann, kommt es zu keiner Aufwärtsentwicklung, sondern im Laufe der Zeit zu immer weniger Komplexität.
Am Ende folgt eine Liste von 26 Punkten, in denen die wichtigsten Argumente gegen eine Sprachevolution komprimiert zusammengefasst werden, bevor ein kurzer evangelistischer Teil das Buch abschließt.
Die ausführliche Untersuchung von Roger Liebi leistet einen wichtigen apologetischen Beitrag zur biblischen Urgeschichte und zeigt einmal mehr, dass man der Heiligen Schrift auch in naturwissenschaftlichen und historischen Fragestellungen absolut vertrauen kann.
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