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| Krüger: Frauen im Pietismus |
Art.Nr.: 885532 |
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Krüger: Frauen im Pietismus
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Krüger: Frauen im Pietismus |
3,90 EUR |
Hartmut Krüger Frauen im Pietismus Ihr Dienst - ihre Verantwortung - ihr Einfluss
Taschenbuch, 300 Seiten, Francke 2005 Sonderpreis, statt früher 14,95 Euro
_ Verlagstext: Frauen spielten im Pietismus von Anfang an eine bedeutende Rolle. In Politik, Diakonie, Mission und Gemeindeaufbau haben sie Bedeutendes geschaffen. Hartmut Krüger beginnt mit den Frauen in der Zeit der Reformation: neben Katharina von Bora steht die Apostelin der Nächstenliebe, Katharina Zell, und die Landesfürstin Elisabeth von Braunschweig. Ihnen folgten durch die Jahrhunderte Frauen von besonderer geistlicher Wirkkraft wie die Laientheologin Johanna Eleonora Petersen und Erdmuthe Dorothea von Zinzendorf sowie Anna Kolitz, die Gründerin einer großen diakonischen Einrichtung. In der Diskussion um die Bedeutung des Frauendienstes in der Gemeinde setzt dieses Buch Maßstäbe: eine beein-druckende Antwort auf die Frage, welchen Dienstauftrag Gott den Geschlechtern zugewiesen hat und wie er sie in ihren Aufgaben segnet und begleitet.
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| In den Shop aufgenommen am: 07.01.2009 |
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| Bewertungen zu diesem Artikel: |
| Autor: Sergej R. |
Bewertung:  |
Datum: 19.04.2011 |
Ein abschreckendes Beispiel, wie Bibelauslegung nicht funktioniert! Pietistisch-schwärmerisch-feministische Schrift-Verdrehung zu Gunsten eines Zweck-Pragmatismus. Fromm getarnte Bibelkritik vom Feinsten. Aber so eine Schrift-Entstellung scheint gerade die Neu-Pietistischen Schwärmer und Mystiker in Verzückung geraten zu lassen und sich in ihrem Wahn auch noch bestätigt zu fühlen.
Man denke nur mal daran, wie viele Sekten und Irr-Strömungen auf Initiative von Frauen hin gegründet wurden! Z. B. die Christliche Wissenschaft (Mary Baker Eddy), Siebenten-Tags-Adventisten (Ellen G. White), Kathryn Kuhlman (Heilungspredigerin und Spiritistin; siehe YouTube), Agnes Sanford ("Innere Heilung", Visualisierung") u.v.a.m. Natürlich stehen hinter solchen Frauen auch die entsprechend verblendeten männlichen Förderer. Man darf den armen Frauen und Falsch-Prophetinnen sicher nicht die alleinige Schuld in die Schuhe schieben. Hier haben wir Ultra-Arminianismus gepaart mit Allversöhnung und schwärmerisch-mystischer Bibelkritik, um nur einen kleinen Teil der Verwirrung genannt zu haben.
Sicher gab und gibt es auch positive und gute Ansätze bei den Ausführungen in diesem Buch, wie die über Katharina von Bora (Luthers Ehefrau) und ihr Organisationstalent usw., doch scheint mir der Autor selbst ein liberaler Befürworter der Frauen-Ordination und Domäne in der Christlichen Gemeinde zu sein, da er sich so begeistert und wohlwollend zu den Verirrungen der feministischen Bibelkritik äußert.
Zitat: Ihr (Katharina Zell / SR) öffentliches Engangement, das in der damaligen Zeit für eine Frau durchaus ungewöhnlich war, rechtfertigte sie in schlichter und doch überzeugender Theologie, als sie schrieb: "Paulus sagt: Die Weiber sollen schweigen. Ich antworte: Wisst ihr nicht auch, das er in Galater 3 sagt: In Christus ist weder Mann noch Weib; ebenso sagt Gott durch den Propheten Joel im 3.Kapitel: Ich werde ausgießen von meinem Geist über alles Fleisch und eure Söhne und Töchter werden weissagen. Und ihr wisst ebenso, als Zacharias stumm wurde, hat Elisabeth Maria, die Jungfrau, gepriesen." (Lk 1,41-45)
Mit dieser bemerkenswerten Scharfsinnigkeit und überzeugenden Zivilcourage wollte sie der Wahrheit (!!! /SR) zum Sieg verhelfen. ... (Seite 29) Zitat-Ende
Ach so! Paulus vs. Paulus bzw Bibel vs. Bibel soll also scharfsinnig und überzeugend sein? Das Buch ist voll solcher "scharfsinnigen" Beispiele und fordert öfters zum Kopfschütteln auf, wie man doch - wenn auch gut und nett und schön und fromm gemeint - die Autorität des Wortes Gottes ad absurdum erklären kann.
Das Buch bestätigt nur noch mehr, dass Frauen in der Führung und Leitung der Gemeinde nichts verloren haben.
Prüft alles, das Gute behaltet! Soli Deo Gloria! |
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